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In der Not kurzfristig und zielgerichtet helfen – zu diesem Zweck spendet der Gesundheitskonzern Fresenius 25.000 Euro an das Deutsche Rote Kreuz (DRK) zur Betreuung von Flüchtlingen im Hochtaunuskreis. Der DRK-Kreisverband Hochtaunus kümmert sich in mehreren Not- und Gemeinschaftsunterkünften um die medizinische und soziale Betreuung der ankommenden Menschen. Mit dem Geld soll die Lebenssituation der Flüchtlinge im Hochtaunuskreis verbessert werden. „Die Lage der Flüchtlinge macht uns sehr betroffen“, so Dr. Ulf M. Schneider, Vorstandvorsitzender von Fresenius. „Wir wollen in unserer Heimatregion dort helfen, wo Hilfe am nötigsten gebraucht wird, und ein Zeichen der Verbundenheit und der sozialen Verantwortung setzen.“

„Dank der Unterstützung von Fresenius sind wir in der Lage, unsere Hilfen in der Region weiter auszubauen. Wir können nunmehr die vielfältigen und zahlreichen Sachspenden der Bürger um weitere dringend benötigte Hilfsgüter ergänzen“, so Manuel Gonzalez, Geschäftsführer des DRK-Kreisverbands Hochtaunus. Neben den Notunterkünften in Oberursel und Bad Homburg betreut das DRK die Gemeinschaftsunterkunft im Niederstedter Weg in Bad Homburg sowie zahlreiche unbegleitete Minderjährige in weiteren Kommunen des Landkreises.

Auch über den Hochtaunuskreis hinaus ist Fresenius bereits seit längerem sowohl international als auch national in der Flüchtlingshilfe aktiv. Über die in den Herkunftsregionen operativ tätigen Unternehmensteile leistet das Unternehmen Hilfe für die Menschen vor Ort. So haben Fresenius Kabi und Fresenius Medical Care Medikamente und Ersatzteile für Dialysegeräte für den Einsatz in Syrien und im Gaza-Streifen gespendet. Fresenius hat zudem einer Hilfsorganisation medizinische Hilfsgüter für ein Flüchtlingslager im Nordirak zur Verfügung gestellt. In Deutschland sind viele Krankenhäuser der HELIOS Kliniken Gruppe intensiv in die medizinische Versorgung von Flüchtlingen eingebunden oder bieten Räumlichkeiten für deren Unterbringung an. Einige Kliniken unterstützen darüber hinaus Flüchtlingseinrichtungen oder Hilfsorganisationen zum Beispiel mit Geld- und Sachspenden. In einer gemeinsamen Initiative der Stadt Frankfurt am Main, der Agentur für Arbeit, der IHK Frankfurt und weiterer Unternehmen engagiert sich Fresenius zudem für die berufliche Integration minderjähriger Flüchtlinge im Rhein-Main-Gebiet.

Der Gesundheitskonzern Fresenius hat heute zum dritten Mal den Fresenius Ausbildungspreis an 14 Absolventen von Berufsausbildungen oder dualen Studiengängen mit den besten Abschlüssen im Jahr 2015 vergeben. Die Preisträger, die alle übernommen wurden, nehmen im nächsten Jahr an der Weiterbildungsmaßnahme „Fresenius Career Starters“ teil. Darin erfahren sie, wie sie als Berufseinsteiger die Herausforderungen der ersten Berufsjahre erfolgreich meistern können.

Der Fresenius Ausbildungs-Förderpreis wurde auf Initiative von Aufsichtsrat und Vorstand von Fresenius anlässlich des 100-jährigen Bestehens des Unternehmens ins Leben gerufen und wird in vier Kategorien vergeben:

  • Gewerblich-technische und naturwissenschaftliche Ausbildungsberufe
  • Logistik-, IT- und kaufmännische Ausbildungsberufe
  • Pflegerische Ausbildungsberufe
  • Duale Studiengänge

Die 14 Preisträger kamen in diesem Jahr von der Fresenius Medical Care Deutschland GmbH in Schweinfurt und St. Wendel, von der Fresenius Kabi Deutschland GmbH in Friedberg sowie aus den HELIOS Kliniken in Aue, Krefeld, Leipzig, Northeim und Pforzheim.

„Die Ausbildung von Nachwuchskräften hat für uns eine große Bedeutung und spielt eine wichtige Rolle bei der Deckung unseres Fachkräftebedarfs. Mit dem Fresenius Ausbildungspreis würdigen wir herausragende Absolventen jedes Abschlussjahrgangs und fördern deren weitere berufliche Entwicklung“, sagte Dr. Jürgen Götz, Vorstand für Recht, Compliance und Personal sowie Arbeitsdirektor von Fresenius.

Fresenius bildet aktuell bundesweit über 3.400 Auszubildende und dual Studierende aus. In sechs verschiedenen Berufsgruppen (gewerblich-technische, naturwissenschaftliche, kaufmännische, Logistik-, IT- und Pflegeberufe) bietet das Unternehmen für das Ausbildungsjahr 2016 Ausbildungsplätze an. Interessierte Schulabgänger können sich aus dem breiten Angebot von mehr als 60 Ausbildungsberufen und dualen Studiengängen für einen für sie passenden Ausbildungsberuf entscheiden.

Weitere Informationen über die Ausbildungsmöglichkeiten bei Fresenius unter www.karriere.fresenius.de.

Die Ratingagentur Moody’s hat das Unternehmensrating von Fresenius von Ba1 auf Baa3 mit stabilem Ausblick angehoben.

Zur Begründung verweist Moody’s auf das verbesserte Geschäftsprofil aufgrund der gesteigerten Diversifikation und erreichten Größe sowie auf die wiederholt erfolgreiche Rückführung des Verschuldungsgrads nach Akquisitionen.

Die Ratingagentur Standard & Poor’s hatte das Unternehmensrating von Fresenius bereits im Januar 2015 von BB+ auf BBB-, und damit ebenfalls Investment Grade Status, angehoben.

Fresenius wird auch künftig aktiv an der Marktkonsolidierung teilnehmen und Akquisitionen weiterhin primär mit Fremdkapital finanzieren.

 

Diese Mitteilung enthält zukunftsbezogene Aussagen, die gewissen Risiken und Unsicherheiten unterliegen. Die zukünftigen Ergebnisse können erheblich von den zur Zeit erwarteten Ergebnissen abweichen, und zwar aufgrund verschiedener Risikofaktoren und Ungewissheiten wie zum Beispiel Veränderungen der Geschäfts-, Wirtschafts- und Wettbewerbssituation, Gesetzesänderungen, Ergebnisse klinischer Studien, Wechselkursschwankungen, Ungewissheiten bezüglich Rechtsstreitigkeiten oder Untersuchungsverfahren und die Verfügbarkeit finanzieller Mittel. Fresenius übernimmt keinerlei Verantwortung, die in dieser Mitteilung enthaltenen zukunftsbezogenen Aussagen zu aktualisieren. 

Die Ratingagentur Moody’s hat das Unternehmensrating von Fresenius von Ba1 auf Baa3 mit stabilem Ausblick angehoben.

Zur Begründung verweist Moody’s auf das verbesserte Geschäftsprofil aufgrund der gesteigerten Diversifikation und erreichten Größe sowie auf die wiederholt erfolgreiche Rückführung des Verschuldungsgrads nach Akquisitionen.

Die Ratingagentur Standard & Poor’s hatte das Unternehmensrating von Fresenius bereits im Januar 2015 von BB+ auf BBB-, und damit ebenfalls Investment Grade Status, angehoben.

Fresenius wird auch künftig aktiv an der Marktkonsolidierung teilnehmen und Akquisitionen weiterhin primär mit Fremdkapital finanzieren.

Diese Mitteilung enthält zukunftsbezogene Aussagen, die gewissen Risiken und Unsicherheiten unterliegen. Die zukünftigen Ergebnisse können erheblich von den zur Zeit erwarteten Ergebnissen abweichen, und zwar aufgrund verschiedener Risikofaktoren und Ungewissheiten wie zum Beispiel Veränderungen der Geschäfts-, Wirtschafts- und Wettbewerbssituation, Gesetzesänderungen, Ergebnisse klinischer Studien, Wechselkursschwankungen, Ungewissheiten bezüglich Rechts¬streitigkeiten oder Untersuchungsverfahren und die Verfügbarkeit finanzieller Mittel. Fresenius übernimmt keinerlei Verantwortung, die in dieser Mitteilung enthaltenen zukunftsbezogenen Aussagen zu aktualisieren.

