Ein Krankenhaus wird wieder gesund

Fresenius Medical Care, der weltweit führende Anbieter von Produkten und Dienstleistungen für Menschen mit Nierenerkrankungen, hat eine Studie durchgeführt, in der die Wirksamkeit seines Programms „Medical Patient Review continuous quality improvement“ (MPR-CQI) in 20 Ländern der Region Europa, Naher Osten und Afrika (EMEA) untersucht wurde. Die Studie hat mit Hilfe einer Mediationsanalyse gezeigt, dass Verbesserungen bei den medizinischen Leistungsindikatoren (Key Performance Indicators: KPIs), die nach der Einführung des MPR-CQI-Programms eintraten, mit einer signifikanten Verringerung des Mortalitätsrisikos um etwa 30 Prozent bei den Studienteilnehmern verbunden waren.
Für die Entwicklung des MPR-CQI-Programms nutzte das Unternehmen Therapiedaten von mehr als 70.000 Patientinnen und Patienten, die im EMEA NephroCare-Netzwerk von Fresenius Medical Care behandelt wurden, um zehn KPIs – intermediäre klinische Endpunkte – zu definieren, zu überwachen und zu verbessern, darunter Hämoglobin, Hydratationsstatus, hämodynamischer Status und Infusionsvolumen. Die monatlichen Überprüfungen und Bewertungen der Gesundheitsindikatoren der Patientinnen und Patienten im Rahmen des Medical Patient Review ermöglichen es den Ärztinnen und Ärzten, die medizinischen Patientenbedürfnisse zu identifizieren, zu priorisieren und zu behandeln.
„Die Versorgung nierenkranker Menschen auf höchstem Niveau ist das zentrale Anliegen von Fresenius Medical Care. Dabei sind datengestützte Auswertungen unerlässlich für Innovationen und die kontinuierliche Verbesserung der klinischen Versorgung“, sagte Franklin W. Maddux, MD, Globaler Medizinischer Leiter von Fresenius Medical Care. „Die Breite und Tiefe der klinischen Daten unseres Unternehmens, kombiniert mit unseren Digitalisierungs- und Vernetzungsinitiativen, zeigen deutliche Ergebnisse in der klinischen Versorgung.“
Die Qualitätsergebnisse der Clinical-Governance-Strategie von Fresenius Medical Care wurden in einer historischen Kohortenstudie untersucht, die auf der unternehmenseigenen EuCliD-Datenbank in der Region EMEA basiert. Die Ergebnisse der Studie können für weitere Verbesserungen der Versorgung weltweit genutzt werden. Das Unternehmen hat die Studienergebnisse in Nephrology, Dialysis & Transplantation, der offiziellen Fachzeitschrift der European Renal Association/European Dialysis and Transplant Association, veröffentlicht und sie damit der Öffentlichkeit und der Fachwelt zugänglich gemacht: https://doi.org/10.1093/ndt/gfab160
Das Medical Patient Review-Programm zur kontinuierlichen Qualitätsverbesserung basiert auf Daten des digitalen Patientenversorgungssystems von Fresenius Medical Care EuCliD. Es befähigt das Unternehmen, Bewertungsprozesse unter Einbeziehung von medizinischen und pflegerischen Experten zu definieren. Es ermöglicht eine detaillierte Analyse der Patientinnen und Patienten und erlaubt ein besseres Verständnis ihrer medizinischen Bedürfnisse. Gleichzeitig liefert es umfangreiche Erkenntnisse aus der Korrelation von medizinischen Ergebnisverbesserungen mit effizienten wirtschaftlichen Resultaten. Dadurch wird eine noch effektivere und effizientere Versorgung möglich. Fresenius Medical Care plant, auch anderen Dialyseanbietern zu ermöglichen, über das digitale Therapiemanagement-System von der digitalen medizinischen Patientenauswertung zu profitieren.
