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Bad Homburg – 06. April 2005 – Die Fresenius Medical Care AG (Börse Frankfurt: FME, FME3) (Börse New York: FMS, FMS-p), der weltweit führende Anbieter von Dialyseprodukten und Dialysedienstleistungen, gab heute bekannt, dass ihre nordamerikanische Tochtergesellschaft, Fresenius Medical Care Holdings, Inc. am 1. April 2005 eine so genannte Subpoena („Vorlageverfügung") der US-Justizbehörden mit Sitz in St. Louis (Missouri) erhalten hat. Mit der Vorlageverfügung werden Geschäftsunterlagen unter anderem über klinische Qualitätsprogramme, Aktivitäten zur Geschäftsentwicklung, Vergütungen für Klinikleiter und Beziehungen mit Ärzten, Joint Ventures und die Anämie-Behandlungstherapie für einen Zeitraum vom
1. Dezember 1996 bis heute angefordert.

Die Vorlageverfügung wurde in Verbindung mit zivil- und strafrechtlichen Voruntersuchungen zugesandt. Das Unternehmen wird mit den US-Justizbehörden zusammenarbeiten. Nach dem derzeitigen Kenntnisstand des Unternehmens haben die US-Justizbehörden neben dieser Vorlageverfügung keine weitergehenden rechtlichen Verfahren eingeleitet. Inwieweit zukünftig weitergehende Verfahren eingeleitet werden könnten oder wann diese Untersuchung abgeschlossen sein wird, lässt sich nach derzeitigem Kenntnisstand nicht beantworten. Bereits am Dienstag, dem 5. April 2005, fand ein erstes Gespräch mit den US-Justizbehörden in Missouri über die der Vorlageverfügung zugrunde liegenden Sachverhalte statt. Das Unternehmen ist sehr darum bemüht, sich mit Vertretern der US-Justizbehörden persönlich zu treffen, um den Umfang der Vorlageverfügung und die Vorlage von aussagekräftigen Unterlagen zu besprechen.

Herr Dr. Ben Lipps, Vorstandsvorsitzender von Fresenius Medical Care: „Wir haben Verständnis dafür, dass die Regierung sowohl das Recht als auch die Verpflichtung hat, Vorhaltungen nachzugehen. Darüber hinaus haben wir aber auch schon zuvor in anderem Zusammenhängen mehrfach auf unser globales Engagement zur Erreichung höchster Qualitätsanforderungen im Bereich von Compliance hingewiesen. Aufgrund unserer internen Kontrollsysteme und unserer Prozesse, die wir im Rahmen unseres Compliance-Programms und des „Corporate Integrity Programms" befolgen, stehe ich den in dieser Vorlageverfügung genannten Sachverhalten sehr zuversichtlich gegenüber. Wir werden diese Gelegenheit nutzen, um unser Compliance-Programm den zuständigen Stellen zu erläutern und gemeinsam zu besprechen."

Die Fresenius Medical Care AG ist der weltweit führende Anbieter von Produkten und Dienstleistungen für Patienten mit chronischem Nierenversagen, einer Krankheit die mehr als 1,3 Millionen Menschen weltweit betrifft. Mit einem Netzwerk von 1.610 Dialysekliniken in Nordamerika, Europa, Asien, Lateinamerika und Afrika betreut Fresenius Medical Care rund 124.400 Dialysepatienten. Fresenius Medical Care ist ebenfalls der weltweit führende Anbieter von Dialyseprodukten wie zum Beispiel Hämodialyse-Maschinen, Dialysatoren und damit verbundenen Einweg-Produkten.Für weitere Informationen über Fresenius Medical Care, besuchen Sie unsere Webseite unter: www.fmc-ag.de.


Diese Mitteilung enthält zukunftsbezogene Aussagen, die gewissen Risiken und Unsicherheiten unterliegen. Die zukünftigen Ergebnisse können erheblich von den zur Zeit erwarteten Ergebnissen abweichen, und zwar aufgrund verschiedener Risikofaktoren und Ungewissheiten wie z.B. Veränderungen der Geschäfts-, Wirtschafts-, und Wettbewerbssituation, Gesetzesänderungen, Wechselkursschwankungen, Ungewissheiten bezüglich Rechtsstreitigkeiten oder Untersuchungsverfahren und die Verfügbarkeit finanzieller Mittel. Diese und andere Risiken und Ungewissheiten sind in den Berichten der Gesellschaft detailliert, die der US-Börsenaufsichtskommission vorgelegt werden. Fresenius Medical Care übernimmt keinerlei Verantwortung, die in dieser Mitteilung enthaltenen zukunftsbezogenen Aussagen zu aktualisieren.

Der Bad Homburger Gesundheitskonzern Fresenius feiert heute das Richtfest für den Erweiterungsbau der Konzernzentrale in der Else-Kröner-Straße. Mit dem Einzug der letzten Decke ist der Rohbau der zwei
L-förmigen Gebäude nun fertig gestellt. Die Bauarbeiten für die beiden Häuser, die ein modernes Konferenzzentrum umschließen und auf rund 11.000 Quadratmeter Brutto-Geschossfläche Büroarbeitsplätze für rund 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bieten, verlaufen weiterhin plangemäß. Sie hatten im September 2004 mit dem ersten Spatenstich begonnnen und sollen im Frühjahr 2006 mit der Fertigstellung der Inneneinrichtung und der Außenanlagen abgeschlossen sein. „Fresenius ist in den letzten Jahren international weiter schnell gewachsen, so dass wir auch in der Bad Homburger Zentrale zusätzliche Stellen schaffen konnten", sagte Stephan Sturm, Vorstand Finanzen und Arbeitsdirektor der Fresenius AG, anlässlich des Richtfests. „Der Erweiterungsbau mit Arbeitsplätzen für rund 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ist sichtbarer Beleg für diese positive Entwicklung." Insgesamt beschäftigt Fresenius in Bad Homburg mehr als 1.700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Fresenius ist ein weltweit tätiger Gesundheitskonzern mit Produkten und Dienstleistungen für die Dialyse, das Krankenhaus und die medizinische Versorgung von Patienten zu Hause. Der Umsatz belief sich in 2004 auf 7,27 Milliarden Euro. Zum 31.12.2004 beschäftigte der Fresenius-Konzern weltweit 68.494 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Das Werk Schweinfurt der Fresenius Medical Care AG hat beim länder- und branchenübergreifenden Wettbewerb „Die beste Fabrik 2005" den zweiten Platz belegt. Der Preis wird von der französischen Managementschule INSEAD und der Wissenschaftlichen Hochschule für Unternehmensführung (WHU) Koblenz vergeben. INSEAD und WHU zeichnen seit 1995 jährlich europäische Unternehmen für exzellentes Produktionsmanagement aus, das ihnen einen dauerhaften Wettbewerbsvorteil garantiert. Bereits im Jahr 1999 hat die Schweinfurter Produktionsstätte von Fresenius Medical Care schon einmal den zweiten Platz errungen.

„Die erneute Auszeichnung ist eine Bestätigung, dass unser Werk auch für die nächsten Jahre strategisch hervorragend gerüstet ist", sagt der stellvertretende Werksleiter Rolf Näder. „Mitarbeiter, Betriebsrat und Werksleitung arbeiten jeden Tag gemeinsam daran, durch Effizienz und Innovation der Arbeitsorganisation und Arbeitszeitmodellen einen international wettbewerbsfähigen Standort zu gestalten. Darauf sind wir sehr stolz." Die Jury lobt in ihrer Begründung vor allem die informelle Kommunikationskultur, die enge Zusammenarbeit mit dem Betriebsrat und die flexiblen Arbeitszeiten im Werk Schweinfurt. „Zudem richtet das Unternehmen trotz erreichter Marktführerschaft seine Wachstumsstrategie klar auf globale Zielmärkte aus und profiliert sich durch ein hohes Qualitätsniveau und einen starken Kundenfokus", betont Professor Arnd Huchzermeier von der WHU.

