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Fresenius Helios investiert 14 Millionen Euro in die Modernisierung der HELIOS Klinik Wipperfürth in Nordrhein-Westfalen. Ab Ende April werden zunächst zwei Stationen und anschließend drei Kreißsäle kernsaniert und erweitert. Die einzelnen Umbauten für kürzere Wege und mehr Patienten-Komfort erfolgen nacheinander, um den laufenden Betrieb nicht zu beeinträchtigen. Die Fertigstellung ist für Anfang 2019 geplant.

Fresenius Helios investiert 14 Millionen Euro in die Modernisierung der HELIOS Klinik Wipperfürth in Nordrhein-Westfalen. Ab Ende April werden zunächst zwei Stationen und anschließend drei Kreißsäle kernsaniert und erweitert. Die einzelnen Umbauten für kürzere Wege und mehr Patienten-Komfort erfolgen nacheinander, um den laufenden Betrieb nicht zu beeinträchtigen. Die Fertigstellung ist für Anfang 2019 geplant.

Die Ratingagentur Fitch hat die Anleihen der Fresenius Finance Ireland mit BBB- eingestuft. Die Anleihen mit einem Emissionsvolumen von insgesamt 2.600 Mio € wurden zur Finanzierung der Akquisition von Quirónsalud begeben. Das Fresenius-Unternehmensrating hat Fitch mit BBB- bestätigt. Das Rating wurde mit einem stabilen Ausblick versehen. Die Anleihen wurden unter dem kürzlich aufgelegten Fresenius European Medium Term Note (EMTN)-Programm begeben. Die Emittentin, Fresenius Finance Ireland plc., ist eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der Fresenius SE & Co. KGaA.

Die Ratingagentur Fitch hat die Anleihen der Fresenius Finance Ireland mit BBB- eingestuft. Die Anleihen mit einem Emissionsvolumen von insgesamt 2.600 Mio € wurden zur Finanzierung der Akquisition von Quirónsalud begeben. Das Fresenius-Unternehmensrating hat Fitch mit BBB- bestätigt. Das Rating wurde mit einem stabilen Ausblick versehen. Die Anleihen wurden unter dem kürzlich aufgelegten Fresenius European Medium Term Note (EMTN)-Programm begeben. Die Emittentin, Fresenius Finance Ireland plc., ist eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der Fresenius SE & Co. KGaA.

Fresenius Helios hat den Neubau der HELIOS Marien Klinik in Duisburg-Hochfeld abgeschlossen. Auf rund 22.000 Quadratmetern können dort künftig bis zu 350 Patienten stationär behandelt werden. Die Bauarbeiten dauerten zwei Jahre. Die Investitionssumme liegt bei 50 Millionen Euro. Noch im März beginnt der Umzug aus den bisher genutzten Gebäuden in das neue Krankenhaus.

Quirónsalud, ein Tochterunternehmen von Fresenius Helios, investiert rund 40 Millionen Euro in den Bau eines Protonentherapiezentrums in Madrid. Die Inbetriebnahme ist für das Jahr 2019 geplant. Es wird das erste Zentrum dieser Art zur Behandlung von Krebspatienten in Spanien sein. Bisher mussten sich betroffene Patienten außerhalb Spaniens behandeln lassen, wenn eine Protonentherapie Besserung versprach. Mit einem Protonenstrahl lassen sich Tumore präziser und mit geringeren Auswirkungen auf das umliegende Gewebe bekämpfen als mit herkömmlicher Strahlenbehandlung. Quirónsalud wird auch die Radiotherapiezentren in Palmaplanas (Mallorca) und Sevilla modernisieren und erweitern.

Quirónsalud, ein Tochterunternehmen von Fresenius Helios, investiert rund 40 Millionen Euro in den Bau eines Protonentherapiezentrums in Madrid. Die Inbetriebnahme ist für das Jahr 2019 geplant. Es wird das erste Zentrum dieser Art zur Behandlung von Krebspatienten in Spanien sein. Bisher mussten sich betroffene Patienten außerhalb Spaniens behandeln lassen, wenn eine Protonentherapie Besserung versprach. Mit einem Protonenstrahl lassen sich Tumore präziser und mit geringeren Auswirkungen auf das umliegende Gewebe bekämpfen als mit herkömmlicher Strahlenbehandlung. Quirónsalud wird auch die Radiotherapiezentren in Palmaplanas (Mallorca) und Sevilla modernisieren und erweitern.