Im Rahmen der Wachstumsstrategie 2025 nutzt Fresenius Medical Care digitale Technologien und künstliche Intelligenz (KI), um neue Formen der Nierentherapie zu entwickeln. Ärztinnen und Ärzte in mehr als 100 Dialysezentren des Unternehmens können bereits einen KI-basierten Algorithmus nutzen, der dabei helfen kann, das Management der nierenbedingten Blutarmut zu verbessern und gleichzeitig die Kosten für Medikamente zu senken. Fresenius Medical Care plant, den Prozess der medizinischen Patientenbewertung durch das MPR Advanced Benchmarking System zu erweitern. Dieses basiert auf 22 KI-basierten Modellen, die helfen sollen, die besten klinischen Behandlungen zu erkennen, leistungsstarke Kliniken über Case-Mix-Unterschiede hinaus zu identifizieren, neue medizinische Bedürfnisse zu erkennen und realistische Verbesserungspotentiale für jeden intermediären klinischen Endpunkt in allen Dialysezentren festzulegen.
Das MPR Advanced Benchmarking System wird ab Herbst dieses Jahres in NephroCare-Kliniken in einem EMEA-Land erprobt. Weitere KI-basierte Produkte für das Management von nicht-dialyseabhängigen chronischen Nierenerkrankungen, für die Versorgung von Gefäßzugängen, für Heimdialysetherapien und für intradialytische Komplikationen sind in der Entwicklung.
Diese Mitteilung enthält zukunftsbezogene Aussagen, die verschiedenen Risiken und Unsicherheiten unterliegen. Die zukünftigen Ergebnisse können erheblich von den zurzeit erwarteten Ergebnissen abweichen, und zwar aufgrund verschiedener Risikofaktoren und Ungewissheiten wie z.B. Veränderungen der Geschäfts-, Wirtschafts- und Wettbewerbssituation, Gesetzesänderungen, behördlichen Genehmigungen, Auswirkungen der Covid-19-Pandemie, Ergebnissen klinischer Studien, Wechselkursschwankungen, Ungewissheiten bezüglich Rechtsstreitigkeiten oder Untersuchungsverfahren und die Verfügbarkeit finanzieller Mittel. Diese und weitere Risiken und Unsicherheiten sind im Detail in den Berichten der Fresenius Medical Care AG & Co. KGaA beschrieben, die bei der U.S.-amerikanischen Börsenaufsicht (U.S. Securities and Exchange Commission) eingereicht werden. Fresenius Medical Care übernimmt keinerlei Verantwortung, die in dieser Mitteilung enthaltenen zukunftsbezogenen Aussagen zu aktualisieren.

Die Verabreichung medizinischer Wirkstoffe über einen meist intravenösen Zugang wird als Infusion bezeichnet. Zu den hierfür benötigten Produkten zählen intravenös zu verabreichende Arzneimittel (I.V.-Medikamente), Blutvolumenersatz-Lösungen, Spüllösungen und medizin-technische Produkte.
Infusionslösungen sind beispielsweise Elektrolyt- und Glukoselösungen sowie niedrig konzentrierte Kohlenhydratlösungen, elektrolythaltige Infusionslösungen und Trägerlösungen für Arzneimittel. Volumenersatzlösungen auf Basis von Hydroxyethylstärke (HES) werden bei Blutverlusten und zur Stabilisierung des zirkulierenden Blutvolumens eingesetzt.
I.V.-Medikamente
Die intravenöse Gabe von Arzneien ist heute nicht mehr wegzudenken. Dabei werden den Patientinnen und Patienten Arzneimittel intravenös, das heißt direkt in eine Vene verabreicht. Häufig wird dieser Medikationsweg in der Notfallmedizin verwendet, da die Arznei direkt über die Blutbahn in den gesamten menschlichen Körper gelangt und die Wirkung bereits nach wenigen Sekunden einsetzen kann. Auch in der Intensivmedizin und bei Operationen werden Arzneimittel intravenös verabreicht. Für diese Möglichkeit entscheiden sich Ärzte und Ärztinnen besonders dann, wenn die Behandelten nicht mehr in der Lage sind, Medikamente oral zu sich zu nehmen oder wenn der Verdauungstrakt nur eingeschränkt funktionsfähig ist.
