Skip to main content

Fresenius Kabi hat mit dem Ausbau seines Standorts im thüringischen Mihla begonnen. Im Beisein des Bürgermeisters von Mihla, Rainer Lämmerhirt, erfolgte heute der offizielle Spatenstich für die Erweiterung der Produktionsstätte für die Herstellung medizinischer Einmalartikel. Die Bauzeit bis zur Fertigstellung und Inbetriebnahme beträgt voraussichtlich zwei Jahre.

Das weltweit tätige Gesundheitsunternehmen wird eine neue, rund 1.000 Quadratmeter große Fertigungshalle errichten. Zusätzlich wird das Lager des Werks auf circa 1.600 Quadratmeter vergrößert und damit die Lagerkapazität auf 2.000 Paletten-Stellplätze erhöht. Rund zehn Millionen Euro wird das Unternehmen in den kommenden beiden Jahren in den Ausbau und die Modernisierung des Werks investieren. Bislang zugekaufte Komponenten kann Fresenius Kabi somit künftig selbst am Produktionsstandort Mihla herstellen.

Dr. Christian Hauer, Vorstand für Medizinprodukte bei Fresenius Kabi: „Die Investition ist eine wichtige Maßnahme zur Stärkung des Werks und damit ein klares Bekenntnis zum Produktionsstandort Mihla.“

Rainer Lämmerhirt freut sich sehr über das Engagement von Fresenius Kabi: „Diese Investition ist ein positives Signal für unsere Region. Fresenius Kabi bietet seinen Mitarbeitern ausgezeichnete Arbeitsbedingungen und langfristige Zu- kunftsperspektiven und trägt damit entscheidend zur Standortsicherung bei.“
Der Gesundheitskonzern stärkt mit dem Ausbau der Produktion in Mihla seine Spezialisierung in der Spritzguss-Herstellung von Komponenten für Behältnisse für pharmazeutische Produkte und medizinische Einmalartikel. Die Komponenten werden anschließend an das weltweite Fresenius Kabi-Produktionsnetzwerk geliefert und dort zu Fertigprodukten weiterverarbeitet.

Medizinische Einmalartikel sind beispielsweise Ernährungssonden oder Überleitgeräte; diese Produkte werden im klinischen Alltag zur Verabreichung von klinischer Ernährung und Infusionstherapien sowie bei intravenös zu verabreichenden Arzneimitteln eingesetzt.

 

Bildunterschrift für Spatenstich-Foto (von links nach rechts): Kai Kowalske (Vollack GmbH & Co. KG), Thomas Rübsam (Werksleiter Mihla), Dr. Christian Hauer (Vorstand für Medizinprodukte), Torsten Brandenburger (Bereichsleiter Technologie Pharma-Division), Rainer Lämmerhirt (Bürgermeister von Mihla), Udo Schilling (Erster Kreisbeigeordneter Landratsamt Wartburgkreis).

 

Diese Mitteilung enthält zukunftsbezogene Aussagen, die gewissen Risiken und Unsicherheiten unterliegen. Die zukünftigen Ergebnisse können erheblich von den zurzeit erwarteten Ergebnissen abweichen, und zwar aufgrund verschiedener Risikofaktoren und Ungewissheiten wie zum Beispiel Veränderungen der Geschäfts-, Wirtschafts- und Wettbewerbssituation, Gesetzesänderungen, Ergebnisse klinischer Studien, Wechselkursschwankungen, Ungewissheiten bezüglich Rechtsstreitigkeiten oder Untersuchungsverfahren und die Verfügbarkeit finanzieller Mittel. Fresenius übernimmt keinerlei Verantwortung, die in dieser Mitteilung enthaltenen zukunftsbezogenen Aussagen zu aktualisieren.

Im HELIOS Klinikum Hildesheim haben die Bauarbeiten für ein viertes Bettenhaus begonnen. In dem fast 6.000 Quadratmeter großen dreistöckigen Gebäude werden sich künftig die Kliniken für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie und Thoraxchirurgie befinden. Außerdem wird die 2014 übernommene Lungenklinik Diekholzen in den Neubau umziehen und dort ein neues, doppelt so großes Schlaflabor erhalten. HELIOS investiert rund 13 Millionen Euro in das neue Bettenhaus. Die Fertigstellung ist für 2018 geplant.

Nach der Ankündigung der Akquisition von Spaniens größtem privaten Krankenhausbetreiber Quirónsalud haben Standard & Poor’s (BBB-, stabil), Moody’s (Baa3, stabil) und Fitch (BBB-, stabil) die Unternehmensratings von Fresenius bestätigt.
  • 43 Krankenhäuser in Spanien mit rund 2,5 Mrd €1 Umsatz erweitern das Kliniknetzwerk von Deutschlands größtem Krankenhausbetreiber HELIOS
  • Wissensaustausch wird Qualität der Patientenversorgung weiter steigern; der führende europäische Krankenhausbetreiber entsteht
  • Erhebliche Wachstumschancen und Synergien
  • Übernahme trägt bereits in 2017 deutlich positiv zum Ergebnis je Aktie bei

Fresenius Helios übernimmt IDC Salud Holding S.L.U. („Quirónsalud”), den mit Abstand größten privaten Krankenhausbetreiber Spaniens, für 5,76 Mrd €2. Mit rund 35.000 Mitarbeitern in 43 Krankenhäusern, 39 ambulanten Gesundheitszentren und rund 300 Einrichtungen für betriebliches Gesundheitsmanagement bietet Quirónsalud ein umfassendes medizinisches Leistungsspektrum in der stationären und ambulanten Versorgung. Die Gruppe ist in allen wirtschaftlich wichtigen Ballungsräumen Spaniens vertreten. Quirónsalud entstand durch den Zusammenschluss von IDC Salud („IDC“) und Grupo Hospitalario Quirón („GHQ”) im Jahr 2014.