Die diesjährige Weihnachtsspende von Fresenius Kabi Deutschland in Höhe von 20.000 Euro geht an den Kinder- und Jugendhospizverein Osthessen e. V. „Kleine Helden“ in Hünfeld. Wird ein Kind oder Jugendlicher schwer und möglicherweise unheilbar krank, bestimmen oft Hoffnungslosigkeit, Angst und Ratlosigkeit das Leben der betroffenen Familie. Der Verein „Kleine Helden“ möchte Familien und Angehörige in dieser schwierigen Zeit unterstützen. Bereits ab der Diagnosestellung bieten die ehrenamtlichen Mitarbeiter ihre Hilfe an. Diese reicht von der psychosozialen Betreuung des erkrankten Kindes sowie der Geschwisterkinder, über die Begleitung der Familien bei Behördengängen und Arztbesuchen, bis hin zur Hospizhilfe im Krankenhaus oder zu Hause.

„Unsere speziell zum Familienbegleiter ausgebildeten Mitarbeiter kümmern sich liebevoll und professionell um die Kinder, ihre Familien sowie das gesamte Umfeld“, so der zweite Vorsitzende des Vereins Bernd Schröder. „Daneben unterstützen uns ein Notar, Steuerberater, Palliativmediziner sowie viele weitere Kooperationspartner.“ Die Vision des 2010 gegründeten Vereins ist der Aufbau eines stationären Hospizes. „Die Spende von Fresenius Kabi bringt uns diesem Vorhaben ein großes Stück näher“, freut sich Schröder.

„Die vielfältigen Angebote des Vereins und der Einsatz der Mitarbeiter sind sehr beeindruckend“, so Jens Sauter, Mitglied der Geschäftsleitung bei Fresenius Kabi Deutschland, während der Scheckübergabe in Hünfeld. „Mit unserer Spende möchten wir dieses außergewöhnliche Engagement würdigen und dazu beitragen, dass die ‚Kleinen Helden‘ noch mehr Familien unterstützen und neue Projekte verwirklichen können.“

Weitere Informationen zum Verein sind unter www.kleinehelden-hospiz.de erhältlich.

 

Fresenius Kabi Deutschland ist einer der führenden Anbieter in den Bereichen Ernährung, Infusionen, Arzneimittel und Medizinprodukte. "wir helfen Menschen" steht für die eine große Motivation, die uns antreibt. Allen Menschen, die sich für das Wohl von Patienten und Pflegebedürftigen einsetzen, gibt Fresenius Kabi Deutschland dieses Versprechen. Als Partner im Gesundheitswesen übernimmt das Unternehmen Verantwortung für hochwertige, individuell abgestimmte Produkt- und Serviceangebote, die den Einsatz für Therapieerfolg und Lebensqualität in der Klinik, der Arztpraxis, der Pflegeeinrichtung oder zuhause einfacher und sicherer machen.

Weiterführende Informationen zu den Aktivitäten von Fresenius Kabi Deutschland finden Sie auf der Internetseite www.fresenius-kabi.de.

Postanschrift: Fresenius Kabi Deutschland GmbH, 61346 Bad Homburg, Deutschland
Sitz der Gesellschaft: Bad Homburg, Handelsregister Bad Homburg - HRB 7367
Geschäftsführer: Alexander Dettmer, Christoph Funke, Tanja Greve, Dr. Christian Hauer, Frank Lucaßen, Mike Newson, Steffen Roser, Philipp Schulte-Noelle

 

Fresenius Helios hat die Pläne für den Neubau der HELIOS Dr. Horst Schmidt Kliniken Wiesbaden vorgestellt. Das siebengeschossige Gebäude mit einer Fläche von fast 100.000 Quadratmetern soll auf einem freien Gelände neben dem bisherigen Klinikgebäude entstehen. Der Neubau wird unter anderem über 22 Operationssäle und mehr als 900 Betten verfügen und die Wege und Wartezeiten für die Patienten deutlich verkürzen. Die Baukosten sind mit rund 200 Millionen Euro veranschlagt. Der Spatenstich ist für das kommende Frühjahr und die Fertigstellung für 2020 geplant.

Diese Mitteilung enthält zukunftsbezogene Aussagen, die gewissen Risiken und Unsicherheiten unterliegen. Die zukünftigen Ergebnisse können erheblich von den zur Zeit erwarteten Ergebnissen abweichen, und zwar aufgrund verschiedener Risikofaktoren und Ungewissheiten wie zum Beispiel Veränderungen der Geschäfts-, Wirtschafts- und Wettbewerbssituation, Gesetzesänderungen, Ergebnisse klinischer Studien, Wechselkursschwankungen, Ungewissheiten bezüglich Rechtsstreitigkeiten oder Untersuchungsverfahren und die Verfügbarkeit finanzieller Mittel. Fresenius übernimmt keinerlei Verantwortung, die in dieser Mitteilung enthaltenen zukunftsbezogenen Aussagen zu aktualisieren.

Fresenius Medical Care hat ein neues Entwicklungszentrum in der chinesischen Wirtschaftsmetropole Shanghai eröffnet. Mit dem „China Design Center“ weitet das Unternehmen die Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten außerhalb Europas und der USA aus. Ziel ist, die weltweit führenden Dialysebehandlungen und Technologien von Fresenius Medical Care in China und anderen Schwellenländer noch besser verfügbar zu machen. Mit dem CDC wird das Unternehmen einerseits einen besseren Einblick in die Bedürfnisse dieser Märkte gewinnen und andererseits noch mehr innovative und preiswerte Lösungen zur Behandlung von Nierenerkrankungen entwickeln.

Die HELIOS Dr. Horst Schmidt Kliniken Wiesbaden werden dort jährlich rund 160 Schüler in Pflegeberufen ausbilden. Das interne Fortbildungsangebot für alle Mitarbeiter umfasst mehr als 2.000 verschiedene Kurse. Das Bildungszentrum besteht unter anderem aus sieben modernen Unterrichtsräumen, Praxisübungsräumen und einer Bibliothek. HELIOS hat in den Neubau rund 3 Millionen Euro investiert.
  • Starkes organisches Wachstum und sehr gute Ergebnisentwicklung in Nordamerika
  • Dynamisches Wachstum im Bereich Versorgungsmanagement
  • Geschäftsentwicklung außerhalb Nordamerikas weiterhin durch Währungseffekte beeinträchtigt
  • EBIT und Konzernergebnis von Einmaleffekten beeinflusst

Kennzahlen für das dritte Quartal 2015

Umsatz: 4.231 Mio. US-$, +3 %
Operatives Ergebnis (EBIT): 614 Mio. US-$, +4 %
Operatives Ergebnis (EBIT) ohne Einmaleffekte: 632 Mio. US-$, +5 %
Konzernergebnis1: 262 Mio. US-$, -3 %
Konzernergebnis ohne Einmaleffekte1: 284 Mio. US-$, +2 %
Gewinn je Aktie: 0,86 US-$, -4 %

Kennzahlen für die ersten neun Monate 2015

Umsatz: 12.390 Mio. US-$, +8 %
Operatives Ergebnis (EBIT): 1.665 Mio. US-$, +5 %
Operatives Ergebnis (EBIT) ohne Einmaleffekte: 1.683 Mio. US-$, +5 %
Konzernergebnis1: 713 Mio. US-$, 0 %
Konzernergebnis ohne Einmaleffekte1: 735 Mio. US-$, +3 %
Gewinn je Aktie: 2,34 US-$, 0 %

 

 

 

1 Konzernergebnis, das auf die Anteilseigner der Fresenius Medical Care AG & Co. KGaA entfällt

Rice Powell, Vorstandsvorsitzender von Fresenius Medical Care: „Wir sind sehr zufrieden mit unserer Geschäftsentwicklung im dritten Quartal. Unser neuer Bereich Versorgungsmanagement wächst dynamisch. Auch unser Kerngeschäft entwickelt sich sehr erfolgreich. Obwohl wir im dritten Quartal erneut mit negativen Währungseffekten konfrontiert waren, sind wir weiter auf dem besten Weg, unsere Ziele zu erreichen. Wir bestätigen unseren Ausblick für das Gesamtjahr 2015. Unser Geschäft werden wir weiter ausbauen und so die Behandlungsqualität für unsere Patienten stetig verbessern.“

Drittes Quartal 2015

Umsatz

Der Umsatz stieg im dritten Quartal 2015 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 3 % auf 4,231 Milliarden US-Dollar (9 % währungsbereinigt). Das organische Umsatzwachstum belief sich auf 6 %. Der Umsatz mit Gesundheitsdienstleistungen wuchs um 6 % auf 3,402 Milliarden US-Dollar (10 % währungsbereinigt). Der Umsatz mit Dialyseprodukten ging im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 9 % auf 829 Millionen US-Dollar zurück. Dies ist zurückzuführen auf die Normalisierung des organischen Umsatzes nach zwei sehr starken Quartalen sowie auf negative Währungseffekte in den drei internationalen Segmenten. Währungsbereinigt stieg der Umsatz mit Dialyseprodukten um 2 %.