Fresenius Kabi bietet ein umfangreiches Sortiment von intravenös zu verabreichenden generischen Arzneimitteln an. Mit diesen Medikamenten werden überwiegend schwerkranke Menschen im Krankenhaus behandelt – etwa in der Notfall- und Intensivmedizin. Dazu zählen unter anderem Analgetika und Anästhetika sowie Antibiotika und Antiinfektiva.
Analgetika schalten die Schmerzempfindlichkeit aus oder vermindern sie. Diese Präparate werden Patientinnen und Patienten im Notfallbereich sowie während und nach operativen Eingriffen intravenös verabreicht.
Durch Anästhetika in intravenöser Form wie Propofol lassen sich Narkosen einleiten oder aufrechterhalten. Darüber hinaus kommen solche Arzneimittel in der Intensivmedizin zur Langzeitsedierung zum Einsatz: Dabei werden Patienten und Patientinnen in ein künstliches Koma versetzt, um ihren Heilungsprozess zu unterstützen. Fresenius Kabi bietet auch in diesem Bereich Produkte an.
Mit Antibiotika werden bakterielle Infektionen behandelt, die viele verschiedene Ursachen haben können. Fresenius Kabi bietet in diesem Bereich ein sehr breites Sortiment verschiedener Wirkstoffklassen an. Dazu gehören die wichtigsten Antibiotikagruppen wie Penicilline, Cephalosporine und Quinolone. Manche dieser Produkte haben in flüssiger Form eine eingeschränkte Haltbarkeit und werden deshalb als sterile Pulverprodukte angeboten, die erst kurz vor Verabreichung gelöst werden. Andere Substanzen sind als Fertiglösung in Infusionsflaschen oder Infusionsbeuteln erhältlich.
Weitere Antiinfektiva im Sortiment von Fresenius Kabi sind Arzneimittel wie Acyclovir, die bei Virusinfektionen verabreicht werden.
Neben diesen Produktgruppen bietet Fresenius Kabi Arzneimittel an, mit denen im Intensiv- und Notfallbereich die Herz-Kreislauf-Funktion der Patienten stabilisiert sowie Beschwerden im Magen-Darm-Trakt behandelt werden.
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KennzahlentoolMitglieder des Aufsichtsrats der Fresenius SE & Co. KGaA
Aufsichtsratsvorsitzender
Erstbestellung: 2021
Aktuelle Amtszeit: 2021 – 2025
Geburtsdatum: | 19. März 1955 |
Geburtsort: | Bensberg |
Nationalität: | deutsch |
Beruflicher Werdegang
2002 - 2018 | DZ Bank AG
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2000 - 2002 | Deutsche Bank AG, Frankfurt Managing Director und Senior Credit Executive der Corporates und Real Estate Division bzw. CIB Corporate und Investment Bank |
1998 - 2000 | Deutsche Bank, Singapore General Manager und Chief Country Officer |
1981 - 1998 | Deutsche Bank AG, Düsseldorf und Frankfurt Verschiedene Positionen im Corporate und Investment Banking |
Ausbildung / Akademischer Werdegang
1977 - 1981 | Universität Köln Studium Betriebswirtschaftslehre (Diplom-Kaufmann) |
1975 - 1977 | Deutsche Bank AG Ausbildung zum Bankkaufmann |
Mitgliedschaft in anderen gesetzlich zu bildenden Aufsichtsräten | |
Adolf Würth GmbH & Co. KG | |
Mitgliedschaft in vergleichbaren in- und ausländischen Kontrollgremien | |
Keine |
Mitglied des Aufsichtsrats Fresenius SE & Co. KGaA |
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Geburtsdatum: | 14. Dezember 1949 |
Geburtsort: | München |
Nationalität: | deutsch |
Beruflicher Werdegang
2002 - 2024 | Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden Medizinischer Vorstand und Sprecher des Vorstand |
1999 - 2002 | Technische Universität Dresden Dekan der Medizinischen Fakultät |