Der Gesundheitskonzern Fresenius beginnt in Kürze mit den Bauarbeiten zur Erweiterung seiner Konzernzentrale in Bad Homburg. Wie im vergangenen Juli bekanntgegeben, soll auf dem Gelände in der Else-Kröner-Straße ein neues Bürogebäude mit rund 600 Arbeitsplätzen entstehen.

Der erste Bauabschnitt wird die Errichtung eines fünfstöckigen Parkdecks mit 681 Stellplätzen in der Daimlerstraße sein. Die Arbeiten hierfür werden im März beginnen und sollen im August abgeschlossen sein.

Ebenfalls im März beginnen auch die Arbeiten für den teilweisen Abriss eines Hochregallagers in der Else-Kröner-Straße. Dieser ist nötig, um Platz für das geplante neue Bürogebäude zu schaffen. Das dann verkleinerte Lager wird an der Südseite eine neue Außenwand erhalten und soll ebenfalls im August wieder in Betrieb genommen werden.

Voraussichtlich im Spätsommer wird dann der Grundstein für das Bürogebäude gelegt. Neben den 600 modernen Büroarbeitsplätzen und einer ausreichenden Zahl an Konferenzräumen wird das neue Gebäude auch eine weitere Kantine umfassen. Die Fertigstellung ist für 2019 geplant.

Insgesamt wird Fresenius voraussichtlich rund 70 Millionen Euro in den Ausbau der Konzernzentrale investieren. Grund für die Erweiterung ist die stetig steigende Zahl von Mitarbeitern am Standort Bad Homburg. Aktuell beschäftigt Fresenius in Bad Homburg rund 3.200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie rund 300 weitere im benachbarten Oberursel.

 

Diese Mitteilung enthält zukunftsbezogene Aussagen, die gewissen Risiken und Unsicherheiten unterliegen. Die zukünftigen Ergebnisse können erheblich von den zur Zeit erwarteten Ergebnissen abweichen, und zwar aufgrund verschiedener Risikofaktoren und Ungewissheiten wie zum Beispiel Veränderungen der Geschäfts-, Wirtschafts- und Wettbewerbssituation, Gesetzesänderungen, Ergebnisse klinischer Studien, Wechselkursschwankungen, Ungewissheiten bezüglich Rechtsstreitigkeiten oder Untersuchungsverfahren und die Verfügbarkeit finanzieller Mittel. Fresenius übernimmt keinerlei Verantwortung, die in dieser Mitteilung enthaltenen zukunftsbezogenen Aussagen zu aktualisieren.

Von links: Esther Antonoff, Sebastian Jäger und Theresa Wadewitz aus dem Personalbereich von Fresenius zusammen mit Elisabeth Wicklin (2.v.l.), CEO des Marktforschungsinstituts Potentialpark, bei der Preisverleihung.
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Zum sechsten Mal in Folge hat das Marktforschungsinstitut Potentialpark den Gesundheitskonzern Fresenius als das deutsche Unternehmen mit dem besten Internetangebot für Bewerber ausgezeichnet. In der Studie für 2017 belegt Fresenius in der Gesamtbewertung aller karriererelevanten Online-Aktivitäten erneut den ersten Platz. Auch in drei von vier Einzelbewertungen – der Karriere-Website, dem Angebot für mobile Endgeräte und dem Online-Bewerbermanagement – liegt Fresenius auf dem ersten Rang. Mit dem Karriereauftritt in den Sozialen Medien belegt der Gesundheitskonzern Platz zwei.

Potentialpark untersucht seit 2002 jährlich die Online-Angebote deutscher Unternehmen für Bewerber. In der diesjährigen Studie bewertete das Institut die Online-Aktivitäten von 147 deutschen Unternehmen nach mehr als 300 verschiedenen Kriterien. Weltweit wurden 28.000 Studierende und Absolventen nach ihren Präferenzen befragt.