1Ausblick 20162Frei von Netto-Finanzverbindlichkeiten

Quirónsalud hat in den vergangenen Jahren ein organisches Umsatzwachstum von jährlich über 5 % verzeichnet. Grundlage für diese Entwicklung ist die im Vergleich zum Markt überproportionale Zunahme von Patientenzahlen aufgrund der hohen Versorgungsqualität des Unternehmens in Kombination mit nachhaltig kurzen Wartezeiten.

Pionierarbeit geleistet hat Quirónsalud bei der Entwicklung von Public-Private-Partnerships („PPPs“). Gegenwärtig betreibt das Unternehmen fünf Kliniken (vier in Madrid und eine weitere in Barcelona) welche Teil der öffentlichen Gesundheitsversorgung sind. Die PPP-Kliniken von Quirónsalud haben einen Versorgungsauftrag für gesetzlich versicherte Patienten des definierten Einzugsgebiets und erhalten für diese eine fixe Kopfpauschale oder eine Vergütung für erbrachte Leistungen.

Darüber hinaus haben Krankenhausneubauten und Akquisitionen zum Umsatzanstieg beigetragen. Zukünftig bildet die enge Verzahnung der kürzlich erworbenen Einrichtungen für betriebliches Gesundheitsmanagement mit Quirónsaluds Krankenhäusern eine weitere Wachstumsquelle.

Für das Jahr 2016 rechnet Quirónsalud mit einem Umsatz von rund 2,5 Mrd € und einem EBITDA von 460 bis 480 Mio €. 2017 soll der EBITDA auf 520 bis 550 Mio € steigen. Auf Basis der Mitte der 2017er-Spanne entspricht der Kaufpreis etwa dem 10,8-fachen EBITDA.

Das erwartete EBITDA-Wachstum wird getrieben von bereits implementierten Synergieprojekten aus dem Zusammenschluss von IDC und GHQ, kürzlich getätigten Akquisitionen, bereits begonnenen Effizienzprojekten sowie kontinuierlichen Verbesserungen im Bestandsgeschäft. Weitere Krankenhausneubauten, Akquisitionen und Synergien mit HELIOS sind in den Erwartungen für das Jahr 2017 nicht enthalten. Mittelfristig werden durch den Zusammenschluss von HELIOS und Quirónsalud Synergien von 50 Mio € p.a. (vor Steuern) ohne nennenswerte Implementierungsaufwendungen erwartet.

Stephan Sturm, Vorstandsvorsitzender von Fresenius, sagte: „Zwei in Qualität und Größe führende Unternehmen schließen sich zusammen. Unsere Patienten werden vom künftigen Austausch von Wissen und Erfahrung profitieren. Die Übernahme ist ein weiterer strategischer Schritt für Fresenius, Patienten weltweit qualitativ hochwertig und gleichzeitig bezahlbar zu versorgen.“

Dr. Francesco De Meo, Vorsitzender der Geschäftsführung der HELIOS Kliniken Gruppe und Vorstand des Unternehmensbereichs Fresenius Helios, sagte: „Mit Quirónsalud übernehmen wir den größten privaten Krankenhausbetreiber Spaniens und die Nummer vier in Europa. Quirónsalud hat in den letzten Jahren eine eindrucksvolle Entwicklung durchlaufen und steht wie HELIOS für Qualitätsorientierung. Damit passt die Gruppe hervorragend zu uns – auch und vor allem –, weil wir sehr viel voneinander lernen werden. Beide Marken, Quirónsalud in Spanien und HELIOS in Deutschland, bleiben bestehen. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit Víctor Madera, der neben seiner Funktion als CEO von Quirónsalud eine aktive Rolle in dem zusammengeführten Unternehmen haben wird. Gemeinsam wollen wir die medizinische Versorgung unserer Patienten in beiden Ländern verbessern.“

Víctor Madera, Mitgründer und Vorsitzender der Geschäftsführung von Quirónsalud, sagte: „Ich freue mich, zu einer großartigen Firma wie HELIOS zu kommen und auf die partnerschaftliche Zusammenarbeit mit Francesco De Meo. Ich bin überzeugt, dass HELIOS und Quirónsalud ideale Partner sind, um das Beste für die Versorgung unserer Patienten in Deutschland und in Spanien zu erreichen.“

Fresenius Helios erwirbt 100 % der Anteile an Quirónsalud. Verkäufer sind das Private-Equity-Unternehmen CVC Capital Partners, Víctor Madera und weitere Mitglieder der Geschäftsführung von Quirónsalud.

Fresenius wird 6.108.176 Aktien im Wert von 400 Mio € an Víctor Madera begeben, der diese für mindestens zwei Jahre halten wird. Der verbleibende Teil des Kaufpreises wird durch Fremdkapitalinstrumente finanziert.

Der Verschuldungsgrad (Netto-Finanzverbindlichkeiten/EBITDA) der Fresenius-Gruppe wird vorübergehend auf rund 3,1 steigen. Bereits Mitte des Jahres 2017 soll er wieder im Zielkorridor von 2,5 bis 3,0 liegen.

Die Akquisition bedarf der Freigabe durch die zuständigen Kartellbehörden. Der Abschluss der Akquisition wird voraussichtlich im 4. Quartal 2016 oder im 1. Quartal 2017 erfolgen.

Fresenius erwartet, dass die Übernahme bereits vom Jahr 2017 an deutlich positiv zum Konzernergebnis1 und zum Ergebnis je Aktie1 beitragen wird.

Aufgrund des erwarteten deutlichen Umsatz- und Ergebnisbeitrags der Akquisition wird Fresenius im Rahmen der Publikation der Geschäftszahlen 2016 einen neuen mittelfristigen Konzernausblick veröffentlichen.

1Ergebnis, das auf die Anteilseigner der Fresenius SE & Co. KGaA entfällt

 

Telefonkonferenz
Anlässlich der Akquisition von Quirónsalud findet am Dienstag, 6. September 2016 um 14.00 Uhr MESZ eine Telefonkonferenz statt. Wir laden alle Investoren herzlich ein, die Videoübertragung der Telefonkonferenz live über das Internet unter www.fresenius.de/events-und-praesentationen zu verfolgen. Nach der Telefonkonferenz steht Ihnen die Aufzeichnung auf unserer Website zur Verfügung.