1997 - 1999 | Harvard Medical International Association Institution Dresden Direktor, Gründer und Studiendekan |
1994 - 1997 | Technische Universität Dresden C4-Professor für Anästhesie und Intensivtherapie |
1989 - 1994 | Universität Heidelberg
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Ausbildung / Akademischer Werdegang
1989 | Universität Lübeck Habilitation (Prof. Dr. med.) |
1985 | LMU München Promotion (Dr. med.) |
1971 - 1976 | LMU München Studium der Humanmedizin |
Mitgliedschaft in anderen gesetzlich zu bildenden Aufsichtsräten | |
Keine | |
Mitgliedschaft in vergleichbaren in- und ausländischen Kontrollgremien | |
Keine |
Freigestellter Betriebsrat
Helios Vogtland-Klinikum Plauen GmbH
Mitglied des Aufsichtsrats Fresenius SE & Co. KGaA
Erstbestellung: 2018
Aktuelle Amtszeit: 2021 – 2025
Geburtsdatum: | 1. Oktober 1958 |
Geburtsort: | Bad Elster |
Nationalität: | deutsch |
Beruflicher Werdegang
seit 09/2018 | Vorsitzender des Konzernbetriebsrats Helios Kliniken GmbH |
seit 2010 | Mitglied des Europäischen Betriebsrats der Fresenius SE & Co. KGaA |
seit 2006 | Helios Vogtland-Klinikum Freigestellter Betriebsrat (Vorsitzender) |
2003 - 2006 | Humaine Vogtland-Klinikum 50 % Freigestellter Betriebsrat (Vorsitzender); 50 % Dipl.-Ing. Abteilung Biomedizintechnik |
1990 - 2003 | Vogtland-Klinikum Plauen Diplom-Ingenieur
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1985 - 1990 | Bezirkskrankenhaus Plauen Diplom-Ingenieur |
Ausbildung / Akademischer Werdegang
1980 - 1985 | Technische Hochschule Ilmenau Studium Technische Kybernetik und Biomedizintechnik (Abschluss: Diplom-Ingenieur) |
Mitgliedschaft in anderen gesetzlich zu bildenden Aufsichtsräten | |
Helios Vogtland-Klinikum Plauen GmbH (Konzernmandat Fresenius) | |
Mitgliedschaft in vergleichbaren in- und ausländischen Kontrollgremien | |
Keine |
Mitglied verschiedener Aufsichtsräte
Stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender Fresenius SE & Co. KGaA
Erstbestellung: 2015
Aktuelle Amtszeit: 2021 – 2025
Geburtsdatum: | 23. Dezember 1954 |
Geburtsort: | Bielefeld |
Nationalität: | deutsch |
Beruflicher Werdegang
2003 - 2015 | Allianz SE (vormals Allianz AG) Vorstandsvorsitzender |
1998 - 2003 | Allianz AG Mitglied des Vorstands |
1988 - 1998 | Allianz Versicherungs-AG |
1983 - 1988 | Diekmann / Thieme GbR (Verlagshaus) Geschäftsführer |
Ausbildung / Akademischer Werdegang
1973 - 1982 | Universität Göttingen Studium der Rechtswissenschaften und Philosophie |
Mitgliedschaft in anderen gesetzlich zu bildenden Aufsichtsräten | |
Allianz SE1 (Vorsitzender des Aufsichtsrats) | |
Mitgliedschaft in vergleichbaren in- und ausländischen Kontrollgremien | |
Keine |
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1 Börsennotiert
Mitglied des Europäischen Betriebsrats der Fresenius SE & Co. KGaA
Mitglied des Aufsichtsrats Fresenius SE & Co. KGaA
Erstbestellung: 2025
Aktuelle Amtszeit: 2025
Geburtsdatum: | 24. März 1979 |
Geburtsort: | Oviedo/Asturias |
Nationalität: | spanisch |
Gewerkschaftssekretärin Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft ver.di
Stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzende Fresenius SE & Co. KGaA
Erstbestellung: 2020
Aktuelle Amtszeit: 2021 – 2025
Geburtsdatum: | 24. Januar 1973 |
Geburtsort: | Cottbus |
Nationalität: | deutsch |
Beruflicher Werdegang
seit 1991 | Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft ver.di
