Angaben ohne explizite Zeitangabe beziehen sich auf den Zeitraum Q1-3 2016
1.-3. Quartal 2016:
- Umsatz: 21,3 Mrd € (+5 %, +6 % währungsbereinigt)
- EBIT1: 3.092 Mio € (+9 %, +9 % währungsbereinigt)
- Konzernergebnis1,2: 1.154 Mio € (+14 %, +15 % währungsbereinigt)
3. Quartal 2016:
- Umsatz: 7,3 Mrd € (+6 %, +7 % währungsbereinigt)
- EBIT1: 1.082 Mio € (+5 %, +6 % währungsbereinigt)
- Konzernergebnis1,2: 399 Mio € (+9 %, +10 % währungsbereinigt)
Stephan Sturm, Vorstandsvorsitzender von Fresenius, sagte: „Mit einem erneut deutlichen Ergebniszuwachs konnten wir im dritten Quartal an die sehr gute Entwicklung des ersten Halbjahres anknüpfen. Dabei sind wiederum alle Unternehmensbereiche in allen Regionen organisch gewachsen. Das stimmt uns für das Gesamtjahr 2016 noch zuversichtlicher. Auch mittelfristig haben wir allen Grund zum Optimismus. Durch die Übernahme der spanischen Krankenhauskette Quirónsalud schaffen wir ein noch breiteres Fundament für weiterhin kräftiges Wachstum. Das wird sich auch in den anspruchsvollen Zielen für die kommenden Jahre zeigen, die wir mit der Prognose für 2017 bekannt geben werden.“
1 2015 vor Sondereinflüssen2 Ergebnis, das auf die Anteilseigner der Fresenius SE & Co. KGaA entfälltDetails zu den Sondereinflüssen finden Sie in der Überleitungsrechnung auf den Seiten 15-16 der .pdf-Datei.
Unteres Ende des Konzernergebnisausblicks für 2016 angehoben
Auf Basis der starken Geschäftsentwicklung und der guten Aussichten hebt Fresenius das untere Ende des Ergebnisausblicks für das laufende Geschäftsjahr an. Das obere Ende des Konzernergebnisausblicks bleibt unverändert, da Finanzierungskosten für die Akquisition von Quirónsalud gegenläufig wirken. Das Konzernergebnis1,2 , soll nun währungsbereinigt um 12 bis 14 % wachsen. Der bisherige Ausblick sah ein währungsbereinigtes Wachstum von 11 bis 14 % vor. Fresenius erwartet weiterhin einen währungsbereinigten Anstieg des Konzernumsatzes zwischen 6 und 8 %.
Die Kennziffer Netto-Finanzverbindlichkeiten/EBITDA3 soll am Jahresende 2016 bei rund 2,5 liegen.
6 % währungsbereinigter Umsatzanstieg
Der Konzernumsatz stieg um 5 % (währungsbereinigt: 6 %) auf 21.345 Mio € (1.-3. Quartal 2015: 20.369 Mio €). Das organische Wachstum betrug 6 %. Währungs-umrechnungseffekte hatten einen leicht negativen Einfluss von 1 %. Sie ergaben sich insbesondere aus der Abwertung verschiedener lateinamerikanischer Währungen gegenüber dem Euro. Akquisitionen trugen 1 % zum Umsatzanstieg bei. Desinvestitionen minderten den Umsatz um 1 %. Im 3. Quartal 2016 stieg der Konzernumsatz um 6 % (währungsbereinigt: 7 %) auf 7.339 Mio € (3. Quartal 2015: 6.940 Mio €). Das organische Wachstum lag bei 6 %. Akquisitionen trugen 1 % zum Umsatzanstieg bei.
Konzernumsatz nach Regionen:
1 Ergebnis, das auf die Anteilseigner der Fresenius SE & Co. KGaA entfällt
2 2015 vor Sondereinflüssen
3 Netto-Finanzverbindlichkeiten und EBITDA jeweils auf Basis durchschnittlicher Jahreswechselkurse gerechnet; ohne potenzielle AkquisitionenDetails zu den Sondereinflüssen finden Sie in der Überleitungsrechnung auf den Seiten 15-16 der .pdf-Datei
15 % währungsbereinigter Konzernergebnisanstieg1,2
Der Konzern-EBITDA2 stieg um 7 % (währungsbereinigt: 8 %) auf 3.949 Mio € (1. 3. Quartal 2015: 3.674 Mio €). Der Konzern-EBIT2 stieg um 9 % (währungsbereinigt: 9 %) auf 3.092 Mio € (1. 3. Quartal 2015: 2.849 Mio €). Die EBIT-Marge2 stieg auf 14,5 % (1. 3. Quartal 2015: 14,0 %). Im 3. Quartal 2016 stieg der Konzern-EBIT2 um 5 % (währungsbereinigt: 6 %) auf 1.082 Mio € (3. Quartal 2015: 1.027 Mio €), die EBIT-Marge2 betrug 14,7 % (3. Quartal 2015: 14,8 %).
Das Zinsergebnis lag mit -433 Mio € unter dem Wert des Vorjahreszeitraums (1.-3. Quartal 2015: -476 Mio €). Der Rückgang ist im Wesentlichen auf verbesserte Finanzierungskonditionen und verminderte Netto-Finanzverbindlichkeiten zurückzuführen.
Die Konzern-Steuerquote2 lag mit 28,1 % unter dem Vorjahresniveau (1. 3. Quartals 2015: 29,6 %). Dies ist im Wesentlichen auf die Auflösung von Steuerrückstellungen bei Fresenius Medical Care im 3. Quartal 2016 zurückzuführen. Im 3. Quartal 2016 betrug die Steuerquote 27,1 % (3. Quartal 2015: 29,7 %).
