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Fresenius Medical Care, der weltweit führende Anbieter von Produkten und Dienstleistungen für Menschen mit Nierenerkrankungen, hat den Verkauf des US-Labordienstleisters Shiel Medical Laboratory an Quest Diagnostics nach Zustimmung der US-Kartellbehörden am 7. Dezember 2017 erfolgreich abgeschlossen.

Mit dem Verkauf optimiert Fresenius Medical Care sein Portfolio im Versorgungsmanagement. Shiel erbringt im Großraum New York und New Jersey Labordienstleistungen, die nicht die Dialyse betreffen. Dialyse-bezogene Labordienstleistungen bietet Fresenius Medical Care mit Spectra Labs weiterhin an.

 

Fresenius Medical Care ist der weltweit führende Anbieter von Produkten und Dienstleistungen für Menschen mit Nierenerkrankungen, von denen sich weltweit etwa 3 Millionen Patienten regelmäßig einer Dialysebehandlung unterziehen. In einem Netz aus 3.714 Dialysezentren betreut das Unternehmen weltweit 317.792 Dialysepatienten. Fresenius Medical Care ist zudem der führende Anbieter von Dialyseprodukten wie Dialysegeräten und Dialysefiltern. Im Bereich Versorgungsmanagement baut das Unternehmen sein Angebot zusätzlicher medizinischer Dienstleistungen rund um die Dialyse aus. Fresenius Medical Care ist an der Börse Frankfurt (FME) und an der Börse New York (FMS) notiert.

Weitere Informationen im Internet unter www.freseniusmedicalcare.com/de.

 

Die traditionelle Weihnachtsspende von Fresenius Kabi Deutschland in Höhe von 20.000 Euro geht in diesem Jahr an das Projekt „Wünschewagen – Letzte Wünsche wagen“ des Arbeiter-Samariter-Bundes (ASB). Bei dieser Initiative erfüllen ehrenamtliche Helfer schwerkranken Menschen jeden Alters einen Herzenswunsch, den sie alleine nicht mehr umsetzen könnten.

Der Wünschewagen ist ein eigens für dieses Projekt optimierter, moderner Krankentransportwagen mit einer aktuellen notfallmedizinischen Grundausstattung. Darüber hinaus steht eine angenehme und entspannte Atmosphäre für den Fahrgast im Mittelpunkt. Eine Rundum-Verglasung für einen Panorama-Blick auf die Umgebung zählt genauso zum Ambiente des Wagens wie ein in sich stimmiges Gesamtkonzept aus Licht und Farben. Der Wagen bietet auch Platz für eine Begleitung und die obligatorische medizinische und pflegerische Betreuung durch die geschulten, ehrenamtlichen Helfer des ASB.

„Mit dem Wünschewagen wollen wir schwerkranke Menschen und ihre Angehörigen in einer intensiven und mit vielen Belastungen verbundenen Zeit unterstützen“, so Ludwig Frölich, 1. Landesvorsitzender des ASB Hessen e. V. „Wenn sich das Leben dem Ende neigt, treten oftmals unerfüllte Träume in den Vordergrund. Doch gerade schwerkranke Menschen sind häufig nicht mehr in der Lage, sich auf den Weg zu machen, um Versäumtes nachzuholen oder noch einmal wichtige Menschen wiederzusehen.“

Das überregionale Projekt verfügt über ein weitreichendes Netzwerk aus Hospizen, Vereinen, Selbsthilfegruppen und Palliativmedizinern.

„Der Wünschewagen stellt den kranken Menschen und die Angehörigen in den Mittelpunkt“, so Frank Simon, Leitung Finanzen, IT und Kunden Kompetenz Center, Fresenius Kabi Deutschland, bei der Scheckübergabe in Bad Homburg. „Es berührt uns sehr, mit welch großem Engagement die Ehrenamtlichen den betroffenen Menschen eine so große Freude bereiten.“

Obwohl es das Projekt erst seit Februar dieses Jahres gibt, sind derzeit bereits 70 ehrenamtliche Helfer in Hessen tätig. Die bislang geförderten rund 30 Fahrten in Hessen wurden allesamt durch Spenden ermöglicht. Wunschanfragen und Informationen zum Projekt oder zu einem ehrenamtlichen Engagement können auf der Website des Projekts abgerufen werden: www.wuenschewagen.de

Fresenius Kabi Deutschland unterstützt seit vielen Jahren wohltätige Vereine mit einer Weihnachtsspende.

Fresenius Kabi hat heute den Erweiterungsbau am Produktionsstandort im thüringischen Mihla eröffnet. Die feierliche Einweihung fand im Beisein des Bürgermeisters von Mihla, Rainer Lämmerhirt, statt. Fresenius Kabi hat rund 10 Millionen Euro in das Bauprojekt investiert.

In der neuen Fertigungshalle produziert das Gesundheitsunternehmen im Spritzgussverfahren Komponenten für pharmazeutische Behältnisse, medizinische Einmalartikel und Portsysteme. Medizinische Einmalartikel, beispielsweise Ernährungssonden oder Überleitgeräte, werden im klinischen Alltag zur Verabreichung von Infusionstherapien, klinischer Ernährung und intravenös zu verabreichenden Arzneimitteln eingesetzt. Portsysteme ermöglichen eine schonende Verabreichung von Infusionen, beispielsweise bei einer Chemotherapie. Dafür bislang zugekaufte Komponenten kann Fresenius Kabi nun selbst herstellen.

Mit der neuen, rund 1.000 Quadratmeter großen Fertigungshalle verdoppelt sich die bisherige Produktionsfläche. Gleichzeitig hat sich die Lagerfläche auf rund 2.000 Paletten-Stellplätze mehr als versechsfacht.

Dr. Christian Hauer, Vorstand für Medizinprodukte bei Fresenius Kabi, sagte: „Die Produkte von Fresenius Kabi werden zur Versorgung von chronisch und kritisch kranken Patienten eingesetzt. Höchste Qualität und Zuverlässigkeit sind hierbei entscheidend. Die Mitarbeiter am Produktionsstandort Mihla leisten seit vielen Jahren hervorragende Arbeit. Ich freue mich, dass wir unseren Produktionsstandort in Mihla mit dieser Erweiterung fit für die Zukunft machen.“

Bürgermeister Rainer Lämmerhirt würdigte das Engagement von Fresenius Kabi: „Ich begrüße es sehr, dass Fresenius Kabi als global agierendes Unternehmen hier bei uns in Mihla investiert. Das ist auch als positives Zeichen für unsere Region und die Entwicklung des Standorts zu werten."

Fresenius Medical Care, der weltweit führende Anbieter von Produkten und Dienstleistungen für Menschen mit Nierenerkrankungen, hat heute die Ergebnisse des ersten Betriebsjahres seiner End Stage Renal Disease Seamless Care Organizations (ESCOs) in den USA veröffentlicht. Im untersuchten Zeitraum von Oktober 2015 bis Dezember 2016 erreichten die ESCOs durch eine umfassende Versorgung der betreuten Dialysepatienten verbesserte Behandlungsergebnisse. Dies bestätigt ein Bericht der unabhängigen Lewin Group, wonach die Zahl der Krankenhaustage der Patienten in diesem Zeitraum um fast neun Prozent zurückging. Daraus erzielten die ESCOs von Fresenius Medical Care Einsparungen von insgesamt mehr als 43 Mio US-Dollar. Damit sanken die Behandlungskosten pro Patient um durchschnittlich 5,47 Prozent. Alle sechs ESCOs von Fresenius Medical Care übertrafen damit die zuvor gesetzten Ziele für Kosteneinsparungen.

Die ESCO-Programme von Fresenius Medical Care wurden nach Vereinbarung mit der US-Gesundheitsbehörde Centers for Medicare & Medicaid Services (CMS) aufgesetzt. Sie sind Teil des Comprehensive End Stage Renal Disease (ESRD) Care (CEC) Demonstration Program der CMS. Gestartet wurde es im Jahr 2015 als erstes speziell auf bestimmte Erkrankungen ausgerichtetes Programm der USA, in dem Kosteneinsparungen zwischen Leistungserbringer und Krankenversicherung geteilt werden. Mit dem Programm sollen neue Ansätze entwickelt, getestet und evaluiert werden, um die Versorgung nierenkranker Patienten in den USA zu verbessern und Behandlungskosten zu sparen.

Der Bericht über das erste Jahr betrachtet die Ergebnisse der ersten sechs ESCOs von Fresenius Medical Care in Charlotte, Chicago, Columbia, Dallas, Philadelphia und San Diego mit insgesamt 176 Dialysezentren und 386 Partnerärzten. Fresenius Medical Care hat im Januar 2017 seine ESCOs um weitere 18 ergänzt. Mit nunmehr insgesamt 24 ESCOs und knapp 800 Partnerärzten verfügt das Unternehmen über die größte ESCO-Präsenz aller Dialyseanbieter in den USA.

„Mit unserem Engagement im ESCO-Programm intensivieren wir die Zusammenarbeit mit Ärzten und dem Gesundheitswesen, um die Versorgung zu verbessern und Kosten zu senken“, sagte Rice Powell, Vorstandsvorsitzender von Fresenius Medical Care. „Wir freuen uns über die positiven Ergebnisse und darüber, dass uns die CMS die Möglichkeit bietet, künftig noch mehr Patienten in ESCOs zu behandeln.“

Für die Auswahl der ersten ESCO-Betreiber führte die CMS ein Bewerbungsverfahren durch. Die ESCO-Patienten bleiben über Medicare krankenversichert und haben die freie Anbieterwahl. Basis für die Vergütung der ESCO-Betreiber bilden die Gesundheitsausgaben für die teilnehmenden Patienten in den drei Jahren vor Start des Programms. Die erreichten Kosteneinsparungen werden zwischen Medicare und dem ESCO-Betreiber geteilt. Im ersten Jahr nahmen 13 ESCOs mit insgesamt 16.085 Patienten am Programm teil.

