43rd Annual J.P. Morgan Healthcare Conference
43rd Annual J.P. Morgan Healthcare Conference Präsentation
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Fresenius hat mit der Worldwide Hospital Group (WWH) eine Vereinbarung über die vollständige Veräußerung des internationalen Projektgeschäfts der Vamed (Health Tech Engineering, HTE) getroffen. Das Unternehmen hatte ursprünglich im Mai 2024 angekündigt, im Rahmen des strukturierten Ausstiegs aus der Investment Company Vamed das HTE-Projektgeschäft schrittweise und geordnet zurückzufahren. Dies sollte weitgehend bis 2026 abgeschlossen sein. Der nun vereinbarte Verkauf wird diesen Ausstieg beschleunigen. Fresenius kann sich so noch stärker auf die Weiterentwicklung der Kerngeschäfte Fresenius Kabi und Fresenius Helios im Rahmen von #FutureFresenius konzentrieren und seine Managementkapazitäten darauf fokussieren. Für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des internationalen Projektgeschäfts der Vamed bietet die Transaktion die Perspektive der Fortführung des Geschäfts.
Die Worldwide Hospitals Group (WWH), ein Gesundheitsunternehmen mit Sitz in Deutschland, hat sich auf flexible modulare Krankenhauslösungen spezialisiert – sowohl auf See als auch an Land. Das internationale Projektgeschäft der Vamed wird das Kerngeschäft von WWH ergänzen und erweitern.
Der Abschluss wird für Mitte 2025 erwartet in Abhängigkeit von der Erfüllung bestimmter Abschlussbedingungen.
Fresenius SE & Co. KGaA (Frankfurt/Xetra: FRE) ist ein weltweit tätiges Gesundheitsunternehmen mit Sitz in Bad Homburg v. d. Höhe, Deutschland. Im Geschäftsjahr 2023 erwirtschaftete Fresenius einen Jahresumsatz von 22,3 Milliarden Euro. Fresenius bietet Lösungen für die gesellschaftlichen Herausforderungen, die durch eine wachsende und alternde Bevölkerung und dem daraus folgenden Bedarf nach erschwinglicher und hochwertiger Gesundheitsversorgung entstehen. Derzeit beschäftigt Fresenius rund 175.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Zu Fresenius gehören die operativen Unternehmensbereiche Fresenius Kabi und Fresenius Helios sowie die Unternehmensbeteiligung Fresenius Medical Care. Fresenius Helios ist mit 140 Krankenhäusern und zahlreichen ambulanten Einrichtungen der führende private Krankenhausbetreiber in Deutschland und Spanien, der jedes Jahr rund 26 Millionen Patientinnen und Patienten versorgt. Das Produktportfolio von Fresenius Kabi umfasst eine Reihe von hochkomplexen Biopharmazeutika, klinische Ernährung, Medizintechnik und generische, intravenös zu verabreichende Arzneimittel. Fresenius wurde im Jahr 1912 vom Frankfurter Apotheker Dr. Eduard Fresenius gegründet. Nach seinem Tod übernahm Else Kröner 1952 die Firmenleitung und legte die Basis für ein Unternehmen, das heute das Ziel verfolgt, die Gesundheit der Menschen zu verbessern. Größter Anteilseigner ist die gemeinnützige Else Kröner-Fresenius-Stiftung, die sich der Förderung medizinischer Forschung und Unterstützung humanitärer Projekte verschrieben hat.
Nachhaltigkeit ist ein dynamisches Gebiet: Es kommen immer wieder neue Themen auf und auch die gesetzlichen Vorgaben nehmen zu. Für uns bedeutet nachhaltiges Handeln aber mehr als nur Vorschriften zu erfüllen. Es ist ein zentraler Aspekt unseres Unternehmensversprechens: Wir sind „Committed to Life“.
Was genau verbirgt sich hinter unserem Bekenntnis zu Nachhaltigkeit?
Sarah Tix: Als Gesundheitsunternehmen ist es für uns selbstverständlich, uns um Menschen zu kümmern – das ist Teil unserer DNA. Schon seit unserer Gründung vor über 100 Jahren liegt in der hohen Qualität unserer Produkte und Therapien immer auch ein ethischer Anspruch, schließlich hängt die Gesundheit von Millionen von Menschen davon ab.