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Ausbildung / Akademischer Werdegang
1989 - 1991 | Lausitzer Braunkohle AG Ausbildung zur Wirtschaftskauffrau |
Mitgliedschaft in anderen gesetzlich zu bildenden Aufsichtsräten | |
Keine | |
Mitgliedschaft in vergleichbaren in- und ausländischen Kontrollgremien | |
Keine |
Freigestellte Betriebsrätin
Helios Kliniken Schwerin GmbH
Mitglied des Aufsichtsrats Fresenius SE & Co. KGaA
Erstbestellung: 2016
Aktuelle Amtszeit: 2021 – 2025
Geburtsdatum: | 27. Juni 1963 |
Geburtsort: | Schwerin |
Nationalität: | deutsch |
Beruflicher Werdegang
seit 2008 | Mitglied des Europäischen Betriebsrats der Fresenius SE & Co. KGaA
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seit 2004 | Mitglied des Konzernbetriebsrats Helios Kliniken GmbH |
seit 1983 | Helios Kliniken Schwerin GmbH
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Ausbildung / Akademischer Werdegang
1980 - 1983 | Medizinische Fachschule Schwerin Abschluss Krankenschwester |
Mitgliedschaft in anderen gesetzlich zu bildenden Aufsichtsräten | |
Helios Kliniken Schwerin GmbH (Konzernmandat Fresenius, stellvertretende Vorsitzende) | |
Mitgliedschaft in vergleichbaren in- und ausländischen Kontrollgremien | |
Keine |
Mitglied des Aufsichtsrats Fresenius SE & Co. KGaA
Erstbestellung: 2016
Aktuelle Amtszeit: 2021 – 2025
Geburtsdatum: | 17. November 1960 |
Geburtsort: | Offenbach am Main |
Nationalität: | deutsch |
Beruflicher Werdegang
2008 - 2024 | UCB S.A. Chief Medical Officer und Executive Vice President Arzneimittelentwicklung |
2001 - 2009 | Schwarz Pharma AG Mitglied des Vorstands, Leitung Forschung und Entwicklung |
2000 - 2001 | BASF Pharma Vice President Global Projects |
1992 - 2000 | Hoechst AG Verschiedene Positionen, zuletzt Vice President Clinical Development |
Ausbildung / Akademischer Werdegang
seit 2000 | Universität Frankfurt am Main Professur für Innere Medizin |
1985 | Universität Frankfurt am Main Promotion (Dr. med.) |
1979 - 1985 | Universität Frankfurt am Main Studium der Medizin |
Mitgliedschaft in anderen gesetzlich zu bildenden Aufsichtsräten | |
Evotec AG1 (seit 06/2021 Vorsitz) | |
Mitgliedschaft in vergleichbaren in- und ausländischen Kontrollgremien | |
Keine |
-
1 Börsennotiert
Freigestellter Betriebsrat
Fresenius Kabi Deutschland GmbH
Mitglied des Aufsichtsrats Fresenius SE & Co. KGaA
Erstbestellung: 2023
Aktuelle Amtszeit: 2021 – 2025
Geburtsdatum: | 18. Mai 1969 |
Geburtsort: | Marburg |
Nationalität: | deutsch |
Beruflicher Werdegang
seit 2002 | Fresenius Kabi Deutschland GmbH, Standort Friedberg
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seit 2021 | Ehrenamtlicher Richter, Hessisches Finanzgericht |
seit 2017 | IHK-Prüfer, IHK Frankfurt |
seit 2015 | Ehrenamtlicher Richter, Arbeitsgericht |
2007 – 2018 | Laborleiter IPK-Labore |
2003 – 2007 | Techniker in der Qualitätssteuerung |
1992 – 2003 | Laborant in der Qualitätskontrolle |
Ausbildung / Akademischer Werdegang
2021 | Fachkraft für Betriebliches Gesundheitsmanagement, IHK |
2020 – 2021 | Zertifizierte Fachkraft für Datenschutz und Datensicherheit |
2018 | Projektleiter, IHK |
1999 – 2001 | Weiterbildung zum Industriefachwirt |
1985 – 1989 | Ausbildung zum Chemielaborant |
Mitgliedschaft in anderen gesetzlich zu bildenden Aufsichtsräten | |
Keine | |
Mitgliedschaft in vergleichbaren in- und ausländischen Kontrollgremien | |
Keine |
Mitarbeiter Produktion
Fresenius Kabi España S.A.U.