Der Umsatz in Nordamerika stieg im dritten Quartal 2015 um 11 % auf 3,013 Milliarden US-Dollar. Das organische Umsatzwachstum lag bei 6 %. Der Umsatz mit Gesundheitsdienstleistungen wuchs um 12 % auf 2,794 Milliarden US‑Dollar, das organische Behandlungswachstum lag bei 5 %. Der Umsatz mit Dialysedienstleistungen stieg um 6 % auf 2,314 Milliarden US-Dollar. Im Bereich Versorgungsmanagement wuchs der Umsatz um 56 % auf 480 Millionen US-Dollar. Das organische Wachstum belief sich auf 17 %. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum erhöhte sich der Umsatz mit Dialyseprodukten um 3 % auf 219 Millionen US-Dollar.

Außerhalb Nordamerikas (Internationale Segmente) sank der Umsatz um 12 % auf 1,213 Milliarden US-Dollar. Währungsbereinigt stieg der Umsatz um 5 %. Das organische Umsatzwachstum betrug 6 %. Währungsumrechnungseffekte wirkten sich jedoch weiterhin negativ aus. Der Umsatz mit Gesundheitsdienstleistungen ging um 13 % auf 608 Millionen US-Dollar zurück. Währungsbereinigt wuchs der Umsatz mit Gesundheitsdienstleistungen um 6 %. Der Umsatz mit Dialyseprodukten sank um 12 % auf 605 Millionen US-Dollar. Währungsbereinigt stieg dieser um 3 %.

Internationale Segmente:
In der Region Europa, Naher Osten, Afrika (EMEA) ging der Umsatz um 16 % auf 659 Millionen US-Dollar zurück; währungsbereinigt stieg der Umsatz um 2 %. Das organische Umsatzwachstum belief sich ebenfalls auf 2 %. Der Umsatz mit Gesundheitsdienstleistungen verringerte sich um 16 % auf 309 Millionen US-Dollar; währungsbereinigt stieg der Umsatz um 3 %. Der Umsatz mit Dialyseprodukten sank um 16 % auf 350 Millionen US‑Dollar; währungsbereinigt blieb der Umsatz auf gleichem Niveau wie im Vorjahreszeitraum.

In der Region Asien-Pazifik sank der Umsatz um 2 % auf 378 Millionen US-Dollar. Währungsbereinigt stieg der Umsatz um 9 %. Das organische Umsatzwachstum betrug 10 %. Der Umsatz mit Gesundheitsdienstleistungen sank um 9 % auf 168 Millionen US Dollar. Währungsbereinigt wuchs der Umsatz mit Gesundheitsdienstleistungen um 4 %. Fresenius Medical Care steigerte den Umsatz mit Dialyseprodukten um 3 % auf 210 Millionen US-Dollar (13 % währungsbereinigt).

In Lateinamerika sank der Umsatz um 18 % auf 176 Millionen US-Dollar; währungsbereinigt erhöhte er sich um 7 %. Das organische Umsatzwachstum lag bei 13 %. Der Umsatz mit Gesundheitsdienstleistungen sank um 12 % auf 131 Millionen US-Dollar; währungsbereinigt stieg er um 12 %. Der Umsatz mit Dialyseprodukten ging um 33 % auf 44 Millionen US‑Dollar zurück (6 % währungsbereinigt). Die Entwicklung wurde beeinflusst vom Verkauf unseres Geschäfts mit Dialysedienstleistungen in Venezuela.

Ertrag

Das operative Ergebnis (EBIT) stieg von 590 Millionen US-Dollar im dritten Quartal 2014 auf 614 Millionen US-Dollar im dritten Quartal 2015. Das entspricht einem Zuwachs von 4 %. Das um Einmaleffekte bereinigte operative Ergebnis stieg von 601 Millionen US Dollar um 5 % auf 632 Millionen US-Dollar. Berücksichtigt wurden hier ein negativer Effekt (26 Millionen US Dollar) aus dem Verkauf des Geschäfts mit Dialysedienstleistungen in Venezuela, ein negativer Effekt (11 Millionen US-Dollar) aus der Schließung einer Produktionsanlage im dritten Quartal 2014 und ein positiver Effekt (8 Millionen US-Dollar) aus dem Verkauf unserer europäischen Vermarktungsrechte von Dialysemedikamenten an unser Joint Venture Vifor Fresenius Medical Care Renal Pharma. Der Verkauf der Vermarktungsrechte für einige Länder ist erst im vierten Quartal 2015 zu berücksichtigen. Daraus sind weitere positive Effekte zu erwarten.

In Nordamerika lag das operative Ergebnis im dritten Quartal 2015 bei 515 Millionen US-Dollar. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ist das ein Anstieg von 25 %.

Internationale Segmente:
In der Region EMEA sank das operative Ergebnis um 14 % auf 130 Millionen US-Dollar im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Das um Einmaleffekte bereinigte operative Ergebnis lag bei 122 Millionen US-Dollar. In der Region Asien-Pazifik lag das operative Ergebnis im dritten Quartal 2015 bei 68 Millionen US-Dollar; dies entspricht einem Rückgang von 25 % gegenüber dem gleichen Zeitraum im Vorjahr. Das operative Ergebnis in Lateinamerika lag bei -8 Millionen US-Dollar. Das um Einmaleffekte bereinigte operative Ergebnis in der Region für das dritte Quartal 2015 betrug 18 Millionen US-Dollar.

Die Nettozinsaufwendungen beliefen sich im dritten Quartal 2015 auf 100 Millionen US-Dollar und blieben somit gegenüber dem Vorjahreszeitraum stabil.

Die Ertragsteuern lagen im dritten Quartal 2015 bei 168 Millionen US-Dollar. Dies entspricht einer effektiven Steuerquote von 32,8 %. Die Ertragsteuern im dritten Quartal 2014 betrugen 162 Millionen US-Dollar, was einer Steuerquote von 32,9 % entspricht.

Das auf die Anteilseigner der Fresenius Medical Care AG & Co. KGaA entfallende Konzernergebnis lag im dritten Quartal 2015 bei 262 Millionen US-Dollar nach 271 Millionen US-Dollar im Vorjahresquartal. Dies bedeutet einen Rückgang von 3 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Das auf andere Gesellschafter entfallende Ergebnis stieg im gleichen Zeitraum von 58 Millionen US-Dollar auf 84 Millionen US-Dollar. Die Entwicklung basiert auf den sehr guten Ergebnissen in Nordamerika. Das um Einmaleffekte bereinigte Konzernergebnis, das auf die Anteilseigener der Fresenius Medical Care AG & Co. KGaA entfällt, stieg um 2 % auf 284 Millionen US-Dollar.

Der Gewinn je Aktie (EPS) lag mit 0,86 US-Dollar im dritten Quartal 2015 um 4 % unter dem Wert des Vorjahres. Die durchschnittlich gewichtete Zahl der ausstehenden Aktien betrug rund 304,7 Millionen nach 302,7 Millionen im Vorjahreszeitraum. Der Anstieg der ausstehenden Aktien ist zurückzuführen auf Ausübungen von Aktienoptionen in den vergangenen zwölf Monaten.

Cash Flow

Der Mittelzufluss aus laufender Geschäftstätigkeit belief sich im dritten Quartal 2015 auf 579 Millionen US-Dollar gegenüber 712 Millionen US-Dollar im Vorjahr. Dies entspricht etwa 14 % des Umsatzes.