Konkret bedeutet unser Bekenntnis, dass wir Nachhaltigkeitsthemen im Unternehmen eine Struktur geben, in der wir Ziele und Messwerte definieren. Dadurch verankern wir sie im gesamten Geschäft. Wir denken dabei in zwei großen Dimensionen: Menschen und Planet. Bei den Menschen geht es um unsere Beschäftigten, Patientinnen und Patienten und andere Stakeholder. Beim Planeten geht es um Umwelt- und Klimaschutz.
Was bedeutet das genau für Mensch und Planet?
Sarah Tix: Unseren Patientinnen und Patienten wollen wir qualitativ hochwertige Behandlungen und Produkte anbieten. Das bedeutet überdurchschnittliche Ergebnisse bei Behandlungen und eine messbar bessere Produktqualität. Das geht nicht ohne unsere Beschäftigten. Für sie wollen wir deshalb optimale Arbeitsbedingungen schaffen. Darüber hinaus geht es uns auch um Integrität und um moralisch richtiges Handeln. Damit meinen wir gesetzliche Vorgaben und Regeln, aber eben auch Haltung zu gesellschaftlichen und ganz grundlegenden Themen, wie zum Beispiel den Menschenrechten.
Ein gesunder Planet ist eine zentrale Voraussetzung für Gesundheit. Deshalb ist Klimaschutz ein wichtiger Bestandteil unserer Aktivitäten. Die Gesundheitsbranche verursacht ca. 5 Prozent des weltweiten CO2-Ausstoßes. Unser Ziel ist es deshalb, den CO2-Fußabdruck kontinuierlich entlang der gesamten Wertschöpfungskette zu reduzieren und so bis 2050 „Net Zero“ zu erreichen. In unserem eigenen Geschäftsbereich wollen wir unsere, die sogenannten Scope-1- und Scope-2-Emissionen, bis 2030 halbieren und bis 2040 klimaneutral werden.
Das Thema Nachhaltigkeit galt lange als das Zukunftsthema, aktuell wird es auch sehr kontrovers diskutiert. Ist das Thema noch relevant?
Sarah Tix: Ja, absolut. Aus unserer Sicht ist Nachhaltigkeitsmanagement eine große Chance und unerlässlich für die Widerstandsfähigkeit, die Wettbewerbsfähigkeit und den langfristigen Erfolg von Unternehmen. Nachhaltigkeit ist kein kurzfristiger Trend, sondern steht für bessere Patientenversorgung und eine langfristig stabile Marktposition.
Welche Schwerpunkte gibt es für 2025?
Sarah Tix: Wir werden dieses Jahr unsere Nachhaltigkeitsambition weiterentwickeln und zugleich ihre Operationalisierung und Transparenz vorantreiben. Dazu werden wir beispielsweise unseren Klima-Übergangsplan konkretisieren: Um unsere Reduktionsziele für Scope-1 und Scope-2-Emissionen zu erreichen, wollen wir unseren Energieverbrauch weiter senken und den Einsatz erneuerbarer Energie erhöhen.
Unsere Scope-3-Emissionen, also diejenigen in unseren Lieferketten, sind der maßgebliche Teil unseres Fußabdrucks. Wir haben im vergangenen Jahr relevante Emissionskategorien identifiziert. Dazu gehört beispielsweise der Einkauf chemischer Vorprodukte für Medikamente bei Fresenius Kabi und Arzneimittelbeschaffung bei Helios und Quirónsalud. Dieses Jahr wird für uns die Frage nach den Steuerungsmöglichkeiten und einer unternehmensweiten Zielsetzung für die Reduktion dieser Art von Emissionen im Vordergrund stehen.
Darüber hinaus werden wir uns auch weiterhin mit Themen wie Wasserverbrauch beschäftigen. Unser Ziel ist es, unseren Prozesswasserverbrauch an Standorten in Wasserstressgebieten bis 2030 um 20 Prozent zu senken. Zudem werden wir unsere Nachhaltigkeitskommunikation und unser Stakeholder-Engagement ausbauen.
Stichwort Stakeholder: Wer ist damit gemeint und was bedeutet Engagement in diesem Zusammenhang?