Mitglied des Aufsichtsrats Fresenius SE & Co. KGaA
Erstbestellung: 2016
Aktuelle Amtszeit: 2021 – 2025
Geburtsdatum: | 29. Januar 1974 |
Geburtsort: | Barcelona |
Nationalität: | spanisch |
Beruflicher Werdegang
seit 2008 | Mitglied des Europäischen Betriebsrats der Fresenius SE & Co. KGaA |
seit 2004 | Mitglied im Betriebsrat der Fresenius Kabi España S.A.U. |
seit 1998 | Fresenius Kabi AG |
Ausbildung / Akademischer Werdegang
2016 | Seminar des ETUI (Europäisches Gewerkschaftsinstitut): Aktuelle Herausforderungen von Arbeitnehmervertretern in Aufsichtsräten: Umgang mit den Vorschriften zur Geheimhaltung sowie Auswirkungen des europäischen Handelsrechts |
2015 | Seminar: Gewerkschaftskulturen in der Europäischen Union Fortbildung zum Thema EBR (EBR-Ausbildungszentrum) Seminar: Arbeits- und Gesundheitsschutz (Berufsschulzentrum der CC.OO.) |
1990 - 1994 | Instituto Cristófol Ferrer, Sekundarschule |
Mitgliedschaft in anderen gesetzlich zu bildenden Aufsichtsräten | |
Keine | |
Mitgliedschaft in vergleichbaren in- und ausländischen Kontrollgremien | |
Keine |
Mitglied in Aufsichtsräten
Mitglied des Aufsichtsrats Fresenius SE & Co. KGaA
Erstbestellung: 2022
Aktuelle Amtszeit: 2022 - 2025
Geburtsdatum: | 28. Februar 1961 |
Geburtsort: | Marl |
Nationalität: | deutsch |
Beruflicher Werdegang
2012 - 2022 | Deutsche Beteiligungs AG, Frankfurt am Main
Mitglied des Vorstands / Finanzvorstand Verantwortlich für Finanz- und Rechnungswesen, Investor Relations, Recht und Steuern, Portfoliobewertung, Risikomanagement, Interne Revision, Personal, Organisation, IT |
2011 - 2012 | Kirche in Not, Königstein im Taunus Geschäftsführerin in der internationalen Zentrale des Hilfswerks |
1990 - 2011 | KPMG AG, Frankfurt am Main zuletzt: Partnerin
|
1987 - 1990 | Winterhager Dr. Heintges Stützel Laubach GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Düsseldorf Zuletzt: Prüferin und Steuersachbearbeiterin |
Ausbildung / Akademischer Werdegang
1995 | Bestellung zur Wirtschaftsprüferin (2013 Verzicht auf Bestellung) |
1992 | Bestellung zur Steuerberaterin (2022 Verzicht auf Bestellung) |
1980 - 1987 | Westfälische Wilhelms-Universität Münster
|
Mitgliedschaft in anderen gesetzlich zu bildenden Aufsichtsräten | |
Fresenius Management SE (Konzernmandat Fresenius) | |
Mitgliedschaft in vergleichbaren in- und ausländischen Kontrollgremien | |
Keine |
Vormaliger Vorstand Siemens Healthineers AG
Mitglied des Aufsichtsrats Fresenius SE & Co. KGaA
Erstbestellung: 2022
Aktuelle Amtszeit: 2022 – 2025
Geburtsdatum: | 13. April 1961 |
Geburtsort: | Stuttgart |
Nationalität: | deutsch |
Beruflicher Werdegang
2019 – 2022 | Siemens Healthineers AG, Erlangen
Mitglied des Vorstands |
2018 – 2019 | Siemens Healthineers AG, Erlangen
