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Fresenius Kabi hat ein Joint Venture mit PT Soho Global Health (SGH) geschlossen, einem der führenden indonesischen Pharmaunternehmen. Hierzu erwirbt Fresenius Kabi 51 Prozent der Anteile an PT Ethica Industri Farmasi (EIP), einer Tochterfirma von SGH. Kernprodukte des Joint Ventures werden I.V.-Generika (intravenös zu verabreichende generische Arzneimittel) sowie Infusionslösungen sein. Mit diesem Schritt wird Fresenius Kabi zum Marktführer bei I.V.-Generika in Indonesien.

EIP wurde 1946 gegründet und war der erste Hersteller von intravenös zu verabreichenden Medikamenten in Indonesien. Das Unternehmen betreibt eine Fertigungsstätte in Jakarta und verfügt über ein breites Produktportfolio und große Erfahrung auf dem indonesischen Markt. Im Geschäftsjahr 2012 entfielen auf die Produktpalette des künftigen Joint Ventures Umsatzerlöse von mehr als 40 Millionen Euro.

Die Nachfrage nach Gesundheitsprodukten und -leistungen in Indonesien steigt kontinuierlich und soll in den kommenden Jahren noch dynamischer wachsen. Für 2014 ist die Einführung eines breit angelegten Gesundheitsprogramms („Universal Health Care") geplant. Im Jahr 2019 sollen damit fast alle der dann rund 245 Millionen Einwohner Zugang zu moderner Gesundheitsversorgung haben*. Es wird erwartet, dass sich der indonesische Arzneimittelmarkt bis zum Jahr 2018 auf ein Volumen von 7,1 Milliarden Euro verdoppelt**. Das Joint Venture mit SGH bietet Fresenius Kabi attraktive Wachstumsmöglichkeiten in einer der sich am schnellsten entwickelnden Volkswirtschaften Südostasiens.

„Mit diesem Joint Venture verfügen wir künftig über wichtige Produktionskapazitäten und eine starke Präsenz vor Ort. So können wir Patienten und Ärzten in Indonesien direkten Zugang zu qualitativ hochwertigen und gleichzeitig kostengünstigen Arzneimitteln bieten", so Mats Henriksson, Vorsitzender des Vorstands von Fresenius Kabi. „Gleichzeitig erhalten wir eine gute Ausgangsbasis für weiteres Wachstum in Südostasien. Unser Partner verfügt über langjährige Erfahrung und einen sehr guten Ruf in Indonesien."

„Wir freuen uns sehr über die Zusammenarbeit mit Fresenius Kabi. Beide Unternehmen ergänzen sich hervorragend", so Tan Eng Liang, Vorsitzender des Vorstands von SGH. „Durch das Joint Venture können wir unsere führende Position in unserem Heimatmarkt stärken und attraktive Wachstumschancen in der Region nutzen. Gemeinsam werden wir unser Portfolio mit zahlreichen Produkteinführungen ab dem kommenden Jahr deutlich erweitern."

Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. Die Transaktion wird voraussichtlich im dritten Quartal 2013 abgeschlossen.

* Quelle: Indonesisches Gesundheitsministerium, 2012

** IMS Market Prognosis Sep 2012, Dataview Date © IMS HEALTH

Fresenius ist ein weltweit tätiger Gesundheitskonzern mit Produkten und Dienstleistungen für die Dialyse, das Krankenhaus und die medizinische Versorgung von Patienten zu Hause. Im Geschäftsjahr 2012 erzielte das Unternehmen einen Umsatz von 19,3 Milliarden Euro. Zum 30. Juni 2013 beschäftigte der Fresenius-Konzern weltweit 173.325 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Weitere Informationen im Internet unter www.fresenius.de.

Diese Mitteilung enthält zukunftsbezogene Aussagen, die gewissen Risiken und Unsicherheiten unterliegen. Die zukünftigen Ergebnisse können erheblich von den zur Zeit erwarteten Ergebnissen abweichen, und zwar aufgrund verschiedener Risikofaktoren und Ungewissheiten wie zum Beispiel Veränderungen der Geschäfts-, Wirtschafts- und Wettbewerbssituation, Gesetzesänderungen, Ergebnisse klinischer Studien, Wechselkursschwankungen, Ungewissheiten bezüglich Rechtsstreitigkeiten oder Untersuchungsverfahren und die Verfügbarkeit finanzieller Mittel. Fresenius übernimmt keinerlei Verantwortung, die in dieser Mitteilung enthaltenen zukunftsbezogenen Aussagen zu aktualisieren.

Fresenius SE & Co. KGaA
Sitz der Gesellschaft: Bad Homburg, Deutschland
Handelsregister: Amtsgericht Bad Homburg, HRB 11852
Aufsichtsratsvorsitzender: Dr. Gerd Krick

Persönlich haftende Gesellschafterin: Fresenius Management SE
Sitz der Gesellschaft: Bad Homburg, Deutschland
Handelsregister: Amtsgericht Bad Homburg, HRB 11673
Vorstand: Dr. Ulf M. Schneider (Vorsitzender), Dr. Francesco De Meo, Dr. Jürgen Götz,
Mats Henriksson, Rice Powell, Stephan Sturm, Dr. Ernst Wastler
Aufsichtsratsvorsitzender: Dr. Gerd Krick

Fresenius Kabi hat einen Warning Letter der US-Gesundheitsbehörde FDA (Food and Drug Administration) für die Fenwal-Produktionsstätte in Maricao, Puerto Rico, erhalten. In dem Werk werden Blutbeutel hergestellt. Das Schreiben vom 16. August bezieht sich auf eine Inspektion durch die FDA im April dieses Jahres. Fresenius Kabi hat die Übernahme des US-Unternehmens Fenwal Holdings, Inc. im Dezember 2012 abgeschlossen.

Von der FDA beanstandet wurden im Wesentlichen Abläufe bei der Reklamationsbearbeitung, Mängel bei der Etikettierung und Meldeverpflichtungen gegenüber der FDA („Field Alerts"). Dem Warning Letter lag keine Gefährdung von Patienten zugrunde.

Fresenius Kabi hat der FDA nach der Inspektion einen ausführlichen Maßnahmenplan vorgelegt. Ein Großteil der darin aufgeführten Maßnahmen wurde bereits umgesetzt, um die im Warning Letter erwähnten Mängel zu beheben. Die Produktion läuft ohne Beeinträchtigungen weiter.

Fresenius Kabi wird der FDA vollumfänglich und zügig auf den Warning Letter antworten. Das Unternehmen erwartet keine materiellen Auswirkungen auf Umsatz und Ergebnis. Fresenius Kabi bestätigt voll den Ausblick für das Jahr 2013.

Fresenius ist ein weltweit tätiger Gesundheitskonzern mit Produkten und Dienstleistungen für die Dialyse, das Krankenhaus und die medizinische Versorgung von Patienten zu Hause. Im Geschäftsjahr 2012 erzielte das Unternehmen einen Umsatz von 19,3 Milliarden Euro. Zum 30. Juni 2013 beschäftigte der Fresenius-Konzern weltweit 173.325 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Weitere Informationen im Internet unter www.fresenius.de.

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Die europäische Vereinigung für Krankenpflege in der Dialyse und Transplantationsmedizin EDTNA/ERCA und Fresenius Medical Care haben heute erstmals gemeinsam den „Green Innovation Award" vergeben. Im Rahmen der 42. Internationalen EDTNA/ERCA-Konferenz in Malmö (Schweden) zeichneten die beiden Partner innovative Ideen, vorbildliche Verfahren und Prozesse aus, die besonders zum Umweltschutz in der Hämodialyse beitragen.

Mit dem ersten Preis wurde ein 2011 gestartetes Projekt aus Saudi Arabien prämiert, das den Wasserverbrauch eines Dialysezentrums um mehr als 50 Prozent reduziert. Erreicht wurde diese Einsparung hauptsächlich durch den Einsatz von zwei Umkehrosmose-Anlagen zur Wiederaufbereitung von Brauchwasser. Den zweiten Platz belegte ein spanisches Projekt zur Reduzierung des Verbrauchs von Dialysat und Wasser bei der Dialyse. Hierfür wurde der Durchfluss des Dialysats besser an den Blutdurchsatz angepasst, wodurch Umweltbelastung und auch Kosten gesenkt und gleichzeitig die Behandlungsqualität verbessert wurden.

Teilnahmeberechtigt waren innovative umweltschonende Projekte, die übertragbare, messbare und nachhaltige Verbesserungen der Umweltbilanz von Dialysebehandlungen nachweisen konnten. Eine unabhängige Jury aus vier Experten für Umweltaspekte in der Dialyse nominierte die beiden Gewinner-Projekte. Die Preise wurden in festlichem Rahmen auf der EDTNA/ERCA-Konferenz verliehen.

Guido Giordana, Director of Business Operation Management NephroCare bei Fresenius Medical Care, überreichte die Preise. "Es ist mir eine große Ehre und Freude, die erste Auszeichnung für Umweltschutz in der Dialyse zu verleihen", so Giordana. „Ich freue mich sehr, dass das Thema Umweltschutz in der Dialyse immer mehr Aufmerksamkeit erhält, sowohl bei den Produkten als auch im Bereich der Dialysebehandlung selbst."

Jitka Pancirova, Executive Director der EDTNA/ERCA, sagte: „Es ist sehr wichtig, das Umweltbewusstsein in der Dialyse zu erhöhen. Wir nehmen die Verantwortung ernst, die aus dem hohen Ressourcenverbrauch der lebenserhaltenden Dialysebehandlung entsteht. Gerade vor dem Hintergrund weiter steigender Patientenzahlen weltweit wird Umweltschutz bei der Hämodialyse immer wichtiger und dringender."

Mit dem „Green Innovation Award" bauen EDTNA/ERCA und Fresenius Medical Care ihre Zusammenarbeit zur Verbesserung des Umweltschutzes in der Dialyse weiter aus. Bereits 2009 hatten beide Partner die Initiative „Go Green in Dialysis" gestartet. Die daraus entstandenen „Umweltrichtlinien für die Dialyse" unterstützen Dialysezentren bei der Umsetzung von Maßnahmen zum Umweltschutz.