Der auf andere Gesellschafter entfallende Gewinn stieg auf 759 Mio € (1.-3. Quartal 2015: 661 Mio €). Davon entfielen 96 % auf Anteile anderer Gesellschafter an Fresenius Medical Care.
Das Konzernergebnis1,2, stieg um 14 % (währungsbereinigt: 15 %) auf 1.154 Mio € (1.-3. Quartal 2015: 1.009 Mio €). Das Ergebnis je Aktie1,2 erhöhte sich um 13 % (währungsbereinigt: 15 %) auf 2,11 € (1.-3. Quartal 2015: 1,86 €). Im 3. Quartal 2016 stieg das Konzernergebnis1,2 um 9 % (währungsbereinigt: 10 %) auf 399 Mio € (3. Quartal 2015: 367 Mio €). Das Ergebnis je Aktie1,2, stieg um 7 % (währungsbereinigt: 9 %) auf 0,73 € (3. Quartal 2015: 0,68 €).
1 Ergebnis, das auf die Anteilseigner der Fresenius SE & Co. KGaA entfällt
2 2015 vor SondereinflüssenDetails zu den Sondereinflüssen finden Sie in der Überleitungsrechnung auf den Seiten 15-16 der .pdf-Datei.
Investitionen in Wachstum fortgesetzt
Fresenius investierte 1.044 Mio € in Sachanlagen (1.-3. Quartal 2015: 950 Mio €). Schwerpunkte bildeten Instandhaltungs- und Erweiterungsinvestitionen in Dialysezentren, Produktionsstätten und Krankenhäusern.
Das Akquisitionsvolumen betrug 592 Mio € (1. 3. Quartal 2015: 272 Mio €). Diese entfielen im Wesentlichen auf den Kauf von Dialysezentren und den weiteren Ausbau des Bereichs Versorgungsmanagement bei Fresenius Medical Care, den Erwerb einer US-Produktionsstätte für Arzneimittel in Fertigspritzen bei Fresenius Kabi sowie den Erwerb der Klinik Niederberg bei Fresenius Helios.
Starke Cashflow Entwicklung
Der operative Cashflow stieg um 5 % auf 2.259 Mio € (1.-3. Quartal 2015: 2.151 Mio €). Die Cashflow-Marge betrug 10,6 % (1.-3. Quartal 2015: 10,6 %). Im 3. Quartal 2016 war der operative Cashflow mit 929 Mio €, trotz einer freiwilligen Zuführung von 100 Mio US$ zum Pensionsplanvermögen bei Fresenius Medical Care Nordamerika, leicht über dem Niveau des sehr guten Vorjahresquartals (3. Quartal 2015: 900 Mio €). Die Cashflow-Marge betrug 12,7 % (3. Quartal 2015: 13,0 %).
Der Free Cashflow vor Akquisitionen und Dividenden lag mit 1.207 Mio € leicht unter dem Vorjahresniveau (1.-3. Quartal 2015: 1.219 Mio €). Der Free Cashflow nach Akquisitionen und Dividenden betrug 253 Mio € (1.-3. Quartal 2015: 574 Mio €).
Solide Vermögens- und Kapitalstruktur
Die Bilanzsumme des Konzerns stieg um 3 % (währungsbereinigt: 4 %) auf 44.075 Mio € (31. Dezember 2015: 42.959 Mio €). Der Anstieg ist auf die Ausweitung der Geschäftsaktivitäten zurückzuführen. Die kurzfristigen Vermögenswerte stiegen um 6 % (währungsbereinigt: 7 %) auf 11.135 Mio € (31. Dezember 2015: 10.479 Mio €). Die langfristigen Vermögenswerte stiegen um 1 % (währungsbereinigt: 3 %) auf 32.940 Mio € (31. Dezember 2015: 32.480 Mio €).
Das Eigenkapital stieg um 6 % (währungsbereinigt um 7 %) auf 19.086 Mio € (31. Dezember 2015: 18.003 Mio €). Die Eigenkapitalquote stieg auf 43,3 % (31. Dezember 2015: 41,9 %).
Die Finanzverbindlichkeiten des Konzerns sanken um 2 % (währungsbereinigt um 1 %) auf 14.530 Mio € (31. Dezember 2015: 14.769 Mio €). Der Verschuldungsgrad lag zum 30. September 2016 bei 2,501,2, (31. Dezember 2015: 2,681).
1 2015 vor Sondereinflüssen; Netto-Finanzverbindlichkeiten und EBITDA jeweils zu durchschnittlichen Wechselkursen der vorhergehenden zwölf Monate gerechnet
2 Pro forma AkquisitionenDetails zu den Sondereinflüssen finden Sie in der Überleitungsrechnung auf den Seiten 15-16 der .pdf-Datei.
Zahl der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gestiegen
Zum 30. September 2016 stieg die Anzahl der Mitarbeiter im Konzern um 4 % auf 231.432 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern (31. Dezember 2015: 222.305).
Die Unternehmensbereiche
Fresenius Medical Care
Fresenius Medical Care ist der weltweit führende Anbieter von Produkten und Dienstleistungen für Menschen mit chronischem Nierenversagen. Zum 30. September 2016 behandelte Fresenius Medical Care 306.366 Patienten in 3.579 Dialysekliniken. Im Bereich Versorgungsmanagement baut das Unternehmen sein Angebot zusätzlicher medizinischer Dienstleistungen rund um die Dialyse aus.