President Diagnostic Imaging |
2015 - 2018 | Siemens AG, Healthcare Sektor, Erlangen
SVP, Geschäftsführer Magnetresonanztomographie |
2014 -2015 | Beckmann-Coulter – A Danaher Company, Miami (USA)
SVP, Leiter der Geschäftsgebiete Hämatologie und Urologie |
2012 - 2014 | Siemens AG, Healthcare Sektor, Knoxville (USA)
CEO PETNET Solutions (Radiopharmaceuticals) |
1998 - 2012 | Siemens AG, Healthcare Sektor, Erlangen
Verschiedene leitende Funktionen: Marketing, R & D |
1994 - 1998 | Universität Tübingen
Assistenzarzt Chirurgie |
1993 - 1994 | Universität Frankfurt am Main
Assistenzarzt Innere Medizin, Nuklearmedizin |
Ausbildung / Akademischer Werdegang
1995 | Universität Frankfurt am Main Promotion (Dr. med.) |
1985 – 1992 | Universität Frankfurt am Main Studium der Medizin |
Mitgliedschaft in anderen gesetzlich zu bildenden Aufsichtsräten | |
Gerresheimer AG | |
Mitgliedschaft in vergleichbaren in- und ausländischen Kontrollgremien | |
Keine |
Ausschüsse des Aufsichtsrats der Fresenius SE & Co. KGaA
Weitere Informationen zum Aufsichtsrat der Fresenius SE & Co. KGaA
Geschäftsordnung
Geschäftsordnung
Lebensläufe der Mitglieder des Aufsichtsrats
Individualisierte Sitzungsteilnahme
Wolfgang Kirsch (Vorsitzender)
Michael Diekmann
Susanne Zeidler
Susanne Zeidler (Vorsitzende)
Bernd Behlert
Grit Genster
Wolfgang Kirsch
Dr. Christoph Zindel
Dr. Dieter Schenk (Vorsitzender)
Michael Diekmann
Wolfgang Kirsch
Susanne Zeidler
Mitglieder des Aufsichtsrats der Fresenius Management SE
Aufsichtsratsvorsitzender der Fresenius SE & Co. KGaA
Ehemaliger Vorstandsvorsitzender der Deutsche Post DHL Group
Mitglied verschiedener Aufsichtsräte
Mitglied verschiedener Aufsichtsräte
Stellvertretender Vorsitzender
Mitglied von Aufsichtsgremien
Mitglied von Aufsichtsgremien
Kontakt
Nachhaltig erfolgreiches Wachstum ist für uns als weltweit tätiger Gesundheitskonzern die Voraussetzung, um langfristig hochqualitative und bezahlbare Gesundheitsversorgung sicherzustellen. Compliance sichert dieses Wachstum und ist ein integraler Bestandteil unserer Unternehmenskultur sowie unserer täglichen Arbeit. Wir bei Fresenius bekennen uns uneingeschränkt zu Compliance. Bei allem was wir tun, steht das Wohl unserer Patientinnen und Patienten an erster Stelle. Unsere Patienten verlassen sich auf uns. Daher verpflichten wir uns zu höchster Qualität unserer Produkte und Dienstleistungen, Integrität im Umgang mit unseren Partnern, verantwortungsvollem Handeln und Zuverlässigkeit in unseren Aussagen. Das zeichnet uns aus. Das ist uns wichtig.
Bei Fresenius bestimmen Integrität und ethisches Verhalten die Aktivitäten unseres Unternehmens.
Mit unserem umfassenden Verhaltenskodex verpflichten wir uns zur Einhaltung von Gesetzen, internen Richtlinien und ethischen Standards.