Sarah Tix: Wir engagieren uns in verschiedenen Organisationen und Fachgremien. Zudem setzen wir auf direkten Austausch mit unseren Mitarbeitenden, Patientinnen und Patienten und Investoren. Im vergangenen Jahr haben wir einen externen Nachhaltigkeitsbeirat- Sustainability Advisory Board - ins Leben gerufen, der uns bei der Weiterentwicklung unserer Aktivitäten unterstützt. Die Mitglieder bringen hochkarätige Expertise in den für uns relevanten Bereichen mit - von Nachhaltigkeit im Gesundheitswesen, über Umweltschutz und Menschenrechten bis zu nachhaltigem Personalmanagement. Im ersten Jahr der Zusammenarbeit haben wir wertvolle Impulse zum Beispiel zu unserem strategischen Ansatz erhalten. Wir schätzen den offenen und konstruktiven Dialog und das Engagement aller Mitglieder, die uns sowohl als Gremium als auch als Individuen unterstützen.
Weltweit
"Während die Anpassung an den Klimawandel auf lokaler Ebene erfolgt, haben wir uns globale Reduktionsziele für die Emissionen gesetzt, um die damit verbundenen Erwartungen zu erfüllen und unsere Bemühungen zu koordinieren."
Deutschland
Unser Sustainability Advisory Board hat sich zum ersten Austausch dieses Jahres in Friedberg am Produktions- und Logistikstandort von Fresenius Kabi getroffen.
Worldwide
Sie begleiten Betroffene mit außergewöhnlichem Engagement und geben immer ihr Bestes – nicht nur im Kampf gegen den Krebs, sondern auch für eine möglichst hohe Lebensqualität.
Weltweit
„Aus unserer Sicht ist Nachhaltigkeitsmanagement unerlässlich für die Widerstandsfähigkeit, die Wettbewerbsfähigkeit und den langfristigen Erfolg von Unternehmen."
Deutschland
Brustkrebs ist eine der häufigsten Krebsarten. Prof. Dr. Michael Untch erklärt, wie sich die Heilungschancen dank den neuen Antikörper-Wirkstoff-Konjugaten stetig verbessern.
USA
Lesen Sie unser Interview mit Chris Wegener, um mehr über die Geräteentwicklung für die CAR-T-Zelltherapie bei Fresenius Kabi zu erfahren.
Germany
Wie Fresenius Kabi mit Hilfe der Zellverarbeitungssysteme Lovo und Cue die Behandlung von Krebspatienten revolutioniert
Germany
Helios Klinikum Berlin Buch gehört zu den ersten Kliniken in Deutschland, die Augmented Reality im OP-Saal einsetzt
Europe
Mit der Unterstützung der renommierten Museumsstiftung bringt das Gesundheitsunternehmen seine gesellschaftliche Verantwortung zum Ausdruck. Gleichzeitig ist die Partnerschaft ein klares Bekenntnis zu Frankfurt und der Rhein-Main-Region.
Deutschland
Lesen Sie in unserem Interview, woran Dr. Anna Ossami Saidy, Ärztin in Ausbildung am Helios Klinikum Berlin-Buch, derzeit forscht.
Deutschland
#FutureFresenius macht das Unternehmen fit für die Zukunft. Die Marke muss dies widerspiegeln und unterstützen.
Deutschland
Wie KI hilft, Polypen ausfindig zu machen, die dem menschlichen Auge entgehen
Germany
„Eine personalisierte Tumormedizin kann zu einer effektiveren Tumorabwehr führen und zu wirksamen Therapien mit reduzierten Nebenwirkungen.“
Deutschland
Hendrik Otto und Verena Kaiser von Helios erläutern, was eine Ernährungsumstellung alles bringt
Europa
Quirónsalud setzt auf Digitalisierung zur besseren Versorgung von Onkologiepatienten
Germany
Interview mit Prof. Iwasaki, Gewinnerin des Else Kröner-Fresenius-Preis für Medizinische Forschung 2023, welcher mit 2,5 Millionen Euro dotiert ist.
Deutschland
Narkosegasrecycling reduziert Treibhausgas-Emissionen um 90 Prozent
Lateinamerika
Beschäftigte von Fresenius Kabi in der Dominikanischen Republik engagieren sich für eine gesündere Umwelt.
Europa
Sie hat selbst eine Hör-Prothese, versteht ihre Patientinnen und Patienten jedoch bestens: Dr. Veronika Wolter ist Deutschlands erste gehörlose Chefärztin.