Fresenius Medical Care ist der weltweit führende Anbieter von Produkten und Dienstleistungen für Menschen mit Nierenerkrankungen, von denen sich weltweit etwa 3 Millionen Patienten regelmäßig einer Dialysebehandlung unterziehen. In einem Netz aus 3.714 Dialysezentren betreut das Unternehmen weltweit 317.792 Dialysepatienten. Fresenius Medical Care ist zudem der führende Anbieter von Dialyseprodukten wie Dialysegeräten und Dialysefiltern. Im Bereich Versorgungsmanagement baut das Unternehmen sein Angebot zusätzlicher medizinischer Dienstleistungen rund um die Dialyse aus. Fresenius Medical Care ist an der Börse Frankfurt (FME) und an der Börse New York (FMS) notiert.

Weitere Informationen im Internet unter www.freseniusmedicalcare.com/de.

Rechtliche Hinweise:
Diese Mitteilung enthält zukunftsbezogene Aussagen, die gewissen Risiken und Unsicherheiten unterliegen. Die zukünftigen Ergebnisse können erheblich von den zur Zeit erwarteten Ergebnissen abweichen, und zwar aufgrund verschiedener Risikofaktoren und Ungewissheiten wie z.B. Veränderungen der Geschäfts-, Wirtschafts-, und Wettbewerbssituation, Gesetzesänderungen, Ergebnisse klinischer Studien, Wechselkursschwankungen, Ungewissheiten bezüglich Rechtsstreitigkeiten oder Untersuchungsverfahren und die Verfügbarkeit finanzieller Mittel. Fresenius Medical Care übernimmt keinerlei Verantwortung, die in dieser Mitteilung enthaltenen zukunftsbezogenen Aussagen zu aktualisieren.

 

Fresenius Kabi weitet seine Aktivitäten in Indonesien aus. PT ETHICA Industri Farmasi, ein Gemeinschaftsunternehmen von Fresenius Kabi und dem indonesischen Pharmaunternehmen SOHO Global Health, hat eine neue Produktionsstätte in Cikarang eröffnet, in unmittelbarer Nähe der Hauptstadt Jakarta. Rund 230 Mitarbeiter werden dort Flüssigmedikamente für ein breites Spektrum von Therapiebereichen herstellen, darunter Gynäkologie, Anästhesie und Intensivmedizin. Die Produkte sind für Indonesien sowie weitere Märkte in der Region bestimmt. Insgesamt beschäftigt Fresenius Kabi circa 530 Mitarbeiter in Indonesien.

Fresenius Kabi weitet seine Aktivitäten in Indonesien aus. PT ETHICA Industri Farmasi, ein Gemeinschaftsunternehmen von Fresenius Kabi und dem indonesischen Pharmaunternehmen SOHO Global Health, hat eine neue Produktionsstätte in Cikarang eröffnet, in unmittelbarer Nähe der Hauptstadt Jakarta. Rund 230 Mitarbeiter werden dort Flüssigmedikamente für ein breites Spektrum von Therapiebereichen herstellen, darunter Gynäkologie, Anästhesie und Intensivmedizin. Die Produkte sind für Indonesien sowie weitere Märkte in der Region bestimmt. Insgesamt beschäftigt Fresenius Kabi circa 530 Mitarbeiter in Indonesien.

Fresenius Vamed erwirbt die Rehabilitationsklinik im schweizerischen Seewis. Die Klinik mit rund 75 Betten ist spezialisiert auf Herzerkrankungen, Innere Medizin und Psychosomatik. In der Schweiz gehören zu Fresenius Vamed bisher Rehakliniken in Zihlschlacht, mit dem Schwerpunkt Neurologie, und in Dussnang, mit den Schwerpunkten Orthopädie und Geriatrie. Das Unternehmen deckt mit den drei Kliniken künftig alle wichtigen Bereiche der Rehabilitation ab.

Fresenius Vamed erwirbt die Rehabilitationsklinik im schweizerischen Seewis. Die Klinik mit rund 75 Betten ist spezialisiert auf Herzerkrankungen, Innere Medizin und Psychosomatik. In der Schweiz gehören zu Fresenius Vamed bisher Rehakliniken in Zihlschlacht, mit dem Schwerpunkt Neurologie, und in Dussnang, mit den Schwerpunkten Orthopädie und Geriatrie. Das Unternehmen deckt mit den drei Kliniken künftig alle wichtigen Bereiche der Rehabilitation ab.

Angaben ohne explizite Zeitangabe beziehen sich auf den Zeitraum 1.-3. Quartal 2017

3. Quartal 2017:

  • Umsatz: 8,3 Mrd € (+12 %, +15 % währungsbereinigt)
  • EBIT1: 1.129 Mio € (+5 %, +9 % währungsbereinigt)
  • Konzernergebnis2,3 (bereinigt): 423 Mio € (+11 %, +14 % währungsbereinigt)
  • Konzernergebnis2: 396 Mio € (+4 %, +7 % währungsbereinigt)

1.-3. Quartal 2017:

  • Umsatz: 25,2 Mrd € (+16 %, +16 % währungsbereinigt)
  • EBIT1: 3.522 Mio € (+15 %, +15 % währungsbereinigt)
  • Konzernergebnis2,3 (bereinigt): 1.339 Mio € (+20 %, +20 % währungsbereinigt)
  • Konzernergebnis2: 1.303 Mio € (+17 %, +17 % währungsbereinigt)

Stephan Sturm, Vorstandsvorsitzender von Fresenius, sagte: „Fresenius hat in einem starken Quartal erneut kräftige Zuwächse bei Umsatz und Gewinn erreicht. Auch die Aussichten für unsere Geschäfte bleiben ausgezeichnet. Deswegen bestätigen wir unsere Ziele. Damit sind wir auf dem besten Weg zu einem weiteren Rekordjahr. Aus dieser Position der Stärke heraus werden wir unsere strategisch wichtigen Akquisitionen zügig abschließen und integrieren. So erweitern wir unser Angebot hochwertiger und bezahlbarer Medizin – zum Wohl unserer Patienten und unseres Unternehmens.“

1 Vor akquisitionsbedingten Aufwendungen2 Ergebnis, das auf die Anteilseigner der Fresenius SE & Co. KGaA entfällt3 Vergleichbar mit Konzernausblick gem. ursprünglicher Definition: Vor akquisitionsbedingten Aufwendungen; vor Kosten für die Weiterentwicklung des Biosimilars-Geschäfts

Details zu den Bereinigungen finden Sie in den Überleitungsrechnungen auf den Seiten 15-16 im pdf-Dokument.

 

Konzernausblick für 2017 bestätigt

Fresenius bestätigt den Ausblick für das laufende Geschäftsjahr. Der Konzernumsatz soll währungsbereinigt um 15 bis 17 % steigen. Das Konzernergebnis1,2,3 soll währungsbereinigt um 19 bis 21 % wachsen.

Inklusive der Akquisition des Biosimilars-Geschäfts der Merck KGaA und pro forma der erwarteten Akquisition von Akorn soll der Verschuldungsgrad (Netto-Finanzverbindlichkeiten/EBITDA)4 am Jahresende 2017 rund 3,3 betragen.

 

16 % währungsbereinigter Umsatzanstieg

Der Konzernumsatz stieg um 16 % (währungsbereinigt: 16 %) auf 25.191 Mio € (1.-3. Quartal 2016: 21.651 Mio €). Das organische Wachstum betrug 6 %5. Akquisitionen trugen insgesamt 10 % zum Umsatzanstieg bei. Im 3. Quartal 2017 stieg der Konzernumsatz um 12 % (währungsbereinigt: 15 %) auf 8.297 Mio € (3. Quartal 2016: 7.433 Mio €). Währungsumrechnungseffekte minderten den Umsatz um 3 %. Sie ergaben sich im Wesentlichen aus der Abwertung des US-Dollar gegenüber dem Euro. Das organische Wachstum lag bei 6 %. Akquisitionen trugen 9 % zum Umsatzanstieg bei.


1 Ergebnis, das auf die Anteilseigner der Fresenius SE & Co. KGaA entfällt2 Vor akquisitionsbedingten Aufwendungen von ~50 Mio €3 Ohne Berücksichtigung von ~60 Mio € erwarteten Kosten für die Weiterentwicklung des Biosimilars-Geschäfts4 Netto-Finanzverbindlichkeiten und EBITDA auf Basis durchschnittlicher Jahreswechselkurse; vor akquisitionsbedingten Aufwendungen von ~50 Mio €; ohne potenzielle weitere Akquisitionen5 Ohne Effekte aus der Vergütungsnachzahlung für Behandlungen von US-Kriegsveteranen (VA-Nachzahlung) bei Fresenius Medical Care

Details zu den Bereinigungen finden Sie in den Überleitungsrechnungen auf den Seiten 15-16 im pdf-Dokument.

 

Konzernumsatz nach Regionen:

 

20 % bereinigter Konzernergebnisanstieg2,3 zu konstanten Wechselkursen

Der Konzern-EBITDA4 stieg um 16 % (währungsbereinigt: 16 %) auf 4.579 Mio € (1.-3. Quartal 2016: 3.959 Mio €). Der Konzern-EBIT4 stieg um 15 % (währungsbereinigt: 15 %) auf 3.522 Mio € (1.-3. Quartal 2016: 3.058 Mio €). Die EBIT-Marge4 betrug 14,0 % (1.-3. Quartal 2016: 14,1 %). Im 3. Quartal 2017 stieg der Konzern-EBIT4 um 5 % (währungsbereinigt: 9 %) auf 1.129 Mio € (3. Quartal 2016: 1.071 Mio €). Die EBIT-Marge4 betrug 13,6 % (3. Quartal 2016: 14,4 %).

Das Zinsergebnis4 stieg auf -484 Mio € (1.-3. Quartal 2016: -433 Mio €). Der Anstieg ist im Wesentlichen auf die Akquisitionsfinanzierung von Quirónsalud zurückzuführen.


1 Inklusive Effekte aus der VA-Nachzahlung2 Ergebnis, das auf die Anteilseigner der Fresenius SE & Co. KGaA entfällt3 Vergleichbar mit Konzernausblick gem. ursprünglicher Definition: Vor akquisitionsbedingten Aufwendungen; vor Kosten für die Weiterentwicklung des Biosimilars-Geschäfts4 Vor akquisitionsbedingten Aufwendungen

Details zu den Bereinigungen finden Sie in den Überleitungsrechnungen auf den Seiten 15-16 im pdf-Dokument.