Über EDTNA/ERCA

Die "European Dialysis and Transplant Nurses Association/European Renal Care Association" (EDTNA/ERCA) wurde 1971 gegründet als Interessensvertretung von Pflege- und anderem Fachpersonal, das Patienten mit Nierenversagen versorgt. Seitdem hat sich die Vereinigung zu einer der wichtigsten Plattformen zum Erfahrungs- und Informationsaustausch über die Behandlung von Patienten mit Nierenversagen in Europa entwickelt. Die EDTNA/ERCA hat 2.300 Mitglieder aus 72 Ländern. Jedes Jahr organisiert sie eine internationale Konferenz mit rund 3.000 Teilnehmern und über 40 Ausstellern.

Weitere Informationen über die EDTNA/ERCA im Internet unter www.edtnaerca.org.


Über Fresenius Medical Care

Fresenius Medical Care ist der weltweit führende Anbieter von Produkten und Dienstleistungen für Menschen mit chronischem Nierenversagen, von denen sich weltweit mehr als 2,3 Millionen Patienten regelmäßig einer Dialysebehandlung unterziehen. In einem Netz aus 3.212 Dialysekliniken in Nordamerika, Europa, Lateinamerika, Asien und Afrika betreut Fresenius Medical Care 264.290 Dialysepatienten. Fresenius Medical Care ist zudem der weltweit führende Anbieter von Dialyseprodukten wie Hämodialyse-Geräten, Dialysatoren und damit verbundenen Einweg-Produkten. Fresenius Medical Care ist an der Börse Frankfurt (FME, FME3) und an der Börse New York (FMS, FMS/P) notiert.

Weitere Informationen über Fresenius Medical Care im Internet unter www.fmc-ag.de.

Rechtliche Hinweise:
Diese Mitteilung enthält zukunftsbezogene Aussagen, die gewissen Risiken und Unsicherheiten unterliegen. Die zukünftigen Ergebnisse können erheblich von den zur Zeit erwarteten Ergebnissen abweichen, und zwar aufgrund verschiedener Risikofaktoren und Ungewissheiten wie z.B. Veränderungen der Geschäfts-, Wirtschafts-, und Wettbewerbssituation, Gesetzesänderungen, Ergebnisse klinischer Studien, Wechselkursschwankungen, Ungewissheiten bezüglich Rechtsstreitigkeiten oder Untersuchungsverfahren und die Verfügbarkeit finanzieller Mittel. Fresenius Medical Care übernimmt keinerlei Verantwortung, die in dieser Mitteilung enthaltenen zukunftsbezogenen Aussagen zu aktualisieren.

Wie man die eigene Gesundheit schützen und erhalten kann, zeigt die 13. Auflage der Bad Homburger Gesundheitswoche vom 10. bis 12. Oktober, die der Gesundheitskonzern Fresenius zusammen mit der Stadt Bad Homburg und der Kur- und Kongreß-GmbH veranstaltet. An drei Tagen erhalten die Besucher im und rund um das Kurhaus wertvolle Tipps, Tests und Informationen zu den Themen Vorsorge und Gesundheit – und das völlig kostenlos.

Rund 50 Selbsthilfegruppen, Vereine, öffentliche Einrichtungen und Unternehmen haben für die Gesundheitswoche ein umfangreiches Angebot für alle Altersgruppen zusammengestellt. Dazu zählen nicht nur Informationsstände und Vorträge, sondern auch zahlreiche kostenlose Untersuchungen, etwa Cholesterin-, Venen-, Blutzucker- und Körperfettmessungen, Hörtests sowie Ultraschallmessungen der Halsschlagader.

Im Kurhaus erfahren die Besucher auch, wie sie sich gesund ernähren können. Die Hochtaunus-Kliniken und weitere Gesundheitseinrichtungen aus der Region informieren mit zahlreichen Vorträgen über eine Fülle von Themen wie Arthrose, Demenz, Gefäßerkrankungen, Ostheopathie, Patientenverfügung, Prostatakrebs, psychische Erkrankungen, Rückenschmerzen, Stress am Arbeitsplatz oder Traumforschung. Wer neben der Theorie auch praktische Vorsorgemaßnahmen ausprobieren möchte, hat dazu ebenfalls Gelegenheit: etwa bei der Wirbelsäulengymnastik, bei der Mobilisations- und Kräftigungsgymnastik, beim Autogenen Training oder auch bei einer Meditation.

Für die kleinen Besucher gibt es wieder den Kariestunnel. Hier können Kinder ab drei Jahren spielerisch erforschen, wie die eigenen Zähne richtig und mit Spaß gepflegt und gesund erhalten werden können. Dass auch eine ausgewogene Ernährung dazu gehört, wird bei dieser Gelegenheit ganz spielerisch vermittelt.

Mit rund 20.000 Besuchern an drei Ausstellungstagen zählt die Bad Homburger Gesundheitswoche zu den größten Gesundheitsveranstaltungen Deutschlands. Sie ist am Donnerstag und Freitag, 10. und 11. Oktober, von 10 bis 18 Uhr sowie am Samstag, 12. Oktober, von 10 bis 16 Uhr geöffnet.

Die Bad Homburger Gesundheitswoche ist das Ergebnis einer bundesweit einmaligen Zusammenarbeit zwischen Privatwirtschaft und städtischen Einrichtungen. Seit 1989 wird sie vom Gesundheitskonzern Fresenius, der Stadt Bad Homburg und der Kur- und Kongreß-GmbH organisiert und finanziert und findet alle zwei Jahre statt. Die Veranstalter verzichten bewusst auf Fachvorträge hochrangiger Wissenschaftler und stellen den praktischen Nutzen in Form individueller Tests und Informationen in den Vordergrund. Die Informationen und Tests ersetzen zwar nicht die ärztliche Beratung, geben aber wichtige Impulse, wie man die eigene Gesundheit verbessern kann.

Fresenius ist ein weltweit tätiger Gesundheitskonzern mit Produkten und Dienstleistungen für die Dialyse, das Krankenhaus und die medizinische Versorgung von Patienten zu Hause. Im Geschäftsjahr 2012 erzielte das Unternehmen einen Umsatz von 19,3 Milliarden Euro. Zum 30. Juni 2013 beschäftigte der Fresenius-Konzern weltweit 173.325 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Weitere Informationen im Internet unter www.fresenius.de.

Diese Mitteilung enthält zukunftsbezogene Aussagen, die gewissen Risiken und Unsicherheiten unterliegen. Die zukünftigen Ergebnisse können erheblich von den zur Zeit erwarteten Ergebnissen abweichen, und zwar aufgrund verschiedener Risikofaktoren und Ungewissheiten wie zum Beispiel Veränderungen der Geschäfts-, Wirtschafts- und Wettbewerbssituation, Gesetzesänderungen, Ergebnisse klinischer Studien, Wechselkursschwankungen, Ungewissheiten bezüglich Rechtsstreitigkeiten oder Untersuchungsverfahren und die Verfügbarkeit finanzieller Mittel. Fresenius übernimmt keinerlei Verantwortung, die in dieser Mitteilung enthaltenen zukunftsbezogenen Aussagen zu aktualisieren.

Fresenius SE & Co. KGaA
Sitz der Gesellschaft: Bad Homburg, Deutschland
Handelsregister: Amtsgericht Bad Homburg, HRB 11852
Aufsichtsratsvorsitzender: Dr. Gerd Krick

Persönlich haftende Gesellschafterin: Fresenius Management SE
Sitz der Gesellschaft: Bad Homburg, Deutschland
Handelsregister: Amtsgericht Bad Homburg, HRB 11673
Vorstand: Dr. Ulf M. Schneider (Vorsitzender), Dr. Francesco De Meo, Dr. Jürgen Götz, Mats Henriksson, Rice Powell, Stephan Sturm, Dr. Ernst Wastler
Aufsichtsratsvorsitzender: Dr. Gerd Krick

Mit einem umfangreichen Programm zum Informieren und Mitmachen beteiligt sich der Gesundheitskonzern Fresenius am 13. September 2013 an der dritten „Nacht der Ausbildung" in Bad Homburg. Von 17 bis 22 Uhr öffnet das Unternehmen für interessierte Schüler, Eltern und Lehrer die Türen der Konzernzentrale in der Else-Kröner-Str. 1 in Bad Homburg. Unter dem Motto „Ausbildung interaktiv" können sich die Besucher über die 24 Ausbildungsberufe und dualen Studiengänge informieren, die Fresenius an den Ausbildungsstandorten Bad Homburg und Friedberg sowie an der HELIOS Krankenpflegeschule Bad Schwalbach/Idstein anbietet.

An verschiedenen Informationsständen und in Kurzvorträgen erfahren die Besucher alles Wissenswerte über die vielfältigen Ausbildungsmöglichkeiten bei Fresenius und den Ablauf des Bewerbungsverfahrens. Potenzielle Bewerber sind eingeladen, ihre mitgebrachten Bewerbungen unverbindlich und anonym vor Ort auf Inhalt und Form überprüfen zu lassen. Wer sich gut informiert fühlt, kann sein Wissen bei einem Gewinnspiel „Rund um die Ausbildungsberufe" testen und attraktive Preise gewinnen.

Diese Angebote gibt es:

  • Berufsorientierung mit "Azubi-Scouts": Auszubildende des Unternehmens stellen die Ausbildung bei Fresenius vor und unterstützen die Schulabgänger bei der Berufsorientierung.
  • Bewerbungs-Check: Mitarbeiter der Personalabteilung prüfen die mitgebrachten Bewerbungsunterlagen und geben Tipps und Tricks rund um die Bewerbung. An Bewerbungsterminals können die Besucher das Erstellen einer Online-Bewerbung üben.
  • Vorstellungsgespräche: Experten verraten den Besuchern, welche Fragen in einem Vorstellungsgespräch auf sie zukommen können und wie man sich auf diese gut vorbereitet.
  • Versuche & Experimente: Wein und Gewitter im Glas – Experimente aus der Welt der Chemie
  • Mitmach-Aktionen bei den gewerblich-technischen Ausbildungsberufen: Hier können die Schüler selbst ihr handwerkliches Geschick testen, etwa beim Löten oder beim Lösen von Knobelaufgaben aus Metall. Die Auszubildenden zeigen ihre Projekte und ihren Film über die Entstehung eines Werkstücks, und die Besucher können einen Blick auf die Arbeitsplätze in der Ausbildungswerkstatt werfen.
  • Live-Vorführung der Dialysegeräte von Fresenius Medical Care: Die Besucher erfahren, wie eine Dialysemaschine funktioniert.
  • Ernährungsberatung: Leben wir wirklich gesund? Ein Ernährungsberater von Fresenius Kabi erklärt, auf was bei einer gesunden Ernährung geachtet werden sollte.
  • Rallye zu den Ausbildungsberufen und Glücksrad mit attraktiven Preisen: Mit etwas Glück können die Besucher tolle Preise gewinnen.
  • Foto-Wettbewerb

Die Stadt Bad Homburg veranstaltet die „Nacht der Ausbildung" zum dritten Mal zusammen mit den insgesamt 24 beteiligten Unternehmen. Ein kostenloser Shuttle-Bus fährt den gesamten Abend über im Viertelstunden-Takt die verschiedenen Ausbildungsbetriebe an.