- 9 % währungsbereinigtes Umsatzwachstum im 3. Quartal
- 27 % Ergebniswachstum im 3. Quartal (17% vor Sondereinflüssen2)
- Ausblick 2016 bestätigt
1 Ergebnis, das auf die Anteilseigner der Fresenius Medical Care AG & Co. KGaA entfällt
2 2015 vor dem Verkauf des Dialysegeschäfts in Venezuela (-27 Mio US$ nach Steuern) und des europäischen Pharmageschäfts (5 Mio US$ nach Steuern)
Fresenius Medical Care steigerte den Umsatz um 7 % (währungsbereinigt: 8 %) auf 13.224 Mio US$ (1.-3. Quartal 2015: 12.390 Mio US$). Das organische Umsatzwachstum betrug 7 %. Akquisitionen trugen 1 % zum Umsatzanstieg bei. Im 3. Quartal 2016 stieg der Umsatz um 9 % (währungsbereinigt: 9 %) auf 4.598 Mio US$ (3. Quartal 2015: 4.231 Mio US$). Das organische Umsatzwachstum betrug 7 %.
Der Umsatz mit Gesundheitsdienstleistungen (Dialysedienstleistungen und Versorgungsmanagement) stieg um 8 % (währungsbereinigt: 9 %) auf 10.720 Mio US$ (1.-3. Quartal 2015: 9.929 Mio US$). Der Umsatz mit Dialyseprodukten stieg um 2 % (währungsbereinigt: 4 %) auf 2.504 Mio US$ (1.-3. Quartal 2015: 2.461 Mio US$).
In Nordamerika erhöhte sich der Umsatz um 9 % auf 9.512 Mio US$ (1.-3. Quartal 2015: 8.730 Mio US$). Der Umsatz mit Gesundheitsdienstleistungen stieg um 9 % auf 8.838 Mio US$ (1.-3. Quartal 2015: 8.087 Mio US$). Der Umsatz mit Dialyseprodukten erhöhte sich um 5 % auf 674 Mio US$ (1.-3. Quartal 2015: 642 Mio US$).
Der Umsatz außerhalb Nordamerikas stieg um 2 % (währungsbereinigt: 7 %) auf 3.700 Mio US$ (1.-3. Quartal 2015: 3.639 Mio US$). Der Umsatz mit Gesundheitsdienstleistungen stieg um 2 % (währungsbereinigt um 9 %) auf 1.882 Mio US$ (1.-3. Quartal 2015: 1.842 Mio US$). Der Umsatz mit Dialyseprodukten blieb mit 1.819 Mio US$ nahezu unverändert (1.-3. Quartal 2015: 1.797 Mio US$). Währungsbereinigt erhöhte sich der Umsatz um 5 %.
Der EBIT stieg um 11 % (währungsbereinigt: 12 %) auf 1.851 Mio US$ (1.-3. Quartal 2015: 1.665 Mio US$). Die EBIT-Marge betrug 14,0 % (1.-3. Quartal 2015: 13,4 %). Vor Sondereinflüssen1 stieg der EBIT um 10 %. Im 3. Quartal 2016 stieg der EBIT um 9 % (währungsbereinigt: 10 %) auf 670 Mio US$ (3. Quartal 2015: 614 Mio US$). Die EBIT-Marge lag bei 14,6 % (3. Quartal 2015: 14,5 %). Vor Sondereinflüssen1 stieg der EBIT um 6 %.
Das Ergebnis2 stieg um 20 % (währungsbereinigt: 20 %) auf 855 Mio US$ (1.-3. Quartal 2015: 713 Mio US$). Vor Sondereinflüssen3 stieg das Ergebnis2 um 16 %. Im 3. Quartal 2016 erhöhte sich das Ergebnis2 um 27 % (währungsbereinigt: 28 %) auf 333 Mio US$ (3. Quartal 2015: 262 Mio US$). Vor Sondereinflüssen3 stieg das Ergebnis2 um 17 %.
Der operative Cashflow sank um 8 % auf 1.296 Mio US$ (1.-3. Quartal 2015: 1.412 Mio US$) mit einer Cashflow-Marge von 9,8 % (1.-3. Quartal 2015: 11,4 %). Dies ist im Wesentlichen auf eine freiwillige Zuführung von 100 Mio US$ zum Pensionsplanvermögen bei Fresenius Medical Care Nordamerika zurückzuführen. Demzufolge sank im 3. Quartal 2016 der operative Cashflow auf 439 Mio US$ (3. Quartal 2015: 579 Mio US$), die Cashflow-Marge lag bei 9,5 % (3. Quartal 2015: 13,7 %).
Fresenius Medical Care bestätigt den Ausblick für das Jahr 2016. Die Gesellschaft erwartet weiterhin ein währungsbereinigtes Umsatzwachstum von 7 bis 10 %. Das Konzernergebnis1 soll um 15 bis 20 %4 im Jahr 2016 steigen.
Weitere Informationen: Siehe Presseinformation Fresenius Medical Care unter www.freseniusmedicalcare.com/de.
1 2015 vor dem Verkauf des Dialysegeschäfts in Venezuela (-26 Mio US$ vor Steuern) und des europäischen Pharmageschäfts (8 Mio US$ vor Steuern)
2 Ergebnis, das auf die Anteilseigner der Fresenius Medical Care AG & Co. KGaA entfällt
3 2015 vor dem Verkauf des Dialysegeschäfts in Venezuela (-27 Mio US$ nach Steuern) und des europäischen Pharmageschäfts (5 Mio US$ nach Steuern)
4 2015 vor Kosten der GranuFlo®/NaturaLyte®-Einigung (-37 Mio US$ nach Steuern) und Akquisitionen (9 Mio US$ nach Steuern). Basis der prognostizierten Ergebnissteigerung 2016 sind insofern 1.057 Mio US$.