Die mehr als 650 Beschäftigten entwickeln und produzieren in dem seit 1979 bestehenden Werk Dialysegeräte für die Behandlung von Patienten mit chronischem Nierenversagen, der „Blutwäsche". „Fresenius Medical Care hat als Innovationsführer und durch enge Zusammenarbeit mit den Dialysekliniken maßgeblich dazu beigetragen, dass sich die Qualität der Therapie erheblich verbessert hat und die Betriebskosten für die Anwender gesunken sind", sagt Professor Huchzermeier. Im vergangenen Jahr konnte das Werk die Produktion von Dialysegeräten für die Märkte außerhalb Nordamerikas um nahezu 20 Prozent steigern.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Werks Schweinfurt arbeiten in Gruppen, die für die einzelnen Märkte zuständig sind und als eigenständige Unternehmer im Unternehmen handeln. Dabei übernimmt jedes Team Verantwortung für Kosten, Bestände, Liefertermine und die Qualität der Produkte. „Produktions- und Entwicklungsstandorte müssen umdenken und sich als Dienstleister für den Vertrieb sehen. Das ist unser Anspruch, den wir täglich erfüllen", sagte Näder. Dafür erhielt das Werk bereits im Jahr 2000 einen weiteren internationalen, branchenübergreifenden Preis, den deutschen „Global Excellence in Operations Award" der Unternehmensberatung A.T. Kearney. Die Juroren hoben schon damals die besonders effizient organisierte Entwicklung und Herstellung von Dialysemaschinen hervor.

Der Preis „Die Beste Fabrik 2005" soll im Herbst bei einem Managementsymposium in Deutschland an die nationalen Gewinner überreicht werden.

Die Fresenius Medical Care AG ist der weltweit führende Anbieter von Produkten und Dienstleistungen für Patienten mit chronischem Nierenversagen, einer Krankheit die mehr als 1,3 Millionen Menschen weltweit betrifft. Mit einem Netzwerk von 1.610 Dialysekliniken in Nordamerika, Europa, Asien Lateinamerika und Afrika betreut Fresenius Medical Care rund 124.400 Dialysepatienten. Fresenius Medical Care ist ebenfalls der weltweit führende Anbieter von Dialyseprodukten wie zum Beispiel Hämodialyse-Maschinen, Dialysatoren und damit verbundenen Einweg-Produkten.

Weitere Informationen erhalten Sie im Internet:

Diese Mitteilung enthält zukunftsbezogene Aussagen, die gewissen Risiken und Unsicherheiten unterliegen. Die zukünftigen Ergebnisse können erheblich von den zur Zeit erwarteten Ergebnissen abweichen, und zwar aufgrund verschiedener Risikofaktoren und Ungewissheiten wie z.B. Veränderungen der Geschäfts-, Wirtschafts-, und Wettbewerbssituation, Gesetzesänderungen, Ergebnisse klinischer Studien, Wechselkursschwankungen, Ungewissheiten bezüglich Rechtsstreitigkeiten oder Untersuchungsverfahren und die Verfügbarkeit finanzieller Mittel. Fresenius übernimmt keinerlei Verantwortung, die in dieser Mitteilung enthaltenen zukunftsbezogenen Aussagen zu aktualisieren.

Die Fresenius Medical Care AG (Börse Frankfurt: FME, FME3 – Börse New York: FMS, FMS_p) hat von der US-amerikanischen Gesundheitsbehörde FDA (Food and Drug Administration) die Zulassung für eine neue Generation von Heimdialysegeräten erhalten. Mit dem Liberty™ Cycler können chronisch nierenkranke Patienten ihre Behandlung auf einfache Weise selbst zu Hause oder am Arbeitsplatz vornehmen: Bei der dabei angewandten Therapieform, der automatischen Peritonealdialyse, dient das Bauchfell als Dialysemembran für die „Blutwäsche". Durch einen Katheter wird sterile Dialyselösung in die Bauchhöhle eingeleitet, wo sie Giftstoffe und überschüssiges Wasser aufnimmt, und nach kurzer Verweildauer wieder entfernt. Anschließend wiederholt sich dieser Vorgang mehrfach. Der Liberty™ Cycler steuert automatisch den laufenden Austausch von verbrauchter und frischer Dialyseflüssigkeit.

Mit Erhalt der Zulassung nach 510 (k) der FDA kann Fresenius Medical Care den Liberty™ Cycler künftig in den USA vertreiben. Das Gerät bietet den Patienten die neueste Technik für die automatischen Peritonealdialyse - die am schnellsten wachsende Heimtherapie für Patienten mit chronischem Nierenversagen.

Rice Powell, Präsident der Products and Hospital Group und Gesamtgeschäftsführer von Fresenius Medical Care Nordamerika: „Wir freuen uns, diesen wichtigen Meilenstein erreicht zu haben. Wir bieten den Fachärzten für Nierenkrankheiten und ihren Patienten in Nordamerika ein Gerät für die automatische Peritonealdialyse, das von Grund auf für die Heimtherapie konzipiert wurde. Auf Basis der ersten positiven Rückmeldungen führender Nephrologen erwarten wir eine starke Nachfrage nach diesem innovativen und leicht bedienbaren Produkt."

Die Fresenius Medical Care AG ist der weltweit führende Anbieter von Produkten und Dienstleistungen für Patienten mit chronischem Nierenversagen, einer Krankheit die mehr als 1,3 Millionen Menschen weltweit betrifft. Mit einem Netzwerk von 1.610 Dialysekliniken in Nordamerika, Europa, Asien Lateinamerika und Afrika betreut Fresenius Medical Care rund 124.400 Dialysepatienten. Fresenius Medical Care ist ebenfalls der weltweit führende Anbieter von Dialyseprodukten wie zum Beispiel Hämodialyse-Maschinen, Dialysatoren und damit verbundenen Einweg-Produkten.

Weitere Informationen über Fresenius Medical Care sind im Internet erhältlich unter www.fmc-ag.de.


Diese Mitteilung enthält zukunftsbezogene Aussagen, die gewissen Risiken und Unsicherheiten unterliegen. Die zukünftigen Ergebnisse können erheblich von den zur Zeit erwarteten Ergebnissen abweichen, und zwar aufgrund verschiedener Risikofaktoren und Ungewissheiten wie z.B. Veränderungen der Geschäfts-, Wirtschafts-, und Wettbewerbssituation, Gesetzesänderungen, Ergebnisse klinischer Studien, Wechselkursschwankungen, Ungewissheiten bezüglich Rechtsstreitigkeiten oder Untersuchungsverfahren und die Verfügbarkeit finanzieller Mittel. Fresenius übernimmt keinerlei Verantwortung, die in dieser Mitteilung enthaltenen zukunftsbezogenen Aussagen zu aktualisieren.

Auf ihrem Jahreskongress in München hat die Deutsche Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin (DGAI) das mit 10.000 Euro dotierte Forschungsstipendium der Fresenius-Stiftung Bad Homburg verliehen. Preisträger ist Dr. med. Pascal Knüfermann, Wissenschaftlicher Mitarbeiter der Klinik für Anästhesiologie und Operative Intensivmedizin des Universitätsklinikums Bonn. Mit der Auszeichnung würdigt die DGAI die Arbeit „Bakterielle DNA (CpG-DNA) induziert eine Toll-Like Rezeptor 9-abhängige Entzündungsreaktion im Herzen und vermindert die kardiomyozytäre Kontraktilität".