 

Die Konzern-Steuerquote1 betrug 28,1 % (1.-3. Quartal 2016: 28,2 %). Im 3. Quartal 2017 lag die Steuerquote1 mit 27,4 % unter dem Vorjahresquartal (3. Quartal 2016: 27,9 %). Dies ist im Wesentlichen auf eine Neubewertung von zukünftig erwarteten Steuerzahlungen bei Fresenius Medical Care zurückzuführen.

Der auf nicht beherrschende Anteile entfallende Gewinn stieg auf 854 Mio € (1.-3. Quartal 2016: 768 Mio €). Davon entfielen 95 % auf nicht beherrschende Anteile an Fresenius Medical Care.

Das bereinigte Konzernergebnis2,3 stieg um 20 % (währungsbereinigt: 20 %) auf 1.339 Mio € (1.-3. Quartal 2016: 1.118 Mio €). Das bereinigte Ergebnis je Aktie2,3 erhöhte sich um 19 % (währungsbereinigt: 19 %) auf 2,42  € (1.-3. Quartal 2016: 2,04 €). Im 3. Quartal 2017 stieg das bereinigte Konzernergebnis2,3 um 11 % (währungsbereinigt: 14 %) auf 423 Mio € (3. Quartal 2016: 382 Mio €). Das bereinigte Ergebnis je Aktie2,3 stieg um 11 % (währungsbereinigt: 14 %) auf 0,77 € (3. Quartal 2016: 0,69 €).

Das Konzernergebnis vor akquisitionsbedingten Aufwendungen1,2 stieg um 19 % (währungsbereinigt: 19 %) auf 1.329 Mio € (1.-3. Quartal 2016: 1.118 Mio €). Das Ergebnis je Aktie1,2 erhöhte sich um 18 % (währungsbereinigt: 18 %) auf 2,40  € (1.-3. Quartal 2016: 2,04 €). Im 3. Quartal 2017 stieg das Konzernergebnis1,2 um 8 % (währungsbereinigt: 11 %) auf 413 Mio € (3. Quartal 2016: 382 Mio €). Das Ergebnis je Aktie1,2 stieg um 8 % (währungsbereinigt: 11 %) auf 0,75 € (3. Quartal 2016: 0,69 €).

Das Konzernergebnis2 stieg um 17 % (währungsbereinigt: 17 %) auf 1.303 Mio € (1.-3. Quartal 2016: 1.118 Mio €). Das Ergebnis je Aktie2 erhöhte sich um 15 % (währungsbereinigt: 15 %) auf 2,35  € (1.-3. Quartal 2016: 2,04 €). Im 3. Quartal 2017 stieg das Konzernergebnis2 um 4 % (währungsbereinigt: 7 %) auf 396 Mio € (3. Quartal 2016: 382 Mio €). Das Ergebnis je Aktie2 stieg um 3 % (währungsbereinigt: 6 %) auf 0,71 € (3. Quartal 2016: 0,69 €).

1 Vor akquisitionsbedingten Aufwendungen2 Ergebnis, das auf die Anteilseigner der Fresenius SE & Co. KGaA entfällt3 Vergleichbar mit Konzernausblick gem. ursprünglicher Definition: Vor akquisitionsbedingten Aufwendungen; vor Kosten für die Weiterentwicklung des Biosimilars-Geschäfts

Details zu den Bereinigungen finden Sie in den Überleitungsrechnungen auf den Seiten 15-16 im pdf-Dokument.

 

Investitionen in Wachstum fortgesetzt

Fresenius investierte 1.137 Mio € in Sachanlagen (1.-3. Quartal 2016: 1.059 Mio €). Schwerpunkte bildeten Instandhaltungs- und Erweiterungsinvestitionen in Dialysezentren, Produktionsstätten sowie Krankenhäuser und Tageskliniken. Das Akquisitionsvolumen betrug 6.662 Mio € (1.-3. Quartal 2016: 592 Mio €) und betraf im Wesentlichen die Akquisitionen von Quirónsalud sowie des Biosimilars-Geschäfts der Merck KGaA.

 

Starke Cashflow-Entwicklung

Der operative Cashflow stieg um 24 % auf 2.821 Mio € (1.-3. Quartal 2016: 2.273 Mio €). Die Cashflow-Marge erhöhte sich auf 11,2 % (1.-3. Quartal 2016: 10,5 %). Im 3. Quartal 2017 wuchs der operative Cashflow um 21 % auf 1.138 Mio € (3. Quartal 2016: 940 Mio €). Die Marge stieg auf 13,7 % (3. Quartal 2016: 12,6 %).

Der Free Cashflow vor Akquisitionen und Dividenden stieg um 41 % auf 1.705 Mio € (1.-3. Quartal 2016: 1.206 Mio €). Der Free Cashflow nach Akquisitionen und Dividenden betrug -5.233 Mio € (1.-3. Quartal 2016: 252 Mio €).

 

Solide Vermögens- und Kapitalstruktur

Die Bilanzsumme des Konzerns erhöhte sich um 14 % (währungsbereinigt: 20 %) auf 53.097 Mio € (31. Dezember 2016: 46.697 Mio €). Der Anstieg ist im Wesentlichen auf die Akquisition von Quirónsalud zurückzuführen. Die kurzfristigen Vermögenswerte stiegen um 10 % (währungsbereinigt: 16 %) auf 12.870 Mio € (31. Dezember 2016: 11.744 Mio €). Die langfristigen Vermögenswerte stiegen um 15 % (währungsbereinigt: 22 %) auf 40.227 Mio € (31. Dezember 2016: 34.953 Mio €).

Das Eigenkapital stieg um 2 % (währungsbereinigt: 10 %) auf 21.167 Mio € (31. Dezember 2016: 20.849 Mio €). Die Eigenkapitalquote lag bei 39,9 % (31. Dezember 2016: 44,6 %).

Die Finanzverbindlichkeiten des Konzerns stiegen um 32 % (währungsbereinigt: 37 %) auf 19.496 Mio € (31. Dezember 2016: 14.780 Mio €). Der Anstieg ist im Wesentlichen auf die Akquisitionsfinanzierung von Quirónsalud zurückzuführen. Der Netto-Verschuldungsgrad lag zum 30. September 2017 bei 2,971,2 (31. Dezember 2016: 2,331; pro forma Quirónsalud 3,091).

1 Netto-Finanzverbindlichkeiten und EBITDA jeweils zu durchschnittlichen Wechselkursen der vorhergehenden zwölf Monate gerechnet2 Vor akquisitionsbedingten AufwendungenDetails zu den Bereinigungen finden Sie in den Überleitungsrechnungen auf den Seiten 15-16 im pdf-Dokument.



Die Unternehmensbereiche

Fresenius Medical Care

Fresenius Medical Care ist der weltweit führende Anbieter von Produkten und Dienstleistungen für Menschen mit chronischem Nierenversagen. Zum 30. September 2017 behandelte Fresenius Medical Care 317.792 Patienten in 3.714 Dialysekliniken. Im Bereich Versorgungsmanagement baut das Unternehmen sein Angebot zusätzlicher medizinischer Dienstleistungen rund um die Dialyse aus.

  • Solides 3. Quartal trotz Naturkatastrophen in Nordamerika
  • 8 % währungsbereinigtes Umsatzwachstum im 3. Quartal
  • Ausblick 2017 bestätigt2

Fresenius Medical Care steigerte den Umsatz um 10 % (währungsbereinigt: 10 %, organisch: 7 %) auf 13.355 Mio € (1.-3. Quartal 2016: 12.153 Mio €). Akquisitionen sowie die Vergütungsnachzahlung für Behandlungen von US-Kriegsveteranen (VA-Nachzahlung) trugen insgesamt 3 % zum Umsatzanstieg bei. Im 3. Quartal 2017 stieg der Umsatz um 3 % (währungsbereinigt: 8 %, organisch: 6 %) auf 4.336 Mio € (3. Quartal 2016: 4.211 Mio €).

Der Umsatz mit Gesundheitsdienstleistungen (Dialysedienstleistungen und Versorgungsmanagement) stieg um 11 % (währungsbereinigt: 10 %) auf 10.950 Mio € (1.-3. Quartal 2016: 9.910 Mio €). Der Produktumsatz stieg um 7 % (währungsbereinigt: 7 %) auf 2.404 Mio € (1.-3. Quartal 2016: 2.244 Mio €).

In Nordamerika erhöhte sich der Umsatz um 10 % (währungsbereinigt: 10 %) auf 9.715 Mio € (1.-3. Quartal 2016: 8.828 Mio €). Der Umsatz mit Gesundheitsdienstleistungen stieg um 10 % (währungsbereinigt: 10 %) auf 9.086 Mio € (1.-3. Quartal 2016: 8.224 Mio €). Der Produktumsatz erhöhte sich um 4 % (währungsbereinigt: 4 %) auf 629 Mio € (1.-3. Quartal 2016: 604 Mio €).

Der Umsatz außerhalb Nordamerikas stieg um 9 % (währungsbereinigt: 10 %) auf 3.628 Mio € (1.-3. Quartal 2016: 3.315 Mio €). Der Umsatz mit Gesundheitsdienstleistungen stieg um 11 % (währungsbereinigt: 11 %) auf 1.864 Mio € (1.-3.Quartal 2016: 1.686 Mio €).


1 Ergebnis, das auf die Anteilseigner der Fresenius Medical Care AG & Co. KGaA entfällt2 Ohne Effekte aus der VA-Nachzahlung und die Kosten im Zusammenhang mit Naturkatastrophen

Der Produktumsatz stieg um 8 % (währungsbereinigt: 8 %) auf 1.764 Mio € (1.-3. Quartal 2016: 1.630 Mio €).

Der EBIT stieg um 10 % (währungsbereinigt: 10 %) auf 1.843 Mio  € (1.-3. Quartal 2016: 1.679 Mio €). Die EBIT-Marge betrug 13,8 % (1.-3. Quartal 2016: 13,8 %). Im 3. Quartal 2017 war der EBIT mit 608 Mio € (3. Quartal 2016: 611 Mio €) auf Vorjahresniveau (stieg währungsbereinigt um 4 %). Währungseffekte, geringere Ergebnisbeiträge aus gefäßchirurgischen Dienstleistungen, höhere Kosten im US-Apothekengeschäft und die Kosten im Zusammenhang mit Naturkatastrophen hatten einen negativen Effekt. Organisches Wachstum und niedrigere Ausgaben für Forschung und Entwicklung wirkten positiv. Die EBIT-Marge lag bei 14,0 % (3. Quartal 2016: 14,5 %).