Diese Mitteilung enthält zukunftsbezogene Aussagen, die gewissen Risiken und Unsicherheiten unterliegen. Die zukünftigen Ergebnisse können erheblich von den zur Zeit erwarteten Ergebnissen abweichen, und zwar aufgrund verschiedener Risikofaktoren und Ungewissheiten wie zum Beispiel Veränderungen der Geschäfts-, Wirtschafts- und Wettbewerbssituation, Gesetzesänderungen, Ergebnisse klinischer Studien, Wechselkursschwankungen, Ungewissheiten bezüglich Rechtsstreitigkeiten oder Untersuchungsverfahren und die Verfügbarkeit finanzieller Mittel. Fresenius übernimmt keinerlei Verantwortung, die in dieser Mitteilung enthaltenen zukunftsbezogenen Aussagen zu aktualisieren.

  • 43 Krankenhäuser in Spanien mit rund 2,5 Mrd €1 Umsatz erweitern das Kliniknetzwerk von Deutschlands größtem Krankenhausbetreiber HELIOS
  • Wissensaustausch wird Qualität der Patientenversorgung weiter steigern; der führende europäische Krankenhausbetreiber entsteht
  • Erhebliche Wachstumschancen und Synergien
  • Übernahme trägt bereits in 2017 deutlich positiv zum Ergebnis je Aktie bei

 

Fresenius Helios übernimmt IDC Salud Holding S.L.U. („Quirónsalud”), den mit Abstand größten privaten Krankenhausbetreiber Spaniens, für 5,76 Mrd €2. Mit rund 35.000 Mitarbeitern in 43 Krankenhäusern, 39 ambulanten Gesundheitszentren und rund 300 Einrichtungen für betriebliches Gesundheitsmanagement bietet Quirónsalud ein umfassendes medizinisches Leistungsspektrum in der stationären und ambulanten Versorgung. Die Gruppe ist in allen wirtschaftlich wichtigen Ballungsräumen Spaniens vertreten. Quirónsalud entstand durch den Zusammenschluss von IDC Salud („IDC“) und Grupo Hospitalario Quirón („GHQ”) im Jahr 2014.

Quirónsalud hat in den vergangenen Jahren ein organisches Umsatzwachstum von jährlich über 5 % verzeichnet. Grundlage für diese Entwicklung ist die im Vergleich zum Markt überproportionale Zunahme von Patientenzahlen aufgrund der hohen Versorgungsqualität des Unternehmens in Kombination mit nachhaltig kurzen Wartezeiten.

Pionierarbeit geleistet hat Quirónsalud bei der Entwicklung von Public-Private-Partnerships („PPPs“). Gegenwärtig betreibt das Unternehmen fünf Kliniken (vier in Madrid und eine weitere in Barcelona) welche Teil der öffentlichen Gesundheitsversorgung sind. Die PPP-Kliniken von Quirónsalud haben einen Versorgungsauftrag für gesetzlich versicherte Patienten des definierten Einzugsgebiets und erhalten für diese eine fixe Kopfpauschale oder eine Vergütung für erbrachte Leistungen.

Darüber hinaus haben Krankenhausneubauten und Akquisitionen zum Umsatzanstieg beigetragen. Zukünftig bildet die enge Verzahnung der kürzlich erworbenen Einrichtungen für betriebliches Gesundheitsmanagement mit Quirónsaluds Krankenhäusern eine weitere Wachstumsquelle.

Für das Jahr 2016 rechnet Quirónsalud mit einem Umsatz von rund 2,5 Mrd € und einem EBITDA von 460 bis 480 Mio €. 2017 soll der EBITDA auf 520 bis 550 Mio € steigen. Auf Basis der Mitte der 2017er-Spanne entspricht der Kaufpreis etwa dem 10,8-fachen EBITDA.

Das erwartete EBITDA-Wachstum wird getrieben von bereits implementierten Synergieprojekten aus dem Zusammenschluss von IDC und GHQ, kürzlich getätigten Akquisitionen, bereits begonnenen Effizienzprojekten sowie kontinuierlichen Verbesserungen im Bestandsgeschäft. Weitere Krankenhausneubauten, Akquisitionen und Synergien mit HELIOS sind in den Erwartungen für das Jahr 2017 nicht enthalten. Mittelfristig werden durch den Zusammenschluss von HELIOS und Quirónsalud Synergien von 50 Mio € p.a. (vor Steuern) ohne nennenswerte Implementierungsaufwendungen erwartet.

Stephan Sturm, Vorstandsvorsitzender von Fresenius, sagte: „Zwei in Qualität und Größe führende Unternehmen schließen sich zusammen. Unsere Patienten werden vom künftigen Austausch von Wissen und Erfahrung profitieren. Die Übernahme ist ein weiterer strategischer Schritt für Fresenius, Patienten weltweit qualitativ hochwertig und gleichzeitig bezahlbar zu versorgen.“

Dr. Francesco De Meo, Vorsitzender der Geschäftsführung der HELIOS Kliniken Gruppe und Vorstand des Unternehmensbereichs Fresenius Helios, sagte: „Mit Quirónsalud übernehmen wir den größten privaten Krankenhausbetreiber Spaniens und die Nummer vier in Europa. Quirónsalud hat in den letzten Jahren eine eindrucksvolle Entwicklung durchlaufen und steht wie HELIOS für Qualitätsorientierung. Damit passt die Gruppe hervorragend zu uns – auch und vor allem –, weil wir sehr viel voneinander lernen werden. Beide Marken, Quirónsalud in Spanien und HELIOS in Deutschland, bleiben bestehen. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit Víctor Madera, der neben seiner Funktion als CEO von Quirónsalud eine aktive Rolle in dem zusammengeführten Unternehmen haben wird. Gemeinsam wollen wir die medizinische Versorgung unserer Patienten in beiden Ländern verbessern.“

Víctor Madera, Mitgründer und Vorsitzender der Geschäftsführung von Quirónsalud, sagte: „Ich freue mich, zu einer großartigen Firma wie HELIOS zu kommen und auf die partnerschaftliche Zusammenarbeit mit Francesco De Meo. Ich bin überzeugt, dass HELIOS und Quirónsalud ideale Partner sind, um das Beste für die Versorgung unserer Patienten in Deutschland und in Spanien zu erreichen.“

Fresenius Helios erwirbt 100 % der Anteile an Quirónsalud. Verkäufer sind das Private-Equity-Unternehmen CVC Capital Partners, Víctor Madera und weitere Mitglieder der Geschäftsführung von Quirónsalud.