In Deutschland sterben etwa 25.000 Patienten jährlich an Herz-Kreislaufversagen als Folge einer generalisierten Entzündungsreaktion (Sepsis). Über die Ursachen des septischen Herz-Kreislaufversagens ist bislang wenig bekannt. Knüfermann untersuchte in einem Mäuse-Modell, ob Immun-Mechanismen im Herzen dabei eine Rolle spielen. Er kam zu dem Ergebnis, dass bakterielle DNA über den Toll-Like Rezeptor 9 eine kardiale Entzündungsreaktion auslöst.
Wie bei einer Immunreaktion werden Botenstoffe (Mediatoren) gebildet, die das Herz schwächen. „Eine Unterbrechung dieses Mechanismus könnte zu neuen therapeutischen Alternativen zur Behandlung der Herzschwäche bei einer generalisierten Entzündungsreaktion führen", sagte Knüfermann.

Das Forschungsstipendium der Fresenius-Stiftung wird jährlich von der DGAI ausgeschrieben. Zur Bewerbung zugelassen sind junge Anästhesisten bis zur Habilitation. Die Arbeiten werden auf den "Wissenschaftlichen Arbeitstagen der DGAI" vorgestellt und von einem unabhängigen Preiskomitee bewertet.

Die Fresenius Medical Care AG (Börse Frankfurt: FME, FME3 – Börse New York: FMS, FMS_p) hat in den USA gemeinsam mit Partnership HealthPlan of California (PHC) ein Projekt zur nachhaltigen und umfassenden Behandlung von chronisch Nierenkranken gestartet. An dem Programm werden voraussichtlich 40 bis 50 PHC-Mitglieder teilnehmen. Ziel ist es, die Behandlungsergebnisse weiter zu verbessern und die Lebensqualität von Nierenkranken zu erhöhen, die sich üblicherweise dreimal wöchentlich einer Dialysetherapie („Blutwäsche") unterziehen müssen. PHC ist eine gemeinnützige Gesundheitsorganisation mit etwa 85.000 Mitgliedern. Sie arbeitet bei dem Projekt eng mit Optimal Renal Care zusammen, einem Gemeinschaftsunternehmen von Fresenius Medical Care und der südkalifornischen Kaiser Permanente Medical Group, das zu den größten Anbietern von Disease State Management (DSM) - Programmen für Nierenkranke in den USA gehört.

Nierenkranke Patienten, die sich einer regelmäßigen Dialysebehandlung unterziehen, sind einem erhöhten Risiko für ernsthafte Komplikationen ausgesetzt. Dazu gehören unter anderem Infektionen, die unter Umständen einen Krankenhausaufenthalt erforderlich machen. Dieses Risiko lässt sich jedoch minimieren, wenn die Patienten bestimmte Ernährungspläne einhalten und ihren Alltag entsprechend ausrichten. Dieser ganzheitliche Betreuungsansatz, der über die reine Dialysebehandlung hinausgeht, ist Kern von Disease Management. Hier werden sämtliche Belange von Patienten miteinbezogen. Bei dem neuen Behandlungsprogramm für Dialysepatienten erarbeiten Teams, bestehend aus ausgebildeten Krankenschwestern, Sozialarbeitern, Ernährungswissenschaftlern und Pharmazeuten, individuelle Therapiepläne. Außerdem stellen sie Fortbildungsmaterial zusammen, das auf die individuellen Bedürfnisse der Projektteilnehmer zugeschnitten ist, und halten engen Kontakt mit den Fachärzten und dem medizinischen Personal in den Dialysekliniken. Die Teams unterstützen die Patienten bei allen Gesundheitsproblemen, zu denen häufig weitere Krankheiten wie Diabetes, Bluthochdruck und chronische Herz-Kreislauf-Erkrankungen zählen.

„Wir freuen uns sehr über die Partnerschaft mit Optimal Renal Care", sagt Dr. Chris Cammisa, Medizinischer Direktor bei PHC. „Optimal Renal Care ist führend auf dem Gebiet des Disease Managements und hat in anderen Fällen bereits exzellente Ergebnisse bei der umfassenden Behandlung von Nierenkranken erreicht. Gemeinsam wollen wir die Gesundheit und Lebensqualität unserer Mitglieder mit chronischem Nierenversagen verbessern", betont Cammisa.

Mats Wahlstrom, Präsident von „Medical Services" und Gesamtgeschäftsführer von Fresenius Medical Care Nordamerika: „Wir freuen uns über die Vereinbarung mit PHC. Dies ist eine Bestätigung unserer Strategie, den Bereich des Disease Managements weiter auszubauen, weil davon alle Beteiligten gleichermaßen profitieren."

Die Fresenius Medical Care AG ist der weltweit führende Anbieter von Produkten und Dienstleistungen für Patienten mit chronischem Nierenversagen, einer Krankheit die mehr als 1,3 Millionen Menschen weltweit betrifft. Mit einem Netzwerk von 1.610 Dialysekliniken in Nordamerika, Europa, Asien Lateinamerika und Afrika betreut Fresenius Medical Care rund 124.400 Dialysepatienten. Fresenius Medical Care ist ebenfalls der weltweit führende Anbieter von Dialyseprodukten wie zum Beispiel Hämodialyse-Maschinen, Dialysatoren und damit verbundenen Einweg-Produkten. Weitere Informationen im Internet unter www.fmc-ag.de


Optimal Renal Care, LLC ist eine seit 1997 bestehende Organisation, die innovative Behandlungsmodelle (Disease State Management) für nierenkranke Patienten entwickelt mit dem Ziel, eine verbesserte Behandlungsqualität mit den Anforderungen des Gesundheitsmarktes in Einklang zu bringen. Optimal Renal Care ist ein Joint Venture zwischen Fresenius Medical Care und der südkalifornischen Kaiser Permanente Medical Group und ist in den USA aktiv, wo sie – über landesweite oder regionale Verträge mit privaten Krankenversicherungen – nahezu 2.000 Patienten versorgt. Weitere Informationen im Internet unter www.optimalrenal.com

Partnership HealthPlan of California (PHC) ist eine gemeinnützige Gesundheitsorganisation mit mehr als 85.000 Mitgliedern, die 1994 gegründet wurde und unter anderem Dialysepatienten betreut. Ziel von HealthPlan ist es, durch ein umfassendes Gesundheitsmanagement Qualität und Effizienz des Gesundheitssystems zu verbessern. Weitere Informationen im Internet unter www.partnershiphp.org

Diese Mitteilung enthält zukunftsbezogene Aussagen, die gewissen Risiken und Unsicherheiten unterliegen. Die zukünftigen Ergebnisse können erheblich von den zur Zeit erwarteten Ergebnissen abweichen, und zwar aufgrund verschiedener Risikofaktoren und Ungewissheiten wie z.B. Veränderungen der Geschäfts-, Wirtschafts-, und Wettbewerbssituation, Gesetzesänderungen, Ergebnisse klinischer Studien, Wechselkursschwankungen, Ungewissheiten bezüglich Rechtsstreitigkeiten oder Untersuchungsverfahren und die Verfügbarkeit finanzieller Mittel. Fresenius übernimmt keinerlei Verantwortung, die in dieser Mitteilung enthaltenen zukunftsbezogenen Aussagen zu aktualisieren.

Die Fresenius Medical Care AG (Börse Frankfurt: FME, FME3 – Börse New York: FMS, FMS_p), hat das kanadische Unternehmen Haemotec Inc. erworben. Haemotec produziert Konzentrate für die Hämodialyse, mit der chronisch nierenkranke Patienten behandelt werden. Der weltweit führende Anbieter von Dialyseprodukten und Behandlungstherapien für Patienten mit chronischem Nierenversagen kauft über die Products and Hospital Group seiner nordamerikanischen Tochter Fresenius Medical Care North America (FMCNA) 100 Prozent der Anteile an Haemotec. Der kanadische Markt für Dialysekonzentrate, mit denen Giftstoffe aus dem Blut von Nierenkranken entfernt werden, wird auf etwa 22 Millionen kanadische Dollar geschätzt und laut Prognosen jährlich um etwa fünf Prozent wachsen. Haemotec, mit Sitz in Quebec, ist auf diesem Gebiet mit einem Marktanteil von 40 Prozent größter Hersteller in Kanada. Durch den Erwerb wird die Products and Hospital Group von FMCNA ihre Position als führender Anbieter von Dialyseprodukten in Kanada weiter stärken. Der Akquisition wird bereits innerhalb des ersten Jahres positiv zum Jahresüberschuss des Unternehmens beisteuern.