„Jede Auszeichnung ist für uns Ansporn, unser Angebot für Bewerber kontinuierlich weiterzuentwickeln“, so Markus Olbert, Personalchef von Fresenius. „Unsere jüngste Verbesserung ist das personalisierte Angebot ‘Mein Fresenius’ auf der Karriere-Website. Nutzer erhalten hier individualisierte Informationen, beispielsweise den aktuellen Bewerbungsstatus, zum Profil passende Stellenangebote oder andere relevante Inhalte. Damit haben wir den Bewerbungsprozess noch nutzerfreundlicher gemacht.“

 

  • Ziele für 2016 erreicht
  • Umsatz steigt 2016 um 7 % (+7 % bereinigt1)
  • EBIT wächst um 13 %, EBIT-Marge steigt auf 14,7 %
  • Konzernergebnis steigt um 21 % (+16 % bereinigt2)
  • Sehr gute Geschäftsentwicklung bei Gesundheitsdienstleistungen, insbesondere in Nordamerika
  • Versorgungsmanagement wächst deutlich (+20 % organisch)
  • Dividendenerhöhung um 20 % auf 0,96 Euro vorgeschlagen

Kennzahlen für das vierte Quartal 2016

in Mio US-$  Q4 2016  Q4 2015   
 Umsatz  4.687  4.348  +8 %
 Operatives Ergebnis (EBIT)  786  662  +19 %
 Konzernergebnis3  388  317  +23 %
 Gewinn je Aktie (in US-$)  1,27  1,04  +22 %

 

 

 

 

 

Kennzahlen für das Geschäftsjahr 2016

in Mio US-$  Q1-4 2016   Q1-4 2015  
 Umsatz  17.911  16.738 +7 %
 Operatives Ergebnis (EBIT)  2.638  2.327  +13 %
 Konzernergebnis3  1.243  1.029  +21 %
 Konzernergebnis ohne Sondereinflüsse2  1.228  1.057  +16 %
 Gewinn je Aktie (in US-$)  4,07  3,38  +20 %
 Dividendenvorschlag (je Aktie)  0,96  0,80  +20 %

1Währungsbereinigt, bereinigt um Akquisitionen in den Jahren 2015 und 2016
2Konzernergebnis, das auf die Anteilseigner der Fresenius Medical Care AG & Co. KGaA entfällt; bereinigt um Akquisitionen, basierend auf bereinigtem Konzernergebnis 2015 von 1.057 Mio. US-Dollar
3Konzernergebnis, das auf die Anteilseigner der Fresenius Medical Care AG & Co. KGaA entfällt

Rice Powell, Vorstandsvorsitzender von Fresenius Medical Care, sagte: "Wir freuen uns, das 20-jährige Jubiläum von Fresenius Medical Care mit einem neuen Rekordjahr zu feiern, in dem wir unsere Ziele erreicht haben. Unsere Geschäfte haben sich dank des großen Einsatzes unserer Mitarbeiter in allen Bereichen gut entwickelt. Auch unser weltweites Effizienzprogramm trägt weiter Früchte. Deswegen können wir den Blick mit viel Zuversicht nach vorne richten. Wir werden den eingeschlagenen Weg konsequent fortsetzen und sowohl den dynamisch wachsenden Bereich Versorgungsmanagement als auch unser Kerngeschäft der Dialyse weiter ausbauen. So schaffen wir die Voraussetzungen dafür, unsere Patienten noch besser zu versorgen, den Unternehmenswert für unsere Aktionäre weiter zu steigern und unsere ehrgeizigen Ziele zu erreichen."

Umsatz

Der Umsatz von Fresenius Medical Care stieg im Geschäftsjahr 2016 um 7 % auf 17,911 Milliarden US-Dollar (+8 % währungsbereinigt). Zurückzuführen ist dies vor allem auf eine gute Entwicklung im Geschäft mit Gesundheitsdienstleistungen, deren Umsatz um 8 % auf 14,519 Milliarden US-Dollar (+9 % währungsbereinigt) stieg. Grund für die Zunahme ist ein starkes organisches Wachstum, gestützt durch Preis- und Volumeneffekte. Der Umsatz mit Dialyseprodukten erhöhte sich im Geschäftsjahr 2016 um 1 % auf 3,392 Milliarden US-Dollar (+4 % währungsbereinigt). Dieses Wachstum wurde durch höhere Verkaufszahlen von Dialysatoren und Dialysegeräten erreicht. Gemindert wurde dieser Effekt durch einen rückläufigen Absatz von Arzneimitteln zur Behandlung von Nierenerkrankungen (deren Marketingrechte im Jahr 2015 verkauft wurden).