Das Ergebnis1 stieg um 13 % (währungsbereinigt: 14 %) auf 886 Mio € (1.-3. Quartal 2016: 781 Mio €). Vergleichbar mit dem Konzernausblick gemäß ursprünglicher Definition, das heißt ohne die Effekte aus der VA-Nachzahlung und die Kosten im Zusammenhang mit Naturkatastrophen betrug der währungsbereinigte Anstieg 8 %. Im 3. Quartal 2017 erhöhte sich das Ergebnis1 um 2 % (währungsbereinigt: 6 %) auf 309 Mio € (3. Quartal 2016: 304 Mio €). Ohne die Effekte aus der VA-Nachzahlung und die Kosten im Zusammenhang mit Naturkatastrophen betrug der Anstieg 5 % (währungsbereinigt: 8 %).

Der operative Cashflow stieg um 43 % auf 1.664 Mio € (1.-3. Quartal 2016: 1.160 Mio €) mit einer Cashflow-Marge von 12,5 % (1.-3. Quartal 2016: 9,5 %). Im 3. Quartal 2017 stieg der operative Cashflow um 56 % auf 612 Mio € (3. Quartal 2016: 393 Mio €). Die Cashflow-Marge lag bei 14,1 % (3. Quartal 2016: 9,3 %). Der Anstieg ist hauptsächlich auf eine freiwillige Zuführung zum Pensionsplanvermögen in den USA im Vorjahresquartal sowie auf weitere Positionen des Nettoumlaufvermögens zurückzuführen.

Fresenius Medical Care bestätigt den Ausblick für das Jahr 2017. Die Gesellschaft erwartet weiterhin ein währungsbereinigtes Umsatzwachstum von 8 bis 10 %2 . Das Ergebnis1,3 soll währungsbereinigt um 7 bis 9 % im Jahr 2017 steigen.

Weitere Informationen: Siehe Investor News Fresenius Medical Care unter www.freseniusmedicalcare.com/de.

1 Ergebnis, das auf die Anteilseigner der Fresenius Medical Care AG & Co. KGaA entfällt2 Ohne Effekte aus der VA-Nachzahlung3 Ohne Effekte aus der VA-Nachzahlung und die Kosten im Zusammenhang mit Naturkatastrophen

Fresenius Kabi

Fresenius Kabi ist spezialisiert auf intravenös zu verabreichende generische Arzneimittel, klinische Ernährung und Infusionstherapien für schwer und chronisch kranke Menschen im Krankenhaus und im ambulanten Bereich. Das Unternehmen ist ferner ein führender Anbieter von medizintechnischen Geräten und Produkten der Transfusionstechnologie.

  • 7 % organisches Umsatzwachstum im 3. Quartal mit positiven Beiträgen aus allen Regionen
  • 11 % bereinigtes EBIT-Wachstum2 (zu konstanten Wechselkursen) im 3. Quartal
  • Ausblick 2017 bestätigt

Fresenius Kabi steigerte den Umsatz um 7 % (währungsbereinigt: 7 %, organisch: 7 %) auf 4.764 Mio € (1.-3. Quartal 2016: 4.457 Mio €). Akquisitionen/Desinvestitionen hatten keinen wesentlichen Einfluss auf den Umsatz. Im 3. Quartal 2017 stieg der Umsatz um 3 % (währungsbereinigt: 7 %, organisch: 7 %) auf 1.562 Mio € (3. Quartal 2016: 1.511 Mio €). Währungsumrechnungseffekte minderten den Umsatz um 4 %. Sie ergaben sich aus der Abwertung verschiedener Währungen gegenüber dem Euro, insbesondere des US-Dollar und des chinesischen Yuan.

Der Umsatz in Europa stieg um 4 % (organisch: 5 %) auf 1.635 Mio € (1.-3. Quartal 2016: 1.569 Mio €). Im 3. Quartal 2017 stieg der Umsatz um 3 % (organisch: 4 %) auf 538 Mio € (3. Quartal 2016: 521 Mio €).

In Nordamerika erhöhte sich der Umsatz um 7 % (organisch: 6 %) auf 1.736 Mio € (1.-3. Quartal 2016: 1.628 Mio €). Im 3. Quartal 2017 stieg der Umsatz in Nordamerika um 1 % (organisch: 7 %) auf 549 Mio € (3. Quartal 2016: 542 Mio €).

Der Umsatz in der Region Asien-Pazifik stieg um 9 % (organisch: 11 %) auf 894 Mio € (1.-3. Quartal 2016: 821 Mio €). Im 3. Quartal 2017 stieg der Umsatz um 8 % (organisch: 12 %) auf 312 Mio € (3. Quartal 2016: 290 Mio €). In Lateinamerika/Afrika stieg der Umsatz um 14 % (organisch: 10 %) auf 499 Mio € (1.-3. Quartal 2016: 439 Mio €). Im 3. Quartal 2017 stieg der Umsatz um 3 % (organisch: 8 %) auf 163 Mio € (3. Quartal 2016: 158 Mio €).


1 Vor akquisitionsbedingten Aufwendungen2 Vergleichbar mit Konzernausblick gem. ursprünglicher Definition: Vor akquisitionsbedingten Aufwendungen; vor Kosten für die Weiterentwicklung des Biosimilars-Geschäfts3 Ergebnis, das auf die Anteilseigner der Fresenius SE & Co. KGaA entfällt

Details zu den Bereinigungen finden Sie in den Überleitungsrechnungen auf den Seiten 15-16 im pdf-Dokument.

Der bereinigte EBIT1 stieg um 6 % (währungsbereinigt: 7 %) auf 919 Mio € (1.-3. Quartal 2016: 863 Mio €). Die bereinigte EBIT-Marge1 betrug 19,3 % (1.-3. Quartal 2016: 19,4 %). Im 3. Quartal 2017 stieg der bereinigte EBIT1 um 6 % (währungsbereinigt: 11 %) auf 297 Mio € (3. Quartal 2016: 281 Mio €), trotz Kosten im Zusammenhang mit dem Wirbelsturm Maria auf Puerto Rico. Die bereinigte EBIT-Marge1 stieg auf 19,0 % (3. Quartal 2016: 18,6 %).

Der EBIT2 stieg um 5 % (währungsbereinigt: 6 %) auf 905 Mio € (1.-3. Quartal 2016: 863 Mio €). Die EBIT-Marge2 betrug 19,0 % (1.-3. Quartal 2016: 19,4 %). Im 3. Quartal 2017 stieg der EBIT2 um 1 % (währungsbereinigt: 6 %) auf 283 Mio € (3. Quartal 2016: 281 Mio €). Die EBIT-Marge2 fiel aufgrund von Kosten in Höhe von 14 Mio € für die Weiterentwicklung des Biosimilars-Geschäfts auf 18,1 % (3. Quartal 2016: 18,6 %).

Das bereinigte Ergebnis1,3 stieg um 13 % (währungsbereinigt: 14 %) auf 554 Mio € (1.-3. Quartal 2016: 491 Mio €). Im 3. Quartal 2017 stieg das bereinigte Ergebnis1,3 um 13 % (währungsbereinigt: 19 %) auf 175 Mio € (3. Quartal 2016: 155 Mio €).

Der operative Cashflow war mit 640 Mio € auf einem sehr guten Niveau, konnte jedoch den außergewöhnlich starken Wert des Vorjahres nicht erreichen (1.-3. Quartal 2016: 661 Mio €). Dies trifft auch auf die starke Cashflow-Marge von 13,4 % zu (1.-3. Quartal 2016: 14,8 %). Im 3. Quartal 2017 erreichte der operative Cashflow, trotz einer Vorauszahlung für das Biosimilars-Geschäft sowie gegenläufiger Währungsumrechnungseffekte starke 245 Mio € (3. Quartal 2016: 322 Mio €). Die Cashflow-Marge betrug 15,7 % (3. Quartal 2016: 21,3 %). Ohne die Vorauszahlung betrug der operative Cashflow 290 Mio € mit einer Marge von 18,6 %.

Fresenius Kabi bestätigt den Ausblick für das Jahr 2017 und erwartet ein organisches Umsatzwachstum zwischen 5 und 7 % sowie ein währungsbereinigtes EBIT-Wachstum von
6 bis 8 %4,5.

1 Vergleichbar mit Konzernausblick gem. ursprünglicher Definition: Vor akquisitionsbedingten Aufwendungen; vor Kosten für die Weiterentwicklung des Biosimilars-Geschäfts2 Vor akquisitionsbedingten Aufwendungen3 Ergebnis, das auf die Anteilseigner der Fresenius SE & Co. KGaA entfällt4 Vor akquisitionsbedingten Aufwendungen von ~50 Mio €5 Ohne Berücksichtigung von ~60 Mio € erwarteten Kosten für die Weiterentwicklung des Biosimilars-GeschäftsDetails zu den Bereinigungen finden Sie in den Überleitungsrechnungen auf den Seiten 15-16 im pdf-Dokument.

 

Fresenius Helios

Fresenius Helios ist Europas führender privater Krankenhausbetreiber. Zum Unternehmen gehören die Helios Kliniken in Deutschland und Quirónsalud in Spanien. Helios Kliniken betreibt 111 Kliniken, darunter 88 Akutkrankenhäuser sowie 23 Rehabilitationskliniken und versorgt jährlich mehr als 5,2 Millionen Patienten. Quirónsalud betreibt 44 Kliniken, 44 ambulante Gesundheitszentren sowie rund 300 Einrichtungen für betriebliches Gesundheitsmanagement und versorgt jährlich rund 9,7 Millionen Patienten.

  • 47 % Umsatzwachstum (4 % ohne Quirónsalud) im 3. Quartal
  • 33 % EBIT-Wachstum (9 % ohne Quirónsalud) im 3. Quartal
  • Ausblick 2017 bestätigt

Fresenius Helios steigerte den Umsatz um 47 % (organisch: 4 %) auf 6.422 Mio € (1.-3. Quartal 2016: 4.382 Mio €). Akquisitionen, im Wesentlichen der Erwerb von Quirónsalud, steigerten den Umsatz um 43 %. Im 3. Quartal 2017 steigerte Fresenius Helios den Umsatz um 47 % (organisch: 4 %) auf 2.166 Mio € (3. Quartal 2016: 1.470 Mio €).