Rice Powell, Präsident der Products and Hospital Group und Gesamtgeschäftsführer von Fresenius Medical Care Nordamerika: „Kanada ist ein wichtiger Markt für uns und die Übernahme ein logischer Schritt, um weitere Kapazitäten für die Herstellung von Dialyse-Produkten aufzubauen. Durch den Kauf von Haemotec, der Teil des für 2005 geplanten Akquisitionsbudgets ist, erwarten wir weitere Impulse für den Markt."

Anfang des Jahres hatte Fresenius Medical Care in der kanadischen Provinz British Columbia den Auftrag erhalten, Dialyseprodukte für die Behandlung von etwa 700 Patienten zu liefern. Dazu gehören Dialysatoren („künstliche Nieren"), Blutschlauchsysteme und Dialysekonzentrate.

Die Fresenius Medical Care AG ist der weltweit führende Anbieter von Produkten und Dienstleistungen für Patienten mit chronischem Nierenversagen, einer Krankheit die mehr als 1,3 Millionen Menschen weltweit betrifft. Mit einem Netzwerk von 1.610 Dialysekliniken in Nordamerika, Europa, Asien Lateinamerika und Afrika betreut Fresenius Medical Care rund 124.400 Dialysepatienten. Fresenius Medical Care ist ebenfalls der weltweit führende Anbieter von Dialyseprodukten wie zum Beispiel Hämodialyse-Maschinen, Dialysatoren und damit verbundenen Einweg-Produkten.

Weitere Informationen über Fresenius Medical Care im Internet unter www.fmc-ag.de.


Diese Mitteilung enthält zukunftsbezogene Aussagen, die gewissen Risiken und Unsicherheiten unterliegen. Die zukünftigen Ergebnisse können erheblich von den zur Zeit erwarteten Ergebnissen abweichen, und zwar aufgrund verschiedener Risikofaktoren und Ungewissheiten wie z.B. Veränderungen der Geschäfts-, Wirtschafts-, und Wettbewerbssituation, Gesetzesänderungen, Ergebnisse klinischer Studien, Wechselkursschwankungen, Ungewissheiten bezüglich Rechtsstreitigkeiten oder Untersuchungsverfahren und die Verfügbarkeit finanzieller Mittel. Fresenius übernimmt keinerlei Verantwortung, die in dieser Mitteilung enthaltenen zukunftsbezogenen Aussagen zu aktualisieren.

Eine künstliche Leber entwickeln, mit der ESD-Pistole schießen, Leiterplatten entflechten, enterale Nahrung zubereiten – Wissenschaft und Technik sind viel zu vielseitig und spannend, um sie allein den Jungen zu überlassen. Das Interesse der Mädchen, zumindest einmal hineinzuschnuppern in die vermeintlichen Männer-Domänen, ist jedenfalls groß: Auf die ursprünglich 36 Plätze, die Fresenius zum heutigen Mädchen-Zunkunftstag angeboten hatte, gab es einen so großen Ansturm, dass der Gesundheitskonzern die Zahl der Teilnehmerinnen erhöhte. Mehr als 50 Mädchen konnten sich daher heute bei Fresenius in Bad Homburg und Friedberg über technische Berufe informieren, mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern über Einstiegs- und Entwicklungsmöglichkeiten diskutieren und bei einigen Experimenten und Arbeitsgängen auch selbst aktiv werden.

Besonders groß war das Interesse an künstlichen Organen. Fresenius produziert künstliche Nieren (Dialysatoren) für Menschen mit chronischem Nierenversagen und arbeitet an der Entwicklung einer „künstlichen Leber". Professor Jörg Vienken von Fresenius Medical Care erklärte die verschiednen technischen Produkte und stellte eines der aktuellsten und spannendsten Forschungsprojekte vor: Bioreaktoren, die einmal wichtige Leberfunktionen übernehmen könnten. Außerdem konnten die Mädchen drei Fresenius-Mitarbeiterinnen zu ihrem Beruf und Werdegang Fragen stellen und sich anschließend vor Ort anschauen, wie neue Bauteile für Dialysemaschinen entwickelt und geprüft werden. Die Leiterplatten-Entflechterin Birgit Hieronymi zeigte, wie neue Leiterplatten für Dialysemaschinen am Computer entworfen werden, bevor sie in die Produktion gehen. Elektrisierende Spannung herrschte dann bei Tobias Gröber während der Vorführung und beim Ausprobieren der ESD-Pistole: Sie produziert elektrische Spannung, die sich schließlich mit einem Funkenschlag in Richtung Ziel – normalerweise ein neues Bauteil, dessen Sicherheit gegenüber elektrostatischen Entladungen getestet werden soll – entlädt.

Neun Mädchen wollten erfahren, wie bei Fresenius Lebensmittel zur enteralen Ernährung hergestellt werden und wie der Arbeitstag einer Fachkraft für Lebensmitteltechnik aussieht. Bei dieser Form der klinischen Ernährung erhalten die Patienten flüssige Nahrung – entweder als Trinknahrung oder, wenn sie zum Beispiel nicht mehr schlucken können, über eine Ernährungssonde direkt in Magen oder Darm. Die Mädchen besichtigten das Rohstofflager, die Produktion und die Qualitätskontrolle und konnten anschließend beim Abwiegen oder Verpacken der Rohstoffe selbst mit Hand anlegen.

Aktiv werden konnten auch die Mädchen, die sich über die Produktion von Dialyse-Lösungen informierten, die wie die Dialysemaschinen und die Dialysatoren für die Blutwäsche benötigt werden. Nach einer Führung durch den Betrieb konnten die Mädchen die Lösungen selbst im Labor prüfen: Sie bestimmten den Gehalt an Essigsäure, indem sie verdünnte Natronlauge zutropften bis sich der zugegebene Indikator von farblos nach rot verfärbte.

Besonders kniffelig ging es schließlich bei den Informatikern zu. Nach der Einführung zum Ausbildungsberuf Fach-Informatikerin wartete eine Art Puzzle auf die acht Mädchen: Die Mitarbeiter hatten einige PCs in alle Einzelteile zerlegt, um sie gemeinsam mit ihren Gästen wieder zusammenzusetzen.

Fresenius ist ein weltweit tätiger Gesundheitskonzern mit Produkten und Dienstleistungen für die Dialyse, das Krankenhaus und die medizinische Versorgung von Patienten zu Hause. Der Umsatz belief sich in 2004 auf 7,27 Milliarden Euro. Zum 31.12.2004 beschäftigte der Fresenius-Konzern weltweit 68.494 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

  • Umsatz 1,79 Mrd €, + 6 % währungsbereinigt,+ 4 % zu Ist-Kursen
  • EBIT 212 Mio €, + 10 % währungsbereinigt, + 8 % zu Ist-Kursen
  • Jahresüberschuss 46 Mio €, + 21 % währungsbereinigt, + 18 % zu Ist-Kursen
  • Fresenius Medical Care mit starkem Umsatz- und Ergebniswachstum; ausgezeichnete Geschäftsentwicklung in Nordamerika und Europa
  • EBIT-Marge bei Fresenius Kabi weiter deutlich gesteigert; Umsatzplus im deutschen Markt erreicht
  • Ergebniszuwachs bei Fresenius ProServe

Fresenius Medical Care übernimmt Renal Care Group, Inc.