Im vierten Quartal 2016 stieg der Umsatz um 8 % auf 4,687 Milliarden US-Dollar (+9 % währungsbereinigt), hauptsächlich aufgrund von Umsatzwachstum bei Gesundheitsdienstleistungen. Hier stieg der Umsatz um 10 % auf 3,799 Milliarden US-Dollar (+10 % währungsbereinigt). Der Umsatz mit Dialyseprodukten blieb auf dem Niveau des Vorjahres (888 Millionen US-Dollar, +2 % währungsbereinigt).

Ertrag

Das operative Ergebnis (EBIT) stieg im Geschäftsjahr 2016 um 13 % auf 2,638 Milliarden US-Dollar. Die operative Marge stieg um 80 Basispunkte auf 14,7 %. Diese Verbesserung der operativen Marge ist insbesondere auf die Geschäftsentwicklung in Nordamerika zurückzuführen.

Im vierten Quartal 2016 stieg das operative Ergebnis um 19 % auf 786 Millionen US-Dollar. Die operative Marge erhöhte sich dadurch um 160 Basispunkte auf 16,8 %. Diese Entwicklung der operativen Marge ist hauptsächlich auf den Vorjahreseffekt der GranuFlo®-Einigung zurückzuführen. Außerdem haben sich die operativen Margen in den Regionen Nordamerika und Asien-Pazifik positiv entwickelt und die Beratungs- und Anwaltskosten wurden reduziert.

Die Nettozinsaufwendungen stiegen im Geschäftsjahr 2016 um 4 % auf 406 Millionen US-Dollar. Grund für den Anstieg ist hauptsächlich ein geringerer Zinsertrag bedingt durch eine Rückzahlung verzinster Darlehensforderungen im vierten Quartal 2015. Ein dank positiver Cash Flow-Entwicklung niedrigeres Schuldenniveau glich diesen Effekt teilweise aus. Im vierten Quartal 2016 stieg der Zinsaufwand um 11 % auf 98 Millionen US-Dollar.

Die Ertragssteuern erhöhten sich im Geschäftsjahr 2016 um 10 % auf 683 Millionen US-Dollar. Dies entspricht einer effektiven Steuerquote von 30,6 %. Gründe für den Rückgang um 150 Basispunkte gegenüber dem Vorjahr sind ein niedrigerer Steueraufwand aufgrund der Auflösung von Steuerrückstellungen sowie die positive Auswirkung des in 2015 erfassten steuerlich nicht abzugsfähigen Verlusts aus dem Verkauf des Geschäfts mit Dialysedienstleistungen in Venezuela.

Im vierten Quartal 2016 lagen die Ertragssteuern bei 212 Millionen US-Dollar. Dies entspricht einer um 60 Basispunkte reduzierten effektiven Steuerquote von 30,8 %.

Das auf die Anteilseigner der Fresenius Medical Care entfallende Konzernergebnis stieg im Geschäftsjahr 2016 um 21 % auf 1,243 Milliarden US-Dollar. Bereinigt um Sondereinflüsse erhöhte es sich um 16 % auf 1,228 Milliarden US-Dollar. Basierend auf einer durchschnittlich gewichteten Anzahl ausstehender Aktien von etwa 305,7 Millionen erhöhte sich der Gewinn je Aktie (EPS) im Geschäftsjahr 2016 von 3,38 US-Dollar um 20 % auf 4,07 US-Dollar. Der Anstieg der durchschnittlich gewichteten Anzahl ausstehender Aktien ist auf die Ausübungen von Aktienoptionen zurückzuführen.

Im vierten Quartal 2016 wuchs das auf die Anteilseigner der Fresenius Medical Care AG & Co. KGaA entfallende Konzernergebnis um 23 % auf 388 Millionen US-Dollar. Basierend auf einer durchschnittlich gewichteten Zahl ausstehender Aktien von etwa 306,2 Millionen erhöhte sich der Gewinn je Aktie (EPS) im vierten Quartal 2016 von 1,04 US-Dollar um 22 % auf 1,27 US-Dollar.

1Konzernergebnis 2015 bereinigt um (i) die Kosten der GranuFlo®-Einigung (37 Millionen US-Dollar) und (ii) Akquisitionen (9 Millionen US-Dollar), resultierend in einem Konzernergebnis 2015 von 1,057 Milliarden US-Dollar; Konzernergebnis 2016 bereinigt um Akquisitionen (15 Millionen US-Dollar), resultierend in einem Konzernergebnis 2016 von 1,228 Milliarden US-Dollar.