Im gerade begonnenen Ausbildungsjahr 2013 bietet Fresenius an den Standorten Bad Homburg und Friedberg insgesamt 15 verschiedene Ausbildungsberufe und sieben duale Studiengänge an. Nach zweijähriger Pause wurden wieder die Ausbildungsberufe Elektroniker für Gebäude- und Infrastruktursysteme und Technischer Produktdesigner angeboten, so dass das Angebot bei den Ausbildungsberufen noch breiter gefächert wurde.

Deutschlandweit bildet Fresenius mehr als 2.300 Auszubildende und dual Studierende aus. Die Bewerber haben die Auswahl zwischen über 50 Ausbildungsberufen und dualen Studiengängen im naturwissenschaftlichen, gewerblich-technischen, kaufmännischen, IT- und Logistik- sowie pflegerischen Bereich.

Weitere Informationen zur zweiten „Nacht der Ausbildung" in Bad Homburg finden Sie im beigefügten Informationsblatt sowie auf der Internet-Seite der Stadt Bad Homburg (www.nachtderausbildung-bad-homburg.de).

Fresenius ist ein weltweit tätiger Gesundheitskonzern mit Produkten und Dienstleistungen für die Dialyse, das Krankenhaus und die medizinische Versorgung von Patienten zu Hause. Im Geschäftsjahr 2012 erzielte das Unternehmen einen Umsatz von 19,3 Milliarden Euro. Zum 30. Juni 2013 beschäftigte der Fresenius-Konzern weltweit 173.325 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Weitere Informationen im Internet unter www.fresenius.de.

Diese Mitteilung enthält zukunftsbezogene Aussagen, die gewissen Risiken und Unsicherheiten unterliegen. Die zukünftigen Ergebnisse können erheblich von den zur Zeit erwarteten Ergebnissen abweichen, und zwar aufgrund verschiedener Risikofaktoren und Ungewissheiten wie zum Beispiel Veränderungen der Geschäfts-, Wirtschafts- und Wettbewerbssituation, Gesetzesänderungen, Ergebnisse klinischer Studien, Wechselkursschwankungen, Ungewissheiten bezüglich Rechts¬streitigkeiten oder Untersuchungsverfahren und die Verfügbarkeit finanzieller Mittel. Fresenius übernimmt keinerlei Verantwortung, die in dieser Mitteilung enthaltenen zukunftsbezogenen Aussagen zu aktualisieren.

Fresenius SE & Co. KGaA
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Aufsichtsratsvorsitzender: Dr. Gerd Krick

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Mit insgesamt 117 Kliniken und einem Umsatz von nahezu 5,5 Mrd €* entsteht der größte private Klinikbetreiber Europas

Fresenius Helios hat einen Vertrag über den Erwerb der Mehrzahl der Kliniken der Rhön-Klinikum AG unterzeichnet. Das Unternehmen übernimmt 43 Kliniken mit rund 11.800 Betten sowie 15 Medizinische Versorgungszentren. Diese Einrichtungen werden im Geschäftsjahr 2013 voraussichtlich einen Umsatz von rund 2 Mrd € und einen EBITDA von rund 250 Mio € erzielen.

Das Universitätsklinikum Gießen und Marburg sowie die Kliniken Bad Neustadt mit der Rhön-Klinikum-Hauptverwaltung, Bad Berka und Frankfurt/Oder verbleiben bei der Rhön-Klinikum AG.

Mit dieser Transaktion erreicht Fresenius Helios das Ziel, flächendeckend in Deutschland vertreten zu sein. In Zukunft wird die Mehrheit der Menschen in Deutschland binnen einer Stunde eine HELIOS Klinik erreichen können. Mit der neuen Plattform wird zudem die Grundlage geschaffen, im Rahmen integrierter Versorgungskonzepte neue Angebotsmodelle zum Nutzen der Patienten, der Kostenträger und des Gesundheitssystems zu entwickeln.

Neben dem Erwerb der Kliniken wird Fresenius Helios mit der Rhön-Klinikum AG eine Netzwerkvereinbarung für die dort verbleibenden Kliniken abschließen. Diese sieht vor, dass die Einrichtungen Teil eines Netzwerkes werden, das flächendeckend allen Menschen in Deutschland neue Versorgungsangebote unterbreiten kann. Dieses Netzwerk ist offen gestaltet: ihm können sich künftig auch öffentliche, frei-gemeinnützige und andere private Krankenhausträger anschließen.

Dr. Ulf M. Schneider, Vorstandsvorsitzender von Fresenius, sagte: „Der Erwerb der Kliniken der Rhön-Klinikum AG ist ein bedeutender Schritt im weiteren Ausbau unseres Krankenhausgeschäfts. Damit verfügt Fresenius Helios über die Plattform, künftig in Deutschland flächendeckend innovative Versorgungsmodelle anzubieten und neue Wachstumschancen wahrzunehmen. Wir heißen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der neuen Kliniken herzlich willkommen und freuen uns darauf, mit ihnen gemeinsam an der bestmöglichen medizinischen Versorgung kranker Menschen zu arbeiten. Dieser Anspruch verbindet alle Mitarbeiter von Fresenius weltweit."

„Wir haben mit Zustimmung des Aufsichtsrates eine wegweisende und zugleich außerordentlich tragfähige Entscheidung getroffen. Die ‚neue Rhön‘ hat eine entwicklungsfähige Kerngröße, um künftig ein erhebliches zusätzliches medizinisches und wirtschaftliches Entwicklungspotential zu erschließen", sagte Dr. Dr. Martin Siebert, Vorstandsvorsitzender der Rhön-Klinikum AG. „Wir starten auf der Basis einer stabilen Ertragskraft, die wir für steigerungsfähig halten. Die ‚neue Rhön‘ hat alles, um dank wesentlicher Alleinstellungsmerkmale künftig am Markt noch mehr zu überzeugen."

Der Erwerb schafft Kostenvorteile, die unter anderem im Einkauf erzielt werden können. Diese werden eine Verbesserung der EBIT-Marge von Fresenius Helios von 1 bis 2 % ermöglichen. Dabei wird Fresenius Helios einen besonderen Schwerpunkt auf die Wahrung der Lieferantenvielfalt legen. Das Konzernunternehmen Fresenius Kabi wird nicht bevorzugt. Mittelfristig erwartet Fresenius Helios, dass das neue Klinikportfolio eine Verbesserung der EBIT-Marge in die obere Hälfte der Spanne von 12 bis 15 %, gemäß des HELIOS Krankenhausentwicklungsplans, erreichen wird.

Der Kaufpreis beläuft sich auf 3,07 Mrd € und wird ausschließlich über Fremdkapital finanziert. Fresenius übernimmt im Rahmen der Transaktion keine Finanzverbindlichkeiten der Rhön-Klinikum AG. Der Verschuldungsgrad (Nettofinanzverbindlichkeiten/EBITDA) soll im Jahr 2013** vorübergehend über 3,0, aber unter 3,5 liegen. Im Jahr 2014 soll er bereits wieder das obere Ende des Zielkorridors von 2,5 bis 3,0 erreichen.

Fresenius erwartet, dass sich die Transaktion ohne Berücksichtigung von Einmalaufwendungen in Höhe von rund 80 Mio € vor Steuern bereits im ersten vollen Jahr nach ihrem Abschluss positiv auf das Ergebnis je Aktie auswirken wird. Ab dem zweiten Jahr soll sie unter Berücksichtigung von Einmalaufwendungen deutlich positiv zum Ergebnis je Aktie beitragen.

Der Erwerb steht unter dem Vorbehalt der kartellrechtlichen Freigabe sowie im Einzelfall der Zustimmung vormaliger kommunaler Träger bzw. gegenwärtiger Minderheitsgesellschafter. Der Abschluss des überwiegenden Teils der Transaktion wird Ende 2013 erwartet.

*Pro forma 2013
** Pro forma

Fresenius ist ein weltweit tätiger Gesundheitskonzern mit Produkten und Dienstleistungen für die Dialyse, das Krankenhaus und die medizinische Versorgung von Patienten zu Hause. Im Geschäftsjahr 2012 erzielte das Unternehmen einen Umsatz von 19,3 Milliarden Euro. Zum 30. Juni 2013 beschäftigte der Fresenius-Konzern weltweit 173.325 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Weitere Informationen im Internet unter www.fresenius.de.

Diese Mitteilung enthält zukunftsbezogene Aussagen, die gewissen Risiken und Unsicherheiten unterliegen. Die zukünftigen Ergebnisse können erheblich von den zur Zeit erwarteten Ergebnissen abweichen, und zwar aufgrund verschiedener Risikofaktoren und Ungewissheiten wie zum Beispiel Veränderungen der Geschäfts-, Wirtschafts- und Wettbewerbssituation, Gesetzesänderungen, Ergebnisse klinischer Studien, Wechselkursschwankungen, Ungewissheiten bezüglich Rechtsstreitigkeiten oder Untersuchungsverfahren und die Verfügbarkeit finanzieller Mittel. Fresenius übernimmt keinerlei Verantwortung, die in dieser Mitteilung enthaltenen zukunftsbezogenen Aussagen zu aktualisieren.

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Fresenius Kabi hat das im August bekannt gegebene Joint Venture mit dem führenden indonesischen Pharmaunternehmen PT Soho Global Health (SGH) gestartet. Hierzu hat Fresenius Kabi den Erwerb von 51 Prozent der Anteile an PT Ethica Industri Farmasi, einer Tochtergesellschaft von SGH, mit Wirkung zum 1. Oktober 2013 abgeschlossen.