  • Ausgezeichnete strategische und regionale Ergänzung der US-Präsenz
  • Gemeinsam über 2.000 Dialysekliniken mit mehr als 156.000 Patienten weltweit
  • Akquisition soll sich im Jahr 2006 neutral bis leicht positiv und ab 2007 deutlich positiv auf das Ergebnis auswirken

Fresenius Medical Care plant Umwandlung der Vorzugsaktien in Stammaktien in Verbindung mit einem Rechtsformwechsel in eine KGaA

  • Wichtiger strategische Schritt, um die künftige finanzielle Flexibilität von Fresenius Medical Care zu erhöhen und Wachstumschancen zu nutzen
  • Mit der Umwandlung der Vorzugs- in Stammaktien wird die Liquidität und damit die Attraktivität der Stammaktie erhöht
  • Fresenius AG behält unternehmerische Kontrolle; Fresenius Medical Care wird weiterhin im Konzernabschluss voll konsolidiert

1. Quartal 2005: Fresenius-Konzern startet erfolgreich ins Geschäftsjahr 2005

Konzernausblick 2005 bekräftigt
Nach der sehr guten Geschäftsentwicklung im 1. Quartal bekräftigt Fresenius seine positive Jahresprognose 2005 (vor Akquisition der Renal Care Group durch Fresenius Medical Care): Der Konzernumsatz soll währungsbereinigt zwischen 6 und 9 % steigen. Beim Jahresüberschuss wird ein währungsbereinigtes Wachstum von 15 bis 20 % erwartet. Alle Unternehmensbereiche sollen zur Umsatz- und Ergebnissteigerung beitragen.


Nachhaltiges Umsatzwachstum
Der Konzernumsatz stieg im 1. Quartal 2005 währungsbereinigt um 6 %. Das organische Wachstum belief sich auf 4 %, Akquisitionen trugen 3 % zum Umsatzwachstum bei, während Währungsumrechnungseffekte und Desinvestitionen einen Einfluss von -2 % bzw. -1 % hatten. Zu Ist-Kursen betrug der Umsatz 1.787 Mio € und lag um 4 % über dem Vorjahreswert von 1.720 Mio €.

Sehr gut war die währungsbereinigte Umsatzsteigerung in Nordamerika mit 8 %, in Lateinamerika mit 22 % und in Afrika mit 53 %. In der Region Asien-Pazifik hat sich vor allem das Geschäft der Fresenius Kabi wiederum positiv entwickelt. Gegenläufig wirkte dort das im Vergleich zum Vorjahr geringere Projektvolumen bei der Fresenius ProServe.

Die Unternehmensbereiche haben folgende Anteile am Konzernumsatz:

Starkes Ergebniswachstum
Ausgezeichnete Wachstumsraten konnten beim Ergebnis erreicht werden: Der EBITDA erhöhte sich währungsbereinigt um 8 % und zu Ist-Kursen um 6 % auf 284 Mio € (1. Quartal 2004: 269 Mio €). Der Konzern-EBIT stieg währungsbereinigt um 10 % und zu Ist-Kursen um 8 % auf 212 Mio € (1. Quartal 2004: 197 Mio €). Die Profitabilität konnte mit einer Konzern-EBIT-Marge von 11,9 % im 1. Quartal 2005 weiter verbessert werden (1. Quartal 2004: 11,5 %).

Das Zinsergebnis des Konzerns in Höhe von -47 Mio € hat sich weiter deutlich verbessert (1. Quartal 2004: -52 Mio €). Dies resultiert im Wesentlichen aus gegenüber dem Vorjahresquartal zurückgeführten Finanzverbindlichkeiten und niedrigeren Zinssätzen sowie in geringerem Umfang aus Währungsumrechnungseffekten.

Die Steuerquote belief sich im 1. Quartal 2005 auf 39,4 % (1. Quartal 2004: 40,0 %) und liegt damit Rahmen der Erwartung für das Gesamtjahr 2005 von 39 bis 40 %.

Der auf andere Gesellschafter entfallende Gewinn stieg auf 54 Mio € (1. Quartal 2004: 48 Mio €). Davon entfielen 96 % auf Anteile anderer Gesellschafter an der Fresenius Medical Care.

Der Konzern-Jahresüberschuss stieg währungsbereinigt um 21 % und zu Ist-Kursen um 18 % auf 46 Mio € (1. Quartal 2004: 39 Mio €). Der Anstieg resultierte vorwiegend aus der erfolgreichen Ergebnisentwicklung der Unternehmensbereiche Fresenius Medical Care und Fresenius Kabi sowie geringeren Zinsaufwendungen.

Das Ergebnis je Stammaktie erhöhte sich auf 1,11 € (1. Quartal 2004: 0,94 €) und das Ergebnis je Vorzugsaktie auf 1,12 € (1. Quartal 2004: 0,95 €). Dies entspricht einem Plus von jeweils 18 %.


Investitionsvolumen im Plan
Das Investitionsvolumen des Konzerns lag im 1. Quartal 2005 mit 229 Mio € erwartungsgemäß deutlich über dem Vorjahreswert (1. Quartal 2004: 89 Mio €). 48 Mio € entfielen auf Investitionen in Sachanlagen und immaterielle Vermögensgegenstände (1. Quartal 2004: 48 Mio €) und 181 Mio € auf Akquisitionen (1. Quartal 2004: 41 Mio €).


Solide Cashflow-Entwicklung
Der operative Cashflow sank trotz des sehr guten Quartalsergebnisses um 8 % auf 168 Mio € (1. Quartal 2004: 182 Mio €), hauptsächlich bedingt durch höhere Einkommensteuerzahlungen bei der Fresenius Medical Care in Nordamerika. Der Free Cashflow vor Akquisitionen und Dividenden belief sich auf 126 Mio € (1. Quartal 2004: 136 Mio €). Der Free Cashflow nach Akquisitionen und Dividenden betrug -9 Mio € (1. Quartal 2004: 98 Mio €).


Solide Vermögens- und Kapitalstruktur
Die Bilanzsumme des Konzerns stieg um 5 % auf 8.625 Mio € (31. Dezember 2004: 8.188 Mio €). Währungsbereinigt betrug der Anstieg 3 %. Das Umlaufvermögen erhöhte sich um 7 % auf 2.939 Mio €, was im Wesentlichen auf Akquisitionen zurückzuführen ist (31. Dezember 2004: 2.755 Mio €). Währungsbereinigt betrug der Anstieg 5 %.

Die Finanzverbindlichkeiten des Konzerns stiegen hauptsächlich akquisitionsbedingt zum 31. März 2005 um 3 % auf 2.813 Mio € (31. Dezember 2004: 2.735 Mio €). Währungsbereinigt betrug der Anstieg 1 %.

Getragen durch die sehr positive EBITDA-Entwicklung betrug die Kennziffer Netto-Finanzverbindlichkeiten/EBITDA zum 31. März 2005 trotz der gestiegenen Finanzverbindlichkeiten 2,3 (31. Dezember 2004: 2,2).

Das Eigenkapital einschließlich der Anteile anderer Gesellschafter in Höhe von 3.565 Mio € lag um 7 % über dem Wert von 3.347 Mio € zum 31. Dezember 2004. Die Eigenkapitalquote einschließlich der Anteile anderer Gesellschafter betrug 41,3 % (31. Dezember 2004: 40,9 %).


Mitarbeiterzahl erneut gestiegen
Zum 31. März 2005 waren im Konzern weltweit 69.874 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt. Dies entspricht einer Zunahme von 2 % gegenüber dem 31. Dezember 2004 mit 68.494 Beschäftigten.


Fresenius Biotech
Fresenius Biotech entwickelt innovative Therapien mit trifunktionalen Antikörpern zur Behandlung von Krebs sowie Zelltherapien zur Behandlung des Immunsystems. Mit ATG-Fresenius S, einem polyklonalen Antikörper, verfügt Fresenius Biotech über ein seit Jahren erfolgreich eingesetztes Immunsuppressivum zur Vermeidung und Behandlung der Abstoßung von transplantierten Organen.