Entwicklung der Segmente

In Nordamerika steigerte Fresenius Medical Care den Umsatz im Geschäftsjahr 2016 um 9 % auf 12,886 Milliarden US-Dollar. Dies entspricht 72 % des Gesamtumsatzes. Der Umsatz mit Gesundheitsdienstleistungen stieg um 10 % auf 11,982 Milliarden US-Dollar. Dieser Anstieg ist hauptsächlich auf das Wachstum der Bereiche Dialysedienstleistungen (+7 % auf 9,675 Milliarden US-Dollar) und Versorgungsmanagement (+23 % auf 2,307 Milliarden US-Dollar) zurückzuführen. Die Anzahl der Dialysebehandlungen erhöhte sich um 4 %. Fresenius Medical Care versorgte zum Jahresende 2016 in Nordamerika in 2.306 Dialysekliniken 188.987 Dialysepatienten. Der Umsatz mit Dialyseprodukten erhöhte sich dank verbesserter Verkaufszahlen, insbesondere von Dialysegeräten, Dialysatoren und Produkten für die Peritonealdialyse, um 3 % auf 904 Millionen US-Dollar. Dieses Wachstum wurde teilweise gemindert durch rückläufige Verkaufszahlen von Arzneimitteln zur Behandlung von Nierenerkrankungen und Blutschlauchsystemen. Das operative Ergebnis stieg in Nordamerika um 18 % auf 2,119 Milliarden US-Dollar. Die operative Marge stieg um 120 Basispunkte auf 16,4 %. Gründe hierfür waren gesunkene Kosten für Verbrauchsmaterialien, ein höherer Anteil privat versicherter Patienten und der Vorjahreseffekt der GranuFlo®-Einigung. Gestiegene Personalkosten und ein höherer Aufwand aus langfristigen Vergütungsprogrammen minderten diese Effekte. Die operative Marge im Bereich Versorgungsmanagement sank aufgrund gestiegener Kosten bei stationären und intensivmedizinischen Behandlungen auf 2,6 %.

Im vierten Quartal 2016 erhöhte sich der Umsatz in Nordamerika um 9 % auf 3,374 Milliarden US-Dollar, hauptsächlich aufgrund von einer höheren Anzahl von Dialysebehandlungen und höheren Umsatzerlösen pro Dialysebehandlung (+8 US-Dollar auf 356 US-Dollar). Der Bereich Versorgungsmanagement trug 603 Millionen US-Dollar (+20 %) zum Umsatz in Nordamerika bei. Das operative Ergebnis stieg um 23 % auf 634 Millionen US-Dollar im vierten Quartal. Dies resultierte hauptsächlich aus dem Vorjahreseffekt der GranuFlo®-Einigung, einem höherer Anteil privat versicherter Patienten und gesunkenen Kosten für Verbrauchsmaterialien. Höhere Personalkosten und eine niedrigeren Marge im Bereich Versorgungsmanagement hatten eine gegenläufige Wirkung. Die gesunkene operative Marge im Bereich Versorgungsmanagement (-1,1 %) in Nordamerika wurde verursacht durch erhöhte Aufwendungen für Wertberichtigungen auf Forderungen bei stationären und intensivmedizinischen Behandlungen.

In der Region Europa, Naher Osten, Afrika (EMEA) steigerte Fresenius Medical Care den Umsatz im Geschäftsjahr 2016 um 1 % auf 2,667 Milliarden US-Dollar (+4 % währungsbereinigt). Der Umsatz mit Gesundheitsdienstleistungen wuchs um 6 % auf 1,294 Milliarden US-Dollar (+9 % währungsbereinigt). Dies ist in erster Linie auf Akquisitionen und organisches Behandlungswachstum zurückzuführen. Negative Währungseffekte hatten eine gegenläufige Wirkung. Die Anzahl der Dialysebehandlungen stieg im Geschäftsjahr 2016 um 8 %. Fresenius Medical Care versorgte zum Jahresende 2016 in der Region EMEA in 711 Dialysekliniken 59.767 Dialysepatienten. Der Umsatz mit Dialyseprodukten sank um 2 % auf 1,373 Milliarden US-Dollar (währungsbereinigt unverändert). Der Rückgang ist zurückzuführen auf einen rückläufigen Absatz von Arzneimitteln zur Behandlung von Nierenerkrankungen (deren Marketingrechte im Jahr 2015 verkauft wurden), Dialysatoren und Dialysegeräten. Durch höhere Verkäufe von Blutschlauchsystemen und von Produkten für die Akutversorgung wurde dieser Effekt größtenteils ausgeglichen. Das operative Ergebnis sank im Geschäftsjahr 2016 um 9 % auf 524 Millionen US-Dollar. Die operative Marge sank um 220 Basispunkte auf 19,7 %. Gründe hierfür sind ein Vorjahreseffekt, der aus dem Verkauf von europäischen Vermarktungsrechten für bestimmte Dialysemedikamente resultierte, höhere Aufwendungen für Wertberichtigungen auf Forderungen, ein niedrigeres Ergebnis assoziierter Unternehmen und ungünstige Währungseffekte.