Fresenius wird 6.108.176 Aktien im Wert von 400 Mio € an Víctor Madera begeben, der diese für mindestens zwei Jahre halten wird. Der verbleibende Teil des Kaufpreises wird durch Fremdkapitalinstrumente finanziert.

Der Verschuldungsgrad (Netto-Finanzverbindlichkeiten/EBITDA) der Fresenius-Gruppe wird vorübergehend auf rund 3,1 steigen. Bereits Mitte des Jahres 2017 soll er wieder im Zielkorridor von 2,5 bis 3,0 liegen.

Die Akquisition bedarf der Freigabe durch die zuständigen Kartellbehörden. Der Abschluss der Akquisition wird voraussichtlich im 4. Quartal 2016 oder im 1. Quartal 2017 erfolgen.
Fresenius erwartet, dass die Übernahme bereits vom Jahr 2017 an deutlich positiv zum Konzernergebnis3 und zum Ergebnis je Aktie3 beitragen wird.

Aufgrund des erwarteten deutlichen Umsatz- und Ergebnisbeitrags der Akquisition wird Fresenius im Rahmen der Publikation der Geschäftszahlen 2016 einen neuen mittelfristigen Konzernausblick veröffentlichen.

 

 
1Ausblick 2016
2Frei von Netto-Finanzverbindlichkeiten
3Ergebnis, das auf die Anteilseigner der Fresenius SE & Co. KGaA entfällt
 
Telefonkonferenz
Anlässlich der Akquisition von Quirónsalud findet am Dienstag, 6. September 2016 um 14.00 Uhr MESZ eine Telefonkonferenz statt. Wir laden Sie herzlich ein, die Videoübertragung der Telefonkonferenz live über das Internet zu verfolgen. Nach der Telefonkonferenz steht Ihnen die Aufzeichnung auf unserer Website zur Verfügung.

 

Diese Mitteilung enthält zukunftsbezogene Aussagen, die gewissen Risiken und Unsicherheiten unterliegen. Die zukünftigen Ergebnisse können erheblich von den zur Zeit erwarteten Ergebnissen abweichen, und zwar aufgrund verschiedener Risikofaktoren und Ungewissheiten wie zum Beispiel Veränderungen der Geschäfts-, Wirtschafts- und Wettbewerbssituation, Gesetzesänderungen, Ergebnisse klinischer Studien, Wechselkursschwankungen, Ungewissheiten bezüglich Rechtsstreitigkeiten oder Untersuchungsverfahren und die Verfügbarkeit finanzieller Mittel. Fresenius übernimmt keinerlei Verantwortung, die in dieser Mitteilung enthaltenen zukunftsbezogenen Aussagen zu aktualisieren.

Mit einem umfangreichen Programm zum Informieren und Mitmachen beteiligt sich der Gesundheitskonzern Fresenius am 9. September 2016 an der sechsten „Nacht der Ausbildung" in Bad Homburg. Von 16 bis 22 Uhr öffnet das Unternehmen die Türen der Konzernzentrale in der Else-Kröner-Str. 1 in Bad Homburg für interessierte Schüler, Eltern und Lehrer. Die Besucher können sich über 25 Ausbildungsberufe und duale Studiengänge informieren, die Fresenius an den Ausbildungsstandorten Bad Homburg und Friedberg sowie an der HELIOS Krankenpflegeschule Bad Schwalbach/Idstein anbietet.

An verschiedenen Informationsständen und in Kurzvorträgen erfahren die Besucher alles Wissenswerte über die vielfältigen Ausbildungsmöglichkeiten bei Fresenius und den Ablauf des Bewerbungsverfahrens. Potenzielle Bewerber sind eingeladen, ihre mitgebrachten Bewerbungen unverbindlich und anonym vor Ort auf Inhalt und Form überprüfen zu lassen.

Folgende Programmpunkte werden angeboten:

Berufsinformationsstände: Auszubildende, dual Studierende und Ausbilder stehen für Fragen zu den angebotenen Ausbildungsberufen und dualen Studiengängen zur Verfügung. Der Berufsinformationsstand von Fresenius Helios stellt mit praktischen Beispielen den Pflegealltag vor.

Mitmach-Aktionen bei den gewerblich-technischen Ausbildungsberufen: Die Besucher können ihr handwerkliches Geschick testen, etwa beim Löten oder beim Lösen von Knobelaufgaben. Außerdem gibt es einen 3D-Drucker zu sehen, den die Auszubildenden in der Ausbildungswerkstatt selbständig montiert, kalibriert und verkabelt haben.

Naturwissenschaftliche Experimente:
Auszubildende und Ausbilder zeigen hautnah, was im naturwissenschaftlichen Bereich alles möglich ist. Die Besucher können in die Welt der Mikroskopie eintauchen oder die Inhaltstoffe in den Ernährungsprodukten von Fresenius Kabi analysieren. Lehrer der Paul-Ehrlich-Schule führen auf unterhaltsame Weise verschiedene chemische Experimente durch.

Ernährungsberatung: Ein Ernährungsberater von Fresenius Kabi erklärt, worauf bei einer gesunden Ernährung geachtet werden sollte.

„Fitness im Vorbeigehen“ lautet das Motto des Koordinationsparcours. An fünf Stationen können die Besucher die Muskeln trainieren, die für die Haltungs- und Bewegungskontrolle unverzichtbar sind.

Fresenius-Produkte: Mitarbeiter informieren über die Funktionsweise eines Dialysegeräts von Fresenius Medical Care und über die enteralen Ernährungsprodukte von Fresenius Kabi.