Im Arbeitsfeld der Krebstherapien werden am 17. Mai 2005 im Rahmen des 41. ASCO Jahrestreffens (American Society of Clinical Oncology) die Ergebnisse der Abschlussberichte zweier Phase I Studien veröffentlicht:

  • Die Anwendung des Antikörpers removab® bei Peritoneal-Karzinose und
  • die Anwendung des Antikörpers rexomun® bei Brustkrebs.

Aufgrund der positiven Ergebnisse sind eine Phase II Studie zur Behandlung von Brustkrebs und eine Phase II Studie zur Behandlung von Magenkrebs in Vorbereitung. Der Start der Studien ist für Ende 2005 geplant.

Für das Jahr 2005 geht Fresenius Biotech wie angekündigt von einem EBIT in Höhe von rund -35 bis -40 Mio € aus. Dieser Betrag umfasst hauptsächlich erwartete Aufwendungen für klinische Studien.


Die Unternehmensbereiche

Fresenius Medical Care
Fresenius Medical Care ist der weltweit führende Anbieter von Produkten und Dienstleistungen für Patienten mit chronischem Nierenversagen. Zum 31. März 2005 behandelte Fresenius Medical Care in 1.630 Dialysekliniken (+4 %) rund 125.900 Patienten (+5 %).

  • Ausgezeichnetes Wachstum beim Umsatz und Jahresüberschuss fortgesetzt
  • Erfolgreiche Geschäftsentwicklung in Nordamerika und Europa
  • Ausblick für 2005 bestätigt

Fresenius Medical Care erreichte im 1. Quartal 2005 eine deutliche Umsatzsteigerung von 10 % auf 1.609 Mio US$ (1. Quartal 2004: 1.459 Mio US$). Währungsbereinigt betrug der Anstieg 9 %. Das organische Wachstum belief sich auf sehr gute 7 %.

Eine kräftige Steigerung von 9 % auf 1.088 Mio US$ erzielte Fresenius Medical Care in Nordamerika (1. Quartal 2004: 1.003 Mio US$). Der Umsatz außerhalb von Nordamerika (Segment „International") stieg um 14 % (währungsbereinigt: 8 %) auf 521 Mio US$ (1. Quartal 2004: 456 Mio US$). Hierzu trug vor allem die sehr positive Geschäftsentwicklung in Europa bei.

Der Umsatz mit Dialysedienstleistungen stieg um 10 % auf 1.162 Mio US$ (1. Quartal 2004: 1.058 Mio US$). Im 1. Quartal 2005 führte Fresenius Medical Care rund 4,72 Millionen Dialysebehandlungen durch, 3 % mehr als im Vorjahreszeitraum. Davon erfolgten 3,25 Millionen in Nordamerika (+3 %) und 1,47 Millionen außerhalb von Nordamerika (+5 %). Mit Dialyseprodukten erzielte Fresenius Medical Care ein Umsatzwachstum von 11 % auf 447 Mio US$ (1. Quartal 2004: 401 Mio US$).

Den EBIT steigerte Fresenius Medical Care um 11 % auf 220 Mio US$ (1. Quartal 2004: 198 Mio US$), die EBIT-Marge lag bei 13,7 %. Der Jahresüberschuss der Fresenius Medical Care erhöhte sich im 1. Quartal 2005 auf 107 Mio US$, ein Anstieg von 18 %.

Für das laufende Geschäftsjahr 2005 bestätigt Fresenius Medical Care seinen Ausblick (vor Einfluss durch die Akquisition der Renal Care Group) und erwartet ein währungsbereinigtes Umsatzwachstum zwischen 6 und 9 % und eine Steigerung des Jahresüberschusses um mehr als 10 %.

Weitere Informationen: siehe Investor News Fresenius Medical Care unter www.fmc-ag.de.

Fresenius Kabi
Fresenius Kabi ist spezialisiert auf Infusionstherapien und klinische Ernährung für schwer und chronisch kranke Menschen im Krankenhaus und im ambulanten Bereich. Die Gesellschaft ist ferner ein führender Anbieter von Produkten der Transfusionstechnologie.

  • Profitabilität deutlich gesteigert; EBIT-Marge von 13,1 % erreicht
  • Erfreuliche Umsatzentwicklung in Deutschland
  • Ausblick 2005 bekräftigt

Die Anfang Januar angekündigte Akquisition der portugiesischen Gesellschaft Labesfal wurde im 1. Quartal 2005 erfolgreich abgeschlossen. Labesfal produziert und vermarktet intravenös verabreichte generische Arzneimittel. Das Unternehmen wurde zum 1. Januar 2005 im Abschluss der Fresenius Kabi konsolidiert.

Der Umsatz von Fresenius Kabi stieg im 1. Quartal 2005 um 10 % auf 398 Mio € (1. Quartal 2004: 362 Mio €). Das Unternehmen erreichte ein gutes organisches Wachstum von 5 %. Akquisitionen, im Wesentlichen Labesfal, trugen mit 5 % zum Umsatz bei, Währungsumrechnungseffekte erhöhten den Umsatz um 1 %, während sich Desinvestitionen mit -1 % auswirkten.

Hervorzuheben ist die Entwicklung in Deutschland. Hier konnte Fresenius Kabi den Umsatz um 2 % steigern, nachdem im Jahr 2004 Rückgänge aufgrund der Gesundheitsreform hingenommen werden mussten (1. Quartal 2004: -5 %). Der Umsatz im restlichen Europa stieg um 12 %; Akquisitionen leisteten hierzu einen deutlichen Beitrag. Erneut zeichnete sich die Region Asien-Pazifik durch ein starkes organisches Umsatzwachstum von 14 % aus.

Die Ergebnisentwicklung von Fresenius Kabi war auch im 1. Quartal 2005 sehr erfreulich: Der EBIT stieg um 27 % auf 52 Mio € (1. Quartal 2004: 41 Mio €). Die EBIT-Marge lag im 1. Quartal 2005 bei 13,1 %. Dies entspricht einem Anstieg von 180 Basispunkten gegenüber dem 1. Quartal 2004 (11,3 %) und von 90 Basispunkten gegenüber dem 4. Quartal 2004 (12,2 %).

Fresenius Kabi bekräftigt den Ausblick für das Gesamtjahr 2005. Der Umsatz soll zu konstanten Wechselkursrelationen und unter Einrechnung der Akquisition von Labesfal um rund 10 % steigen. Die EBIT-Marge soll inkl. der Labesfal-Akquisition bei > 13 % liegen.

Fresenius ProServe
Fresenius ProServe bietet international Dienstleistungen für das Gesundheitswesen an. Das Leistungsspektrum umfasst Krankenhausmanagement sowie Engineering und Dienstleistungen für Krankenhäuser und für die pharmazeutische Industrie.

  • Ergebnissteigerung erreicht
  • Umsatz aufgrund verhaltener Auftragslage im Projektgeschäft unter Vorjahr
  • Ausblick für 2005 bestätigt

Fresenius ProServe erzielte im 1. Quartal 2005 einen Umsatz von 171 Mio € (1. Quartal 2004: 199 Mio €). Auf vergleichbarer Basis (ohne das im Jahr 2004 verkaufte Pflegeheimgeschäft und das eingestellte internationale Krankenhausmanagement-Geschäft) hätte der Umsatzrückgang der Fresenius ProServe 10 % betragen. Der Rückgang ist hauptsächlich zurückzuführen auf Verzögerungen beim Abschluss von Projekten im Krankenhaus-Engineering- und Dienstleistungsgeschäft (VAMED). Ferner mussten Umsatzrückgänge im Bereich Engineering und Dienstleistungen für die pharmazeutische Industrie hingenommen werden (Pharmaplan), was auf die nach wie vor zurückhaltende Investitionstätigkeit der Kunden zurückzuführen ist. Der Umsatz im Krankenhausmanagement-Geschäft (Wittgensteiner Kliniken) lag im Rahmen der Erwartungen.