Fresenius Kabi
Fresenius Kabi ist spezialisiert auf intravenös zu verabreichende generische Arzneimittel, klinische Ernährung und Infusionstherapien für schwer und chronisch kranke Menschen im Krankenhaus und im ambulanten Bereich. Das Unternehmen ist ferner ein führender Anbieter von medizintechnischen Geräten und Produkten der Transfusionstechnologie.
- 5 % organisches Umsatzwachstum im 3. Quartal
- 1 % währungsbereinigtes EBIT1-Wachstum im 3. Quartal
- Ausblick 2016 erhöht: Organisches Umsatzwachstum und währungsbereinigtes EBIT1-Wachstum von jeweils 4 bis 6 % erwartet
1 2015 vor Sondereinflüssen
2 Ergebnis, das auf die Anteilseigner der Fresenius Kabi AG entfällt; 2015 vor SondereinflüssenDetails zu den Sondereinflüssen finden Sie in der Überleitungsrechnung auf den Seiten 15-16 der .pdf-Datei.
Fresenius Kabi steigerte den Umsatz leicht auf 4.457 Mio € (1.-3. Quartal 2015: 4.431 Mio €). Währungsbereinigt wuchs der Umsatz um 4 %. Das organische Wachstum betrug 6 %. Der Verkauf des onkologischen Compounding-Geschäfts in Australien und in Deutschland minderte das Umsatzwachstum um 2 %. Im 3. Quartal 2016 stieg der Umsatz um 1 % (währungsbereinigt: 3 %) auf 1.511 Mio € (3. Quartal 2015: 1.499 Mio €).
Währungsumrechnungseffekte minderten den Umsatz um 2 %. Sie ergaben sich aus der Abwertung verschiedener Währungen gegenüber dem Euro, insbesondere des chinesischen Yuan und des argentinischen Peso. Das organische Umsatzwachstum lag bei 5 %.
Der Umsatz in Europa blieb mit 1.569 Mio € nahezu unverändert (1.-3. Quartal 2015: 1.566 Mio €). Organisch wuchs der Umsatz um 2 %. Desinvestitionen minderten den Umsatz um 2 %. Im 3. Quartal 2016 war der Umsatz mit 521 Mio € leicht über Vorjahresniveau (3. Quartal 2015: 514 Mio €). Das organische Wachstum betrug 3 %.
In Nordamerika erhöhte sich der Umsatz um 5 % (organisch: 5 %) auf 1.628 Mio € (1.-3. Quartal 2015: 1.555 Mio €). Dieser Anstieg ist im Wesentlichen auf die Einführung neuer Produkte zurückzuführen. Im 3. Quartal 2016 stieg der Umsatz in Nordamerika um 2 % (organisch: 2 %) auf 542 Mio € (3. Quartal 2015: 529 Mio €).
Der Umsatz in der Region Asien-Pazifik sank um 5 % (stieg organisch um 8 %) auf 821 Mio € (1.-3. Quartal 2015: 862 Mio €). Währungsumrechnungseffekte hatten einen negativen Einfluss von 5 %. Desinvestitionen minderten den Umsatz um 8 %. Im 3. Quartal 2016 sank der Umsatz um 3 % (stieg organisch um 9 %) auf 290 Mio € (3. Quartal 2015: 298 Mio €).
In Lateinamerika/Afrika verringerte sich der Umsatz aufgrund von Währungsumrechnungs-effekten um 2 % auf 439 Mio € (1.-3 Quartal 2015: 448 Mio €). Das organische Wachstum betrug 16 %, insbesondere aufgrund inflationsbedingter Preiserhöhungen. Im 3. Quartal 2016 blieb der Umsatz mit 158 Mio € unverändert zum Vorjahresquartal (3. Quartal 2015: 158 Mio €). Organisch stieg der Umsatz um 7 %.
Der EBIT1 stieg um 5 % (währungsbereinigt: 7 %) auf 916 Mio € (1.-3. Quartal 2015: 872 Mio €). Die EBIT-Marge1 verbesserte sich auf 20,6 % (1.-3. Quartal 2015: 19,7 %). Im 3. Quartal 2016 blieb der EBIT1 mit 300 Mio € nahezu unverändert zum 3. Quartal 2015 (301 Mio €). Währungsbereinigt stieg der EBIT1 um 1 %. Die EBIT-Marge1 betrug 19,9 % (3. Quartal 2015: 20,1 %).
Das Ergebnis2 stieg um 11 % (währungsbereinigt: 12 %) auf 532 Mio € (1.-3. Quartal 2015: 479 Mio €). Im 3. Quartal 2016 stieg das Ergebnis2 um 2 % (währungsbereinigt: 3 %) auf 173 Mio € (3. Quartal 2015: 170 Mio €).
Der operative Cashflow stieg um 10 % auf 646 Mio € (1.-3. Quartal 2015: 589 Mio €). Die Cashflow-Marge betrug 14,5 % (1.-3. Quartal 2015: 13,3 %). Im 3. Quartal 2016 stieg der operative Cashflow um 32 % auf 311 Mio € (3. Quartal 2015: 235 Mio €). Dies ist auf einen Aufholeffekt gegenüber dem 2. Quartal 2016 und einen vorübergehend geringeren Bedarf im Umlaufvermögen zurückzuführen. Die Cashflow-Marge stieg auf 20,6 % (3. Quartal 2015: 15,7 %).