Im gerade begonnenen Ausbildungsjahr 2016 bietet Fresenius an den Standorten Bad Homburg und Friedberg insgesamt acht verschiedene Ausbildungsberufe und 13 duale Studiengänge an. Durch die in diesem Jahr zum ersten Mal angebotenen dualen Studiengänge „Digitale Medien, Studienrichtung Mediapublishing und Gestaltung“, „Elektrotechnik, Fachrichtung Technische Informatik“ und „Wirtschaftsingenieurwesen, Fachrichtung Medizintechnik“ wurde das Ausbildungsangebot noch breiter gefächert.

Deutschlandweit bildet Fresenius mehr als 3.300 Auszubildende und dual Studierende aus. Die Bewerber können aus über 60 Ausbildungsberufen und dualen Studiengängen im gewerblich-technischen, IT-, kaufmännischen, Logistik-, naturwissenschaftlichen und Pflege-Bereich die für sie passende Ausbildung auswählen.

Weitere Informationen zur sechsten „Nacht der Ausbildung" in Bad Homburg finden Sie auf der Fresenius Karriereseite (www.karriere.fresenius.de/6-Nacht-der-Ausbildung) sowie auf der Internet-Seite der Stadt Bad Homburg (www.nachtderausbildung-bad-homburg.de).

Fresenius Medical Care, der weltweit führende Anbieter von Produkten und Dienstleistungen für Menschen mit Nierenerkrankungen, erwirbt von einer Investorengruppe eine Beteiligung von 85% an der indischen Dialysegruppe Sandor Nephro Services. Über finanzielle Details der Übernahme wurde Stillschweigen vereinbart.

Gegründet im Jahr 2011, ist Sandor Nephro Services Indiens zweitgrößter Anbieter von Dialysebehandlungen und betreibt unter der Marke „Sparsh Nephrocare“ mehr als 50 Dialysezentren. Mit der Übernahme stärkt Fresenius Medical Care sein Kerngeschäft in einer der weltweit am schnellsten wachsenden Volkswirtschaften.

Sandor Nephro Services erwartet für das Jahr 2016 einen Umsatz von rund 3 Millionen US-Dollar. Fresenius Medical Care erwartet, dass die Investition ab 2017 positiv zum Ergebnis beitragen wird.

Indiens Mittelschicht wächst und mit ihr die Gesundheitsausgaben, die um durchschnittlich 12 % pro Jahr steigen. Schätzungen zufolge haben von den rund 1,3 Milliarden Indern etwa 1 Million eine chronische Nierenerkrankung. Ein großer Teil dieser Patienten hat noch immer keinen ausreichenden Zugang zu Dialysebehandlungen.

Rice Powell, Vorstandsvorsitzender von Fresenius Medical Care: „Seit mehr als 15 Jahren sind wir im indischen Markt größtenteils mit unseren Dialyseprodukten aktiv. Mit der Übernahme von Sandor Nephro Services gehen wir den nächsten wichtigen Schritt, um in einer der am stärksten wachsenden Volkswirtschaften einer der großen Akteure im Markt zu werden. Künftig können wir in Indien einen noch besseren Beitrag zur medizinischen Versorgung von Menschen mit Nierenerkrankungen leisten.“

„Wir haben eine der erfolgreichsten Dialysegruppen Indiens aufgebaut. Mit Fresenius Medical Care haben wir einen starken Partner an unserer Seite, der unser Wachstum weiter vorantreiben wird”, sagte Saurav Panda, neben Gaurav Porwal einer der Gründer von Sparsh Nephrocare. Beide haben sich verpflichtet, noch mindestens drei Jahre im Unternehmen zu bleiben.

 

Fresenius Medical Care ist der weltweit führende Anbieter von Produkten und Dienstleistungen für Menschen mit Nierenerkrankungen, von denen sich weltweit mehr als 2,8 Millionen Patienten regelmäßig einer Dialysebehandlung unterziehen. In einem Netz aus 3.504 Dialysezentren betreut das Unternehmen weltweit 301.548 Dialysepatienten. Fresenius Medical Care ist zudem der führende Anbieter von Dialyseprodukten wie Dialysegeräten und Dialysefiltern. Im Bereich Versorgungsmanagement baut das Unternehmen sein Angebot zusätzlicher medizinischer Dienstleistungen rund um die Dialyse aus. Fresenius Medical Care ist an der Börse Frankfurt (FME) und an der Börse New York (FMS) notiert.

Weitere Informationen im Internet unter www.freseniusmedicalcare.com/de.

Rechtliche Hinweise:
Diese Mitteilung enthält zukunftsbezogene Aussagen, die gewissen Risiken und Unsicherheiten unterliegen.
Die zukünftigen Ergebnisse können erheblich von den zur Zeit erwarteten Ergebnissen abweichen, und
zwar aufgrund verschiedener Risikofaktoren und Ungewissheiten wie z.B. Veränderungen der Geschäfts-, Wirtschafts-, und Wettbewerbssituation, Gesetzesänderungen, Ergebnisse klinischer Studien, Wechsel-kursschwankungen, Ungewissheiten bezüglich Rechtsstreitigkeiten oder Untersuchungsverfahren und die Verfügbarkeit finanzieller Mittel. Fresenius Medical Care übernimmt keinerlei Verantwortung, die in dieser Mitteilung enthaltenen zukunftsbezogenen Aussagen zu aktualisieren.

 

Das Konsortium um VAMED hat in Kiel das erste neue Gebäude an das Universitätsklinikum übergeben. Der Neubau ist innerhalb von nur vier Monaten entstanden und wird eine hämatologisch-onkologische Station beherbergen. Das Projekt ist Teil von umfangreichen Bau- und Sanierungsmaßnahmen, deren Abschluss für 2019 geplant ist.