Im vierten Quartal 2016 wuchs der Umsatz in der Region EMEA um 2 % auf 684 Millionen US-Dollar (+4 % währungsbereinigt). Dazu trug vor allem der Umsatz mit Gesundheitsdienstleistungen bei (+7 % auf 327 Millionen US-Dollar, +10 % währungsbereinigt). Der Umsatz mit Dialyseprodukten sank um 3 % auf 357 Millionen US-Dollar (währungsbereinigt unverändert). Das operative Ergebnis sank um 25 % auf 130 Millionen US-Dollar. Gründe hierfür sind ein Vorjahreseffekt, der aus dem Verkauf von europäischen Vermarktungsrechten für bestimmte Dialysemedikamente resultierte, ein niedrigeres Ergebnis assoziierter Unternehmen aufgrund höherer Entwicklungskosten, höhere IT-Kosten und höhere Aufwendungen für Wertberichtigungen auf Forderungen.

In der Region Asien-Pazifik erhöhte sich der Umsatz im Geschäftsjahr 2016 um 9 % auf 1,632 Milliarden US-Dollar (+8 % währungsbereinigt). Der Umsatz mit Gesundheitsdienstleistungen wuchs um 9 % auf 730 Millionen US-Dollar (+3 % währungsbereinigt). Die Zahl der Dialysebehandlungen stieg um 6 %. Der Umsatz mit Dialyseprodukten steigerte sich um 8 % auf 902 Millionen US-Dollar (+12 % währungsbereinigt). Alle Produktgruppen trugen zu dieser ausgezeichneten Entwicklung bei. Fresenius Medical Care versorgte zum Jahresende 2016 in der Region Asien-Pazifik in 374 Dialysekliniken 29.328 Dialysepatienten. Das operative Ergebnis stieg im Geschäftsjahr 2016 um 7 % auf 319 Millionen US-Dollar an. Die operative Marge sank um 20 Basispunkte auf 19,6 %. Gründe hierfür sind ungünstige Währungseffekte und durch Veränderungen im Vorstand bedingte Aufwendungen.

Im vierten Quartal 2016 wuchs der Umsatz in Asien-Pazifik um 10 % auf 433 Millionen US-Dollar (+8 % währungsbereinigt). Der Umsatz mit Gesundheitsdienstleistungen wuchs um 12 % (+5 % währungsbereinigt), der Umsatz mit Dialyseprodukten um 8 % (+10 % währungsbereinigt). Das operative Ergebnis stieg im vierten Quartal 2016 um 20 % auf 94 Millionen US-Dollar an. Die operative Marge stieg um 180 Basispunkte auf 21,8 %, hauptsächlich aufgrund eines Vorjahreseffekts im Zusammenhang mit Zollabgaben in Indien.

In Lateinamerika belief sich der Umsatz im Geschäftsjahr 2016 auf 712 Millionen US-Dollar. Das entspricht einem Rückgang von 7 %. Währungsbereinigt steigerte Fresenius Medical Care den Umsatz um 13 %. Der Umsatz mit Gesundheitsdienstleistungen sank um 9 % auf 513 Millionen US-Dollar (+15 % währungsbereinigt). Gründe hierfür sind negative Währungseffekte und geschlossene sowie verkaufte Dialysekliniken (hauptsächlich in Venezuela und Brasilien). Gegenläufig wirkte das organische Wachstum der Umsatzerlöse je Behandlung. Die Anzahl der Dialysebehandlungen sank im vierten Quartal um 3 %, hauptsächlich aufgrund der geschlossenen sowie verkauften Kliniken. Fresenius Medical Care versorgte zum Jahresende 2016 in der Region Lateinamerika in 233 Dialysekliniken 30.389 Dialysepatienten. Der Umsatz mit Dialyseprodukten blieb mit 199 Millionen US-Dollar auf Vorjahresniveau (+7 % währungsbereinigt). Das währungsbereinigte Wachstum ist hauptsächlich zurückzuführen auf gestiegene Umsätze mit Dialysatoren sowie Hämodialyselösungen und -konzentraten. Geringere Umsätze mit Produkten für die Peritonealdialyse und Dialysegeräten wirkten gegenläufig. Das operative Ergebnis stieg um 37 % auf 66 Millionen US-Dollar. Dies ist in erster Linie auf die Effekte aus dem Verkauf der Gesundheitsdienstleistungen in Venezuela im Vorjahr zurückzuführen. Die operative Marge stieg um 290 Basispunkte auf 9,2 %, hauptsächlich aufgrund der genannten Verluste im Vorjahr.