Fresenius Kabi erhöht den Ausblick für das Jahr 2016 und erwartet nun ein organisches Umsatzwachstum und ein währungsbereinigtes EBIT1-Wachstum von jeweils 4 bis 6 %. Die bisherige Prognose sah ein organisches Umsatzwachstum und ein währungsbereinigtes EBIT1-Wachstum von jeweils 3 bis 5 % vor.
1 2015 vor Sondereinflüssen2 Ergebnis, das auf die Anteilseigner der Fresenius Kabi AG entfällt; 2015 vor SondereinflüssenDetails zu den Sondereinflüssen finden Sie in der Überleitungsrechnung auf den Seiten 15-16 der .pdf-Datei.
Fresenius Helios
Fresenius Helios ist der größte Klinikbetreiber in Deutschland. Die Klinikgruppe verfügt über 112 Kliniken, darunter 88 Akutkrankenhäuser mit sieben Maximalversorgern in Berlin-Buch, Duisburg, Erfurt, Krefeld, Schwerin, Wiesbaden und Wuppertal sowie 24 Rehabilitationskliniken. HELIOS versorgt in seinen Kliniken jährlich mehr als 4,7 Millionen Patienten, davon rund 1,3 Millionen stationär, und verfügt über insgesamt rund 35.000 Betten.
- 4 % organisches Umsatzwachstum im 3. Quartal
- 20 Basispunkte EBIT-Margenanstieg gegenüber dem Vorquartal
- Ausblick 2016 bestätigt
Fresenius Helios steigerte den Umsatz um 5 % auf 4.382 Mio € (1.-3. Quartal 2015: 4.167 Mio €). Das organische Umsatzwachstum betrug 4 %. Akquisitionen steigerten den Umsatz um 1 %. Im 3. Quartal 2016 steigerte Fresenius Helios den Umsatz um 6 % auf 1.470 Mio € (3. Quartal 2015: 1.393 Mio €), das organische Umsatzwachstum betrug 4 %.
Der EBIT1 stieg um 7 % auf 507 Mio € (1.-3. Quartal 2015: 472 Mio €), die EBIT-Marge1 auf 11,6 % (1.-3. Quartal 2015: 11,3 %). Im 3. Quartal 2016 stieg der EBIT1 um 6 % auf 175 Mio € (3. Quartal 2015: 165 Mio €). Die EBIT-Marge verbesserte sich im Vergleich zum Vorquartal um 20 Basispunkte auf 11,9 %.
Das Ergebnis2 erhöhte sich um 14 % auf 402 Mio € (1.-3. Quartal 2015: 352 Mio €). Im 3. Quartal 2016 stieg das Ergebnis2 um 11 % auf 140 Mio € (3. Quartal 2015: 126 Mio €).
Der operative Cashflow stieg um 13 % auf 437 Mio € (1.-3. Quartal 2015: 386 Mio €). Die Cashflow-Marge stieg auf 10,0 % (1.-3. Quartal 2015: 9,3 %). Im 3. Quartal 2016 stieg der operative Cashflow um 34 % auf 207 Mio € (3. Quartal 2015: 155 Mio €). Der Anstieg ist im Wesentlichen auf ein niedrigeres Umlaufvermögen zurückzuführen. Die Cashflow-Marge stieg auf 14,1 % (3. Quartal 2015: 11,1 %).
Der Ausblick für das Jahr 2016 wird bestätigt. Fresenius Helios erwartet für das Jahr 2016 ein organisches Umsatzwachstum von 3 bis 5 %. Der EBIT soll auf 670 bis 700 Mio € steigen.
Fresenius Helios erwartet den Abschluss der Akquisition von Quirónsalud im 1. Quartal 2017.
1 2015 vor Sondereinflüssen2 Ergebnis, das auf die Anteilseigner der HELIOS Kliniken GmbH entfällt, 2015 vor SondereinflüssenDetails zu den Sondereinflüssen finden Sie in der Überleitungsrechnung auf den Seiten 15-16 der .pdf-Datei.
Fresenius Vamed
Fresenius Vamed realisiert weltweit Projekte und erbringt Dienstleistungen für Krankenhäuser und andere Gesundheitseinrichtungen. Das Leistungsspektrum umfasst die gesamte Wertschöpfungskette: von der Entwicklung, Planung und schlüsselfertigen Errichtung über die Instandhaltung bis zum technischen Management und zur Gesamtbetriebsführung.
- Starker Auftragseingang von 209 Mio € im 3. Quartal
- Ausblick 2016 bestätigt
Der Umsatz von Fresenius Vamed stieg um 1 % (währungsbereinigt: 1 %) auf 740 Mio € (1.-3. Quartal 2015: 731 Mio €). Das organische Wachstum betrug 2 %. Im Projektgeschäft fiel der Umsatz um 2 % auf 325 Mio € (1.-3. Quartal 2015: 333 Mio €). Im Dienstleistungsgeschäft erhöhte sich der Umsatz um 4 % auf 415 Mio € (1.-3. Quartal 2015: 398 Mio €). Im 3. Quartal 2016 lag der Umsatz mit 268 Mio € auf Vorjahresniveau (3. Quartal 2015: 268 Mio €). Das organische Umsatzwachstum betrug 1 %.
Der EBIT stieg um 3 % auf 31 Mio € (1.-3. Quartal 2015: 30 Mio €). Die EBIT-Marge stieg auf 4,2 % (1.-3. Quartal 2015: 4,1 %). Im 3. Quartal 2016 stieg der EBIT um 7 % auf 15 Mio € (3. Quartal 2015: 14 Mio €). Die EBIT-Marge erhöhte sich auf 5,6 % (3. Quartal 2015: 5,2 %).