Fresenius Kabi erweitert in seinem Werk in Melrose Park nahe Chicago die Produktionskapazitäten für intravenös zu verabreichende generische Arzneimittel. Dazu werden Schritt-für-Schritt mehrere Gebäude neu errichtet. Insgesamt wird Fresenius Kabi bis zur Fertigstellung im Jahr 2026 rund 250 Millionen US-Dollar investieren. www.fresenius-kabi.us
  • 5 % Umsatzwachstum (7 % währungsbereinigt) dank sehr guter Ergebnisse mit Gesundheitsdienstleistungen
  • Deutlicher Zuwachs beim Konzernergebnis (+22 %) – gesunkene Beschaffungskosten und weltweites Effizienzprogramm zahlen sich aus
  • Sehr gute Entwicklung in Nordamerika: Umsatz +8 %, EBIT +20 %
  • Versorgungsmanagement setzt starkes Umsatzwachstum fort (+21 %)
  • Erstmals mehr als 300.000 Patienten weltweit behandelt
  • Auf gutem Weg, Ziele für das Gesamtjahr zu erreichen

Kennzahlen für das zweite Quartal 2016

Umsatz: 4.420 Mio. US-$, +5 %
Operatives Ergebnis: (EBIT) 641 Mio. US-$, +17 %
Konzernergebnis1: 294 Mio. US-$, +22 %
Gewinn je Aktie: 0,96 US-$, +22 %

Kennzahlen für das erste Halbjahr 2016

Umsatz: 8.626 Mio. US-$, +6 %
Operatives Ergebnis (EBIT): 1.181 Mio. US-$, +12 %
Konzernergebnis1: 522 Mio. US-$, +16 %
Gewinn je Aktie: 1,71 US-$, +15 %

1 Konzernergebnis, das auf die Anteilseigner der Fresenius Medical Care AG & Co. KGaA entfällt

 

Rice Powell, Vorstandsvorsitzender von Fresenius Medical Care: „Nach einem guten Start ins Jahr ist es uns im zweiten Quartal gelungen, unser Ergebniswachstum weiter zu beschleunigen. Besonders erfreulich ist die ausgezeichnete Geschäftsentwicklung unserer klassischen Dialysedienstleistungen. Auch im Bereich Versorgungsmanagement erzielen wir ein anhaltend starkes Umsatzwachstum. Wir investieren weiterhin in den Ausbau dieses Geschäfts. Darüber hinaus profitieren wir von unseren verbesserten Kostenstrukturen und den Einsparungen aus dem weltweiten Effizienzprogramm. Deshalb sind wir trotz negativer Währungseffekte und anhaltenden Kostendrucks auf bestem Weg, unsere Ziele für das Gesamtjahr zu erreichen.“

 

 

 

Umsatz und Ertrag

Der Umsatz von Fresenius Medical Care stieg im zweiten Quartal 2016 um 5 % auf 4,420 Milliarden US-Dollar (+7 % währungsbereinigt). Zurückzuführen ist dies auf ein sehr gutes Umsatzwachstum mit Gesundheitsdienstleistungen in Nordamerika. Dank eines guten organischen Wachstums erhöhte sich der Umsatz hier um 7 % auf 3,571 Milliarden US-Dollar. Der Umsatz mit Dialyseprodukten ging im zweiten Quartal leicht um 1 % auf 849 Millionen US-Dollar zurück. Dies ist in erster Linie begründet durch negative Währungseffekte sowie durch ein vergleichsweise sehr starkes Quartal im Vorjahr. Währungsbereinigt erhöhte sich der Umsatz durch einen gestiegenen Absatz von Dialysatoren und Dialysegeräten um 2 %.

Im ersten Halbjahr 2016 steigerte Fresenius Medical Care den Umsatz um 6 % (Umsatz mit Gesundheitsdienstleistungen: +7 %, währungsbereinigt +9 %; Umsatz mit Dialyseprodukten: +1%, währungsbereinigt +4 %).

Das operative Ergebnis (EBIT) wuchs im zweiten Quartal 2016 um 17 % auf 641 Millionen US-Dollar. Aufgrund einer starken Entwicklung in allen Segmenten erhöhte sich die operative Marge im Vergleich zum Vorjahresquartal auf 14,5 %. In Nordamerika resultierte der Anstieg hauptsächlich aus gesunkenen Beschaffungskosten und einem höheren Anteil privat versicherter Patienten. Höhere Personalkosten bei Dialysedienstleistungen hatten eine gegenläufige Wirkung. Im Segment Asien-Pazifik ist der Anstieg zurückzuführen auf positive Währungseffekte sowie ein gute Geschäftsentwicklung.

Das operative Ergebnis (EBIT) im ersten Halbjahr 2016 erhöhte sich um 12 % auf 1,181 Milliarden US-Dollar.

Die Nettozinsaufwendungen beliefen sich im zweiten Quartal 2016 mit 102 Millionen US-Dollar auf Vorjahresniveau. Im ersten Halbjahr stiegen die Nettozinsaufwendungen um 2 % auf 208 Millionen US-Dollar an.

Die Ertragssteuern erhöhten sich im zweiten Quartal auf 169 Millionen US-Dollar. Dies entspricht einer effektiven Steuerquote von 31,3 % nach 30,4 % im zweiten Quartal 2015. Grund für die Zunahme von 90 Basispunkten ist der gemessen am Ergebnis vor Steuern vergleichsweise schwächere Anstieg des steuerfreien auf andere Gesellschafter entfallenden Ergebnisses.

Im ersten Halbjahr 2016 stiegen die Ertragssteuern auf 306 Millionen US-Dollar. Dies entspricht einer effektiven Steuerquote von 31,5 % (-70 Basispunkte).

Das auf die Anteilseigner der Fresenius Medical Care AG & Co. KGaA entfallende Konzernergebnis belief sich im zweiten Quartal 2016 auf 294 Millionen US-Dollar. Der Anstieg von 22 % ist in erster Linie begründet durch eine starke Geschäftsentwicklung in Nordamerika. Basierend auf einer durchschnittlich gewichteten Zahl ausstehender Aktien von 305,5 Millionen erhöhte sich der Gewinn je Aktie (EPS) im zweiten Quartal 2016 um 22 % auf 0,96 US-Dollar gegenüber 0,79 US-Dollar im Vorjahresquartal.