 

Das Joint Venture betreibt eine Fertigungsstätte in Jakarta und produziert hauptsächlich I.V.-Generika (intravenös zu verabreichende generische Arzneimittel) sowie Infusionslösungen. Im Geschäftsjahr 2012 entfielen auf die Produktpalette des neuen Joint Ventures Umsatzerlöse von mehr als 40 Millionen Euro.

 

 

Mit diesem Schritt wird Fresenius Kabi zum Marktführer bei I.V.-Generika in Indonesien. Darüber hinaus bieten sich attraktive Wachstumsmöglichkeiten in einer der sich am schnellsten entwickelnden Volkswirtschaften Südostasiens.

 

 

Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.

 

Fresenius ist ein weltweit tätiger Gesundheitskonzern mit Produkten und Dienstleistungen für die Dialyse, das Krankenhaus und die medizinische Versorgung von Patienten zu Hause. Im Geschäftsjahr 2012 erzielte das Unternehmen einen Umsatz von 19,3 Milliarden Euro. Zum 30. Juni 2013 beschäftigte der Fresenius-Konzern weltweit 173.325 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

 

Weitere Informationen im Internet unter www.fresenius.de.

 

 

Diese Mitteilung enthält zukunftsbezogene Aussagen, die gewissen Risiken und Unsicherheiten unterliegen. Die zukünftigen Ergebnisse können erheblich von den zur Zeit erwarteten Ergebnissen abweichen, und zwar aufgrund verschiedener Risikofaktoren und Ungewissheiten wie zum Beispiel Veränderungen der Geschäfts-, Wirtschafts- und Wettbewerbssituation, Gesetzesänderungen, Ergebnisse klinischer Studien, Wechselkursschwankungen, Ungewissheiten bezüglich Rechtsstreitigkeiten oder Untersuchungsverfahren und die Verfügbarkeit finanzieller Mittel. Fresenius übernimmt keinerlei Verantwortung, die in dieser Mitteilung enthaltenen zukunftsbezogenen Aussagen zu aktualisieren.

 

 

Fresenius SE & Co. KGaA
Sitz der Gesellschaft: Bad Homburg, Deutschland
Handelsregister: Amtsgericht Bad Homburg, HRB 11852
Aufsichtsratsvorsitzender: Dr. Gerd Krick

 

 

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Sitz der Gesellschaft: Bad Homburg, Deutschland
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Vorstand: Dr. Ulf M. Schneider (Vorsitzender), Dr. Francesco De Meo, Dr. Jürgen Götz,
Mats Henriksson, Rice Powell, Stephan Sturm, Dr. Ernst Wastler
Aufsichtsratsvorsitzender: Dr. Gerd Krick

 

Der Vorsitzende des Aufsichtsrats von Fresenius, Dr. Gerd Krick, wird am 8. Oktober 75 Jahre alt. Dr. Krick war von 1975 bis 2003 in verschiedenen leitenden Positionen für das Unternehmen tätig, elf Jahre davon (1992 bis 2003) als Vorstandsvorsitzender. 2003 wechselte er in den Aufsichtsrat und übernahm dessen Vorsitz.

Dr. Krick wurde am 8. Oktober 1938 in Dresden geboren. Er studierte Maschinenbau und promovierte 1969 in diesem Fach. Nach beruflichen Stationen in Hannover und München stieg Dr. Krick 1975 als Geschäftsführer für Forschung und Entwicklung, Produktion und Technik in die damalige Dr. E. Fresenius KG ein. In dieser Zeit hatte er maßgeblichen Anteil an der Entwicklung der ersten eigenen Dialysatoren und Dialysegeräte sowie am Ausbau der Dialyseaktivitäten zu einem Kerngeschäft von Fresenius.

Mit der Umwandlung des Unternehmens in eine börsennotierte Aktiengesellschaft 1981 wurde Dr. Krick in den Vorstand der Fresenius AG berufen, wo er für die Sparte Medizintechnik zuständig war. 1991 wurde er stellvertretender Vorstandsvorsitzender, 1992 übernahm er schließlich den Vorsitz des Vorstands. In diesem Amt folgte Dr. Krick auf Dr. Hans Kröner, der zusammen mit seiner Frau Else Kröner die Firma Fresenius von einem kleinen Familienunternehmen zur börsennotierten Aktiengesellschaft ausgebaut hatte.

In den elf Jahren der Tätigkeit von Dr. Krick als Vorstandsvorsitzender verzehnfachte sich der Umsatz auf 7,5 Milliarden Euro im Jahr 2002, die Zahl der Mitarbeiter nahm um das Neunfache auf über 63.000 zu. Ein herausragender unternehmerischer Erfolg war 1996 die Übernahme des US-amerikanischen Dialyse-Unternehmens National Medical Care und die darauf folgende Gründung von Fresenius Medical Care, dem Weltmarktführer bei Dialyseprodukten und -dienstleistungen.

2003 gab Dr. Krick sein Amt als Vorstandsvorsitzender von Fresenius an Dr. Ulf M. Schneider ab und wechselte in den Aufsichtsrat, dessen Vorsitz er übernahm.

Im Jahr 2011 wurde Dr. Krick für sein Lebenswerk mit der Aufnahme in die Manager Magazin „Hall of Fame" geehrt.

„Dr. Krick hat die Entwicklung unseres Unternehmens entscheidend geprägt", sagt der heutige Vorstandsvorsitzende von Fresenius, Dr. Ulf M. Schneider. „Wesentliche unternehmerische und technische Meilensteine gehen auf seine Initiative zurück. Daneben hat Dr. Krick die Globalisierung unseres Unternehmens konsequent vorangetrieben. Dass wir heute einer der wenigen deutschen Global Player im Bereich des Gesundheitswesens sind, haben wir in besonderem Maße seiner Leistung zu verdanken."

Fresenius ist ein weltweit tätiger Gesundheitskonzern mit Produkten und Dienstleistungen für die Dialyse, das Krankenhaus und die medizinische Versorgung von Patienten zu Hause. Im Geschäftsjahr 2012 erzielte das Unternehmen einen Umsatz von 19,3 Milliarden Euro. Zum 30. Juni 2013 beschäftigte der Fresenius-Konzern weltweit 173.325 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Weitere Informationen im Internet unter www.fresenius.de.

Diese Mitteilung enthält zukunftsbezogene Aussagen, die gewissen Risiken und Unsicherheiten unterliegen. Die zukünftigen Ergebnisse können erheblich von den zur Zeit erwarteten Ergebnissen abweichen, und zwar aufgrund verschiedener Risikofaktoren und Ungewissheiten wie zum Beispiel Veränderungen der Geschäfts-, Wirtschafts- und Wettbewerbssituation, Gesetzesänderungen, Ergebnisse klinischer Studien, Wechselkursschwankungen, Ungewissheiten bezüglich Rechtsstreitigkeiten oder Untersuchungsverfahren und die Verfügbarkeit finanzieller Mittel. Fresenius übernimmt keinerlei Verantwortung, die in dieser Mitteilung enthaltenen zukunftsbezogenen Aussagen zu aktualisieren.

Fresenius SE & Co. KGaA
Sitz der Gesellschaft: Bad Homburg, Deutschland
Handelsregister: Amtsgericht Bad Homburg, HRB 11852
Aufsichtsratsvorsitzender: Dr. Gerd Krick

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Vorstand: Dr. Ulf M. Schneider (Vorsitzender), Dr. Francesco De Meo, Dr. Jürgen Götz, Mats Henriksson, Rice Powell, Stephan Sturm, Dr. Ernst Wastler
Aufsichtsratsvorsitzender: Dr. Gerd Krick

Kennzahlen für das dritte Quartal 2013


Umsatz 3.666 Mio. US-$ +7%
Operatives Ergebnis (EBIT) 557 Mio. US-$ -2%
Operatives Ergebnis (EBIT) bereinigt 576 Mio. US-$ +2%
Konzernergebnis 1) 273 Mio. US-$ +1%
Konzernergebnis 1) bereinigt 285 Mio. US-$ +6%
Gewinn je Stammaktie 0,91 US-$ +3%
Gewinn je Stammaktie bereinigt 0,95 US-$ +7%



 

Kennzahlen für die ersten neun Monate 2013


Umsatz 10.743 Mio. US-$ +6%

Operatives Ergebnis (EBIT) 1.595 Mio. US-$ -4%

Operatives Ergebnis (EBIT) bereinigt 1.625 Mio. US-$ -1%

Konzernergebnis1) 761 Mio. US-$ -18%

Konzernergebnis1) bereinigt 783 Mio. US-$ 0%

Gewinn je Stammaktie 2,50 US-$ -18%

Gewinn je Stammaktie bereinigt 2,57 US-$ 0%


1) Konzernergebnis, das auf die Anteilseigner der Fresenius Medical Care AG & Co. KGaA entfällt

Fresenius Medical Care, der weltweit führende Anbieter von Produkten und Dienstleistungen für Menschen mit chronischem Nierenversagen, hat die Geschäftszahlen für das dritte Quartal 2013 vorgelegt. Das Unternehmen erwartet für das Geschäftsjahr 2013 weiterhin einen Umsatz von mehr als 14,6 Milliarden US-Dollar, dies entspricht einem Zuwachs von mehr als 6%. Das auf die Anteilseigner der Fresenius Medical Care AG & Co. KGaA entfallende Konzernergebnis soll im Geschäftsjahr 2013 zwischen 1,1 und 1,15 Milliarden US-Dollar betragen; das Unternehmen geht davon aus, das untere Ende dieser Spanne zu erreichen.


Rice Powell, Vorstandsvorsitzender von Fresenius Medical Care: „Angesichts der anhaltenden wirtschaftlichen Herausforderungen können wir mit unserer Geschäftsentwicklung im dritten Quartal zufrieden sein, insbesondere mit dem sehr guten organischen Umsatzwachstum von 6%. Wir haben bereits nach den ersten sechs Monaten des Jahres angekündigt, dass wir ein stärkeres zweites Halbjahr erwarten, um unsere Prognose für 2013 zu erfüllen. Dazu bedarf es auch eines sehr guten vierten Quartals. Wir arbeiten kontinuierlich daran, unser Geschäft weiter auszubauen und schaffen so beste Voraussetzungen für eine auch in der Zukunft erfolgreiche Entwicklung von Fresenius Medical Care."