Im vierten Quartal 2016 stieg der Umsatz von Fresenius Medical Care in Lateinamerika um 1 % auf 192 Millionen US-Dollar (+13 % währungsbereinigt), hauptsächlich aufgrund gestiegener Umsätze mit Dialyseprodukten (+11 % auf 56 Millionen US-Dollar, +7 % währungsbereinigt). Das währungsbereinigte Wachstum erklärt sich aus gestiegenen Umsatzerlösen mit Dialysatoren sowie Hämodialyselösungen und -konzentraten. Geringere Umsatzerlöse mit Dialysegeräten wirkten gegenläufig. Der Umsatz mit Gesundheitsdienstleistungen sank um 3 % auf 136 Millionen US-Dollar (+14 % währungsbereinigt). Gründe hierfür sind hauptsächlich negative Währungseffekte. Das operative Ergebnis sank um 18 % auf 19 Millionen US-Dollar. Höhere Aufwendungen für Wertberichtigungen auf Forderungen waren die wesentlichen Gründe hierfür. Die operative Marge sank um 230 Basispunkte auf 9,7 %.

Cash Flow

Der Mittelzufluss aus laufender Geschäftstätigkeit lag im Geschäftsjahr 2016 bei 2,140 Milliarden US-Dollar nach 1,960 Milliarden US-Dollar im Vorjahr. Dies entspricht 11,9 % des Umsatzes. Fresenius Medical Care erreicht damit das Ziel für 2016 (Operativer Cashflow > 10 % des Umsatzes). Gründe für den Anstieg waren hauptsächlich gesunkene Vorratsbestände in Nordamerika und das gestiegene Konzernergebnis. Gegenläufig wirkten sich eine freiwillige Zuführung von 100 Millionen US-Dollar zum Pensionsplanvermögen in den USA und weitere Positionen des Nettoumlaufvermögens aus. Die Forderungslaufzeiten haben sich zum Jahresende 2016 im Vergleich zum Vorjahr um 1 Tag auf 70 Tage verkürzt.

Im vierten Quartal 2016 lag der Mittelzufluss aus laufender Geschäftstätigkeit bei 844 Millionen US-Dollar, nach 548 Millionen US-Dollar im Vorjahreszeitraum. Dies entspricht 18 % des Umsatzes. Gründe für den Anstieg sind ein höheres Konzernergebnis sowie positive Effekte aus verkürzten Forderungslaufzeiten und verzögerte Ertragssteuerzahlungen in den USA.

Mitarbeiter

Zum 31. Dezember 2016 beschäftigte Fresenius Medical Care 109.319 Mitarbeiter (ermittelt auf Vollzeitbeschäftigungsbasis) gegenüber 104.033 Mitarbeitern Ende Dezember 2015. Die Zunahme von 5 % resultiert aus dem anhaltenden organischen Wachstum des Unternehmens sowie Akquisitionen.

Übernahme der australischen Cura Gruppe

Im Februar 2017 hat Fresenius Medical Care bekannt gegeben, die Mehrheit an der Cura Group („Cura“), einem führenden Betreiber von Tageskliniken in Australien, zu übernehmen. In 19 privaten Tageskliniken in Australien bietet Cura verschiedenste ambulante Behandlungen an. Cura wurde 2008 gegründet und erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2015/2016 einen Umsatz von 127 Millionen Australischen Dollar (rund 87 Millionen Euro). Die Übernahme ermöglicht Fresenius Medical Care eine umfassende, verschiedene Therapien koordinierende Behandlung der Patienten. Zudem kann das Unternehmen damit an weiteren Orten Dialysebehandlungen anbieten. Die Übernahme steht unter Vorbehalt der Zustimmung der übrigen Anteilseigner von Cura sowie der behördlichen Genehmigung.