Europa
Die Zwillinge Kilian und Jamie leiden an einer Herzschwäche. Bei Fresenius Helios erhalten beide innerhalb von drei Tagen ein Spenderherz.
Europa
Für schonendere Operationen setzt Fresenius Helios modernste Robotertechnik ein – zum Beispiel im Helios Klinikum Erfurt.
Europa
Zwei Abenteuerinnen aus der Schweiz erkunden die Welt Schritt für Schritt.
Europa
Seit 1912 ist Fresenius dem medizinischen Fortschritt und der Gesundheit der Menschen in aller Welt verpflichtet.
Fresenius gab heute über seine Operating Company Fresenius Kabi bekannt, dass die US-amerikanische Food and Drug Administration (FDA) die 510(k)-Zulassung für das Adaptive Nomogramm erteilt hat, einen alternativen Algorithmus, der im Plasmapherese-System Aurora Xi verfügbar sein wird.
Das Adaptive Nomogramm ermöglicht eine durchschnittliche Steigerung der Plasmagewinnung pro Spende um 11,6 % bei gleichzeitiger Aufrechterhaltung eines sicheren und effektiven Betriebs. Diese erweiterte Funktion ermöglicht es Plasmazentren, die Effizienz der Gewinnung zu verbessern. Plasmatherapien sind für die Behandlung einer Vielzahl von Erkrankungen, darunter Immunschwächen, Blutgerinnungsstörungen und neurologische Erkrankungen, unerlässlich. Durch die Erhöhung der Effizienz der Plasmasammlung bekräftigt Fresenius Kabi sein Engagement für einen besseren Zugang zu diesen wichtigen Therapien. Die Zulassung für das Adaptive Nomogramm ist ein weiterer Meilenstein in Einklang mit #FutureFresenius.
Fresenius gab heute über seine Operating Company Fresenius Kabi bekannt, dass die US-amerikanische Food and Drug Administration (FDA) die 510(k)-Zulassung für das Adaptive Nomogramm erteilt hat, einen alternativen Algorithmus, der im Plasmapherese-System Aurora Xi verfügbar sein wird.
Das Adaptive Nomogramm ermöglicht eine durchschnittliche Steigerung der Plasmagewinnung pro Spende um 11,6 % bei gleichzeitiger Aufrechterhaltung eines sicheren und effektiven Betriebs. Diese erweiterte Funktion ermöglicht es Plasmazentren, die Effizienz der Gewinnung zu verbessern. Plasmatherapien sind für die Behandlung einer Vielzahl von Erkrankungen, darunter Immunschwächen, Blutgerinnungsstörungen und neurologische Erkrankungen, unerlässlich. Durch die Erhöhung der Effizienz der Plasmasammlung bekräftigt Fresenius Kabi sein Engagement für einen besseren Zugang zu diesen wichtigen Therapien. Die Zulassung für das Adaptive Nomogramm ist ein weiterer Meilenstein in Einklang mit #FutureFresenius.
Der Gesundheitskonzern Fresenius hat in diesem Jahr zum zwölften Mal den Fresenius Ausbildungspreis vergeben. Mit dem Preis zeichnet Fresenius seine Absolventinnen und Absolventen mit den besten Abschlüssen in der Berufsausbildung oder im dualen Studium aus. Unter den insgesamt 57 Preisträgerinnen und Preisträgern aus ganz Deutschland sind auch sechs aus Bad Homburg. Hier erreichten die ehemaligen Auszubildenden Marc Gottschalk (Fachinformatiker) und Valmire Fetahi (Industriekauffrau) sowie die ehemaligen dual Studierenden Manuel Hägele (B.A. Personalmanagement), Carla Holzamer (B.Sc. Wirtschaftsinformatik), Johanna Klüpfel (B.A. Digitale Medien) und Marek Lang (B.Sc. Management in der Medizin) Bestnoten. Alle bleiben auch weiterhin Teil des Fresenius-Teams. Insgesamt bildet Fresenius bundesweit aktuell mehr als 6.600 Auszubildende und dual Studierende aus. Mit einer Ausbildungsquote von mehr als sieben Prozent gehört das Unternehmen zu den größten und innovativsten Ausbildungsbetrieben in Deutschland.