Drittes Quartal 2013


Umsatz


Der Umsatz stieg im dritten Quartal 2013 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 7% auf 3,666 Milliarden US-Dollar (8% währungsbereinigt). Das organische Umsatzwachstum belief sich weltweit auf 6%. Der Umsatz mit Dialysedienstleistungen stieg im dritten Quartal 2013 um 8% auf 2,813 Milliarden US-Dollar (9% währungsbereinigt). Der Umsatz mit Dialyseprodukten erhöhte sich um 5% auf 853 Millionen US-Dollar, währungsbereinigt ist das ein Anstieg von 4%.


In Nordamerika steigerte Fresenius Medical Care den Umsatz im dritten Quartal 2013 um 8% auf 2,436 Milliarden US-Dollar. Das organische Umsatzwachstum belief sich auf 6%. Der Umsatz mit Dialysedienstleistungen wuchs um 9% auf 2,224 Milliarden US-Dollar, das organische Behandlungswachstum lag bei 3,5%. Der Umsatz mit Dialyseprodukten stieg um 5% auf 212 Millionen US-Dollar.


Außerhalb Nordamerikas (Segment „International") stieg der Umsatz um 5% auf 1,222 Milliarden US-Dollar. Währungsbereinigt ist das ein Zuwachs von 6%. Das organische Wachstum lag bei 4%. Der Umsatz mit Dialysedienstleistungen erhöhte sich um 5% auf 589 Millionen US-Dollar, währungsbereinigt stieg der Umsatz mit Dialysedienstleistungen um 8%. Der Umsatz mit Dialyseprodukten wuchs um 5% auf 633 Millionen US-Dollar, währungsbereinigt bedeutet dies einen Anstieg von 4%.


Ertrag


Das operative Ergebnis (EBIT) sank im dritten Quartal 2013 um 2% auf 557 Millionen US-Dollar verglichen mit 568 Millionen US-Dollar im dritten Quartal 2012. In Nordamerika sank das operative Ergebnis im dritten Quartal 2013 um 1% auf 416 Millionen US-Dollar im Vergleich zu 420 Millionen US-Dollar im Vorjahreszeitraum. Im Segment „International" stieg es im Betrachtungszeitraum um 5% auf 204 Millionen US-Dollar gegenüber 195 Millionen US-Dollar im dritten Quartal 2012.


Bereinigt um Sondereffekte aus den seit April 2013 geltenden Kürzungen im US-Haushalt („Sequestration") stieg das operative Ergebnis im dritten Quartal 2013 um 2% auf 576 Millionen US-Dollar.


Die Nettozinsaufwendungen beliefen sich im dritten Quartal 2013 auf 103 Millionen US-Dollar nach 108 Millionen US-Dollar im dritten Quartal des Vorjahres.


Das Konzernergebnis1) stieg von 270 Millionen US-Dollar im dritten Quartal 2012 um 1% auf 273 Millionen US-Dollar im dritten Quartal 2013. Bereinigt um die Nachsteuereffekte der oben genannten Sondereffekte stieg das Konzernergebnis1 im dritten Quartal 2013 um 6% auf 285 Millionen US-Dollar.



1) Konzernergebnis, das auf die Anteilseigner der Fresenius Medical Care AG & Co. KGaA entfällt




Die Ertragsteuern lagen im dritten Quartal 2013 bei 148 Millionen US-Dollar, dies entspricht einer effektiven Steuerquote von 32,6%. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres lagen die Ertragsteuern bei 153 Millionen US-Dollar bei einer Steuerquote von 33,3%.


Der Gewinn je Stammaktie (EPS) lag im dritten Quartal 2013 bei 0,91 US-Dollar, im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ein Anstieg von 3%. Bereinigt um die oben genannten Sondereffekte stieg der Gewinn je Stammaktie im dritten Quartal 2013 um 7% auf 0,95 US-Dollar. Die durchschnittlich gewichtete Zahl der ausstehenden Aktien betrug im dritten Quartal 2013 rund 301,3 Millionen nach 305,5 Millionen im Vorjahresquartal. Der Rückgang der Zahl ausstehender Aktien resultiert aus dem Aktienrückkaufprogramm, das im August 2013 planmäßig abgeschlossen wurde; gegenläufig wirkte sich zum Teil die Ausübung von Aktienoptionen in den vergangenen zwölf Monaten aus.


Cash Flow


Der Mittelzufluss aus laufender Geschäftstätigkeit erhöhte sich im dritten Quartal 2013 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 13% auf 605 Millionen US-Dollar. Dies entspricht 16,5% des Umsatzes.


Die Netto-Investitionen lagen bei 175 Millionen US-Dollar. Der Free Cash Flow vor Akquisitionen betrug 430 Millionen US-Dollar – dies entspricht 11,7% des Umsatzes – verglichen mit 371 Millionen US-Dollar im dritten Quartal 2012.


Für Akquisitionen und Investitionen, abzüglich Desinvestitionen, wurden 195 Millionen US-Dollar aufgewendet. Der Free Cash Flow nach Akquisitionen und Desinvestitionen betrug 235 Millionen US-Dollar nach 334 Millionen US-Dollar im dritten Quartal des Vorjahres.


Erste neun Monate 2013


Umsatz und Ertrag


Der Umsatz wuchs in den ersten neun Monaten 2013 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 6% (währungsbereinigt 7%) auf 10,743 Milliarden US-Dollar.


Das operative Ergebnis (EBIT) sank um 4% auf 1,595 Milliarden US-Dollar nach 1,659 Milliarden US-Dollar in den ersten neun Monaten 2012. Bereinigt um die Sondereffekte aus der Übernahme von Liberty Dialysis Holdings Inc. und der seit April 2013 geltenden Kürzungen im US-Haushalt („Sequestration") sank das operative Ergebnis in den ersten neun Monaten 2013 um 1% auf 1,625 Milliarden US-Dollar im Vergleich zu 1,645 Milliarden US-Dollar in den ersten neun Monaten 2012.


Die Nettozinsaufwendungen beliefen sich in den ersten neun Monaten 2013 auf 310 Millionen US-Dollar nach 311 Millionen US-Dollar in den ersten neun Monaten 2012.


Das Konzernergebnis1) sank von 930 Millionen US-Dollar im Vorjahreszeitraum um 18% auf 761 Millionen US-Dollar in den ersten neun Monaten 2013. Bereinigt um Nachsteuereffekte der oben genannten Sondereffekte lag das Konzernergebnis1 in den ersten neun Monaten 2013 bei 783 Millionen US-Dollar gegenüber 784 Millionen US-Dollar im Vergleichszeitraum des Vorjahres.



1) Konzernergebnis, das auf die Anteilseigner der Fresenius Medical Care AG & Co. KGaA entfällt



Die Ertragssteuern lagen in den ersten neun Monaten 2013 bei 421 Millionen US-Dollar, dies entspricht einer effektiven Steuerquote von 32,8%. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres lagen die Ertragssteuern bei 462 Millionen US-Dollar, was einer effektiven Steuerquote von 31,1% entsprach.


Der Gewinn je Stammaktie (EPS) verringerte sich in den ersten neun Monaten 2013 um 18% auf 2,50 US-Dollar pro Stammaktie gegenüber 3,05 US-Dollar im Vorjahreszeitraum. Bereinigt um die oben genannten Sondereffekte lag der Gewinn je Stammaktie in den ersten neun Monaten 2013 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum unverändert bei 2,57 US-Dollar. Die durchschnittlich gewichtete Zahl der ausstehenden Aktien betrug in den ersten neun Monaten 2013 rund 304,7 Millionen.


Cash Flow


Der Mittelzufluss aus laufender Geschäftstätigkeit lag in den ersten neun Monaten 2013 bei 1,446 Milliarden US-Dollar nach 1,467 Milliarden US-Dollar in den ersten neun Monaten 2012. Dies entspricht 13,5% des Umsatzes.


Die Netto-Investitionen lagen bei 494 Millionen US-Dollar. Daraus ergab sich in den ersten neun Monaten 2013 ein Free Cash Flow vor Akquisitionen von 952 Millionen US-Dollar nach 1,029 Milliarden US-Dollar in den ersten neun Monaten 2012. Für Akquisitionen abzüglich Desinvestitionen gab Fresenius Medical Care insgesamt 279 Millionen US-Dollar aus. Der Free Cash Flow nach Akquisitionen und Desinvestitionen betrug 673 Millionen US-Dollar im Vergleich zu -528 Millionen US-Dollar im Vorjahreszeitraum.


Eine Übersicht über die Ergebnisse des dritten Quartals und der ersten neun Monate 2013 finden Sie im Anhang.


Patienten – Kliniken – Behandlungen


Zum 30. September 2013 versorgte Fresenius Medical Care 265.824 Dialysepatienten weltweit, 4% mehr als im Vorjahr. In Nordamerika erhöhte sich die Zahl der Patienten um 3% auf 168.893. In den Regionen außerhalb Nordamerikas (Segment „International") stieg die Zahl der Patienten um 4% auf 96.931.


Zum 30. September 2013 betrieb das Unternehmen 3.225 eigene Dialysekliniken weltweit, ein Zuwachs von 3% gegenüber dem Vorjahr, davon 2.116 in Nordamerika und 1.109 außerhalb Nordamerikas. Dies entspricht einem Anstieg von je 3%.


Die Zahl der von Fresenius Medical Care weltweit durchgeführten Dialysebehandlungen stieg in den ersten neun Monaten 2013 gegenüber dem Vorjahr um 5% auf circa 30,03 Millionen. Davon entfielen 19,04 Millionen (+5%) auf Nordamerika und 10,99 Millionen (+4%) auf das Segment „International".


Mitarbeiter


Zum 30. September 2013 beschäftigte Fresenius Medical Care 89.282 Mitarbeiter (durchschnittlich Vollzeitbeschäftigte; 31. Dezember 2012: 86.153).


Verschuldungsgrad (Debt/EBITDA-Verhältnis)


Der Verschuldungsgrad (Verhältnis der Finanzverbindlichkeiten zum Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen) stieg geringfügig von 2,92 zum Ende des zweiten Quartals 2013 auf 2,94 zum Ende des dritten Quartals 2013.