Die Nettoinvestitionen lagen bei 224 Millionen US-Dollar. Der Free Cash Flow betrug 355 Millionen US-Dollar nach 488 Millionen US-Dollar im dritten Quartal 2014.

Für Akquisitionen abzüglich Desinvestitionen wendete Fresenius Medical Care 57 Millionen US-Dollar auf. Der Free Cash Flow nach Akquisitionen und Desinvestitionen betrug 298 Millionen US-Dollar verglichen mit -125 Millionen US Dollar im dritten Quartal 2014.

Erste neun Monate des Jahres 2015

Umsatz und Ertrag

Der Umsatz von Fresenius Medical Care wuchs in den ersten neun Monaten des Jahres 2015 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 8 % auf 12,390 Milliarden US-Dollar. Währungsbereinigt stieg der Umsatz um 13 %. Das organische Umsatzwachstum betrug 7 %.

Das operative Ergebnis (EBIT) lag in den ersten neun Monaten des Jahres 2015 bei 1,665 Milliarden US‑Dollar gegenüber 1,591 Milliarden US-Dollar im Vorjahreszeitraum. Das ist ein Anstieg um 5 %. Das um Einmaleffekte bereinigte operative Ergebnis stieg um 5 % auf 1,683 Milliarden US-Dollar.

Die Nettozinsaufwendungen beliefen sich in den ersten neun Monaten des Jahres 2015 auf 304 Millionen US-Dollar im Vergleich zu 294 Millionen US-Dollar in den ersten neun Monaten des Vorjahres.

Die Ertragsteuern lagen in den ersten neun Monaten des Jahres 2015 bei 441 Millionen US-Dollar. Dies entspricht einer effektiven Steuerquote von 32,4 %. Im Vorjahreszeitraum betrugen die Ertragsteuern 440 Millionen US-Dollar und die effektive Steuerquote 33,9 %. Für das Gesamtjahr erwartet das Unternehmen eine Steuerquote am unteren Ende der Prognosebandbreite von 33 bis 34 %.

Das Konzernergebnis, das auf die Anteilseigner der Fresenius Medical Care AG & Co. KGaA entfällt, stieg leicht auf 713 Millionen US-Dollar (710 Millionen US-Dollar im Vorjahreszeitraum). Das um Einmaleffekte bereinigte Konzernergebnis, das auf die Anteilseigner der Fresenius Medical Care AG & Co. KGaA entfällt, stieg in den ersten neun Monaten des Jahres 2015 um 3 % auf 735 Millionen US-Dollar.

Der Gewinn je Aktie (EPS) blieb in den ersten neun Monaten des Jahres 2015 mit 2,34 US-Dollar im Vergleich zum Vorjahreszeitraum (2,35 US-Dollar) stabil. Die durchschnittlich gewichtete Zahl der ausstehenden Aktien betrug in den ersten neun Monaten des Jahres 2015 rund 304,2 Millionen.

Cash Flow

In den ersten neun Monaten des Jahres 2015 lag der Mittelzufluss aus laufender Geschäftstätigkeit bei 1,412 Milliarden US-Dollar nach 1,274 Milliarden US-Dollar im Vorjahreszeitraum. Dies entspricht 11,4 % des Umsatzes.

Die Netto-Investitionen lagen bei 636 Millionen US-Dollar. Daraus ergab sich in den ersten neun Monaten 2015 ein Free Cash Flow vor Akquisitionen von 776 Millionen US-Dollar nach 635 Millionen US-Dollar im gleichen Zeitraum des Vorjahres.

Für Akquisitionen abzüglich Desinvestitionen wandte Fresenius Medical Care insgesamt 124 Millionen US-Dollar auf. Der Free Cash Flow nach Akquisitionen und Desinvestitionen lag bei 652 Millionen US-Dollar im Vergleich zu -410 Millionen US Dollar in den ersten neun Monaten des Jahres 2014.

Mitarbeiter

Zum 30. September 2015 beschäftigte Fresenius Medical Care weltweit 102.591 Mitarbeiter (ermittelt auf Vollzeitbeschäftigungsbasis) gegenüber 97.327 Mitarbeitern Ende September 2014. Die Zunahme resultierte hauptsächlich aus Akquisitionen und dem organischen Wachstum des Unternehmens.

Konzern-Bilanz

Die Summe der Vermögenswerte lag mit 25,414 Milliarden US-Dollar auf einem vergleichbaren Niveau wie zum 31. Dezember 2014 (25,447 Milliarden US‑Dollar). Ebenso blieb die Höhe der kurzfristigen Vermögenswerte mit 6,760 Milliarden US-Dollar fast unverändert (31. Dezember 2014: 6,725 Milliarden US-Dollar). Die langfristigen Vermögenswerte sanken geringfügig auf 18,654 Milliarden US-Dollar (31. Dezember 2014: 18,722 Milliarden US-Dollar).

Das Eigenkapital wuchs um 2 % auf 10,243 Milliarden US-Dollar (31. Dezember: 10,028 Milliarden US-Dollar). Die Eigenkapitalquote lag bei 40 % gegenüber 39 % Ende Dezember 2014. Die Finanzverbindlichkeiten beliefen sich auf 9,093 Milliarden US-Dollar (31. Dezember 2014: 9,532 Milliarden US-Dollar). Der Verschuldungsgrad (Debt/EBITDA-Verhältnis) lag zum 30. September 2015 bei 2,9 (31. Dezember 2014: 3,1).

Eine Übersicht über die Ergebnisse des dritten Quartals und der ersten neun Monate des Jahres 2015 finden Sie im Anhang.

Ausblick1 bestätigt

Fresenius Medical Care erwartet für das Gesamtjahr 2015 ein Umsatzwachstum von 5 7 %. Währungsbereinigt entspricht dies einem Wachstum von 10-12 %. Das auf die Anteilseigner der Fresenius Medical Care AG & Co. KGaA entfallende Konzernergebnis soll um bis zu 5 % steigen.

Für Investitionen sind im laufenden Geschäftsjahr rund 1 Milliarde US-Dollar vorgesehen, für Akquisitionen rund 300 Millionen US-Dollar. Bis zum Ende des Geschäftsjahres 2015 soll sich der Verschuldungsgrad (Debt/EBITDA-Verhältnis) auf einem Niveau von etwa 3,0 bewegen.

Fresenius Medical Care bestätigt die Erwartungen für das Jahr 2016. Der Umsatz soll währungsbereinigt um etwa 7-10 % steigen. Das auf die Anteilseigner der Fresenius Medical Care AG & Co. KGaA entfallende Konzernergebnis soll um 15-20 % wachsen.

Das Unternehmen erwartet auch mit Blick auf die langfristigen Wachstumsziele eine weiterhin positive Geschäftsentwicklung.

1Der Ausblick 2015/2016 berücksichtigt die aktuellen Währungsrelationen, Kosteneinsparungen aus dem weltweiten Effizienzprogramm sowie weitere Aufwendungen für den Ausbau des Bereichs Versorgungsmanagement im Rahmen der Wachstumsstrategie bis zum Jahr 2020. Nicht enthalten sind zukünftige Akquisitionen.

Telefonkonferenz

Anlässlich der Veröffentlichung der Ergebnisse des dritten Quartals 2015 findet am Donnerstag, 29. Oktober 2015, um 15:30 Uhr MEZ eine Telefonkonferenz für Analysten und Investoren statt. Die Telefonkonferenz können Sie live im Internet unter www.freseniusmedicalcare.com/de im Bereich „Investoren/Events & Präsentationen“ verfolgen. Nach der Telefonkonferenz steht Ihnen die Aufzeichnung auf unserer Website zur Verfügung.

Diese Mitteilung enthält zukunftsbezogene Aussagen, die gewissen Risiken und Unsicherheiten unterliegen. Die zukünftigen Ergebnisse können erheblich von den zur Zeit erwarteten Ergebnissen abweichen, und zwar aufgrund verschiedener Risikofaktoren und Ungewissheiten wie z.B. Veränderungen der Geschäfts-, Wirtschafts-, und Wettbewerbssituation, Gesetzesänderungen, Ergebnisse klinischer Studien, Wechselkursschwankungen, Ungewissheiten bezüglich Rechtsstreitigkeiten oder Untersuchungsverfahren und die Verfügbarkeit finanzieller Mittel. Fresenius Medical Care übernimmt keinerlei Verantwortung, die in dieser Mitteilung enthaltenen zukunftsbezogenen Aussagen zu aktualisieren.