Anlässlich der feierlichen Verleihung des Ausbildungspreises in Bad Homburg sagt Yvonne Albert, Leiterin von Fresenius‘ globaler HR-Organisation: „Als Ausbildungsbetrieb kommen wir einer großen gesellschaftlichen Verantwortung nach: Wir legen damit nicht nur den Grundstein für die berufliche Zukunft der jungen Menschen, die sich für uns entscheiden, sondern auch für unsere eigene, da wir als Unternehmen auf Fachkräfte angewiesen sind. Daher sind uns eine hohe Ausbildungsqualität und bestmögliche Betreuung enorm wichtig. Zu sehen, wie sich unsere Auszubildenden und dual Studierenden weiterentwickeln und engagieren, macht uns froh und stolz. Ich gratuliere allen Absolventinnen und Absolventen zu ihrem Erfolg, insbesondere den Ausgezeichneten.“
Einer der Preisträger aus Bad Homburg ist HR Junior Manager Manuel Hägele, der sein BWL-Personalmanagement Studium an der Dualen Hochschule in Lörrach als Kursbester abgeschlossen hat. „Für mich war Fresenius die absolut richtige Wahl. Zum einen ist Fresenius ein großer internationaler Konzern in einer spannenden und zukunftsträchtigen Branche. Vor allem aber hatte ich eine tolle, individuelle Betreuung und das Unternehmen hat vieles für mich möglich gemacht – von einem Auslandssemester in den USA bis zum Einsatz und Pflegepraktikum in einer Helios Klinik“, berichtet der 23-Jährige.
2024 haben rund 1.500 junge Menschen eine Ausbildung oder ein Studium bei Fresenius abgeschlossen. Für das Ausbildungsjahr 2025, das im September beginnt, können sich Schulabsolventinnen und -absolventen jetzt auf einen von über 2.500 Plätzen in 37 Ausbildungsberufen und 31 dualen Studiengängen bewerben. Egal ob sie sich für technische, naturwissenschaftliche oder kaufmännische Berufe interessieren, eine Karriere in Logistik oder IT anstreben oder im Pflege- und Gesundheitsbereich arbeiten möchten – für jeden ist das passende dabei.
Weitere Informationen zur Ausbildung bei Fresenius gibt es unter https://ausbildung.fresenius.de
Fresenius hat einen neuen Fünf-Jahres-Vertrag mit Microsoft abgeschlossen, der Zusammenarbeit und IT-Sicherheit für alle Beschäftigten von Fresenius verbessert. Ab Juni 2025 wird der Vertrag Tools wie Microsoft Defender, Microsoft 365, SharePoint, OneDrive und Microsoft Power BI umfassen und die Lizenzanforderungen aller Fresenius-Unternehmensbereiche in einer Vereinbarung zusammenfassen. Ziel ist es, die täglichen Büroabläufe für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu optimieren, zu vereinfachen und gleichzeitig die Sicherheit zu verbessern.
„Dieser Vertrag ist ein weiterer Meilenstein und stellt eine wesentliche Verbesserung unserer IT dar. Wir stellen auf ein umfassendes und modernes Ökosystem für alle Unternehmensbereiche um“, sagt Ingo Elfering, Chief Information Officer von Fresenius.
Die seit 2022 bestehende Zusammenarbeit zwischen Fresenius und Microsoft konzentriert sich auf die Bereiche Cloud Computing, Sicherheit, Zusammenarbeit und KI. Sie hat erfolgreiche, groß angelegte Cloud-Migrationen bei Fresenius ermöglicht und die Grundlage für weitere Innovations- und Change-Initiativen geschaffen.
„Unsere Microsoft-Technologie hilft Fresenius, sich mehr auf Kunden und Patienten zu konzentrieren und weniger auf das IT-Management. Sicherheit und Datenschutz haben für uns bei der Entwicklung höchste Priorität. Microsoft spielt eine zentrale Rolle im digitalen Ökosystem, und das bringt eine große Verantwortung mit sich, Vertrauen zu schaffen und zu erhalten, insbesondere im Gesundheitswesen“, erklärt Michael Sahnau, Director Health & Life Science bei Microsoft Deutschland.
Die Vereinbarung wird insbesondere die Fähigkeiten der Helios-Gruppe von Fresenius durch den Einsatz von Künstlicher Intelligenz und neuen Cloud-Technologien erweitern. Darüber hinaus wird sie die gesamte Cloud-Migrationsstrategie von Fresenius erleichtern und ein modernes, harmonisiertes und kosteneffizientes IT-Framework schaffen.