Rating


Die Ratingagentur Standard & Poor's gibt das Unternehmensrating für Fresenius Medical Care mit ‚BB+' und einem „positiven" Ausblick an. Das Rating von Moody‘s liegt weiterhin bei ‚Ba1' mit „stabilem" Ausblick. Fitch überprüft derzeit das Rating von Fresenius Medical Care.


Aktienrückkaufprogramm


Fresenius Medical Care hat am 14. August 2013 das Aktienrückkaufprogramm planmäßig abgeschlossen. Insgesamt hat das Unternehmen etwa 7,5 Millionen Stammaktien in einem Gesamtvolumen von 385 Millionen Euro (rund 500 Millionen US-Dollar) erworben. Das Programm wurde aus dem Cash Flow sowie bereits vereinbarten Kreditlinien finanziert.


Ausblick für das Geschäftsjahr 2013 bestätigt


Fresenius Medical Care erwartet für das Geschäftsjahr 2013 weiterhin einen Umsatz von mehr als 14,6 Milliarden US-Dollar, dies entspricht einem Zuwachs von mehr als 6%.


Das auf die Anteilseigner der Fresenius Medical Care AG & Co. KGaA entfallende Konzernergebnis soll im Geschäftsjahr 2013 zwischen 1,1 und 1,15 Milliarden US-Dollar betragen; das Unternehmen geht davon aus, das untere Ende dieser Spanne zu erreichen.


Für Investitionen sind im laufenden Geschäftsjahr rund 700 Millionen US-Dollar vorgesehen, für Akquisitionen rund 500 Millionen US-Dollar. Der Verschuldungsgrad (Debt/EBITDA-Verhältnis) soll sich zum Ende des Geschäftsjahres 2013 auf einem Niveau von nicht über 3,0 bewegen.


Telefonkonferenz


Anlässlich der Veröffentlichung der Ergebnisse des dritten Quartals und der ersten neun Monate 2013 findet am heutigen Dienstag, 5. November 2013, um 15:30 Uhr MEZ eine Telefonkonferenz für Analysten und Investoren statt. Die Übertragung der Telefonkonferenz können Sie live über das Internet unter www.fmc-ag.de verfolgen. Nach der Telefonkonferenz steht Ihnen die Aufzeichnung auf unserer Website zur Verfügung.

Fresenius Medical Care ist der weltweit führende Anbieter von Produkten und Dienstleistungen für Menschen mit chronischem Nierenversagen, von denen sich weltweit mehr als 2,3 Millionen Patienten regelmäßig einer Dialysebehandlung unterziehen. In einem Netz aus 3.225 Dialysekliniken in Nordamerika, Europa, Lateinamerika, Asien und Afrika betreut Fresenius Medical Care 265.824 Dialysepatienten. Fresenius Medical Care ist zudem der weltweit führende Anbieter von Dialyseprodukten wie Hämodialyse-Geräten, Dialysatoren und damit verbundenen Einweg-Produkten. Fresenius Medical Care ist an der Börse Frankfurt (FME, FME3) und an der Börse New York (FMS, FMS/P) notiert.


Weitere Informationen über Fresenius Medical Care im Internet unter www.fmc-ag.de.


Rechtliche Hinweise:


Diese Mitteilung enthält zukunftsbezogene Aussagen, die gewissen Risiken und Unsicherheiten unterliegen. Die zukünftigen Ergebnisse können erheblich von den zur Zeit erwarteten Ergebnissen abweichen, und zwar aufgrund verschiedener Risikofaktoren und Ungewissheiten wie z.B. Veränderungen der Geschäfts-, Wirtschafts-, und Wettbewerbssituation, Gesetzesänderungen, Ergebnisse klinischer Studien, Wechsel¬kursschwankungen, Ungewissheiten bezüglich Rechtsstreitigkeiten oder Untersuchungsverfahren und die Verfügbarkeit finanzieller Mittel. Fresenius Medical Care übernimmt keinerlei Verantwortung, die in dieser Mitteilung enthaltenen zukunftsbezogenen Aussagen zu aktualisieren.

1.-3. Quartal 2013:

  • Umsatz: 15,0 Mrd €, (+9 % währungsbereinigt, +7 % zu Ist-Kursen)
  • EBIT*: 2,2 Mrd €, (+1 % währungsbereinigt, -1 % zu Ist-Kursen)
  • Konzernergebnis**: 753 Mio €, (+12 % währungsbereinigt, +10 % zu Ist-Kursen)

Dr. Ulf M. Schneider, Vorstandsvorsitzender von Fresenius, sagte: „Fresenius ist im dritten Quartal erneut stark gewachsen und hat das höchste Konzernergebnis der Unternehmensgeschichte erreicht. Zugleich ist die Übernahme von 43 Krankenhäusern der Rhön-Klinikum AG ein weiterer wichtiger Meilenstein in unserer Wachstumsstrategie. Wir schaffen damit ein bundesweites Kliniknetzwerk, mit dem wir künftig innovative Versorgungsmodelle flächendeckend anbieten können."

 


*2013 vor Einmalkosten für die Integration Fenwal Holdings, Inc. („Fenwal"); 2012 vor Einmaleffekten.
**Ergebnis, das auf die Anteilseigner der Fresenius SE & Co. KGaA entfällt. 2013 vor Einmalkosten für die Integration von Fenwal. 2012 vor Einmaleffekten.

Konzernausblick für 2013 voll bestätigt
Auf Basis der ausgezeichneten Geschäftsentwicklung in den ersten drei Quartalen bestätigt Fresenius den Konzernausblick für das Geschäftsjahr 2013 und erwartet einen währungsbereinigten Anstieg des Konzernumsatzes zwischen 7 und 10 %. Das Konzernergebnis* soll währungsbereinigt um 11 bis 14 % steigen.

Die Investitionen in Sachanlagen sollen rund 5 % des Konzernumsatzes betragen.

Am 13. September 2013 hat Fresenius den Erwerb von 43 Kliniken der Rhön-Klinikum AG bekannt gegeben. Der Abschluss des überwiegenden Teils der Transaktion wird Ende des Jahres 2013 erwartet. Der Kaufpreis in Höhe von 3,07 Mrd € wird ausschließlich über Fremdkapital finanziert werden. Es wird erwartet, dass die Kennzahl Netto-Finanzverbindlichkeiten/EBITDA (pro forma) im Jahr 2013 vorübergehend über 3,0, aber unter 3,5 liegen wird. Im Jahr 2014 soll sie bereits wieder das obere Ende des Zielkorridors von 2,5 bis 3,0 erreichen.

 


*Ergebnis, das auf die Anteilseigner der Fresenius SE & Co. KGaA entfällt. 2013 vor Einmalkosten für die Integration von Fenwal (~50 Mio  € vor Steuern). 2012 vor Einmaleffekten.


Umsatz steigt währungsbereinigt um 9 %
Der Konzernumsatz stieg um 7 % (währungsbereinigt: 9 %) auf 15.032 Mio € (1.-3. Quartal 2012: 14.100 Mio €). Das organische Wachstum lag bei 5 %. Akquisitionen trugen 5 % zum Umsatzanstieg bei. Desinvestitionen minderten den Umsatz um 1 %. Die folgende Tabelle zeigt die Umsatzentwicklung nach Unternehmensbereichen:



Der Konzernumsatz nach Regionen entwickelte sich wie folgt:


Das organische Umsatzwachstum in Nordamerika betrug 5 %, in Europa lag es bei 2 %. Hohes organisches Wachstum wurde in den Regionen Lateinamerika (13 %) und Afrika (27 %) erzielt. In der Region Asien-Pazifik betrug das organische Wachstum 6 %.

Konzernergebnis wächst währungsbereinigt um 12 %
Der Konzern-EBITDA* stieg um 1 % (währungsbereinigt: 4 %) auf 2.824 Mio € (1.-3. Quartal 2012: 2.786 Mio €). Der Konzern-EBIT* reduzierte sich um 1 % auf 2.202 Mio € (1.-3. Quartal 2012: 2.224 Mio €), währungsbereinigt ergab sich ein Anstieg von 1 %. Die EBIT-Marge von 14,6 % (1.-3. Quartal 2012: 15,8 %) war beeinflusst von einem Margenrückgang bei Fresenius Medical Care und der Erstkonsolidierung von Fenwal. Im 3. Quartal betrug die EBIT-Marge 14,9 %, eine Steigerung gegenüber dem 1. Halbjahr 2013 mit 14,5 %.

Das Zinsergebnis reduzierte sich auf -449 Mio € (1.-3. Quartal 2012: -480 Mio €). Hierin sind zudem Einmalkosten in Höhe von 14 Mio € im Zusammenhang mit der vorzeitigen Kündigung der im Jahr 2016 fälligen Anleihe enthalten.

Die Konzern-Steuerquote* verbesserte sich auf 28,3 % (1.-3. Quartal 2012: 30,1 %).

Der auf andere Gesellschafter entfallende Gewinn belief sich auf 504 Mio € (1.-3. Quartal 2012: 537 Mio €). Davon entfielen 95 % auf Anteile anderer Gesellschafter an Fresenius Medical Care.

Das Konzernergebnis** stieg um 10 % (währungsbereinigt: 12 %) auf 753 Mio € (1.-3. Quartal 2012: 682 Mio €). Das Ergebnis je Aktie** erhöhte sich um 6 % auf 4,22 € (1.-3. Quartal 2012: 3,98 €). Die durchschnittliche Anzahl der Aktien in den ersten drei Quartalen betrug 178.455.438 Stück (1.-3. Quartal 2012: 171.263.663).

Inklusive der Einmalkosten für die Integration von Fenwal betrug das Konzernergebnis, das auf die Anteilseigner der Fresenius SE & Co. KGaA entfällt, 727 Mio € bzw. 4,07 € je Aktie.

 


*2013 vor Einmalkosten für die Integration von Fenwal; 2012 vor Einmaleffekten.
**Ergebnis, das auf die Anteilseigner der Fresenius SE & Co. KGaA entfällt. 2013 vor Einmalkosten für die Integration von Fenwal. 2012 vor Einmaleffekten.