Der Umsatz der Helios Kliniken2 stieg um 4 % (organisch: 4 %) auf 4.562 Mio € (1.-3. Quartal 2016: 4.382 Mio €). Im 3. Quartal 2017 steigerte Helios Kliniken2 den Umsatz um 4 % (organisch: 4 %) auf 1.524 Mio € (3. Quartal 2016: 1.470 Mio €). Quirónsalud wird seit 1. Februar 2017 konsolidiert. Der Umsatz von Quirónsalud betrug 1.860 Mio € (davon 642 Mio € im 3. Quartal 2017).

Der EBIT von Fresenius Helios stieg um 52 % auf 769 Mio € (1.-3. Quartal 2016: 507 Mio €), die EBIT-Marge auf 12,0 % (1.-3. Quartal 2016: 11,6 %). Im 3. Quartal 2017 stieg der EBIT um 33 % auf 232 Mio € (3. Quartal 2016: 175 Mio €). Aufgrund des erwarteten geringeren EBIT-Beitrags von Quirónsalud während der Sommermonate sank die EBIT-Marge auf 10,7 % (3. Quartal 2016: 11,9 %).

Der EBIT der Helios Kliniken2 stieg um 8 % auf 549 Mio € (1.-3. Quartal 2016: 507 Mio €), die EBIT-Marge auf 12,0 % (1.-3. Quartal 2016: 11,6 %). Im 3. Quartal 2017 stieg der EBIT der Helios Kliniken2 um 9 % auf 190 Mio € (3. Quartal 2016: 175 Mio €), die EBIT-Marge auf 12,5 % (3. Quartal 2016: 11,9 %). Der EBIT von Quirónsalud betrug 220 Mio € (davon 42 Mio € im 3. Quartal 2017). Die EBIT-Marge betrug 11,8 % (3. Quartal 2017: 6,5 %).

Das Ergebnis1 von Fresenius Helios erhöhte sich um 31 % auf 526 Mio € (1.-3. Quartal 2016: 402 Mio €). Im 3. Quartal 2017 stieg das Ergebnis1 um 9 % auf 153 Mio € (3. Quartal 2016: 140 Mio €).

Getrieben durch die erstmalige Konsolidierung von Quirónsalud und ein gutes operatives Ergebnis stieg der operative Cashflow um 28 % auf 560 Mio € (1.-3. Quartal 2016: 437 Mio €). Die Cashflow-Marge betrug 8,7 % (1.-3. Quartal 2016: 10,0 %).

Fresenius Helios bestätigt den Ausblick und erwartet für das Jahr 2017 ein organisches Umsatzwachstum von 3 bis 5 %2 und einen Umsatz von ~8,6 Mrd € (davon Quirónsalud ~2,5 Mrd €3). Der EBIT soll auf 1.020 bis 1.070 Mio € (davon Quirónsalud 300 bis 320 Mio €3) steigen.


1 Ergebnis, das auf die Anteilseigner der Fresenius SE & Co. KGaA entfällt2 Helios Kliniken Deutschland, exklusive Quirónsalud3 Beitrag von Quirónsalud für 11 Monate

 

Fresenius Vamed

Fresenius Vamed realisiert weltweit Projekte und erbringt Dienstleistungen für Krankenhäuser und andere Gesundheitseinrichtungen. Das Leistungsspektrum umfasst die gesamte Wertschöpfungskette: von der Entwicklung, Planung und schlüsselfertigen Errichtung über die Instandhaltung bis zum technischen Management und zur Gesamtbetriebsführung.

  • 9% Umsatzwachstum im Dienstleistungsgeschäft im 3. Quartal
  • Projektgeschäft mit starkem Auftragseingang von 285 Mio € im 3. Quartal
  • Ausblick 2017 bestätigt

Der Umsatz von Fresenius Vamed stieg um 1 % (organisch: 1 %) auf 748 Mio € (1.-3. Quartal 2016: 740 Mio €). Im Projektgeschäft fiel der Umsatz um 7 % auf 301 Mio  € (1.-3. Quartal 2016: 325 Mio  €). Im Dienstleistungsgeschäft erhöhte sich der Umsatz um 8 % auf 447 Mio  € (1.-3. Quartal 2016: 415 Mio €). Im 3. Quartal 2017 blieb der Umsatz mit 267 Mio €, im Vergleich zum Vorjahresquartal (3. Quartal 2016: 268 Mio €) nahezu unverändert.

Der EBIT stieg um 3 % auf 32 Mio € (1.-3. Quartal 2016: 31 Mio €). Die EBIT-Marge stieg auf 4,3 % (1.-3. Quartal 2016: 4,2 %). Im 3. Quartal 2017 blieb der EBIT mit 15 Mio € im Vergleich zum Vorjahresquartal unverändert. Die EBIT-Marge betrug 5,6 %.

Das Ergebnis1 blieb mit 21 Mio € auf Vorjahresniveau. Im 3. Quartal 2017 blieb das Ergebnis1 mit 10 Mio € ebenfalls unverändert (3. Quartal 2016: 10 Mio €).

Der Auftragseingang war mit 697 Mio € auf einem sehr guten Niveau (1.-3. Quartal 2016: 674 Mio €). Im 3. Quartal 2017 stieg der Auftragseingang um 36% auf 285 Mio €. Der Auftragsbestand zum 30. September 2017 erhöhte sich auf ein neues Allzeithoch von 2.345 Mio € (31. Dezember 2016: 1.961 Mio €).

Der Ausblick für das Jahr 2017 wird bestätigt. Fresenius Vamed erwartet ein organisches Umsatzwachstum von 5 bis 10 % und einen EBIT-Anstieg von 5 bis 10 %.

1 Ergebnis, das auf die Anteilseigner der VAMED AG entfällt

 

Telefonkonferenz

Anlässlich der Veröffentlichung der Ergebnisse für das 1.-3. Quartal 2017 findet am 2. November 2017 um 14.00 Uhr CET (9.00 Uhr EDT) eine Telefonkonferenz statt. Die Übertragung können Sie live über das Internet verfolgen unter www.fresenius.de/investoren. Nach der Telefonkonferenz steht Ihnen die Aufzeichnung als Mitschnitt zur Verfügung.

Erläuterungen zu den verwendeten Kennzahlen können Sie unserer Website entnehmen: www.fresenius.de/alternative-leistungskennzahlen.

 

Diese Mitteilung enthält zukunftsbezogene Aussagen, die gewissen Risiken und Unsicherheiten unterliegen. Die zukünftigen Ergebnisse können erheblich von den zur Zeit erwarteten Ergebnissen abweichen, und zwar aufgrund verschiedener Risikofaktoren und Ungewissheiten wie zum Beispiel Veränderungen der Geschäfts-, Wirtschafts- und Wettbewerbssituation, Gesetzesänderungen, Ergebnisse klinischer Studien, Wechselkursschwankungen, Ungewissheiten bezüglich Rechtsstreitigkeiten oder Untersuchungsverfahren und die Verfügbarkeit finanzieller Mittel. Fresenius übernimmt keinerlei Verantwortung, die in dieser Mitteilung enthaltenen zukunftsbezogenen Aussagen zu aktualisieren.

Angaben ohne explizite Zeitangabe beziehen sich auf den Zeitraum 1.-3. Quartal 2017

3. Quartal 2017:

  • Umsatz: 8,3 Mrd € (+12 %, +15 % währungsbereinigt)
  • EBIT1: 1.129 Mio € (+5 %, +9 % währungsbereinigt)
  • Konzernergebnis2,3 (bereinigt): 423 Mio € (+11 %, +14 % währungsbereinigt)
  • Konzernergebnis2: 396 Mio € (+4 %, +7 % währungsbereinigt)

1.-3. Quartal 2017:

  • Umsatz: 25,2 Mrd € (+16 %, +16 % währungsbereinigt)
  • EBIT1: 3.522 Mio € (+15 %, +15 % währungsbereinigt)
  • Konzernergebnis2,3 (bereinigt): 1.339 Mio € (+20 %, +20 % währungsbereinigt)
  • Konzernergebnis2: 1.303 Mio € (+17 %, +17 % währungsbereinigt)

Stephan Sturm, Vorstandsvorsitzender von Fresenius, sagte: „Fresenius hat in einem starken Quartal erneut kräftige Zuwächse bei Umsatz und Gewinn erreicht. Auch die Aussichten für unsere Geschäfte bleiben ausgezeichnet. Deswegen bestätigen wir unsere Ziele. Damit sind wir auf dem besten Weg zu einem weiteren Rekordjahr. Aus dieser Position der Stärke heraus werden wir unsere strategisch wichtigen Akquisitionen zügig abschließen und integrieren. So erweitern wir unser Angebot hochwertiger und bezahlbarer Medizin – zum Wohl unserer Patienten und unseres Unternehmens.“

Vor akquisitionsbedingten AufwendungenErgebnis, das auf die Anteilseigner der Fresenius SE & Co. KGaA entfälltVergleichbar mit Konzernausblick gem. ursprünglicher Definition: Vor akquisitionsbedingten Aufwendungen; vor Kosten für die Weiterentwicklung des Biosimilars-Geschäfts

Details zu den Bereinigungen finden Sie in den Überleitungsrechnungen auf den Seiten 15-16 im pdf-Dokument.

Konzernausblick für 2017 bestätigt

Fresenius bestätigt den Ausblick für das laufende Geschäftsjahr. Der Konzernumsatz soll währungsbereinigt um 15 bis 17 % steigen. Das Konzernergebnis1,2,3 soll währungsbereinigt um 19 bis 21 % wachsen.

Inklusive der Akquisition des Biosimilars-Geschäfts der Merck KGaA und pro forma der erwarteten Akquisition von Akorn soll der Verschuldungsgrad (Netto-Finanzverbindlichkeiten/EBITDA)4 am Jahresende 2017 rund 3,3 betragen.