Fresenius SE & Co. KGaA (Frankfurt/Xetra: FRE) ist ein weltweit tätiges Gesundheitsunternehmen mit Sitz in Bad Homburg v. d. Höhe, Deutschland. Im Geschäftsjahr 2023 erwirtschaftete Fresenius einen Jahresumsatz von 22,3 Milliarden Euro. Fresenius bietet Lösungen für die gesellschaftlichen Herausforderungen, die durch eine wachsende und alternde Bevölkerung und dem daraus folgenden Bedarf nach erschwinglicher und hochwertiger Gesundheitsversorgung entstehen. Derzeit beschäftigt Fresenius rund 175.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Zu Fresenius gehören die operativen Unternehmensbereiche Fresenius Kabi und Fresenius Helios sowie die Unternehmensbeteiligung Fresenius Medical Care. Fresenius Helios ist mit 140 Krankenhäusern und zahlreichen ambulanten Einrichtungen der führende private Krankenhausbetreiber in Deutschland und Spanien, der jedes Jahr rund 26 Millionen Patientinnen und Patienten versorgt. Das Produktportfolio von Fresenius Kabi umfasst eine Reihe von hochkomplexen Biopharmazeutika, klinische Ernährung, Medizintechnik und generische, intravenös zu verabreichende Arzneimittel. Fresenius wurde im Jahr 1912 vom Frankfurter Apotheker Dr. Eduard Fresenius gegründet. Nach seinem Tod übernahm Else Kröner 1952 die Firmenleitung und legte die Basis für ein Unternehmen, das heute das Ziel verfolgt, die Gesundheit der Menschen zu verbessern. Größter Anteilseigner ist die gemeinnützige Else Kröner-Fresenius-Stiftung, die sich der Förderung medizinischer Forschung und Unterstützung humanitärer Projekte verschrieben hat.
Brustkrebs ist eine der häufigsten Krebsarten. Rund 13 von 100 Frauen erkranken im Laufe ihres Lebens daran. Die Überlebensaussichten sind – abhängig von Tumorart und Stadium – sehr unterschiedlich. Doch die Heilungschancen werden dank neuartiger Medikamente und Therapien immer besser. Ein großer Hoffnungsträger sind sogenannte Antikörper-Wirkstoff-Konjugate, im englischen Fachjargon Antibody Drug Conjugates genannt, kurz ADC.
(Veröffentlicht: Januar 2025)
Ärzteteams im Helios Klinikum Berlin-Buch haben diese innovative Therapie im Rahmen einer weltweiten Langzeitstudie bei Brustkrebs-Erkrankten eingesetzt – mit großem Erfolg. Die Ergebnisse der Studie mit dem Namen ‚Katherine‘ wurden vor kurzem im renommierten „New England Journal of Medicine“ (NEJM) veröffentlicht. Das NEJM ist eine der angesehensten wissenschaftlichen Fachzeitschriften weltweit, in ihr werden ausschließlich wissenschaftliche Arbeiten veröffentlicht, die zuvor noch nie publiziert wurden.
Prof. Dr. Michael Untch ist am Helios Klinikum Berlin-Buch Chefarzt der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe und Leiter der zertifizierten Zentren für Brustkrebs und gynäkologische Krebserkrankungen. Er forscht seit über 30 Jahren zu Antikörper Therapien bei der Behandlung von Brustkrebs und war am Design, der Durchführung und Auswertung der Studie maßgeblich beteiligt.
Herr Professor Untch, an der vor zehn Jahren gestarteten Brustkrebsstudie haben rund 1.500 erkrankte Frauen weltweit teilgenommen. Welches Fazit ziehen Sie aus den jetzt veröffentlichten Studienergebnissen und was ist aus Ihrer Sicht die wichtigste Erkenntnis?
Prof. Dr. Michael Untch: 90 Prozent der Frauen, die ein Antikörper-Wirkstoff-Konjugat, also ein ADC-Medikament bekommen haben, sind auch noch zehn Jahre später am Leben. Bei ihnen sind keine Rückfälle, sog. Rezidive, aufgetreten und sie haben auch keine Metastasen entwickelt. Und dabei handelt es sich um Frauen, die an einer besonders aggressiven Art von Brustkrebs erkrankt waren.
Die Behandlung hat also Patientinnen geholfen, die bislang ein erhöhtes Rückfallrisiko hatten?