 

Angaben ohne explizite Zeitangabe beziehen sich auf den Zeitraum Q1-3 2015.

Details zu den Sondereinflüssen finden Sie im PDF dieser Investor News in den Überleitungsrechnungen auf den Seiten 17-18.

3. Quartal 2015:

  • Umsatz 6,9 Mrd € (+16 % zu Ist-Kursen, +7 % währungsbereinigt)
  • EBIT1 1.027 Mio € (+25 % zu Ist-Kursen, +12 % währungsbereinigt)
  • Konzernergebnis2 367 Mio € (+31 % zu Ist-Kursen, +20 % währungsbereinigt)

1.-3. Quartal 2015:

  • Umsatz 20,4 Mrd € (+22 % zu Ist-Kursen, +11 % währungsbereinigt)
  • EBIT1 2,8 Mrd € (+28 % zu Ist-Kursen, +14 % währungsbereinigt)
  • Konzernergebnis2 1.009 Mio € (+31 % zu Ist-Kursen, +19 % währungsbereinigt)

 

Dr. Ulf M. Schneider, Vorstandsvorsitzender von Fresenius, sagte: „Unser starkes Wachstum hat sich fortgesetzt. Umsatz und Ergebnis konnten wir in den ersten drei Quartalen, auch ohne Berücksichtigung günstiger Wechselkurseffekte, zweistellig steigern. Alle Unternehmensbereiche haben zu diesen ausgezeichneten Ergebnissen beigetragen, insbesondere Fresenius Kabi. Weitere Produktneueinführungen und anhaltende Lieferengpässe der US-Wettbewerber haben sich hier positiv ausgewirkt. Die Entwicklungen in unseren Märkten stimmen uns weiterhin zuversichtlich, und wir heben den Ausblick für das Konzernergebnis an.“

Vor SondereinflüssenErgebnis, das auf die Anteilseigner der Fresenius SE & Co. KGaA entfällt; vor Sondereinflüssen

Konzernergebnisausblick1 für 2015 erhöht
Auf Basis der starken ersten drei Quartale und der ausgezeichneten Geschäftsaussichten erhöht Fresenius den Konzernergebnisausblick für das laufende Geschäftsjahr. Das Konzernergebnis2 soll nun währungsbereinigt um 20 bis 22 % steigen. Bisher war ein währungsbereinigtes Wachstum des Konzernergebnisses2 von 18 bis 21 % erwartet worden. Der Ausblick für den Konzernumsatz wird voll bestätigt. Fresenius erwartet weiterhin einen währungsbereinigten Anstieg des Konzernumsatzes zwischen 8 und 10 %.

Die Kennziffer Netto-Finanzverbindlichkeiten/EBITDA3 soll nun am Jahresende 2015 unter 3,0 liegen. Die bisherige Prognose sah einen Wert von rund 3,0 vor.

Unter Zugrundelegung der durchschnittlichen Wechselkurse bis zum 23. Oktober und Fortschreibung der Wechselkurse vom 23. Oktober für den Rest des Jahres ergibt sich ein Umsatz von ~27,4 Mrd € und ein Konzernergebnis von ~1,42 Mrd €, jeweils am unteren Ende der Prognosebandbreite.Ergebnis, das auf die Anteilseigner der Fresenius SE & Co. KGaA entfällt; 2015 vor Integrationskosten (12 Mio € vor Steuern für erworbene Krankenhäuser der Rhön-Klinikum AG), vor Kosten für das Effizienzprogramm bei Fresenius Kabi (~100 Mio € vor Steuern) und vor Veräußerungsgewinnen zweier HELIOS-Kliniken (34 Mio € vor Steuern); 2014 vor SondereinflüssenNetto-Finanzverbindlichkeiten und EBITDA jeweils zu durchschnittlichen Wechselkursen der vorhergehenden 12 Monate gerechnet; ohne nennenswerte nicht bekannt gegebene Akquisitionen; vor Sondereinflüssen


11 % währungsbereinigter Umsatzanstieg
Der Konzernumsatz stieg um 22 % (währungsbereinigt: 11 %) auf 20.369 Mio € (1.-3. Quartal 2014: 16.711 Mio €). Das organische Wachstum betrug 6 %. Akquisitionen trugen 5 % zum Umsatzanstieg bei. Im 3. Quartal 2015 stieg der Konzernumsatz um 16 % (währungsbereinigt: 7 %) auf 6.940 Mio € (3. Quartal 2014: 5.978 Mio €). Das organische Wachstum lag bei 6 %. Akquisitionen trugen 2 % zum Umsatzanstieg bei. Desinvestitionen minderten den Umsatz um 1 %.
 

Konzernumsatz nach Regionen:



19 % währungsbereinigter Konzernergebnisanstieg1
Der Konzern-EBITDA2 stieg um 26 % (währungsbereinigt: 13 %) auf 3.674 Mio € (1.-3. Quartal 2014: 2.905 Mio €). Der Konzern-EBIT2 stieg um 28 % (währungsbereinigt: 14 %) auf 2.849 Mio € (1.-3. Quartal 2014: 2.223 Mio €). Die EBIT-Marge2 betrug 14,0 % (1.-3. Quartal 2014: 13,3 %). Im 3. Quartal 2015 stieg der Konzern-EBIT2 um 25 % (währungsbereinigt: 12 %) auf 1.027 Mio € (3. Quartal 2014: 820 Mio €), die EBIT-Marge2 betrug 14,8 % (3. Quartal 2014: 13,7 %).

Das Zinsergebnis stieg auf -476 Mio € (1.-3. Quartal 2014: -431 Mio €). Günstigere Finanzierungskonditionen wurden durch Zinsen auf zusätzliche Finanzverbindlichkeiten aufgrund der im Jahr 2014 getätigten Akquisitionen sowie Währungsumrechnungseffekte überkompensiert. Im 3. Quartal 2015 war das Zinsergebnis mit -146 Mio € leicht unter dem Vorjahresniveau (3. Quartal 2014: -148 Mio €). Anhaltend negative Währungs-umrechnungseffekte wurden durch günstigere Finanzierungskonditionen mehr als ausgeglichen.

Die Konzern-Steuerquote2 lag bei 29,6 % (1.-3. Quartal 2014: 29,5 %). Im 3. Quartal 2015 betrug die Steuerquote 29,7 % (3. Quartal 2014: 29,3 %).

Der auf andere Gesellschafter entfallende Gewinn belief sich auf 661 Mio  € (1.-3. Quartal 2014: 495 Mio €). Davon entfielen 95 % auf Anteile anderer Gesellschafter an Fresenius Medical Care.

Das Konzernergebnis3 vor Sondereinflüssen stieg um 31 % (währungsbereinigt: 19 %) auf 1.009 Mio € (1.-3. Quartal 2014: 768 Mio €). Das Ergebnis je Aktie1 erhöhte sich um 31 % (währungsbereinigt: 19 %) auf 1,86  € (1.-3. Quartal 2014: 1,42  €). Im 3. Quartal 2015 stieg das Konzernergebnis3 vor Sondereinflüssen um 31 % (währungsbereinigt: 20 %) auf 367 Mio € (3. Quartal 2014: 281 Mio €). Das Ergebnis je Aktie1 stieg um 31 % (währungsbereinigt: 19 %) auf 0,68 € (3. Quartal 2014: 0,52 €).

Das Konzernergebnis3 inklusive Sondereinflüsse stieg um 23 % (währungsbereinigt: 12 %) auf 999 Mio  € (1.-3. Quartal 2014: 810 Mio  €). Das Ergebnis je Aktie3 stieg um 23 % (währungsbereinigt: 11 %) auf 1,84  € (1.-3. Quartal 2014: 1,50  €). Im 3. Quartal 2015 stieg das Konzernergebnis3 inklusive Sondereinflüsse um 29 % (währungsbereinigt: 18 %) auf 357 Mio € (3. Quartal 2014: 276 Mio €). Das Ergebnis je Aktie3 erhöhte sich um 29 % (währungsbereinigt: 18 %) auf 0,66 € (3. Quartal 2014: 0,51 €).