Ausblick 2017

Fresenius Medical Care hat den Fokus bei der Finanzberichterstattung zum 1. Januar 2017 auf die International Financial Reporting Standards (IFRS) gelegt. Ab diesem Zeitpunkt berichtet das Unternehmen nicht mehr in US-Dollar, sondern ausschließlich in Euro. Fresenius Medical Care erwartet für das Gesamtjahr 2017 ein währungsbereinigtes Umsatzwachstum von 8 bis 10 %, basierend auf 16,570 Milliarden Euro Umsatz im Geschäftsjahr 2016. Das auf die Anteilseigner der Fresenius Medical Care AG & Co. KGaA entfallende Konzernergebnis soll währungsbereinigt um 7 bis 9 % steigen, basierend auf einem Konzernergebnis von 1,144 Milliarden Euro im Jahr 2016. In diesem Ausblick ist die Vergütungsnachzahlung für Behandlungen von US-Kriegsveteranen nicht enthalten.

Wachstumsstrategie 2020

Fresenius Medical Care hat sich im April 2014 währungsbereinigte mittelfristige Wachstumsziele nach US-GAAP gesetzt: Das Unternehmen erwartet bis zum Geschäftsjahr 2020 ein durchschnittliches jährliches Umsatzwachstum von rund 10 %. Nach aktuellen Wechselkursen entspricht das einem Umsatzziel von 24 Milliarden Euro nach IFRS im Jahr 20201. Im gleichen Zeitraum erwartet Fresenius Medical Care ein durchschnittliches jährliches Wachstum des Konzernergebnisses im hohen einstelligen Bereich. Diese Ziele bleiben unverändert.

1Im April 2014 veröffentlichtes, währungsbereinigtes Ziel für 2020: 28 Milliarden US-Dollar nach US-GAAP, entspricht nach IFRS und nach im April 2014 zugrunde gelegten Wechselkursen 21 Milliarden Euro.

Pressekonferenz

Anlässlich der Veröffentlichung der Ergebnisse des vierten Quartals und des Gesamtjahres 2016 lädt Fresenius Medical Care für den heutigen Mittwoch, den 22. Februar 2017, um 10.00 Uhr MEZ zu einer Pressekonferenz in die Konzernzentrale in Bad Homburg ein. Die Pressekonferenz wird live auf der Website von Fresenius Medical Care übertragen. Nach der Veranstaltung steht die Aufzeichnung dort zur Verfügung.

Eine Übersicht über die Ergebnisse des vierten Quartals und des Geschäftsjahrs 2016 finden Sie im PDF.

 

Fresenius Medical Care ist der weltweit führende Anbieter von Produkten und Dienstleistungen für Menschen mit Nierenerkrankungen, von denen sich weltweit rund 3 Millionen Patienten regelmäßig einer Dialysebehandlung unterziehen. In einem Netz aus 3.624 Dialysezentren betreut das Unternehmen weltweit 308.471 Dialysepatienten. Fresenius Medical Care ist zudem der führende Anbieter von Dialyseprodukten wie Dialysegeräten und Dialysefiltern. Im Bereich Versorgungsmanagement baut das Unternehmen sein Angebot zusätzlicher medizinischer Dienstleistungen rund um die Dialyse aus. Fresenius Medical Care ist an der Börse Frankfurt (FME) und an der Börse New York (FMS) notiert.

Weitere Informationen im Internet unter www.freseniusmedicalcare.com/de.

Rechtliche Hinweise:
Diese Mitteilung enthält zukunftsbezogene Aussagen, die gewissen Risiken und Unsicherheiten unterliegen. Die zukünftigen Ergebnisse können erheblich von den zur Zeit erwarteten Ergebnissen abweichen, und zwar aufgrund verschiedener Risikofaktoren und Ungewissheiten wie z.B. Veränderungen der Geschäfts-, Wirtschafts-, und Wettbewerbssituation, Gesetzesänderungen, Ergebnisse klinischer Studien, Wechselkursschwankungen, Ungewissheiten bezüglich Rechtsstreitigkeiten oder Untersuchungsverfahren und die Verfügbarkeit finanzieller Mittel. Fresenius Medical Care übernimmt keinerlei Verantwortung, die in dieser Mitteilung enthaltenen zukunftsbezogenen Aussagen zu aktualisieren.

 

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