Das Ergebnis1 stieg um 5 % auf 21 Mio € (1.-3. Quartal 2015: 20 Mio €). Im 3. Quartal 2016 lag das Ergebnis1 mit 10 Mio € auf Vorjahresniveau (3. Quartal 2015: 10 Mio €).
Der Auftragseingang stieg um 42 % auf 674 Mio € (1.-3. Quartal 2015: 476 Mio €). Im 3. Quartal 2016 stieg der Auftragseingang um 9 % auf 209 Mio € (3. Quartal 2015: 192 Mio €). Der Auftragsbestand zum 30. September 2016 erhöhte sich auf 1.995 Mio € (31. Dezember 2015: 1.650 Mio €).
Der Ausblick für das Jahr 2016 wird bestätigt. Fresenius Vamed erwartet für das Jahr 2016 ein organisches Umsatzwachstum von 5 bis 10 % und einen EBIT-Anstieg von 5 bis 10 %.
1 Ergebnis, das auf die Anteilseigner der VAMED AG entfällt
Telefonkonferenz
Anlässlich der Veröffentlichung der Ergebnisse für das 1.-3. Quartal 2016 findet am 27. Oktober 2016 um 14.00 Uhr MESZ (8.00 Uhr EDT) eine Telefonkonferenz für Analysten und Investoren statt. Die Übertragung können Sie live über das Internet verfolgen unter www.fresenius.de/medien. Nach der Telefonkonferenz steht Ihnen die Aufzeichnung als Mitschnitt zur Verfügung.
Erläuterungen zu den verwendeten Kennzahlen finden Sie im Geschäftsbericht 2015 der Fresenius SE & Co. KGaA auf den Seiten 25, 40, 56f., 100f. und 194. Währungsbereinigungen bei Erträgen und Aufwendungen werden mithilfe der jeweiligen Durchschnittskurse bzw. bei Vermögenswerten und Verbindlichkeiten zum Mittelkurs am jeweiligen Bilanzstichtag des Vorjahres errechnet (vgl. Geschäftsbericht 2015, Seite 111). (www.fresenius.de/financial_reporting/Fresenius_GB_US_GAAP_2015_deutsch.pdf).
Diese Mitteilung enthält zukunftsbezogene Aussagen, die gewissen Risiken und Unsicherheiten unterliegen. Die zukünftigen Ergebnisse können erheblich von den zur Zeit erwarteten Ergebnissen abweichen, und zwar aufgrund verschiedener Risikofaktoren und Ungewissheiten wie zum Beispiel Veränderungen der Geschäfts-, Wirtschafts- und Wettbewerbssituation, Gesetzesänderungen, Ergebnisse klinischer Studien, Wechselkursschwankungen, Ungewissheiten bezüglich Rechtsstreitigkeiten oder Untersuchungsverfahren und die Verfügbarkeit finanzieller Mittel. Fresenius übernimmt keinerlei Verantwortung, die in dieser Mitteilung enthaltenen zukunftsbezogenen Aussagen zu aktualisieren.
Fresenius hat die Kreditvereinbarung 2013 um insgesamt 1,2 Mrd € erweitert. Dies ist ein weiterer Schritt in der Finanzierung der Akquisition von IDC Salud Holding S.L.U (Quironsalud) durch Fresenius Helios. Eine Zwischenfinanzierung in Höhe von 3,75 Mrd € wurde bereits im September 2016 abgeschlossen. Die Aufstockung setzt sich zusammen aus einer zusätzlichen 900 Mio € Fazilität A und einer zusätzlichen revolvierenden Fazilität in Höhe von 300 Mio €. Die Transaktion wurde ausgezeichnet im Markt aufgenommen und war deutlich überzeichnet. Mehr als 40 Finanzinstitute haben an der Syndizierung teilgenommen.
Die von Fresenius Kabi Deutschland betriebene Website www.ernaehrungstherapie-hilft.de ist mit dem Health Media Award ausgezeichnet worden. Die Jury würdigte die umfassende und bedarfsgerechte Aufbereitung der Informationen sowie die einfache Benutzerführung und die interaktiven Elemente. Ziel der Website ist es, über die Chancen einer Ernährungstherapie bei unterschiedlichsten Erkrankungen zu informieren. Sie richtet sich sowohl an Patienten und deren Angehörige als auch an Ärzte, Ernährungsberater und Pflegende.
Fresenius Medical Care, der weltweit führende Anbieter von Produkten und Dienstleistungen für Menschen mit Nierenerkrankungen, feiert 20-jähriges Bestehen. 1996 aus dem Zusammenschluss der damaligen Dialysesparte von Fresenius und dem US-amerikanischen Dialysedienstleister National Medical Care entstanden, beschäftigt das Unternehmen heute mehr als 100.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, betreibt rund 3.500 Dialysezentren in mehr als 45 Ländern und betreut über 300.000 Patienten. Alle 0,7 Sekunden führt Fresenius Medical Care irgendwo auf der Welt eine Dialysebehandlung durch. In den vergangenen 20 Jahren hat sich die Zahl der in den Dialysezentren des Unternehmens behandelten Patienten mehr als verfünffacht, die Menge produzierter Dialysefilter (Dialysatoren) verzehnfacht, der Umsatz fast verzwölffacht und der Gewinn mehr als verelffacht.