16 % währungsbereinigter Umsatzanstieg

Der Konzernumsatz stieg um 16 % (währungsbereinigt: 16 %) auf 25.191 Mio € (1.-3. Quartal 2016: 21.651 Mio €). Das organische Wachstum betrug 6 %5. Akquisitionen trugen insgesamt 10 % zum Umsatzanstieg bei. Im 3. Quartal 2017 stieg der Konzernumsatz um 12 % (währungsbereinigt: 15 %) auf 8.297 Mio € (3. Quartal 2016: 7.433 Mio €). Währungsumrechnungseffekte minderten den Umsatz um 3 %. Sie ergaben sich im Wesentlichen aus der Abwertung des US-Dollar gegenüber dem Euro. Das organische Wachstum lag bei 6 %. Akquisitionen trugen 9 % zum Umsatzanstieg bei.

 


Ergebnis, das auf die Anteilseigner der Fresenius SE & Co. KGaA entfälltVor akquisitionsbedingten Aufwendungen von ~50 Mio €Ohne Berücksichtigung von ~60 Mio € erwarteten Kosten für die Weiterentwicklung des Biosimilars-GeschäftsNetto-Finanzverbindlichkeiten und EBITDA auf Basis durchschnittlicher Jahreswechselkurse; vor akquisitionsbedingten Aufwendungen von ~50 Mio €; ohne potenzielle weitere AkquisitionenOhne Effekte aus der Vergütungsnachzahlung für Behandlungen von US-Kriegsveteranen (VA-Nachzahlung) bei Fresenius Medical Care

Details zu den Bereinigungen finden Sie in den Überleitungsrechnungen auf den Seiten 15-16 im pdf-Dokument.

Konzernumsatz nach Regionen:

20 % bereinigter Konzernergebnisanstieg2,3 zu konstanten Wechselkursen

Der Konzern-EBITDA4 stieg um 16 % (währungsbereinigt: 16 %) auf 4.579 Mio € (1.-3. Quartal 2016: 3.959 Mio €). Der Konzern-EBIT4 stieg um 15 % (währungsbereinigt: 15 %) auf 3.522 Mio € (1.-3. Quartal 2016: 3.058 Mio €). Die EBIT-Marge4 betrug 14,0 % (1.-3. Quartal 2016: 14,1 %). Im 3. Quartal 2017 stieg der Konzern-EBIT4 um 5 % (währungsbereinigt: 9 %) auf 1.129 Mio € (3. Quartal 2016: 1.071 Mio €). Die EBIT-Marge4 betrug 13,6 % (3. Quartal 2016: 14,4 %).

Das Zinsergebnis4 stieg auf -484 Mio € (1.-3. Quartal 2016: -433 Mio €). Der Anstieg ist im Wesentlichen auf die Akquisitionsfinanzierung von Quirónsalud zurückzuführen.

Inklusive Effekte aus der VA-NachzahlungErgebnis, das auf die Anteilseigner der Fresenius SE & Co. KGaA entfälltVergleichbar mit Konzernausblick gem. ursprünglicher Definition: Vor akquisitionsbedingten Aufwendungen; vor Kosten für die Weiterentwicklung des Biosimilars-GeschäftsVor akquisitionsbedingten Aufwendungen

Details zu den Bereinigungen finden Sie in den Überleitungsrechnungen auf den Seiten 15-16 im pdf-Dokument.

Die Konzern-Steuerquote1 betrug 28,1 % (1.-3. Quartal 2016: 28,2 %). Im 3. Quartal 2017 lag die Steuerquote1 mit 27,4 % unter dem Vorjahresquartal (3. Quartal 2016: 27,9 %). Dies ist im Wesentlichen auf eine Neubewertung von zukünftig erwarteten Steuerzahlungen bei Fresenius Medical Care zurückzuführen.

Der auf nicht beherrschende Anteile entfallende Gewinn stieg auf 854 Mio € (1.-3. Quartal 2016: 768 Mio €). Davon entfielen 95 % auf nicht beherrschende Anteile an Fresenius Medical Care.

Das bereinigte Konzernergebnis2,3 stieg um 20 % (währungsbereinigt: 20 %) auf 1.339 Mio € (1.-3. Quartal 2016: 1.118 Mio €). Das bereinigte Ergebnis je Aktie2,3 erhöhte sich um 19 % (währungsbereinigt: 19 %) auf 2,42  € (1.-3. Quartal 2016: 2,04 €). Im 3. Quartal 2017 stieg das bereinigte Konzernergebnis2,3 um 11 % (währungsbereinigt: 14 %) auf 423 Mio € (3. Quartal 2016: 382 Mio €). Das bereinigte Ergebnis je Aktie2,3 stieg um 11 % (währungsbereinigt: 14 %) auf 0,77 € (3. Quartal 2016: 0,69 €).

Das Konzernergebnis vor akquisitionsbedingten Aufwendungen1,2 stieg um 19 % (währungsbereinigt: 19 %) auf 1.329 Mio € (1.-3. Quartal 2016: 1.118 Mio €). Das Ergebnis je Aktie1,2 erhöhte sich um 18 % (währungsbereinigt: 18 %) auf 2,40  € (1.-3. Quartal 2016: 2,04 €). Im 3. Quartal 2017 stieg das Konzernergebnis1,2 um 8 % (währungsbereinigt: 11 %) auf 413 Mio € (3. Quartal 2016: 382 Mio €). Das Ergebnis je Aktie1,2 stieg um 8 % (währungsbereinigt: 11 %) auf 0,75 € (3. Quartal 2016: 0,69 €).

Das Konzernergebnis2 stieg um 17 % (währungsbereinigt: 17 %) auf 1.303 Mio € (1.-3. Quartal 2016: 1.118 Mio €). Das Ergebnis je Aktie2 erhöhte sich um 15 % (währungsbereinigt: 15 %) auf 2,35  € (1.-3. Quartal 2016: 2,04 €). Im 3. Quartal 2017 stieg das Konzernergebnis2 um 4 % (währungsbereinigt: 7 %) auf 396 Mio € (3. Quartal 2016: 382 Mio €). Das Ergebnis je Aktie2 stieg um 3 % (währungsbereinigt: 6 %) auf 0,71 € (3. Quartal 2016: 0,69 €).

Vor akquisitionsbedingten AufwendungenErgebnis, das auf die Anteilseigner der Fresenius SE & Co. KGaA entfälltVergleichbar mit Konzernausblick gem. ursprünglicher Definition: Vor akquisitionsbedingten Aufwendungen; vor Kosten für die Weiterentwicklung des Biosimilars-Geschäfts

Details zu den Bereinigungen finden Sie in den Überleitungsrechnungen auf den Seiten 15-16 im pdf-Dokument.

Investitionen in Wachstum fortgesetzt
Fresenius investierte 1.137 Mio € in Sachanlagen (1.-3. Quartal 2016: 1.059 Mio €). Schwerpunkte bildeten Instandhaltungs- und Erweiterungsinvestitionen in Dialysezentren, Produktionsstätten sowie Krankenhäuser und Tageskliniken. Das Akquisitionsvolumen betrug 6.662 Mio € (1.-3. Quartal 2016: 592 Mio €) und betraf im Wesentlichen die Akquisitionen von Quirónsalud sowie des Biosimilars-Geschäfts der Merck KGaA.

Starke Cashflow-Entwicklung
Der operative Cashflow stieg um 24 % auf 2.821 Mio € (1.-3. Quartal 2016: 2.273 Mio €). Die Cashflow-Marge erhöhte sich auf 11,2 % (1.-3. Quartal 2016: 10,5 %). Im 3. Quartal 2017 wuchs der operative Cashflow um 21 % auf 1.138 Mio € (3. Quartal 2016: 940 Mio €). Die Marge stieg auf 13,7 % (3. Quartal 2016: 12,6 %).

Der Free Cashflow vor Akquisitionen und Dividenden stieg um 41 % auf 1.705 Mio € (1.-3. Quartal 2016: 1.206 Mio €). Der Free Cashflow nach Akquisitionen und Dividenden betrug -5.233 Mio € (1.-3. Quartal 2016: 252 Mio €).

Solide Vermögens- und Kapitalstruktur
Die Bilanzsumme des Konzerns erhöhte sich um 14 % (währungsbereinigt: 20 %) auf 53.097 Mio € (31. Dezember 2016: 46.697 Mio €). Der Anstieg ist im Wesentlichen auf die Akquisition von Quirónsalud zurückzuführen. Die kurzfristigen Vermögenswerte stiegen um 10 % (währungsbereinigt: 16 %) auf 12.870 Mio € (31. Dezember 2016: 11.744 Mio €). Die langfristigen Vermögenswerte stiegen um 15 % (währungsbereinigt: 22 %) auf 40.227 Mio € (31. Dezember 2016: 34.953 Mio €).

Das Eigenkapital stieg um 2 % (währungsbereinigt: 10 %) auf 21.167 Mio € (31. Dezember 2016: 20.849 Mio €). Die Eigenkapitalquote lag bei 39,9 % (31. Dezember 2016: 44,6 %).

Die Finanzverbindlichkeiten des Konzerns stiegen um 32 % (währungsbereinigt: 37 %) auf 19.496 Mio € (31. Dezember 2016: 14.780 Mio €). Der Anstieg ist im Wesentlichen auf die Akquisitionsfinanzierung von Quirónsalud zurückzuführen. Der Netto-Verschuldungsgrad lag zum 30. September 2017 bei 2,971,2, (31. Dezember 2016: 2,331; pro forma Quirónsalud 3,091).

Netto-Finanzverbindlichkeiten und EBITDA jeweils zu durchschnittlichen Wechselkursen der vorhergehenden zwölf Monate gerechnetVor akquisitionsbedingten Aufwendungen

Zahl der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gestiegen
Zum 30. September 2017 stieg die Anzahl der Mitarbeiter im Konzern um 17 % auf 271.676 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (31. Dezember 2016: 232.873).

Die Unternehmensbereiche

Fresenius Medical Care

Fresenius Medical Care ist der weltweit führende Anbieter von Produkten und Dienstleistungen für Menschen mit chronischem Nierenversagen. Zum 30. September 2017 behandelte Fresenius Medical Care 317.792 Patienten in 3.714 Dialysekliniken. Im Bereich Versorgungsmanagement baut das Unternehmen sein Angebot zusätzlicher medizinischer Dienstleistungen rund um die Dialyse aus.