Fresenius ProServe steigerte den EBIT im 1. Quartal 2005 auf 3 Mio € (1. Quartal 2004: 1 Mio €; vor Einmalaufwendungen: 2 Mio €).

Der Auftragseingang belief sich im 1. Quartal 2005 auf 47 Mio € (1. Quartal 2004: 70 Mio €). Für das Gesamtjahr 2005 rechnet Fresenius ProServe mit einem Anstieg des Auftragseingangs gegenüber 2004. Neue Aufträge sollen vor allem im 3. und 4. Quartal 2005 zum Abschluss kommen.

Fresenius ProServe bestätigt den für das Geschäftsjahr 2005 gegebenen Ausblick und erwartet einen EBIT in Höhe von 20 bis 25 Mio €. Der Umsatz soll organisch um 5 bis 8 % steigen.

Fresenius Medical Care übernimmt Renal Care Group, Inc.
Fresenius Medical Care hat eine Vereinbarung zur Übernahme der Renal Care Group, Inc. (NYSE: RCI), (Nashville, Tennessee) für einen Preis von 48,00 US$ je Aktie in bar unterzeichnet. Der Kaufpreis (netto) für den Erwerb aller ausstehenden Aktien der Renal Care Group beläuft sich auf 3,5 Mrd US$ und wird vollständig fremdfinanziert. Fresenius Medical Care erwartet, dass sich die Akquisition im Geschäftsjahr 2006 neutral bis leicht positiv und ab 2007 deutlich positiv auf das Ergebnis auswirken wird.

Renal Care Group ist ein wachstumsstarkes, hochprofitables Unternehmen, welches das Dialysedienstleistungsgeschäft von Fresenius Medical Care in den USA in idealer Weise ergänzt. Renal Care Group erzielte 2004 einen Umsatz von rund 1,35 Mrd US$, das operative Ergebnis (EBIT) lag bei 254 Mio US$. Der Jahresüberschuss betrug 122 Mio US$. Zum 31. März 2005 betrieb die Renal Care Group über 425 Dialysekliniken und betreute mehr als 30.400 Patienten. Durch den Zusammenschluss mit Renal Care Group ist Fresenius Medical Care hervorragend positioniert, das Geschäft mit Dialyseprodukten weiter auszubauen und die Vorteile der Kostenführerschaft erfolgreich zu nutzen.

Fresenius Medical Care plant, die Akquisition mehrheitlich über eine Ausweitung des bestehenden Darlehensvertrags zu finanzieren. Dieser wird dafür von 1,2 Mrd US$ auf 5,0 Mrd US$ erweitert. Die Finanzierungszusagen wurden von der Bank of America und der Deutschen Bank geleistet und unterliegen den üblichen Bestimmungen.

Die Wirksamkeit der Vereinbarung bedarf der Zustimmung der Aktionäre von Renal Care Group und hängt von verschiedenen Bedingungen ab, u.a. von der kartellrechtlichen Freigabe.

Bitte entnehmen Sie Details der Investor News der Fresenius Medical Care unter www.fmc-ag.de

Fresenius Medical Care plant Umwandlung der Vorzugsaktien in Stammaktien in Verbindung mit einem Rechtsformwechsel in eine KGaA
Vorstand und Aufsichtsrat der Fresenius Medical Care AG haben beschlossen, den Inhabern der rund 26,4 Millionen Vorzugsaktien anzubieten, diese gegen eine Zuzahlung in Höhe von 12,25 € je Aktie in Stammaktien der Gesellschaft umzuwandeln. Des Weiteren schlägt das Unternehmen seinen Aktionären vor, die Rechtsform von einer Aktiengesellschaft (AG) in eine Kommanditgesellschaft auf Aktien (KGaA) zu ändern.

Im Rahmen des Rechtsformwechsels wird eine Tochtergesellschaft der Fresenius AG in der Rechtsform einer Aktiengesellschaft als persönlich haftende Gesellschafterin in die Fresenius Medical Care AG & Co. KGaA eintreten. Der Vorstand dieser persönlich haftenden Gesellschafterin – der personenidentisch mit dem jetzigen Vorstand der Fresenius Medical Care sein wird – wird für die Geschäftsführung und Vertretung der Fresenius Medical Care verantwortlich sein. Solange der Anteil der Fresenius AG am Aktienkapital der Fresenius Medical Care AG & Co. KGaA mehr als 25 % beträgt, wird die Fresenius AG die unternehmerische Kontrolle an der Gesellschaft behalten und diese auch im Konzernabschluss konsolidieren.

Der vorgeschlagene Rechtsformwechsel der Fresenius Medical Care wird die heutigen Standards der Corporate Governance und Transparenz wahren und weiterführen.

Bitte entnehmen Sie Details der Investor News der Fresenius Medical Care unter www.fmc-ag.de

Videoübertragung der Pressekonferenz
Die Fresenius AG und die Fresenius Medical Care AG laden alle Journalisten zu einer Pressekonferenz am 4. Mai 2005 in die Konzernzentrale in Bad Homburg ein. Die Pressekonferenz beginnt um 12 Uhr MEZ und wird live im Internet unter www.fresenius.de übertragen.

Nach der Pressekonferenz steht Ihnen die Aufzeichnung als Video-on-demand zur Verfügung.

Diese Mitteilung enthält zukunftsbezogene Aussagen, die gewissen Risiken und Unsicherheiten unterliegen. Die zukünftigen Ergebnisse können erheblich von den zur Zeit erwarteten Ergebnissen abweichen, und zwar auf-grund verschiedener Risikofaktoren und Ungewissheiten wie zum Beispiel Veränderungen der Geschäfts-, Wirt-schafts-, und Wettbewerbssituation, Gesetzesänderungen, Ergebnisse klinischer Studien, Wechselkursschwan-kungen, Ungewissheiten bezüglich Rechtsstreitigkeiten oder Untersuchungsverfahren und die Verfügbarkeit finanzieller Mittel. Fresenius übernimmt keinerlei Verantwortung, die in dieser Mitteilung enthaltenen zukunfts-bezogenen Aussagen zu aktualisieren.

Konzernzahlen auf einen Blick
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung (ungeprüft) siehe pdf 

 

Kennzahlen 1. Quartal 2005:

  • Umsatz: 1,609 Milliarden US-Dollar, +10%
  • Operatives Ergebnis (EBIT): 220 Millionen US-Dollar, +11%
  • Quartalsergebnis: 107 Millionen US-Dollar, +18%
  • Operativer Cash Flow: 138 Millionen US-Dollar, - 19%
  • Free Cash Flow: 98 Millionen US-Dollar, - 25%

Die Fresenius Medical Care AG, der weltweit führende Anbieter von Dialyseprodukten und Therapien für Patienten mit chronischem Nierenversagen (Börse Frankfurt: FME, FME3 – Börse New York: FMS, FMS-p) hat mit den Geschäftszahlen des 1. Quartals 2005 die Erwartungen übertroffen.

Umsatz
Der Umsatz erhöhte sich im 1. Quartal um 10% (währungsbereinigt 9%) auf 1,609 Milliarden US-Dollar. Das weltweite organische Umsatzwachstum betrug 7%. Die Konsolidierungen, die aus der Bilanzierungsregel FIN 46R resultieren, trugen mit 2% zum Umsatzwachstum bei. Im Vergleich zum Vorjahresquartal stieg der Umsatz mit Dialyse-Dienstleistungen um 10% auf 1,162 Milliarden US-Dollar (9% währungsbereinigt). Der Umsatz mit Dialyseprodukten wuchs um 11% auf 447 Millionen US-Dollar (7% währungsbereinigt).

In Nordamerika stieg der Umsatz um 9% auf 1,088 Milliarden US-Dollar nach 1,003 Milliarden US-Dollar im 1. Quartal des Vorjahres. Der Umsatz mit Dialyse-Dienstleistungen wuchs um 8% auf 968 Millionen US-Dollar. Die durchschnittliche Vergütung pro Behandlung erhöhte sich in den USA im 1. Quartal 2005 auf 293 US-Dollar gegenüber 286 US-Dollar im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Der Umsatz mit Dialyseprodukten stieg um 16% auf 120 Millionen US-Dollar.