Prof. Untch: Richtig. Trotz herkömmlicher Chemo- und Antikörpertherapie und anschließender Operation hatten die untersuchten Patientinnen immer noch vitales, also wachstumsfähiges Tumorgewebe in der Brust oder in den Lymphknoten. Bei neun von zehn Patientinnen, die das ADC-Medikament ein Jahr lang bekommen haben, ist der Brustkrebs heute nicht mehr nachweisbar. Es handelt sich hier um eine echte Revolution in der Behandlung. Durch diese vielversprechende Therapie können viele Patientinnen neue Hoffnung schöpfen.
Wie erklären Sie die durchschlagende Wirkung dieser ADC-Medikamente?
Prof. Untch: In unserer Studie haben wir ein neues ADC namens „Trastuzumab Maytansin“ per Infusion verabreicht. Wir transportieren damit einen hochpotenten Krebs-Wirkstoff sehr direkt und präzise zu den Krebszellen. Chemisch besteht jedes ADC-Medikament aus drei Elementen: einem sog. monoklonalen Antikörper, dann dem eigentlichen Wirkstoff, dem Zytostatikum, das auch Payload genannt wird, der die Krebszelle und benachbarte Krebszellen bekämpfen und zerstören soll, und einem sog. Linker, der beide Substanzen verbindet. Er wirkt erst, wenn das Konjugat an Ort und Stelle ist und an einer Krebszelle andockt. Der Krebs-Wirkstoff wird also mittels der innovativen Linker-Technologie mit den monoklonalen Antikörpern verbunden. Diese bestehen aus Proteinen und sind in der Lage, bestimmte Proteine an der Oberfläche von Tumorzellen zu finden und daran anzudocken. Das Besondere daran: Mit Hilfe der neuen ADCs lässt sich eine viel gezieltere und damit sehr wirksame Form der Therapie durchführen.
Welche Rolle genau spielen diese Tumor-Proteine?
Prof. Untch: Es handelt sich dabei um sogenannte Rezeptormoleküle namens HER2. Sie arbeiten wie Antennen auf der Zelloberfläche und leiten Wachstumssignale an die Tumorzelle weiter. Solche Rezeptormoleküle sind mittlerweile auch bei anderen Krebserkrankungen bekannt, so kennen wir z.B. Trop 2, Claudin 6 oder auch Folat Alpha Rezeptor.
Bei neun von zehn Patientinnen, die das ADC-Medikament ein Jahr lang bekommen haben, ist der Brustkrebs heute nicht mehr nachweisbar.Und das ADC-Medikament findet von allein die richtige Adresse, also die Rezeptormoleküle auf dem Tumor?
Prof. Untch: Genau. Und auf diese Weise können wir bei der ADC-Therapie sehr starke Therapeutika einsetzen, da sie sehr viel weniger gesunde Körperzellen angreifen.
Eine ADC-Therapie eignet sich nicht für jede Krebserkrankung. Wie finden Sie heraus, welchen Patientinnen Sie mit ADCs helfen können?
Prof. Untch: Wir entnehmen zunächst eine Probe Tumorgewebe und schauen nach, ob wir die besagten HER2-Moleküle auf den Krebszellen vorfinden. Bei Brustkrebs betrifft das etwa 25 Prozent der Tumoren. In 15 bis 20 Prozent der Fälle sind es besonders viele Moleküle – dann sprechen wir von einer sogenannten HER2-Überexpression. Bei solchen Patientinnen konnten wir durch die ADC-Therapie die Prognose deutlich verbessern – und zwar sowohl im weit fortgeschrittenen als auch im frühen Stadium, das hat unsere Studie nun gezeigt.
Ist die Behandlung eigentlich sehr aufwändig?
Prof. Untch: Nicht aufwändiger als andere Therapien. Die ADCs werden von pharmazeutischen Unternehmen hergestellt, in unserer Hausapotheke patientengerecht dosiert und dann von unserem Fachpersonal per Infusion verabreicht. Dies läuft so gut wie immer ambulant ab. Allerdings müssen wir Ärztinnen und Ärzte dabei immer auf mögliche neue Nebenwirkungen achten.
Welche Nebenwirkungen können denn auftreten?