  • Solides 3. Quartal trotz Naturkatastrophen in Nordamerika
  • 8 % währungsbereinigtes Umsatzwachstum im 3. Quartal
  • Ausblick 2017 bestätigt2

Fresenius Medical Care steigerte den Umsatz um 10 % (währungsbereinigt: 10 %, organisch: 7 %) auf 13.355 Mio € (1.-3. Quartal 2016: 12.153 Mio €). Akquisitionen sowie die Vergütungsnachzahlung für Behandlungen von US-Kriegsveteranen (VA-Nachzahlung) trugen insgesamt 3 % zum Umsatzanstieg bei. Im 3. Quartal 2017 stieg der Umsatz um 3 % (währungsbereinigt: 8 %, organisch: 6 %) auf 4.336 Mio € (3. Quartal 2016: 4.211 Mio €).

Der Umsatz mit Gesundheitsdienstleistungen (Dialysedienstleistungen und Versorgungsmanagement) stieg um 11 % (währungsbereinigt: 10 %) auf 10.950 Mio € (1.-3. Quartal 2016: 9.910 Mio €). Der Produktumsatz stieg um 7 % (währungsbereinigt: 7 %) auf 2.404 Mio € (1.-3. Quartal 2016: 2.244 Mio €).

In Nordamerika erhöhte sich der Umsatz um 10 % (währungsbereinigt: 10 %) auf 9.715 Mio € (1.-3. Quartal 2016: 8.828 Mio €). Der Umsatz mit Gesundheitsdienstleistungen stieg um 10 % (währungsbereinigt: 10 %) auf 9.086 Mio € (1.-3. Quartal 2016: 8.224 Mio €). Der Produktumsatz erhöhte sich um 4 % (währungsbereinigt: 4 %) auf 629 Mio € (1.-3. Quartal 2016: 604 Mio €).

Der Umsatz außerhalb Nordamerikas stieg um 9 % (währungsbereinigt: 10 %) auf 3.628 Mio € (1.-3. Quartal 2016: 3.315 Mio €). Der Umsatz mit Gesundheitsdienstleistungen stieg um 11 % (währungsbereinigt: 11 %) auf 1.864 Mio € (1.-3.Quartal 2016: 1.686 Mio €).

Ergebnis, das auf die Anteilseigner der Fresenius Medical Care AG & Co. KGaA entfälltOhne Effekte aus der VA-Nachzahlung und die Kosten im Zusammenhang mit Naturkatastrophen

Der Produktumsatz stieg um 8 % (währungsbereinigt: 8 %) auf 1.764 Mio € (1.-3. Quartal 2016: 1.630 Mio €).

Der EBIT stieg um 10 % (währungsbereinigt: 10 %) auf 1.843 Mio  € (1.-3. Quartal 2016: 1.679 Mio €). Die EBIT-Marge betrug 13,8 % (1.-3. Quartal 2016: 13,8 %). Im 3. Quartal 2017 war der EBIT mit 608 Mio € (3. Quartal 2016: 611 Mio €) auf Vorjahresniveau (stieg währungsbereinigt um 4 %). Währungseffekte, geringere Ergebnisbeiträge aus gefäßchirurgischen Dienstleistungen, höhere Kosten im US-Apothekengeschäft und die Kosten im Zusammenhang mit Naturkatastrophen hatten einen negativen Effekt. Organisches Wachstum und niedrigere Ausgaben für Forschung und Entwicklung wirkten positiv. Die EBIT-Marge lag bei 14,0 % (3. Quartal 2016: 14,5 %).

Das Ergebnis1 stieg um 13 % (währungsbereinigt: 14 %) auf 886 Mio € (1.-3. Quartal 2016: 781 Mio €). Vergleichbar mit dem Konzernausblick gemäß ursprünglicher Definition, das heißt ohne die Effekte aus der VA-Nachzahlung und die Kosten im Zusammenhang mit Naturkatastrophen betrug der währungsbereinigte Anstieg 8 %. Im 3. Quartal 2017 erhöhte sich das Ergebnis1 um 2 % (währungsbereinigt: 6 %) auf 309 Mio € (3. Quartal 2016: 304 Mio €). Ohne die Effekte aus der VA-Nachzahlung und die Kosten im Zusammenhang mit Naturkatastrophen betrug der Anstieg 5 % (währungsbereinigt: 8 %).

Der operative Cashflow stieg um 43 % auf 1.664 Mio € (1.-3. Quartal 2016: 1.160 Mio €) mit einer Cashflow-Marge von 12,5 % (1.-3. Quartal 2016: 9,5 %). Im 3. Quartal 2017 stieg der operative Cashflow um 56 % auf 612 Mio € (3. Quartal 2016: 393 Mio €). Die Cashflow-Marge lag bei 14,1 % (3. Quartal 2016: 9,3 %). Der Anstieg ist hauptsächlich auf eine freiwillige Zuführung zum Pensionsplanvermögen in den USA im Vorjahresquartal sowie auf weitere Positionen des Nettoumlaufvermögens zurückzuführen.

Fresenius Medical Care bestätigt den Ausblick für das Jahr 2017. Die Gesellschaft erwartet weiterhin ein währungsbereinigtes Umsatzwachstum von 8 bis 10 %2 . Das Ergebnis1,3 soll währungsbereinigt um 7 bis 9 % im Jahr 2017 steigen.

Weitere Informationen: Siehe Investor News Fresenius Medical Care unter www.freseniusmedicalcare.com/de.

Ergebnis, das auf die Anteilseigner der Fresenius Medical Care AG & Co. KGaA entfälltOhne Effekte aus der VA-NachzahlungOhne Effekte aus der VA-Nachzahlung und die Kosten im Zusammenhang mit Naturkatastrophen

Fresenius Kabi

Fresenius Kabi ist spezialisiert auf intravenös zu verabreichende generische Arzneimittel, klinische Ernährung und Infusionstherapien für schwer und chronisch kranke Menschen im Krankenhaus und im ambulanten Bereich. Das Unternehmen ist ferner ein führender Anbieter von medizintechnischen Geräten und Produkten der Transfusionstechnologie.

  • 7 % organisches Umsatzwachstum im 3. Quartal mit positiven Beiträgen aus allen Regionen
  • 11 % bereinigtes EBIT-Wachstum2 (zu konstanten Wechselkursen) im 3. Quartal
  • Ausblick 2017 bestätigt

Fresenius Kabi steigerte den Umsatz um 7 % (währungsbereinigt: 7 %, organisch: 7 %) auf 4.764 Mio € (1.-3. Quartal 2016: 4.457 Mio €). Akquisitionen/Desinvestitionen hatten keinen wesentlichen Einfluss auf den Umsatz. Im 3. Quartal 2017 stieg der Umsatz um 3 % (währungsbereinigt: 7 %, organisch: 7 %) auf 1.562 Mio € (3. Quartal 2016: 1.511 Mio €). Währungsumrechnungseffekte minderten den Umsatz um 4 %. Sie ergaben sich aus der Abwertung verschiedener Währungen gegenüber dem Euro, insbesondere des US-Dollar und des chinesischen Yuan.

Der Umsatz in Europa stieg um 4 % (organisch: 5 %) auf 1.635 Mio € (1.-3. Quartal 2016: 1.569 Mio €). Im 3. Quartal 2017 stieg der Umsatz um 3 % (organisch: 4 %) auf 538 Mio € (3. Quartal 2016: 521 Mio €).

In Nordamerika erhöhte sich der Umsatz um 7 % (organisch: 6 %) auf 1.736 Mio € (1.-3. Quartal 2016: 1.628 Mio €). Im 3. Quartal 2017 stieg der Umsatz in Nordamerika um 1 % (organisch: 7 %) auf 549 Mio € (3. Quartal 2016: 542 Mio €).

Der Umsatz in der Region Asien-Pazifik stieg um 9 % (organisch: 11 %) auf 894 Mio € (1.-3. Quartal 2016: 821 Mio €). Im 3. Quartal 2017 stieg der Umsatz um 8 % (organisch: 12 %) auf 312 Mio € (3. Quartal 2016: 290 Mio €). In Lateinamerika/Afrika stieg der Umsatz um 14 % (organisch: 10 %) auf 499 Mio € (1.-3. Quartal 2016: 439 Mio €). Im 3. Quartal 2017 stieg der Umsatz um 3 % (organisch: 8 %) auf 163 Mio € (3. Quartal 2016: 158 Mio €).

Vor akquisitionsbedingten AufwendungenVergleichbar mit Konzernausblick gem. ursprünglicher Definition: Vor akquisitionsbedingten Aufwendungen; vor Kosten für die Weiterentwicklung des Biosimilars-GeschäftsErgebnis, das auf die Anteilseigner der Fresenius SE & Co. KGaA entfällt

Details zu den Bereinigungen finden Sie in den Überleitungsrechnungen auf den Seiten 15-16 im pdf-Dokument.

Der bereinigte EBIT1 stieg um 6 % (währungsbereinigt: 7 %) auf 919 Mio € (1.-3. Quartal 2016: 863 Mio €). Die bereinigte EBIT-Marge1 betrug 19,3 % (1.-3. Quartal 2016: 19,4 %). Im 3. Quartal 2017 stieg der bereinigte EBIT1 um 6 % (währungsbereinigt: 11 %) auf 297 Mio € (3. Quartal 2016: 281 Mio €), trotz Kosten im Zusammenhang mit dem Wirbelsturm Maria auf Puerto Rico. Die bereinigte EBIT-Marge1 stieg auf 19,0 % (3. Quartal 2016: 18,6 %).

Der EBIT2 stieg um 5 % (währungsbereinigt: 6 %) auf 905 Mio € (1.-3. Quartal 2016: 863 Mio €). Die EBIT-Marge2 betrug 19,0 % (1.-3. Quartal 2016: 19,4 %). Im 3. Quartal 2017 stieg der EBIT2 um 1 % (währungsbereinigt: 6 %) auf 283 Mio € (3. Quartal 2016: 281 Mio €). Die EBIT-Marge2 fiel aufgrund von Kosten in Höhe von 14 Mio € für die Weiterentwicklung des Biosimilars-Geschäfts auf 18,1 % (3. Quartal 2016: 18,6 %).

Das bereinigte Ergebnis1,3 stieg um 13 % (währungsbereinigt: 14 %) auf 554 Mio € (1.-3. Quartal 2016: 491 Mio €). Im 3. Quartal 2017 stieg das bereinigte Ergebnis1,3 um 13 % (währungsbereinigt: 19 %) auf 175 Mio € (3. Quartal 2016: 155 Mio €).