 
Investitionen in Wachstum fortgesetzt
Fresenius investierte 676 Mio € in Sachanlagen (1.-3. Quartal 2012: 611 Mio €). Das Akquisitionsvolumen betrug 442 Mio € (1.-3. Quartal 2012: 2.192 Mio €).

Operative Cashflow-Marge von 10,4 %
Der operative Cashflow lag mit 1.566 Mio € unter dem Vorjahreswert von 1.807 Mio €. Hierfür war im Wesentlichen die Zahlung für die Anpassung der Liefervereinbarung für das Eisenprodukt Venofer von Fresenius Medical Care in Nordamerika verantwortlich. Das
1.-3. Quartal 2012 enthielt zudem außerordentliche Zahlungseingänge auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Die Cashflow-Marge lag bei 10,4 % (1.-3. Quartal 2012: 12,8 %). Die Zahlungen für Nettoinvestitionen in Sachanlagen betrugen 659 Mio € (1.-3. Quartal 2012: 564 Mio €). Der Free Cashflow vor Akquisitionen und Dividenden erreichte 907 Mio € (1.-3. Quartal 2012: 1.243 Mio €). Der Free Cashflow nach Akquisitionen und Dividenden betrug 151 Mio € (1.-3. Quartal 2012: -823 Mio €).

Solide Vermögens- und Kapitalstruktur
Die Bilanzsumme des Konzerns betrug 30.678 Mio € (31. Dezember 2012: 30.664 Mio €), währungsbereinigt entspricht dies einem Anstieg von 2 %. Die kurzfristigen Vermögenswerte stiegen um 1 % (währungsbereinigt: 4 %) auf 8.188 Mio € (31. Dezember 2012: 8.113 Mio €). Die langfristigen Vermögenswerte betrugen 22.490 Mio € (31. Dezember 2012: 22.551 Mio €). Der währungsbereinigte Anstieg betrug 2 %.

Das Eigenkapital stieg um 1 % (währungsbereinigt: 4 %) auf 12.903 Mio € (31. Dezember 2012: 12.758 Mio €). Die Eigenkapitalquote betrug 42,1 % (31. Dezember 2012: 41,6 %).

Die Finanzverbindlichkeiten des Konzerns betrugen 11.079 Mio € (31. Dezember 2012: 11.028 Mio €). Die Nettofinanzverbindlichkeiten betrugen 10.206 Mio € (31. Dezember 2012: 10.143 Mio €). Der Verschuldungsgrad lag zum 30. September 2013 bei 2,62* (31. Dezember 2012: 2,56**).

 


*Pro forma inklusive Fenwal; vor nicht die Finanzierung betreffende Einmalkosten im Zusammenhang mit dem Übernahmeangebot an die Aktionäre der Rhön-Klinikum AG, Einmalkosten bei Fresenius Medical Care sowie Einmalkosten für die Integration von Fenwal.
**Pro forma inklusive Damp Gruppe, Liberty Dialysis Holdings, Inc. und Fenwal; vor nicht die Finanzierung betreffende Einmalkosten im Zusammenhang mit dem Übernahmeangebot an die Aktionäre der Rhön-Klinikum AG sowie Einmalkosten bei Fresenius Medical Care.

 


Zahl der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gestiegen
Zum 30. September 2013 erhöhte sich die Anzahl der Mitarbeiter im Konzern um 3 % auf 175.249 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (31. Dezember 2012: 169.324).

Die Unternehmensbereiche

Fresenius Medical Care
Fresenius Medical Care ist der weltweit führende Anbieter von Dienstleistungen und Produkten für Patienten mit chronischem Nierenversagen. Zum 30. September 2013 behandelte Fresenius Medical Care 265.824 Patienten in 3.225 Dialysekliniken.


  • Sehr gutes organisches Wachstum von 5 %
  • Ausgezeichnete Cashflow-Marge von 13,5 %
  • Ausblick 2013 bestätigt

Fresenius Medical Care steigerte den Umsatz um 6 % (währungsbereinigt: 7 %) auf 10.743 Mio US$ (1.-3. Quartal 2012: 10.095 Mio US$). Das organische Wachstum betrug 5 %. Akquisitionen trugen 3 % zum Umsatzanstieg bei. Desinvestitionen minderten den Umsatz
um 1 %.

Der Umsatz mit Dialysedienstleistungen stieg um 7 % (währungsbereinigt: 8 %) auf 8.235 Mio US$ (1.-3. Quartal 2012: 7.688 Mio US$). Der Umsatz mit Dialyseprodukten wuchs um 4 % (währungsbereinigt: 4 %) auf 2.508 Mio US$ (1.-3. Quartal 2012: 2.407 Mio US$).

In Nordamerika erhöhte sich der Umsatz um 8 % auf 7.099 Mio US$ (1.-3. Quartal 2012: 6.602 Mio US$). Der Umsatz mit Dialysedienstleistungen stieg um 8 % auf 6.485 Mio US$ (1.-3. Quartal 2012: 6.007 Mio US$). Der Umsatz mit Dialyseprodukten wuchs um 3 % auf 614 Mio US$ (1.-3. Quartal 2012: 595 Mio US$).

Der Umsatz außerhalb von Nordamerika (Segment „International") stieg um 4 % (währungsbereinigt: 5 %) auf 3.619 Mio US$ (1.-3. Quartal 2012: 3.470 Mio US$). Der Umsatz mit Dialysedienstleistungen wuchs um 4 % auf 1.750 Mio US$ (1.-3. Quartal 2012: 1.680 Mio US$). Der Umsatz mit Dialyseprodukten stieg um 4 % auf 1.869 Mio US$ (1.-3. Quartal 2012: 1.790 Mio US$).

Der EBIT von Fresenius Medical Care lag mit 1.595 Mio US$ um 4 % unter dem Vorjahreswert von 1.659 Mio US$.  

Das auf die Anteilseigner der Fresenius Medical Care AG & Co. KGaA entfallende Konzernergebnis verringerte sich um 4 % auf 761 Mio US$ (1.-3. Quartal 2012*: 790 Mio US$). Im 3. Quartal stieg das Konzernergebnis gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 1% auf 273 Mio US$.

Der operative Cashflow lag mit 1.446 Mio US$ unter dem Vorjahreswert von 1.467 Mio US$. Hierfür war im Wesentlichen die Zahlung für die Anpassung der Kooperationsvereinbarung für das Eisenprodukt Venofer in Nordamerika verantwortlich (100 Mio US$). Die Cashflow-Marge betrug 13,5 % (1.-3. Quartal 2012: 14,5 %).

Fresenius Medical Care rechnet für das Jahr 2013 weiterhin mit einen Umsatz von mehr als 14,6 Mrd US$. Das auf die Anteilseigner der Fresenius Medical Care AG & Co. KGaA entfallende Konzernergebnis soll im Geschäftsjahr 2013 zwischen 1,1 und 1,15 Mrd US-Dollar betragen; Fresenius Medical Care geht davon aus, das untere Ende dieser Spanne zu erreichen.

Weitere Informationen: Siehe Presseinformation Fresenius Medical Care unter www.fmc-ag.de.

 


*Ergebnis, das auf die Anteilseigner der Fresenius Medical Care AG & Co. KGaA entfällt; 2012 bereinigt um einen nicht zu versteuernden sonstigen Beteiligungsertrag in Höhe von 140 Mio US$.

 

Fresenius Kabi
Fresenius Kabi ist spezialisiert auf Infusionstherapien, intravenös zu verabreichende generische Arzneimittel sowie klinische Ernährung für schwer und chronisch kranke Menschen im Krankenhaus und im ambulanten Bereich. Das Unternehmen ist ferner ein führender Anbieter von medizintechnischen Geräten und Produkten der Transfusionstechnologie.

  • 5 % organisches Umsatzwachstum – am oberen Ende der Prognose
  • 7 % organisches Umsatzwachstum in Nordamerika in den ersten neun Monaten
  • Ausblick 2013 voll bestätigt

Fresenius Kabi steigerte den Umsatz um 11 % (währungsbereinigt: 14 %) auf 3.742 Mio € (1.-3. Quartal 2012: 3.363 Mio €). Das organische Umsatzwachstum betrug 5 %. Akquisitionen trugen 10 % zum Umsatzanstieg bei. Desinvestitionen minderten den Umsatz um 1 %. Währungsumrechnungseffekte hatten einen negativen Einfluss von 3 % im 1.-3. Quartal 2013 und von 6 % im 3. Quartal 2013.

In Europa stieg der Umsatz um 5 % (organisch: 2 %) auf 1.524 Mio € (1.-3. Quartal 2012: 1.449 Mio €). In Nordamerika stieg der Umsatz um 27 % auf 1.158 Mio € (1.-3. Quartal 2012: 910 Mio €). Hier wirkte sich insbesondere die Konsolidierung von Fenwal aus. Das organische Umsatzwachstum betrug 7 %. In der Region Asien-Pazifik wurde ein Umsatzzuwachs von 7 % (organisch: 6 %) auf 689 Mio € (1.-3. Quartal 2012: 642 Mio €) erreicht. In Lateinamerika/Afrika stieg der Umsatz um 2 % (organisch: 8 %) auf 371 Mio € (1.-3. Quartal 2012: 362 Mio €). Das 1.-3. Quartal 2013 setzt auf starke Vorjahresquartale mit hohen organischen Wachstumsraten in allen Regionen auf (1.-3. Quartal 2012: Nordamerika: 10 %, Europa: 6 %, Asien-Pazifik: 15 % und Lateinamerika/Afrika: 14 %).

Der EBIT* betrug 695 Mio € (1.-3. Quartal 2012: 700 Mio €), währungsbereinigt erhöhte sich der EBIT um 1 %. Der EBIT enthält Einmalkosten in Höhe von 32 Mio €, um Anforderungen der FDA (U.S. Food and Drug Administration) nach erfolgten Inspektionen der Werke in Grand Island, USA, und Kalyani, Indien, zu erfüllen. Die EBIT-Marge betrug 18,6 %. Ohne Berücksichtigung von Fenwal lag die EBIT-Marge bei 19,6 % (1.-3. Quartal 2012: 20,8 %). Die Entwicklung der EBIT-Marge liegt damit voll im Rahmen der prognostizierten Bandbreite. Das Konzernergebnis*,** stieg um 11 % auf 367 Mio € (1.-3. Quartal 2012: 330 Mio €).