Die Ursprünge dieser Erfolgsgeschichte reichen bis in die 1960er-Jahre zurück. Damals übernimmt Fresenius den Vertrieb von Dialysegeräten und Dialysatoren verschiedener ausländischer Firmen und gewinnt bedeutende Marktanteile. 1979 stellt das Unternehmen das erste eigene Dialysegerät A2008 vor, das in den folgenden Jahren zum weltweit führenden und meistverkauften Dialysegerät wird – eine Spitzenposition, die Fresenius Medical Care mit den Nachfolgemodellen weiter ausbaut. Heute stammt mehr als jedes zweite weltweit verkaufte Dialysegerät von Fresenius Medical Care. Anfang der 1980er-Jahre entwickelt das Unternehmen die ersten Dialysefilter aus Polysulfon und läutet damit eine neue Ära in der Behandlung Nierenkranker ein. Dialysatoren aus Polysulfon reinigen das Blut des Patienten besonders effektiv und bestimmen bis heute den Industrie-Qualitätsstandard.
Der Erfolg im Produktbereich ebnet schließlich den Weg für den Einstieg ins Geschäft mit Dialysedienstleistungen. 1996 übernimmt Fresenius den US-amerikanischen Dialysedienstleister National Medical Care und verschmilzt ihn mit der eigenen Dialysesparte – die Geburtsstunde von Fresenius Medical Care. Im selben Jahr geht das neu gegründete Unternehmen in Frankfurt und New York an die Börse. 1999 werden die Aktien von Fresenius Medical Care in den DAX aufgenommen.
Vom Zeitpunkt der Gründung an ist Fresenius Medical Care der weltweit führende Anbieter von Produkten und Dienstleistungen für Menschen mit Nierenerkrankungen. Diese Position baut das Unternehmen mit immer neuen Meilensteinen kontinuierlich aus: 1999 verlässt das 100.000. Dialysegerät das Werk im unterfränkischen Schweinfurt. Im Jahr 2003 behandelt Fresenius Medical Care erstmals mehr als 100.000 Patienten weltweit und produziert mehr als 50 Millionen Dialysatoren jährlich. 2007 fertigt das Unternehmen den 500-millionsten Dialysator, 2013 schon den 1-milliardsten. Im Jahr davor verlässt das 500.000. Dialysegerät das Werk in Schweinfurt. Fresenius Medical Care verbessert die Dialysetechnik immer weiter und führt neue, innovative Behandlungskonzepte ein. Im Frühjahr 2016 führt das Unternehmen die neueste Generation von Hämodialysegeräten ein: Das 6008 CAREsystem optimiert die Dialysebehandlung und macht sie noch ökonomischer.
Zum starken Wachstum von Fresenius Medical Care tragen immer wieder auch große strategische Akquisitionen bei: 2006 übernimmt das Unternehmen die Renal Care Group, den drittgrößten Betreiber von Dialysezentren in den USA. 2011 folgt mit Liberty Dialysis die Übernahme eines weiteren großen Betreibers von Dialysezentren in den USA. Mit der Akquisition von Euromedic im selben Jahr baut Fresenius Medical Care die Präsenz in Mittel- und Osteuropa deutlich aus.
Auch für die Zukunft rechnet das Unternehmen mit weiterem starken Wachstum: Bis zum Jahr 2020 will Fresenius Medical Care den Umsatz von heute 16,7 Milliarden US-Dollar auf dann 28 Milliarden US-Dollar steigern. Neben weiterhin starkem Wachstum im Kerngeschäft mit Dialyseprodukten und der Behandlung von Dialysepatienten sollen auch medizinische Dienstleistungen rund um die Dialyse zu diesem Ziel beitragen. Diese umfassen zum Beispiel die Pflege der Gefäßzugänge sowie stationäre und intensivmedizinische Behandlungen durch spezialisierte Ärzte.
Rice Powell, Vorstandsvorsitzender von Fresenius Medical Care: „Wir geben nierenkranken Menschen eine Perspektive. Das war und ist seit 20 Jahren unsere Motivation, die Dialyse weiterzuentwickeln und unsere Patienten bestmöglich medizinisch zu versorgen. Auch in Zukunft wollen wir innovative Therapien für nierenkranke Patienten entwickeln und die Behandlungsqualität weiter verbessern. Wir sind hervorragend aufgestellt, um die einzigartige Erfolgsgeschichte von Fresenius Medical Care auch in den kommenden Jahren fortzuschreiben.“
Aus Anlass des 20-jährigen Bestehens von Fresenius Medical Care und dem damit verbundenen 20-jährigen Börsenjubiläum wird Rice Powell am 12. Oktober im Handelssaal der Frankfurter Wertpapierbörse um 9 Uhr den Börsenhandel einläuten. Im Anschluss wird er eine Spende in Höhe von 20.000 Euro an den „Bundesverband Niere“ überreichen. Der Verein setzt sich für die Verbesserung der Lebensqualität chronisch Nierenkranker ein. Der Festakt wird ab 8.50 Uhr unter folgendem Link live im Internet übertragen: https://youtu.be/yjkSYGORuwo (Aufzeichnung)
Hinweis für die Redaktionen: Eine elektronische Pressemappe zum 20-jährigen Bestehen von Fresenius Medical Care mit Texten, Fotos und Videos für die redaktionelle Verwendung finden Sie im Internet unter:
http://www.freseniusmedicalcare.com/de/medien-center/audio/20-jahre-fresenius-medical-care/
Fresenius Medical Care ist der weltweit führende Anbieter von Produkten und Dienstleistungen für Menschen mit Nierenerkrankungen, von denen sich weltweit mehr als 2,8 Millionen Patienten regelmäßig einer Dialysebehandlung unterziehen. In einem Netz aus 3.504 Dialysezentren betreut das Unternehmen weltweit 301.548 Dialysepatienten. Fresenius Medical Care ist zudem der führende Anbieter von Dialyseprodukten wie Dialysegeräten und Dialysefiltern. Im Bereich Versorgungsmanagement baut das Unternehmen sein Angebot zusätzlicher medizinischer Dienstleistungen rund um die Dialyse aus. Fresenius Medical Care ist an der Börse Frankfurt (FME) und an der Börse New York (FMS) notiert.