Eine Überleitungsrechnung auf das US-GAAP-Konzernergebnis befindet sich auf den Seiten 17-18 im PDF dieser Investor News.

Ergebnis, das auf die Anteilseigner der Fresenius SE & Co. KGaA entfällt; vor SondereinflüssenVor SondereinflüssenErgebnis, das auf die Anteilseigner der Fresenius SE & Co. KGaA entfällt


Investitionen in Wachstum fortgesetzt
Fresenius investierte 950 Mio € in Sachanlagen (1.-3. Quartal 2014: 854 Mio €). Schwerpunkte bildeten Instandhaltungs- und Erweiterungsinvestitionen in Dialysekliniken, Produktionsstätten und Krankenhäusern. Das Akquisitionsvolumen betrug 272 Mio € (1.-3. Quartal 2014: 1.861 Mio €).

Starke Cashflow Entwicklung
Der operative Cashflow stieg um 27 % auf 2.151 Mio € (1. 3. Quartal 2014: 1.695 Mio €), mit einer Cashflow-Marge von 10,6 % (1.-3. Quartal 2014: 10,1 %). Im Vorjahreszeitraum minderte die W.R. Grace-Vergleichszahlung in Höhe von 115 Mio US$1 den operativen Cashflow. Im 3. Quartal 2015 war der operative Cashflow mit 900 Mio € auf einem sehr hohen Niveau, konnte jedoch nicht ganz den außergewöhnlich starken Wert des Vorjahresquartals erreichen (3. Quartal 2014: 945 Mio €). Dies trifft auch auf die Cashflow-Marge von 13,0 % zu (3. Quartal 2014: 15,8 %).

Die Zahlungen für Nettoinvestitionen in Sachanlagen stiegen auf 932 Mio € (1.-3. Quartal 2014: 848 Mio €). Der Free Cashflow vor Akquisitionen und Dividenden stieg auf 1.219 Mio € (1.-3. Quartal 2014: 847 Mio €). Der Free Cashflow nach Akquisitionen und Dividenden verbesserte sich auf 574 Mio € (1.-3. Quartal 2014: -1.154 Mio €).

1Siehe Geschäftsbericht 2014, S.152 f.


Solide Vermögens- und Kapitalstruktur
Die Bilanzsumme des Konzerns stieg um 6 % (währungsbereinigt: 2 %) auf 42.169 Mio € (31. Dezember 2014: 39.897 Mio €). Die kurzfristigen Vermögenswerte stiegen um 5 % (währungsbereinigt: 3 %) auf 10.550 Mio € (31. Dezember 2014: 10.028 Mio €). Die langfristigen Vermögenswerte stiegen um 6 % (währungsbereinigt: 1 %) auf 31.619 Mio € (31. Dezember 2014: 29.869 Mio €).

Das Eigenkapital stieg um 11 % (währungsbereinigt: 7 %) auf 17.170 Mio € (31. Dezember 2014: 15.483 Mio €). Die Eigenkapitalquote stieg auf 40,7 % (31. Dezember 2014: 38,8 %).

Die Finanzverbindlichkeiten des Konzerns sanken um 1 % (währungsbereinigt: -5 %) auf 15.237 Mio € (31. Dezember 2014: 15.454 Mio €). Der Verschuldungsgrad lag zum 30. September 2015 bei 2,931 (2,891; Netto-Finanzverbindlichkeiten und EBITDA jeweils zu durchschnittlichen Wechselkursen der vorhergehenden zwölf Monate gerechnet).

Pro forma Akquisitionen; vor Sondereinflüssen

 



Die Unternehmensbereiche

Fresenius Medical Care
Fresenius Medical Care ist der weltweit führende Anbieter von Produkten und Dienstleistungen für Menschen mit Nierenerkrankungen. Zum 30. September 2015 behandelte Fresenius Medical Care 290.250 Patienten in 3.402 Dialysekliniken. Im Bereich Versorgungsmanagement baut das Unternehmen sein Angebot zusätzlicher medizinischer Dienstleistungen rund um die Dialyse aus.

  • Starkes Umsatzwachstum in Nordamerika im 3. Quartal
  • Geschäft außerhalb Nordamerikas belastet von Währungs- und Sondereinflüssen
  • Ausblick 2015 bestätigt

 

Fresenius Medical Care steigerte den Umsatz um 8 % (währungsbereinigt: 13 %) auf 12.390 Mio US$ (1.-3. Quartal 2014: 11.511 Mio US$). Das organische Umsatzwachstum betrug 7 %. Akquisitionen trugen 7 % zum Umsatzanstieg bei. Desinvestitionen minderten den Umsatz um 1 %. Währungsumrechnungseffekte wirkten sich mit -5 % aus. Im 3. Quartal 2015 stieg der Umsatz um 3 % (währungsbereinigt: 9 %) auf 4.231 Mio US$ (3. Quartal 2014: 4.113 Mio US$).

Der Umsatz mit Gesundheitsdienstleistungen (Dialysedienstleistungen und Versorgungsmanagement) stieg um 11 % (währungsbereinigt: 15 %) auf 9.929 Mio US$ (1.-3. Quartal 2014: 8.928 Mio US$). Der Umsatz mit Dialyseprodukten sank um 5 % auf 2.461 Mio US$ (1.-3. Quartal 2014: 2.583 Mio US$). Währungsbereinigt erhöhte sich der Umsatz um 7 %.

In Nordamerika erhöhte sich der Umsatz um 15 % auf 8.730 Mio US$ (1.-3. Quartal 2014: 7.624 Mio US$). Der Umsatz mit Gesundheitsdienstleistungen stieg um 15 % auf 8.087 Mio US$ (1.-3. Quartal 2014: 7.015 Mio US$). Der Umsatz mit Dialyseprodukten erhöhte sich um 6 % auf 643 Mio US$ (1.-3. Quartal 2014: 609 Mio US$).

Der Umsatz außerhalb Nordamerikas sank um 5 % auf 3.639 Mio US$ (1.-3. Quartal 2014: 3.843 Mio US$). Währungsbereinigt erhöhte sich der Umsatz um 12 %. Die Entwicklung außerhalb Nordamerikas war durch Sondereinflüsse2 beeinflusst. Der Umsatz mit Gesundheitsdienstleistungen sank um 4 % auf 1.842 Mio US$ (1.-3. Quartal 2014: 1.913 Mio US$). Währungsbereinigt erhöhte sich der Umsatz um 15 %. Der Umsatz mit Dialyseprodukten ging um 7 % auf 1.797 Mio US$ zurück (1.-3. Quartal 2014: 1.930 Mio US$). Währungsbereinigt erhöhte sich der Umsatz um 8 %.

Der EBIT stieg um 5 % (währungsbereinigt: 10 %) auf 1.665 Mio  US$ (1.-3. Quartal 2014: 1.591 Mio US$). Die EBIT-Marge betrug 13,4 % (1.-3. Quartal 2014: 13,8 %). Vor Sondereinflüssen3 stieg der EBIT um 5 % auf 1.683 Mio US$. Im 3. Quartal 2015 stieg der EBIT um 4 % (währungsbereinigt: 8 %) auf 614 Mio US$ (3. Quartal 2014: 590 Mio US$). Die EBIT-Marge erhöhte sich auf 14,5 % (3. Quartal 2014: 14,3 %). Vor Sondereinflüssen3 stieg der EBIT um 5 % auf 632 Mio US$.

Das auf die Anteilseigner der Fresenius Medical Care AG & Co. KGaA entfallende Ergebnis war mit 713 Mio US$ (1.-3. Quartal 2014: 710 Mio US$) auf Vorjahresniveau. Das auf andere Gesellschafter entfallende Ergebnis stieg um 41 % auf 207 Mio US$, im Wesentlichen aufgrund des starken Geschäfts in Nordamerika. Währungsbereinigt erhöhte sich das Ergebnis um 6 %. Vor Sondereinflüssen4 stieg das Ergebnis um 3 % auf 735 Mio US$. Im 3. Quartal 2015 sank das Ergebnis um 3 % (währungsbereinigt: -1 %) auf 262 Mio US$ (3. Quartal 2014: 271 Mio US$). Vor Sondereinflüssen4 stieg das Ergebnis um 2 % auf 284 Mio US$.