Außerhalb Nordamerikas (Segment International) stieg der Umsatz gegenüber dem 1. Quartal 2004 um 14% auf 521 Millionen US-Dollar. Währungsbereinigt betrug der Anstieg 8%. Der Umsatz mit Dialyse-Dienstleistungen wuchs um 22% auf 194 Millionen US-Dollar (währungsbereinigt 16%). Der Umsatz mit Dialyseprodukten stieg um 10% auf 327 Millionen US-Dollar (4% währungsbereinigt).

Ertrag
Das operative Ergebnis (EBIT) von Fresenius Medical Care wuchs um 11% auf 220 Millionen US-Dollar. Die EBIT-Marge betrug 13,7% nach 13,6% im 1. Quartal des Vorjahres.

Die EBIT-Marge in Nordamerika blieb mit 13,4% stabil. Seit dem 1. April 2004 verlangt die Bilanzierungsregel FIN 46R unter bestimmten Bedingungen die Konsolidierung von so genannten Zweckgesellschaften durch den Meistbegünstigten. Auf vergleichbarer Basis exklusive FIN 46R ist die EBIT-Marge in Nordamerika von 13,5% auf 13,7% gestiegen. Außerhalb Nordamerikas legte die operative Marge um 20 Basispunkte auf 15,8% zu.

Das Nettozinsergebnis verbesserte sich um 9% auf 42 Millionen US-Dollar, verglichen mit 47 Millionen US-Dollar im vorangegangenen Geschäftsjahr. Das Unternehmen erreichte diese positive Entwicklung durch eine Rückführung von Finanzverbindlichkeiten und niedrigeren Zinsaufwendungen.
Die Aufwendungen für Ertragssteuern betrugen 70 Millionen US-Dollar gegenüber 60 Millionen US-Dollar im 1. Quartal 2004. Dies entspricht einer effektiven Steuerrate von 39,2% nach 39,4% im 1. Quartal des Vorjahres.

Das Quartalsergebnis stieg im 1. Quartal um 18% auf 107 Millionen US-Dollar.

Der Gewinn je Aktie (EPS) erhöhte sich im 1. Quartal 2005 um 18% auf 1,11 US-Dollar pro Stammaktie (0,37 US-Dollar pro ADS), verglichen mit 0,94 US-Dollar (0,31 US-Dollar pro ADS) im 1. Quartal 2004. Die durchschnittlich gewichtete Zahl der Aktien betrug im 1. Quartal 2005 rund 96,3 Millionen Stücke.

Cash Flow
Im 1. Quartal 2005 erzielte Fresenius Medical Care einen Mittelzufluss aus laufender Geschäftstätigkeit in Höhe von 138 Millionen US-Dollar nach 171 Millionen US-Dollar im 1. Quartal des Vorjahres. Dies lag vornehmlich an höheren Einkommensteuerzahlungen in Nordamerika.

Insgesamt wurden im 1. Quartal Netto-Investitionen in Höhe von 40 Millionen US-Dollar getätigt. Daraus ergab sich ein Free Cash Flow vor Akquisitionen in Höhe von 98 Millionen US-Dollar gegenüber 130 Millionen US-Dollar im 1. Quartal 2004. Der Free Cash Flow wurde vornehmlich von der Steigerung des Quartalsergebnisses beeinflusst. Die Forderungslaufzeiten blieben gegenüber dem 4. Quartal 2004 unverändert bei 84 Tagen. Im Vergleich zum 1. Quartal des Vorjahres gingen die Forderungslaufzeiten um zwei Tage zurück.

Für Akquisitionen gab das Unternehmen insgesamt 22 Millionen US-Dollar aus. Der Free Cash Flow nach Akquisitionen sank um 13% auf 76 Millionen Dollar gegenüber 88 Millionen Dollar im Vorjahresquartal.

Patienten – Kliniken – Behandlungen
Zum Ende des 1. Quartals 2005 versorgte Fresenius Medical Care weltweit rund 125.900 Dialysepatienten, 5% mehr als im Vorjahr. In Nordamerika wurden rund 87.000 Patienten (+4%), in den Regionen außerhalb Nordamerikas (Segment „International") rund 38.900 Patienten (+6%) behandelt.

Zum 31. März 2005 betrieb das Unternehmen 1.630 Dialysekliniken weltweit, davon 1.140 Kliniken in Nordamerika (+2%) und 490 Kliniken außerhalb Nordamerikas (+8%).

Die Zahl der von Fresenius Medical Care durchgeführten Behandlungen stieg um 3% auf 4,72 Millionen. Dabei entfielen 3,25 Millionen Behandlungen (+3%) auf Nordamerika und 1,47 Millionen Behandlungen auf die Regionen außerhalb Nordamerikas, dem Segment „International" (+5%).

Ausblick 2005
Für das laufende Geschäftsjahr 2005 bestätigt Fresenius Medical Care seinen Ausblick vor Einfluss durch die Akquisition der Renal Care Group und erwartet ein währungsbereinigtes Umsatzwachstum zwischen 6 und 9% und eine Steigerung des Jahresüberschusses um mehr als 10%.

Ben Lipps, Vorstandsvorsitzender von Fresenius Medical Care: „Wir sind sehr gut in das Jahr 2005 gestartet. Dabei sind wir in allen Regionen und Geschäftseinheiten mindestens so stark oder stärker gewachsen als der Markt. Insbesondere in Europa und Nordamerika verzeichneten wir dabei eine fortgesetzte Wachstumsdynamik. Mit diesen positiven Ergebnissen legen wir den Grundstein für das weitere profitable Wachstum unseres Unternehmens im Dialysekerngeschäft und das Erreichen unserer wirtschaftlichen Ziele.

Videoübertragung
Fresenius Medical Care informiert am heutigen Mittwoch, 4. Mai, um 12.00 Uhr MESZ bei einer Pressekonferenz über die Ergebnisse des 1. Quartals 2005. Diese wird im Internet unter www.fmc-ag.de live übertragen und steht dort anschließend als Video-on-demand zur Verfügung.

Die Fresenius Medical Care AG ist der weltweit führende Anbieter von Produkten und Dienstleistungen für Patienten mit chronischem Nierenversagen, einer Krankheit die mehr als 1,3 Millionen Menschen weltweit betrifft. Mit einem Netzwerk von 1.630 Dialysekliniken in den Vereinigten Staaten, Europa, Asien, Lateinamerika und Afrika betreut Fresenius Medical Care rund 125.900 Dialysepatienten. Fresenius Medical Care ist ebenfalls der weltweit führende Anbieter von Dialyseprodukten wie zum Beispiel Hämodialyse-Maschinen, Dialysatoren und damit verbundenen Einweg-Produkten.

Weitere Informationen über Fresenius Medical Care erhalten Sie im Internet unter www.fmc-ag.de


Diese Mitteilung enthält zukunftsbezogene Aussagen, die gewissen Risiken und Unsicherheiten unterliegen. Die zukünftigen Ergebnisse können erheblich von den zur Zeit erwarteten Ergebnissen abweichen, und zwar aufgrund verschiedener Risikofaktoren und Ungewissheiten wie z.B. Veränderungen der Geschäfts-, Wirtschafts-, und Wettbewerbssituation, Gesetzesänderungen, Ergebnisse klinischer Studien, Wechselkursschwankungen, Ungewissheiten bezüglich Rechtsstreitigkeiten oder Untersuchungsverfahren und die Verfügbarkeit finanzieller Mittel. Fresenius Medical Care übernimmt keinerlei Verantwortung, die in dieser Mitteilung enthaltenen zukunftsbezogenen Aussagen zu aktualisieren.


Fresenius Medical Care AG
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung siehe pdf-Datei

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