Der operative Cashflow war mit 640 Mio € auf einem sehr guten Niveau, konnte jedoch den außergewöhnlich starken Wert des Vorjahres nicht erreichen (1.-3. Quartal 2016: 661 Mio €). Dies trifft auch auf die starke Cashflow-Marge von 13,4 % zu (1.-3. Quartal 2016: 14,8 %). Im 3. Quartal 2017 erreichte der operative Cashflow, trotz einer Vorauszahlung für das Biosimilars-Geschäft sowie gegenläufiger Währungsumrechnungseffekte starke 245 Mio € (3. Quartal 2016: 322 Mio €). Die Cashflow-Marge betrug 15,7 % (3. Quartal 2016: 21,3 %). Ohne die Vorauszahlung betrug der operative Cashflow 290 Mio € mit einer Marge von 18,6 %.

Fresenius Kabi bestätigt den Ausblick für das Jahr 2017 und erwartet ein organisches Umsatzwachstum zwischen 5 und 7 % sowie ein währungsbereinigtes EBIT-Wachstum von
6 bis 8 %4,5.

Vergleichbar mit Konzernausblick gem. ursprünglicher Definition: Vor akquisitionsbedingten Aufwendungen; vor Kosten für die Weiterentwicklung des Biosimilars-GeschäftsVor akquisitionsbedingten AufwendungenErgebnis, das auf die Anteilseigner der Fresenius SE & Co. KGaA entfälltVor akquisitionsbedingten Aufwendungen von ~50 Mio €Ohne Berücksichtigung von ~60 Mio € erwarteten Kosten für die Weiterentwicklung des Biosimilars-Geschäfts

Details zu den Bereinigungen finden Sie in den Überleitungsrechnungen auf den Seiten 15-16 im pdf-Dokument.

Fresenius Helios

Fresenius Helios ist Europas führender privater Krankenhausbetreiber. Zum Unternehmen gehören die Helios Kliniken in Deutschland und Quirónsalud in Spanien. Helios Kliniken betreibt 111 Kliniken, darunter 88 Akutkrankenhäuser sowie 23 Rehabilitationskliniken und versorgt jährlich mehr als 5,2 Millionen Patienten. Quirónsalud betreibt 44 Kliniken, 44 ambulante Gesundheitszentren sowie rund 300 Einrichtungen für betriebliches Gesundheitsmanagement und versorgt jährlich rund 9,7 Millionen Patienten.

  • 47 % Umsatzwachstum (4 % ohne Quirónsalud) im 3. Quartal
  • 33 % EBIT-Wachstum (9 % ohne Quirónsalud) im 3. Quartal
  • Ausblick 2017 bestätigt

Fresenius Helios steigerte den Umsatz um 47 % (organisch: 4 %) auf 6.422 Mio € (1.-3. Quartal 2016: 4.382 Mio €). Akquisitionen, im Wesentlichen der Erwerb von Quirónsalud, steigerten den Umsatz um 43 %. Im 3. Quartal 2017 steigerte Fresenius Helios den Umsatz um 47 % (organisch: 4 %) auf 2.166 Mio € (3. Quartal 2016: 1.470 Mio €).

Der Umsatz der Helios Kliniken2 stieg um 4 % (organisch: 4 %) auf 4.562 Mio € (1.-3. Quartal 2016: 4.382 Mio €). Im 3. Quartal 2017 steigerte Helios Kliniken2 den Umsatz um 4 % (organisch: 4 %) auf 1.524 Mio € (3. Quartal 2016: 1.470 Mio €). Quirónsalud wird seit 1. Februar 2017 konsolidiert. Der Umsatz von Quirónsalud betrug 1.860 Mio € (davon 642 Mio € im 3. Quartal 2017).

Der EBIT von Fresenius Helios stieg um 52 % auf 769 Mio € (1.-3. Quartal 2016: 507 Mio €), die EBIT-Marge auf 12,0 % (1.-3. Quartal 2016: 11,6 %). Im 3. Quartal 2017 stieg der EBIT um 33 % auf 232 Mio € (3. Quartal 2016: 175 Mio €). Aufgrund des erwarteten geringeren EBIT-Beitrags von Quirónsalud während der Sommermonate sank die EBIT-Marge auf 10,7 % (3. Quartal 2016: 11,9 %).

Der EBIT der Helios Kliniken2 stieg um 8 % auf 549 Mio € (1.-3. Quartal 2016: 507 Mio €), die EBIT-Marge auf 12,0 % (1.-3. Quartal 2016: 11,6 %). Im 3. Quartal 2017 stieg der EBIT der Helios Kliniken2 um 9 % auf 190 Mio € (3. Quartal 2016: 175 Mio €), die EBIT-Marge auf 12,5 % (3. Quartal 2016: 11,9 %). Der EBIT von Quirónsalud betrug 220 Mio € (davon 42 Mio € im 3. Quartal 2017). Die EBIT-Marge betrug 11,8 % (3. Quartal 2017: 6,5 %).

Das Ergebnis1 von Fresenius Helios erhöhte sich um 31 % auf 526 Mio € (1.-3. Quartal 2016: 402 Mio €). Im 3. Quartal 2017 stieg das Ergebnis1 um 9 % auf 153 Mio € (3. Quartal 2016: 140 Mio €).

Getrieben durch die erstmalige Konsolidierung von Quirónsalud und ein gutes operatives Ergebnis stieg der operative Cashflow um 28 % auf 560 Mio € (1.-3. Quartal 2016: 437 Mio €). Die Cashflow-Marge betrug 8,7 % (1.-3. Quartal 2016: 10,0 %).

Fresenius Helios bestätigt den Ausblick und erwartet für das Jahr 2017 ein organisches Umsatzwachstum von 3 bis 5 %2 und einen Umsatz von ~8,6 Mrd € (davon Quirónsalud ~2,5 Mrd €3). Der EBIT soll auf 1.020 bis 1.070 Mio € (davon Quirónsalud 300 bis 320 Mio €3) steigen.

Ergebnis, das auf die Anteilseigner der Fresenius SE & Co. KGaA entfälltHelios Kliniken Deutschland, exklusive QuirónsaludBeitrag von Quirónsalud für 11 Monate

Fresenius Vamed

Fresenius Vamed realisiert weltweit Projekte und erbringt Dienstleistungen für Krankenhäuser und andere Gesundheitseinrichtungen. Das Leistungsspektrum umfasst die gesamte Wertschöpfungskette: von der Entwicklung, Planung und schlüsselfertigen Errichtung über die Instandhaltung bis zum technischen Management und zur Gesamtbetriebsführung.

  • 9% Umsatzwachstum im Dienstleistungsgeschäft im 3. Quartal
  • Projektgeschäft mit starkem Auftragseingang von 285 Mio € im 3. Quartal
  • Ausblick 2017 bestätigt

Der Umsatz von Fresenius Vamed stieg um 1 % (organisch: 1 %) auf 748 Mio € (1.-3. Quartal 2016: 740 Mio €). Im Projektgeschäft fiel der Umsatz um 7 % auf 301 Mio  € (1.-3. Quartal 2016: 325 Mio  €). Im Dienstleistungsgeschäft erhöhte sich der Umsatz um 8 % auf 447 Mio  € (1.-3. Quartal 2016: 415 Mio €). Im 3. Quartal 2017 blieb der Umsatz mit 267 Mio €, im Vergleich zum Vorjahresquartal (3. Quartal 2016: 268 Mio €) nahezu unverändert.

Der EBIT stieg um 3 % auf 32 Mio € (1.-3. Quartal 2016: 31 Mio €). Die EBIT-Marge stieg auf 4,3 % (1.-3. Quartal 2016: 4,2 %). Im 3. Quartal 2017 blieb der EBIT mit 15 Mio € im Vergleich zum Vorjahresquartal unverändert. Die EBIT-Marge betrug 5,6 %.

Das Ergebnis1 blieb mit 21 Mio € auf Vorjahresniveau. Im 3. Quartal 2017 blieb das Ergebnis1 mit 10 Mio € ebenfalls unverändert (3. Quartal 2016: 10 Mio €).

Der Auftragseingang war mit 697 Mio € auf einem sehr guten Niveau (1.-3. Quartal 2016: 674 Mio €). Im 3. Quartal 2017 stieg der Auftragseingang um 36% auf 285 Mio €. Der Auftragsbestand zum 30. September 2017 erhöhte sich auf ein neues Allzeithoch von 2.345 Mio € (31. Dezember 2016: 1.961 Mio €).

Der Ausblick für das Jahr 2017 wird bestätigt. Fresenius Vamed erwartet ein organisches Umsatzwachstum von 5 bis 10 % und einen EBIT-Anstieg von 5 bis 10 %.

Ergebnis, das auf die Anteilseigner der VAMED AG entfällt

Telefonkonferenz

Anlässlich der Veröffentlichung der Ergebnisse für das 1.-3. Quartal 2017 findet am 2. November 2017 um 14.00 Uhr CET (9.00 Uhr EDT) eine Telefonkonferenz statt. Die Übertragung können Sie live über das Internet verfolgen unter www.fresenius.de/medien-termine. Nach der Telefonkonferenz steht Ihnen die Aufzeichnung als Mitschnitt zur Verfügung.

Erläuterungen zu den verwendeten Kennzahlen können Sie unserer Website entnehmen: www.fresenius.de/alternative-leistungskennzahlen.

 

Diese Mitteilung enthält zukunftsbezogene Aussagen, die gewissen Risiken und Unsicherheiten unterliegen. Die zukünftigen Ergebnisse können erheblich von den zur Zeit erwarteten Ergebnissen abweichen, und zwar aufgrund verschiedener Risikofaktoren und Ungewissheiten wie zum Beispiel Veränderungen der Geschäfts-, Wirtschafts- und Wettbewerbssituation, Gesetzesänderungen, Ergebnisse klinischer Studien, Wechselkursschwankungen, Ungewissheiten bezüglich Rechtsstreitigkeiten oder Untersuchungsverfahren und die Verfügbarkeit finanzieller Mittel. Fresenius übernimmt keinerlei Verantwortung, die in dieser Mitteilung enthaltenen zukunftsbezogenen Aussagen zu aktualisieren.

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