Der operative Cashflow betrug 303 Mio € (1.-3. Quartal 2012: 452 Mio €). Der Vorjahreswert war durch die Einbringung überfälliger Forderungen aus Lieferungen und Leistungen positiv beeinflusst. Die Cashflow-Marge lag bei 8,1 % (1.-3. Quartal 2012: 13,4 %). Der Cashflow vor Akquisitionen und Dividenden betrug 114 Mio € (1.-3. Quartal 2012: 322 Mio €).

Die Integration von Fenwal verläuft planmäßig. In den ersten drei Quartalen 2013 fielen einmalige Integrationskosten in Höhe von 34 Mio € vor Steuern an. Diese Kosten sind im Segment Konzern/Sonstiges ausgewiesen.

Mit Wirkung zum 1. Oktober 2013 hat Fresenius Kabi ein Joint Venture mit dem führenden indonesischen Pharmaunternehmen PT Soho Global Health gestartet. Das Joint Venture betreibt eine Fertigungsstätte in Jakarta und produziert hauptsächlich I.V.-Generika sowie Infusionslösungen. Im Jahr 2012 erzielte das Joint Venture Umsatzerlöse von mehr als 40 Mio € (pro forma). Mit diesem Schritt wird Fresenius Kabi zum Marktführer bei I.V.-Generika in Indonesien.

Der Ausblick für das Jahr 2013 wird voll bestätigt. Fresenius Kabi erwartet einen währungsbereinigten Anstieg des Umsatzes von 12 bis 14 %. Das organische Umsatzwachstum soll zwischen 3 und 5 % liegen. Das Unternehmen prognostiziert ferner eine EBIT-Marge von 19 bis 20 %* exklusive Fenwal und 18 bis 19 %* inklusive des Fenwal-Geschäfts. Der EBIT soll währungsbereinigt den Vorjahreswert übertreffen. Im Ausblick enthalten sind Einmalaufwendungen, um Anforderungen der FDA (U.S. Food and Drug Administration) nach den Inspektionen der Werke in Grand Island, USA, und Kalyani, Indien, zu erfüllen. Der Ausblick enthält ferner einen Beteiligungsertrag aus dem Verkauf des französischen Beatmungs-Homecare-Geschäftes.

*Vor Einmalkosten für die Integration von Fenwal.
**Ergebnis, das auf die Anteilseigner der Fresenius Kabi AG entfällt.
Ausblick von Fresenius Kabi vor Integrationskosten für Fenwal (~50 Mio € vor Steuern); s. auch Konzernausblick


Fresenius Helios
Fresenius Helios ist einer der größten privaten Klinikbetreiber in Deutschland. Die Klinikgruppe verfügt über 74 Kliniken, darunter 51 Akutkrankenhäuser mit sechs Maximalversorgern in Berlin-Buch, Duisburg, Erfurt, Krefeld, Schwerin und Wuppertal sowie 23 Rehabilitationskliniken. HELIOS versorgt in seinen Kliniken jährlich mehr als 2,9 Millionen Patienten, davon mehr als 780.000 stationär, und verfügt insgesamt über mehr als 23.000 Betten.

  • Erwerb von 43 Kliniken der Rhön-Klinikum AG bekannt gegeben
  • EBIT-Marge steigt um 120 Basispunkte auf 11,1 %
  • EBIT 2013 soll nun obere Hälfte der Prognose erreichen

Fresenius Helios steigerte den Umsatz um 8 % auf 2.537 Mio € (1.-3. Quartal 2012: 2.347 Mio €). Zum Umsatzwachstum trugen ein organisches Wachstum von 4 % sowie Akquisitionen mit 5 % bei. Desinvestitionen minderten den Umsatz um 1 %.

Der EBIT stieg um 22 % auf 282 Mio € (1.-3. Quartal 2012: 232 Mio €). Die EBIT-Marge stieg auf 11,1 % (1.-3. Quartal 2012: 9,9 %).

Das Konzernergebnis* stieg um 31 % auf 194 Mio € (1.-3. Quartal 2012: 148 Mio €).

Der Umsatz der etablierten Kliniken wuchs um 4 % auf 2.424 Mio €. Der EBIT stieg um 19 % auf 279 Mio €. Die EBIT-Marge erhöhte sich auf 11,5 % (1.-3. Quartal 2012: 10,0 %). Die akquirierten Kliniken (Konsolidierung <1 Jahr) erzielten einen Umsatz von 113 Mio € und einen EBIT in Höhe von 3 Mio €.

Am 13. September 2013 hat Fresenius die Akquisition von 43 Kliniken sowie 15 Medizinischen Versorgungszentren der Rhön-Klinikum AG bekannt gegeben. Diese Einrichtungen werden im Geschäftsjahr 2013 voraussichtlich einen Umsatz von rund 2 Mrd € und einen EBITDA von rund 250 Mio € erzielen. Der Kaufpreis beläuft sich auf 3,07 Mrd € und wird ausschließlich über Fremdkapital finanziert. Fresenius erwartet Einmalaufwendungen für die Integration in Höhe von rund 80 Mio € vor Steuern und ab dem Jahr 2015 Kostenvorteile in Höhe von etwa 85 Mio € p.a. vor Steuern. Der Erwerb steht unter dem Vorbehalt der kartellrechtlichen Freigabe sowie im Einzelfall der Zustimmung vormaliger kommunaler Träger bzw. gegenwärtiger Minderheitsgesellschafter. Der Abschluss des überwiegenden Teils der Transaktion wird Ende des Jahres 2013 erwartet.

Fresenius Helios bestätigt den Ausblick für das Jahr 2013 voll und erwartet ein organisches Umsatzwachstum von 3 bis 5 %. Der EBIT soll nun in der oberen Hälfte der prognostizierten Bandbreite von 370 bis 395 Mio € liegen.

 


*Ergebnis, das auf die Anteilseigner der HELIOS Kliniken GmbH entfällt.

 


Fresenius Vamed
Das Leistungsspektrum von Fresenius Vamed umfasst Engineering- und Dienstleistungen für Krankenhäuser und andere Gesundheitseinrichtungen.

 

  • Auftragseingang steigt um 18 % auf 380 Mio €
  • 13 % organisches Umsatzwachstum
  • Umsatzanstieg 2013 soll nun oberes Ende der Prognose erreichen

Fresenius Vamed steigerte den Umsatz um 22 % auf 654 Mio € (1.-3. Quartal 2012: 536 Mio €). Dazu trugen ein organisches Wachstum von 13 % sowie Akquisitionen mit 9 % bei. Im Projektgeschäft stieg der Umsatz um 16 % auf 332 Mio € (1.-3. Quartal 2012: 285 Mio €). Im Dienstleistungsgeschäft wuchs der Umsatz um 28 % auf 322 Mio € (1.-3. Quartal 2012: 251 Mio €).

Der EBIT stieg um 4 % auf 25 Mio € (1.-3. Quartal 2012: 24 Mio €). Die EBIT-Marge lag bei 3,8 % (1.-3. Quartal 2012: 4,5 %).

Das Konzernergebnis* betrug wie im Vorjahr 16 Mio €.

Der Auftragseingang erhöhte sich um 18 % auf 380 Mio € (1.-3. Quartal 2012: 322 Mio €). Der Auftragsbestand stieg zum 30. September 2013 auf 1.034 Mio € (31. Dezember 2012: 987 Mio €).

Für das Geschäftsjahr 2013 erwartet Fresenius Vamed beim Umsatz nun das obere Ende der prognostizierten Bandbreite von 8 bis 12 % zu erreichen. Der EBIT-Anstieg soll unverändert zwischen 5 und 10 % liegen.

 


*Ergebnis, das auf die Anteilseigner der VAMED AG entfällt.


Analysten-/Investoren-Telefonkonferenz
Anlässlich der Veröffentlichung der Ergebnisse für das 1.-3. Quartal 2013 findet am 5. November 2013 um 14.00 Uhr MEZ (8.00 Uhr EST) eine Telefonkonferenz statt. Die Übertragung können Sie live über das Internet unter www.fresenius.de im Bereich Investor Relations – Präsentationen verfolgen. Nach der Telefonkonferenz steht Ihnen die Aufzeichnung als Mitschnitt zur Verfügung.

Fresenius ist ein weltweit tätiger Gesundheitskonzern mit Produkten und Dienstleistungen für die Dialyse, das Krankenhaus und die medizinische Versorgung von Patienten zu Hause. Im Geschäftsjahr 2012 erzielte das Unternehmen einen Umsatz von 19,3 Milliarden Euro. Zum 30. September 2013 beschäftigte der Fresenius-Konzern weltweit 175.249 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Weitere Informationen im Internet unter www.fresenius.de.

Diese Mitteilung enthält zukunftsbezogene Aussagen, die gewissen Risiken und Unsicherheiten unterliegen. Die zukünftigen Ergebnisse können erheblich von den zur Zeit erwarteten Ergebnissen abweichen, und zwar aufgrund verschiedener Risikofaktoren und Ungewissheiten wie zum Beispiel Veränderungen der Geschäfts-, Wirtschafts- und Wettbewerbssituation, Gesetzesänderungen, Ergebnisse klinischer Studien, Wechselkursschwankungen, Ungewissheiten bezüglich Rechtsstreitigkeiten oder Untersuchungsverfahren und die Verfügbarkeit finanzieller Mittel. Fresenius übernimmt keinerlei Verantwortung, die in dieser Mitteilung enthaltenen zukunftsbezogenen Aussagen zu aktualisieren.

Fresenius SE & Co. KGaA
Sitz der Gesellschaft: Bad Homburg, Deutschland
Handelsregister: Amtsgericht Bad Homburg, HRB 11852
Aufsichtsratsvorsitzender: Dr. Gerd Krick

Persönlich haftende Gesellschafterin: Fresenius Management SE
Sitz der Gesellschaft: Bad Homburg, Deutschland
Handelsregister: Amtsgericht Bad Homburg, HRB 11673
Vorstand: Dr. Ulf M. Schneider (Vorsitzender), Dr. Francesco De Meo, Dr. Jürgen Götz, Mats Henriksson, Rice Powell, Stephan Sturm, Dr. Ernst Wastler
Aufsichtsratsvorsitzender: Dr. Gerd Krick

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