Im ersten Halbjahr 2016 wuchs das auf die Anteilseigener der Fresenius Medical Care AG & Co. KGaA entfallende Konzernergebnis um 16 % auf 522 Millionen US-Dollar.

Entwicklung der Segmente

In Nordamerika steigerte Fresenius Medical Care den Umsatz im zweiten Quartal 2016 um 8 % auf 3,168 Milliarden US-Dollar. Das entspricht 72 % des Gesamtumsatzes. Der Umsatz mit Gesundheitsdienstleistungen stieg um 8 % auf 2,938 Milliarden US-Dollar. 564 Millionen US-Dollar davon entfallen auf das Versorgungsmanagement. Der Bereich wuchs gegenüber dem Vorjahresquartal um 21 %, hauptsächlich wegen eines starken organischen Wachstums von 17 %. Der Umsatz mit Dialysedienstleistungen stieg um 5 % auf 2,374 Milliarden US-Dollar. Gründe hierfür sind eine gestiegene Anzahl von Dialysebehandlungen sowie eine verbesserte durchschnittliche Vergütung pro Behandlung. Der Umsatz mit Dialyseprodukten erhöhte sich dank verbesserter Verkaufszahlen von Dialysegeräten und Dialysatoren um 2 % auf 230 Millionen US-Dollar. Das operative Ergebnis stieg um 20 % auf 513 Millionen US-Dollar. Die operative Marge lag bei 16,2 %. Der Anstieg von 170 Basispunkten im Vergleich zum Vorjahresquartal resultierte aus gesunkenen Beschaffungskosten, einem höheren Anteil privat versicherter Patienten, niedrigeren Rechtskosten sowie einem höheren Ergebnis assoziierter Unternehmen. Höhere Personalkosten im Dienstleistungsbereich sowie eine niedrigere Marge im Versorgungsmanagement hatten eine gegenläufige Wirkung. Der Margenrückgang im Bereich Versorgungsmanagement ist auf gestiegene Investitionskosten, unter anderem für den Ausbau des intensivmedizinischen Angebots, zurückzuführen. Positive Einmaleffekte aus Gesundheitsdienstleistungen im Bereich der Gefäßchirurgie hatten eine gegenläufige Wirkung.

In der ersten Hälfte des Geschäftsjahrs stieg der Umsatz in Nordamerika um 9 % auf 6,212 Milliarden US-Dollar. Das operative Ergebnis erhöhte sich um 24 % auf 949 Millionen US-Dollar.

In der Region Europa, Naher Osten, Afrika (EMEA) wuchs der Umsatz im zweiten Quartal 2016 um 1 % auf 676 Millionen US-Dollar (+3 % währungsbereinigt). Der Umsatz mit Gesundheitsdienstleistungen stieg um 7 % auf 331 Millionen US-Dollar (+9 % währungsbereinigt). Dies ist auf Akquisitionen (7 %) und das organische Wachstum (3 %) zurückzuführen. Negative Währungseffekte (2 %) sowie der Verkauf beziehungsweise die Schließung von Dialysezentren (1 %) hatten eine gegenläufige Wirkung. Die Zahl der Dialysebehandlungen stieg im zweiten Quartal 2016 um 9 %. Der Umsatz mit Dialyseprodukten ging um 4 % auf 345 Millionen US-Dollar zurück (-3 % währungsbereinigt). Der Rückgang ist zurückzuführen auf einen rückläufigen Absatz von Dialysatoren, Dialysegeräten, Arzneimitteln zur Behandlung von Nierenerkrankungen und Blutschläuchen. Durch höhere Verkäufe von Produkten für die Akutversorgung und Peritonealdialyse wurde dieser Effekt teilweise ausgeglichen. Das operative Ergebnis verbesserte sich im zweiten Quartal um 4 % auf 139 Millionen US-Dollar. Gründe hierfür sind positive Währungseffekte sowie eine gestiegene und effizientere Produktion. Die operative Marge erhöhte sich um 50 Basispunkte auf 20,6 %.

Im ersten Halbjahr 2016 stieg der Umsatz in der Region EMEA um 1 % auf 1,307 Milliarden US-Dollar. Das operative Ergebnis sank um 2 % auf 269 Millionen US-Dollar.

In der Region Asien-Pazifik erhöhte sich der Umsatz im zweiten Quartal um 5 % auf 397 Millionen US-Dollar (+6 % währungsbereinigt). Der Umsatz mit Gesundheitsdienstleistungen belief sich auf 177 Millionen US-Dollar. Die Zahl der Dialysebehandlungen wuchs um 4 %. Der Umsatz mit Dialyseprodukten steigerte sich um 4 % auf 220 Millionen US-Dollar (+9 % währungsbereinigt). Alle Produktgruppen trugen zu dieser positiven Entwicklung bei. Das operative Ergebnis stieg deutlich um 12 % auf 75 Millionen US-Dollar. Die operative Marge verbesserte sich auf 18,9 %. Der Anstieg von 110 Basispunkten im Vergleich zum Vorjahresquartal resultiert aus positiven Währungseffekten und einer guten Geschäftsentwicklung, insbesondere in China und Indien.

Im ersten Halbjahr 2016 stieg der Umsatz in der Region Asien-Pazifik um 6 % auf 771 Millionen US-Dollar (+8 % währungsbereinigt). Das operative Ergebnis fiel um 8 % auf 140 Millionen US-Dollar.

In Lateinamerika belief sich der Umsatz im zweiten Quartal 2016 auf 175 Millionen US-Dollar. Das entspricht einem Rückgang von 14 %. Währungsbereinigt steigerte Fresenius Medical Care den Umsatz in der Region um 9 %. Der Umsatz mit Gesundheitsdienstleistungen sank um 17 % auf 125 Millionen US-Dollar (+9 % währungsbereinigt), vornehmlich wegen negativer Währungseffekte. Im Zuge des Verkaufs beziehungsweise der Schließung von Dialysezentren, insbesondere in Venezuela, sank die Zahl der Dialysebehandlungen um 7 %. Ein starkes organisches Wachstum von 19 % wirkte gegenläufig. Der Umsatz mit Dialyseprodukten verringerte sich um 5 % auf 50 Millionen US-Dollar. Währungsbereinigt stieg der Umsatz um 8 %, was zurückzuführen ist auf höhere Verkäufe von Dialysatoren, Hämodialyselösungen und –konzentraten, Dialysegeräten und Blutschläuchen. Ein gesunkener Absatz von Produkten für die Peritonealdialyse hatte eine gegenläufige Wirkung. Das operative Ergebnis betrug 16 Millionen US-Dollar, ein Anstieg von 4 %. Die operative Marge stieg auf 9,3 %. Dieser wurde durch günstige Wechselkurseffekte getragen.