Weitere Informationen im Internet unter www.freseniusmedicalcare.com/de.
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Diese Mitteilung enthält zukunftsbezogene Aussagen, die gewissen Risiken und Unsicherheiten unterliegen. Die zukünftigen Ergebnisse können erheblich von den zur Zeit erwarteten Ergebnissen abweichen, und zwar aufgrund verschiedener Risikofaktoren und Ungewissheiten wie z.B. Veränderungen der Geschäfts-, Wirtschafts-, und Wettbewerbssituation, Gesetzesänderungen, Ergebnisse klinischer Studien, Wechsel-kursschwankungen, Ungewissheiten bezüglich Rechtsstreitigkeiten oder Untersuchungsverfahren und die Verfügbarkeit finanzieller Mittel. Fresenius Medical Care übernimmt keinerlei Verantwortung, die in dieser Mitteilung enthaltenen zukunftsbezogenen Aussagen zu aktualisieren.
Zwei österreichische Rehakliniken von Fresenius Vamed sind erneut als „World Hospitals“ zertifiziert worden. Damit zählen die beiden Einrichtungen in Gmundnerberg (Oberösterreich) und Montafon (Vorarlberg) weiterhin zu weltweit rund 800 Kliniken, die von der Joint Commission International (JCI) als Spitzeneinrichtung anerkannt wurden. Die JCI mit Sitz in Chicago ist das führende internationale Kompetenzzentrum für Qualität und Patientensicherheit im Gesundheitswesen. Die Zertifizierung ist für drei Jahre gültig. Die Qualitätsstandards werden jährlich von JCI-Inspektoren überprüft.
Die Fresenius SE & Co. KGaA ist für vorbildliche Maßnahmen zur Förderung der Gesundheit der Mitarbeiter als „Gesundes Unternehmen“ ausgezeichnet worden. Die gleichnamige Initiative überreichte den Preis heute auf dem jährlich stattfindenden Gesundheitstag für Mitarbeiter in der Konzernzentrale in Bad Homburg. Dr. Jürgen Götz, Vorstand für Recht, Compliance und Personal sowie Arbeitsdirektor von Fresenius, nahm die Auszeichnung im Beisein von Bad Homburgs Oberbürgermeister Alexander Hetjes entgegen. Im Anschluss an die Preisverleihung informierte sich der Oberbürgermeister bei einem Rundgang über das umfangreiche Angebot auf dem Gesundheitstag. Mehrere hundert Fresenius-Mitarbeiter nutzen an diesem Tag die zahlreichen medizinischen Vorsorgeuntersuchungen und Kursangebote in der Konzernzentrale.
Die Fresenius SE & Co. KGaA bietet ihren Mitarbeitern neben den regelmäßig stattfindenden Gesundheitstagen unter anderem eine „Aktive Mittagspause“ sowie ein breites Programm an Vorträgen, Seminaren und Kursen im Bereich Sport und Gesundheit. Weitere Schwerpunkte bilden die Themen Ergonomie am Arbeitsplatz sowie gesunde Ernährung.
„Fresenius ist ein sehr gutes Beispiel dafür, dass ein international renommierter Konzern eine sowohl persönliche als auch werteorientierte und mitarbeiterfreundliche Arbeitsstruktur pflegen kann und sollte“, so Katja Weigand, Gründerin der Initiative Gesunde Unternehmen. „Unsere herzlichsten Glückwünsche gelten sowohl der Unternehmensleitung und den Fachabteilungen, als auch den Interessensvertretungen und den Mitarbeitern von Fresenius, die nur im gemeinschaftlichen Zusammenspiel der unterschiedlichen Akteure eine solche bundesweit vorbildliche Leistung erzielen konnten.“
„Gesundheit steht bei uns an erster Stelle“, erläuterte Fresenius-Vorstand Dr. Jürgen Götz. „Die Auszeichnung der Initiative Gesunde Unternehmen sehen wir als Bestätigung, dass wir unserem Anspruch auch gegenüber unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gerecht werden: mit zahlreichen Maßnahmen tragen wir dazu bei, ihre Gesundheit zu fördern und ihnen ein gesundes Arbeitsumfeld zu bieten.“
„Die Stadt Bad Homburg gratuliert Fresenius herzlich zum diesem Preis“, so Oberbürgermeister Alexander Hetjes. „Gut motivierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind für jedes Unternehmen unabdingbar, um wirtschaftlich gesund zu sein. Fresenius hat das erkannt und macht seiner Belegschaft vorbildliche Angebote unter anderem bei Bewegung und Ernährung. Mit einem hervorragenden Ergebnis: Fresenius ist ein durch und durch gesundes Unternehmen.“
Träger der Initiative Gesunde Unternehmen ist das Institut für Unternehmenswerte im hessischen Rosbach. Die Initiative setzt sich für eine bessere Gesundheitsförderung in Unternehmen ein. Mit der Auszeichnung „Gesundes Unternehmen“ sollen gute Unternehmensbeispiele regional und bundesweit sichtbar werden.