Der operative Cashflow stieg um 11 % auf 1.412 Mio US$ (1.-3. Quartal 2014: 1.274 Mio US$). Im Vorjahr minderte die W.R. Grace-Vergleichszahlung in Höhe von 115 Mio US$5 den operativen Cashflow. Die Cashflow-Marge erhöhte sich auf 11,4 % (1.-3. Quartal 2014: 11,1 %). Im 3. Quartal 2015 war der operative Cashflow mit 579 Mio US$ auf einem sehr guten Niveau, konnte jedoch nicht den außergewöhnlich starken Wert des Vorjahresquartals erreichen (3. Quartal 2014: 712 Mio US$). Dies trifft auch auf die Cashflow-Marge von 13,7 % zu (3. Quartal 2014: 17,3 %).

Fresenius Medical Care bestätigt den Ausblick für das Jahr 2015. Die Gesellschaft erwartet weiterhin ein Umsatzwachstum von 5 bis 7 %. Währungsbereinigt entspricht dies einem Wachstum von 10 bis 12 %. Das Konzernergebnis, das auf die Anteilseigner der Fresenius Medical Care AG & Co. KGaA entfällt, soll um 0 bis 5 % steigen.

Der Ausblick berücksichtigt die aktuellen Währungsrelationen. Im Ausblick enthalten sind Kosteneinsparungen aus dem weltweiten Effizienzprogramm sowie weitere Aufwendungen für den Ausbau des Bereichs Versorgungsmanagement. Ergebnisbeiträge von zukünftigen Akquisitionen sind nicht enthalten.

Weitere Informationen: Siehe Investor News Fresenius Medical Care unter www.freseniusmedicalcare.com/de.

Ergebnis, das auf die Anteilseigner der Fresenius Medical Care AG & Co. KGaA entfälltVerkauf des Dialysegeschäfts in Venezuela und des europäischen Pharmageschäfts2015 vor dem Verkauf des Dialysegeschäfts in Venezuela (-26 Mio US$ vor Steuern) und des europäischen Pharmageschäfts (8 Mio US$ vor Steuern); 2014 vor einem negativen Effekt aus der Schließung einer Produktionsstätte (-11 Mio US$ vor Steuern)2015 vor dem Verkauf des Dialysegeschäfts in Venezuela (-27 Mio US$ nach Steuern) und des europäischen Pharmageschäfts (5 Mio US$ nach Steuern); 2014 vor einem negativen Effekt aus der Schließung einer Produktionsstätte (-7 Mio US$ nach Steuern)Siehe Geschäftsbericht 2014, S.152 f.


Fresenius Kabi
Fresenius Kabi ist spezialisiert auf intravenös zu verabreichende generische Arzneimittel, klinische Ernährung und Infusionstherapien für schwer und chronisch kranke Menschen im Krankenhaus und im ambulanten Bereich. Das Unternehmen ist ferner ein führender Anbieter von medizintechnischen Geräten und Produkten der Transfusionstechnologie.


  • 10 % organisches Umsatzwachstum im 3. Quartal
  • 19 % währungsbereinigtes EBIT1-Wachstum im 3. Quartal
  • Ausblick 2015: Organisches Umsatzwachstum von ~8 % und währungsbereinigtes EBIT1-Wachstum von nun 19 bis 22 % erwartet

 

Fresenius Kabi steigerte den Umsatz um 18 % (währungsbereinigt: 8 %) auf 4.431 Mio € (1.-3. Quartal 2014: 3.760 Mio €). Das organische Umsatzwachstum betrug 9 %. Akquisitionen trugen 1 % zum Umsatzwachstum bei. Desinvestitionen minderten den Umsatz um 2 %. Währungsumrechnungseffekte hatten einen positiven Einfluss von 10 %. Sie ergaben sich aus der Aufwertung verschiedener Währungen gegenüber dem Euro, insbesondere des US-Dollar und des chinesischen Yuan. Im 3. Quartal 2015 stieg der Umsatz um 16 % (währungsbereinigt: 9 %) auf 1.499 Mio € (3. Quartal 2014: 1.294 Mio €). Das organische Umsatzwachstum lag bei 10 %.

In Europa stieg der Umsatz um 2 % (organisch: 4 %) auf 1.566 Mio € (1.-3. Quartal 2014: 1.538 Mio €). In Nordamerika erhöhte sich der Umsatz um 39 % (organisch: 16 %) auf 1.555 Mio € (1.-3. Quartal 2014: 1.118 Mio €). Der Umsatzanstieg in Nordamerika ist auf anhaltende Lieferengpässe für I.V.-Arzneimittel bei Wettbewerbern sowie neue Produkteinführungen zurückzuführen. In der Region Asien-Pazifik wurde ein Umsatzzuwachs von 19 % (organisch: 4 %) auf 862 Mio € (1. 3. Quartal 2014: 723 Mio €) erzielt. In Lateinamerika/Afrika erhöhte sich der Umsatz um 18 % (organisch: 12 %) auf 448 Mio € (1.-3. Quartal 2014: 381 Mio €).

Der EBIT1 stieg um 38 % (währungsbereinigt: 19 %) auf 872 Mio € (1.-3. Quartal 2014: 634 Mio €). Die EBIT-Marge1 betrug 19,7 % (1.-3. Quartal 2014: 16,9 %). Im 3. Quartal 2015 stieg der EBIT1 um 35 % (währungsbereinigt: 19 %) auf 301 Mio € (3. Quartal 2014: 223 Mio €). Die EBIT-Marge1 lag bei 20,1 % (3. Quartal 2014: 17,2 %).

Das Ergebnis2 stieg um 42 % (währungsbereinigt: 23 %) auf 479 Mio € (1.-3. Quartal 2014: 337 Mio €). Im 3. Quartal 2015 stieg das Ergebnis2 um 42 % (währungsbereinigt: 25 %) auf 170 Mio € (3. Quartal 2014: 120 Mio €).

Der operative Cashflow stieg um 36 % auf 589 Mio € (1.-3. Quartal 2014: 432 Mio €). Die Cashflow-Marge stieg auf 13,3 % (1.-3. Quartal 2014: 11,5 %). Im 3. Quartal 2015 stieg der operative Cashflow auf 235 Mio € (3. Quartal 2014: 217 Mio €) mit einer Cashflow-Marge von 15,7 % (3. Quartal 2014: 16,8 %).

Fresenius Kabis Maßnahmen zur Steigerung der Effizienz in der Produktion und Optimierung der Verwaltungsstrukturen verlaufen nach Plan. Im 1.-3. Quartal fielen Kosten von 50 Mio € vor Steuern für das Effizienzprogramm an (3. Quartal 2015: 10 Mio €). Die restlichen Kosten von ca. 50 Mio € werden im 4. Quartal 2015 verbucht. Diese Kosten sind im Konzern-Segment Konzern/Sonstiges ausgewiesen.

Fresenius Kabi erhöht den Ausblick3 für das Jahr 2015 und erwartet nun ein organisches Umsatzwachstum von ~8 % und ein währungsbereinigtes EBIT1-Wachstum von 19 bis 22 %. Die nun erwartete implizite EBIT-Marge1 liegt bei rund 20,0 %. Die bisherige Prognose sah ein organisches Umsatzwachstum von 6 bis 8 % und ein währungsbereinigtes EBIT1-Wachstum von 18 bis 21 % mit einer impliziten EBIT-Marge von 19,0 bis 20,0 % vor.

Vor SondereinflüssenErgebnis, das auf die Anteilseigner der Fresenius Kabi AG entfällt; vor SondereinflüssenUnter Zugrundelegung der durchschnittlichen Wechselkurse bis zum 23. Oktober und Fortschreibung der Wechselkurse vom 23. Oktober für den Rest des Jahres ergibt sich bei einem organischen Umsatzwachstum von 8 % ein Umsatz von ~5,9 Mrd € und am unteren Ende der Prognosebandbreite ein EBIT1 von ~1,18 Mrd €


Fresenius Helios
Fresenius Helios ist der größte Klinikbetreiber in Deutschland. Die Klinikgruppe verfügt über 111 Kliniken, darunter 87 Akutkrankenhäuser mit sieben Maximalversorgern in Berlin-Buch, Duisburg, Erfurt, Krefeld, Schwerin, Wiesbaden und Wuppertal sowie 24 Rehabilitationskliniken. HELIOS versorgt in seinen Kliniken jährlich mehr als 4,5 Millionen Patienten, davon mehr als 1,2 Millionen stationär, und verfügt insgesamt über mehr als 34.000 Betten.