Prof. Untch: ADCs sind starke Medikamente. Und obwohl sie sehr gezielt wirken, sind sie nicht so untoxisch, wie wir uns gewünscht hätten. Das heißt, wir sehen auch bei dieser Therapieform durchaus Nebenwirkungen. In der Studie haben wir zum Beispiel einen Abfall der Blutplättchen im Blut sowie einige weitere Nebenwirkungen beobachtet. Sie sind allerdings nicht so stark ausgeprägt wie bei einer typischen Chemotherapie. Zu den Nebenwirkungen der neueren ADCs – wie etwa dem „Trastuzumab Deruxtecan“ – gehören beispielsweise Übelkeit und Erbrechen. Das sind Symptome, die denen der klassischen Chemotherapie ähnlich sind und die man mit Medikamenten gut bekämpfen kann. Besonders aber bei der neuesten Generation von ADCs müssen wir auf völlig neue Nebenwirkungen achten, dazu gehören z.B. die sog. interstitielle Lungenkrankheit oder Nebenwirkungen auf die Hornhaut des Auges.
Kann man ADCs gleich von Beginn der Therapie an einsetzen – und den Patientinnen damit die klassische Chemotherapie ersparen?
Prof. Untch: Momentan testen wir in Studien tatsächlich den Einsatz von ADCs von Anfang an. Sogar als Ersatz für eine klassische Chemotherapie. Ergebnisse werden aber erst in den kommenden Jahren erwartet.
Für die Patientinnen kann es sehr hart sein, eine Chemotherapie durchzustehen. Wie wichtig ist es, dass die Erkrankten bei der Behandlung mitziehen?
Prof. Untch: Auch bei der Therapie mit ADCs spielt die sogenannte Compliance der Patientinnen eine ganz wesentliche Rolle. Um die Therapieempfehlungen einzuhalten, sollte den Patientinnen der Therapieplan, dessen Vorteile und Nebenwirkungen genau erklärt und auch das engmaschige Monitoring besprochen werden. Eine Krebstherapie, die eine Heilung als Ziel haben soll, bedeutet immer, nicht nur eine momentane kurzfristige Behandlung durchzuführen, sondern sich auf eine langfristige Überwachung über zehn und mehr Jahre hinweg einzustellen. Das verlangt einen langen Atem.
Eignen sich ADCs auch zur Behandlung von anderen Krebsarten?
Prof. Untch: Mittlerweile sind an die 400 ADCs in Entwicklung, sie werden bei verschiedensten bösartigen Krankheiten eingesetzt. Nicht nur bei Brustkrebs, sondern zum Beispiel auch bei Krebserkrankungen der Eierstöcke, der Gebärmutterschleimhaut und am Gebärmutterhals.
Herr Prof. Untch, was ist aus Ihrer Sicht der nächste große Meilenstein in der Krebstherapie?
Prof. Untch: Wir sehen derzeit ein regelrechtes Rennen zwischen zwei Therapie-Ansätzen: den ADCs auf der einen Seite und auf der anderen Seite den Tumorvakzinen, also speziellen Impfungen gegen Krebs. Der Ausgang ist völlig offen, doch eines ist heute schon sicher: Durch die Früherkennung von Brustkrebs über das Mammografie-Screening und mithilfe der diversen verbesserten medikamentösen Therapien – bei Brustkrebs sind dies die „CDK 4/ 6 Hemmer“, „PARP-Inhibitoren“ oder „Selektive Östrogenrezeptor Degrader“, sogenannte SERDs – können wir immer mehr Patientinnen die Möglichkeit einer Heilung in Aussicht stellen. Interview: Brigitte Baas
Die Langzeitstudie namens „Katherine“ wurde kürzlich im renommierten „New England Journal of Medicine“ veröffentlicht: Survival with Trastuzumab Emtansine in Residual HER2-Positive Breast Cancer | New England Journal of Medicine
Mehr Infos zum weltweit größten Kongress zum Thema Brustkrebsbehandlungen: San Antonio Breast Cancer Symposium
Prof Dr. Michael Untch hat kürzlich an einer Podiumsdiskussion im Rahmen des San Antonio Breast Cancer Symposiums 2024 teilgenommen. Hier finden Sie eine Reihe von kurzen Experten-Interviews zum Thema Brustkrebs:
SABCS 2024 | Round Table Brustkrebs Deutschland e.V. - YouTube
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43rd Annual J.P. Morgan Healthcare Conference Präsentation
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