Im ersten Halbjahr 2016 sank der Umsatz in Lateinamerika um 18 % auf 328 Millionen US-Dollar (+7 % währungsbereinigt). Das operative Ergebnis verringerte sich um 19 % auf 27 Millionen US-Dollar.

Cash Flow

Der Mittelzufluss aus laufender Geschäftstätigkeit lag im zweiten Quartal 2016 bei 678 Millionen US-Dollar nach 385 Millionen US-Dollar im Vorjahresquartal. Dies entspricht 15,3 % des Umsatzes. Die starke Verbesserung ergab sich im Wesentlichen aus einer Anpassung der Rechnungsstellung innerhalb des ersten Quartals, die im zweiten Quartal weitgehend ausgeglichen wurde. Auch der Abbau von Lagerbeständen sowie höhere Erlöse wirkten sich positiv auf den Cash Flow aus. Gegenläufig wirkten höhere Zahlungen für Ertragssteuern. Die Forderungslaufzeiten haben sich im zweiten Quartal 2016 auf 70 Tage reduziert (74 Tage im ersten Quartal 2016).

Im ersten Halbjahr 2016 lag der Mittelzufluss aus laufender Geschäftstätigkeit bei 857 Millionen US-Dollar. Dies entspricht 9,9 % des Umsatzes.

Mitarbeiter

Zum 30. Juni 2016 beschäftigte Fresenius Medical Care 106.556 Mitarbeiter (ermittelt auf Vollzeitbeschäftigungsbasis) gegenüber 102.893 Mitarbeitern Ende Juni 2015. Die Zunahme resultierte aus dem anhaltenden organischen Wachstum des Unternehmens.

Patienten

Fresenius Medical Care hat im zweiten Quartal 2016 erstmals mehr als 300.000 Patienten behandelt. Davon entfielen rund 186.000 Patienten auf Nordamerika. Knapp 59.000 Patienten versorgte das Unternehmen in der Region EMEA. In Asien-Pazifik belief sich die Zahl auf etwa 27.000, in Lateinamerika auf knapp 30.000.

Einführung 6008 CAREsystem

Im Mai 2016 hat Fresenius Medical Care mit dem 6008 CAREsystem ein neues Therapiesystem für die Hämodialyse vorgestellt. Es optimiert die Dialysebehandlung und steht für reduzierte Komplexität. Das Therapiesystem benutzt ein neuartiges Kassettensystem mit vormontierten Blutschläuchen für sämtliche Behandlungsarten. Mehr als 150.000 Behandlungen wurden bereits mit dem neuen System durchgeführt.

Ausblick bestätigt

Auf Grundlage der guten Geschäftsentwicklung im zweiten Quartal 2016 bestätigt Fresenius Medical Care den Ausblick für das Gesamtjahr. Das Unternehmen erwartet ein währungsbereinigtes Umsatzwachstum von 7 bis 10 %. Das auf die Anteilseigner der Fresenius Medical Care AG & Co. KGaA entfallende Konzernergebnis soll um 15 bis
20 % steigen.

Telefonkonferenz

Anlässlich der Veröffentlichung der Ergebnisse des zweiten Quartals und des ersten Halbjahres 2016 findet am Dienstag, den 2. August 2016, um 15.30 Uhr MESZ eine Telefonkonferenz für Investoren und Analysten statt. Die Telefonkonferenz können Sie live im Internet verfolgen unter www.freseniusmedicalcare.com/de im Bereich „Investoren/Events & Präsentationen“. Nach der Telefonkonferenz steht Ihnen die Aufzeichnung auf unserer Website zur Verfügung.

Eine Übersicht über die Ergebnisse des zweiten Quartals und des ersten Halbjahres 2016 finden Sie im Anhang.

 

 

Fresenius Medical Care ist der weltweit führende Anbieter von Produkten und Dienstleistungen für Menschen mit Nierenerkrankungen, von denen sich weltweit mehr als 2,8 Millionen Patienten regelmäßig einer Dialysebehandlung unterziehen. In einem Netz aus 3.504 Dialysezentren betreut das Unternehmen weltweit 301.548 Dialysepatienten. Fresenius Medical Care ist zudem der führende Anbieter von Dialyseprodukten wie Dialysegeräten und Dialysefiltern. Im Bereich Versorgungsmanagement baut das Unternehmen sein Angebot zusätzlicher medizinischer Dienstleistungen rund um die Dialyse aus. Fresenius Medical Care ist an der Börse Frankfurt (FME) und an der Börse New York (FMS) notiert

Weitere Informationen im Internet unter www.freseniusmedicalcare.com/de.

Rechtliche Hinweise:
Diese Mitteilung enthält zukunftsbezogene Aussagen, die gewissen Risiken und Unsicherheiten unterliegen. Die zukünftigen Ergebnisse können erheblich von den zur Zeit erwarteten Ergebnissen abweichen, und zwar aufgrund verschiedener Risikofaktoren und Ungewissheiten wie z.B. Veränderungen der Geschäfts-, Wirtschafts-, und Wettbewerbssituation, Gesetzesänderungen, Ergebnisse klinischer Studien, Wechsel-kursschwankungen, Ungewissheiten bezüglich Rechtsstreitigkeiten oder Untersuchungsverfahren und die Verfügbarkeit finanzieller Mittel. Fresenius Medical Care übernimmt keinerlei Verantwortung, die in dieser Mitteilung enthaltenen zukunftsbezogenen Aussagen zu aktualisieren.

Subscribe to