  • 12 % EBIT1-Wachstum im 3. Quartal
  • 20 Basispunkte EBIT-Margenanstieg1 gegenüber dem Vorquartal
  • Ausblick 2015 bestätigt

 

Fresenius Helios steigerte den Umsatz um 7 % auf 4.167 Mio € (1.-3. Quartal 2014: 3.883 Mio €). Das organische Umsatzwachstum betrug 3 % (1.-3. Quartal 2014: 4 %). Akquisitionen trugen 5 % zum Umsatzanstieg bei. Desinvestitionen minderten den Umsatz um 1 %. Im 3. Quartal 2015 steigerte Fresenius Helios den Umsatz um 2 % auf 1.393 Mio € (3. Quartal 2014: 1.362 Mio €), das organische Umsatzwachstum betrug 2 % (3. Quartal 2014: 6 %).

Der EBIT1 stieg um 19 % auf 472 Mio € (1.-3. Quartal 2014: 397 Mio €), die EBIT-Marge1 auf 11,3 % (1.-3. Quartal 2014: 10,2 %). Im 3. Quartal 2015 erhöhte sich der EBIT1 um 12 % auf 165 Mio € (3. Quartal 2014: 147 Mio €). Die EBIT-Marge1 stieg im Vergleich zum Vorquartal um 20 Basispunkte auf 11,8 %.

Das Ergebnis2 erhöhte sich um 23 % auf 352 Mio € (1.-3. Quartal 2014: 286 Mio €). Im 3. Quartal 2015 stieg das Ergebnis2 um 18 % auf 126 Mio € (3. Quartal 2014: 107 Mio €).

Der Umsatz der etablierten Kliniken inklusive der von der Rhön-Klinikum AG vor mehr als einem Jahr erworbenen Krankenhäuser wuchs um 3 % auf 3.970 Mio € (1.-3. Quartal 2014: 3.861 Mio €). Der EBIT1 stieg um 17 % auf 463 Mio € (1.-3. Quartal 2014: 395 Mio €). Die EBIT-Marge1 stieg auf 11,7 % (1.-3. Quartal 2014: 10,2 %). Der Umsatz der für weniger als ein Jahr konsolidierten Kliniken betrug 197 Mio € bei einem EBIT1 von 9 Mio € und einer EBIT-Marge1 von 4,6 %.

Die Integration der von der Rhön-Klinikum AG erworbenen Kliniken kommt weiter gut voran. Bis zum 30. September 2015 fielen Integrationskosten von 63 Mio € an, davon 12 Mio € im 1.-3. Quartal 2015 (3. Quartal 2015: 4 Mio €). Fresenius Helios erwartet keine weiteren Integrationskosten. Umfang (85 Mio € p.a.) und Zeitplan (Frühjahr 2016) der erwarteten kurzfristigen Synergien werden bestätigt.

Der Ausblick für das Jahr 2015 wird bestätigt. Fresenius Helios erwartet für das Jahr 2015 ein organisches Umsatzwachstum von 3 bis 5 % und ein Umsatzwachstum gesamt von 6 bis 9 %. Der EBIT1 soll auf 630 bis 650 Mio € steigen.

Ausblick Fresenius Helios vor Integrationskosten für die erworbenen Kliniken der Rhön-Klinikum AG (12 Mio € vor Steuern) und Veräußerungsgewinnen aus dem Verkauf zweier HELIOS-Kliniken (34 Mio € vor Steuern). In der Segmentberichterstattung werden diese Sondereinflüsse nicht im Segment Fresenius Helios ausgewiesen, sondern unter dem Konzern-Segment Konzern/Sonstiges.

1 Vor Sondereinflüssen2Ergebnis, das auf die Anteilseigner der HELIOS Kliniken GmbH entfällt, vor Sondereinflüssen

 


Fresenius Vamed
Fresenius Vamed realisiert weltweit Projekte und erbringt Dienstleistungen für Krankenhäuser und andere Gesundheitseinrichtungen. Das Leistungsspektrum umfasst die gesamte Wertschöpfungskette: von der Entwicklung, Planung und schlüsselfertigen Errichtung über die Instandhaltung bis zum technischen Management und zur Gesamtbetriebsführung.

  • Starkes Dienstleistungsgeschäft treibt organisches Umsatzwachstum im 3. Quartal
  • 192 Mio € Auftragseingang im 3. Quartal
  • Ausblick 2015: Organisches Umsatzwachstum von nun 5 bis 10 % erwartet, EBIT-Anstieg von 5 bis 10 % bestätigt

 

Der Umsatz stieg um 12 % (währungsbereinigt: 11 %) auf 731 Mio € (1.-3. Quartal 2014: 655 Mio €). Das organische Umsatzwachstum betrug 9 %. Akquisitionen trugen 2 % zum Umsatzwachstum bei. Im Projektgeschäft stieg der Umsatz um 9 % auf 333 Mio  € (1.-3. Quartal 2014: 306 Mio  €). Im Dienstleistungsgeschäft erhöhte sich der Umsatz um 14 % auf 398 Mio  € (1.-3. Quartal 2014: 349 Mio €). Im 3. Quartal 2015 stieg der Umsatz um 4 % auf 268 Mio € (3. Quartal 2014: 257 Mio €). Das organische Umsatzwachstum lag bei 4 %.

Der EBIT stieg um 11 % auf 30 Mio € (1.-3. Quartal 2014: 27 Mio €). Die EBIT-Marge betrug unverändert 4,1 % (1.-3. Quartal 2014: 4,1 %). Im 3. Quartal 2015 stieg der EBIT um 17 % auf 14 Mio € (3. Quartal 2014: 12 Mio €). Die EBIT-Marge verbesserte sich um 170 Basispunkte gegenüber dem Vorquartal auf 5,2 %.

Das Ergebnis1 stieg um 11 % auf 20 Mio € (1.-3. Quartal 2014: 18 Mio €). Im 3. Quartal 2015 stieg das Ergebnis1 um 25 % auf 10 Mio € (3. Quartal 2014: 8 Mio €).

Der Auftragseingang erreichte einen ausgezeichneten Wert von 476 Mio € (1.-3. Quartal 2014: 678 Mio €). Der Vorjahreszeitraum war durch den Großauftrag zur Modernisierung des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein stark positiv beeinflusst. Der Auftragsbestand zum 30. September 2015 betrug 1.528 Mio € (31. Dezember 2014: 1.398 Mio €).

Auf Basis der ausgezeichneten Geschäftsentwicklung der ersten drei Quartale konkretisiert Fresenius Vamed den Ausblick für das organische Umsatzwachstum im Jahr 2015 auf 5 bis 10 %. Bisher war ein einstelliges organisches Umsatzwachstum erwartet worden. Der Ausblick für das EBIT-Wachstum wird voll bestätigt. Fresenius Vamed erwartet weiterhin einen EBIT-Anstieg von 5 bis 10 %.

Ergebnis, das auf die Anteilseigner der VAMED AG entfällt

Telefonkonferenz
Anlässlich der Veröffentlichung der Ergebnisse für das 1.-3. Quartal 2015 findet am 29. Oktober 2015 um 14.00 Uhr MEZ (9.00 Uhr EDT) eine Telefonkonferenz statt. Die Übertragung können Sie live über das Internet verfolgen unter www.fresenius.de im Bereich Investor Relations – Präsentationen. Nach der Telefonkonferenz steht Ihnen die Aufzeichnung als Mitschnitt zur Verfügung.

Diese Mitteilung enthält zukunftsbezogene Aussagen, die gewissen Risiken und Unsicherheiten unterliegen. Die zukünftigen Ergebnisse können erheblich von den zur Zeit erwarteten Ergebnissen abweichen, und zwar aufgrund verschiedener Risikofaktoren und Ungewissheiten wie zum Beispiel Veränderungen der Geschäfts-, Wirtschafts- und Wettbewerbssituation, Gesetzesänderungen, Ergebnisse klinischer Studien, Wechselkursschwankungen, Ungewissheiten bezüglich Rechtsstreitigkeiten oder Untersuchungsverfahren und die Verfügbarkeit finanzieller Mittel. Fresenius übernimmt keinerlei Verantwortung, die in dieser Mitteilung enthaltenen zukunftsbezogenen Aussagen zu aktualisieren.

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