Unser Verhaltenskodex, der vom Konzernvorstand verabschiedet wurde, dient als allgemeiner Rahmen für das Verhalten im gesamten Fresenius-Konzern und gilt für alle Mitarbeiter, einschließlich der Führungskräfte auf allen Ebenen. Er umfasst Grundsätze, die sich an anerkannten internationalen Regelungen orientieren, und wird in jedem Unternehmensbereich an dessen Besonderheiten angepasst. Der Verhaltenskodex ist Bestandteil von Arbeitsverträgen und stellt sicher, dass unsere Mitarbeiter die geltenden Verhaltensstandards einhalten. Darüber hinaus haben die Geschäftsbereiche ihre eigenen Verhaltenskodizes implementiert, die an die individuellen Merkmale jedes Geschäftsbereichs angepasst sind. Darüber hinaus erstreckt sich unser Engagement auch auf die Regulierung politischer Aktivitäten, um sicherzustellen, dass unsere Mitarbeiter sowohl unseren ethischen Rahmen als auch die rechtlichen Standards einhalten.
Durch verpflichtende Schulungen, die auch Aspekte der Menschenrechte einbeziehen, stellen wir sicher, dass sich jeder Mitarbeiter bei Fresenius zu den Grundsätzen unseres Verhaltenskodex bekennt.
Wir bei Fresenius halten die geltenden Standards nicht nur innerhalb unseres Unternehmens, sondern auch in unserer gesamten Lieferkette ein. Unser überarbeiteter Verhaltenskodex für Geschäftspartner, angereichert mit Menschenrechtsaspekten und abgestimmt auf das Gesetz über unternehmerische Sorgfaltspflichten in Lieferketten (LkSG), setzt klare Erwartungen an ethisches Verhalten gegenüber Geschäftspartnern und Lieferanten. Dieser Verhaltenskodex schreibt die Einhaltung aller geltenden Gesetze vor und verbietet ausdrücklich Korruption und Bestechung, was im Einklang mit den nationalen und internationalen Antikorruptionsgesetzen steht. Unser Engagement erstreckt sich auch auf die Gewährleistung von Transparenz im Umgang mit Fachkräften im Gesundheitswesen.
Bevor wir eine Geschäftsbeziehung eingehen, informieren wir unsere Partner über diese Anforderungen und führen eine risikobasierte Geschäftspartner-Prüfung durch. Unsere Verhaltenskodizes sind öffentlich zugänglich und spiegeln unsere Transparenz und unser Engagement für ethische Geschäftspraktiken wider.
Darüber hinaus geht unser Engagement für die Menschenrechte über unsere eigene Geschäftstätigkeit hinaus. Im Rahmen unseres Menschenrechtsprogramms wählen wir Lieferanten und Geschäftspartner aus, die die Menschenrechte innerhalb ihrer Wertschöpfungskette achten.
Dieses Engagement spiegelt unsere Werte und die Fürsorge wider, die wir unseren Patienten und über 190.000 Mitarbeitern weltweit entgegenbringen.
Das Compliance Management System (CMS) von Fresenius ist auf die Aktivitäten unserer Unternehmensbereiche abgestimmt und soll Korruption und Bestechung in unserem Geschäftsumfeld proaktiv verhindern. Unser CMS ist auf die Bedürfnisse unserer Unternehmensbereiche zugeschnitten und zielt darauf ab, ein tiefes Verständnis von Compliance in unsere täglichen Abläufe zu integrieren.
Unser System ist risikoorientiert auf den Säulen Prävention, Aufdeckung und Reaktion aufgebaut und zielt darauf ab, eine lebendige Compliance-Kultur auf allen Ebenen unserer Organisation zu verankern. Diese Kultur ist nicht statisch, sondern entwickelt sich durch kontinuierliche Verbesserungen und den aktiven Austausch von Best Practices zwischen unseren Geschäftsbereichen weiter. Die Geschäftsbereiche entwickeln jährlich operative Ziele und Maßnahmen, um das Compliance-Management-System kontinuierlich zu stärken.
Die Konzernfunktion Risk & Integrity berät die Unternehmensfunktionen, legt konzernweit Mindeststandards für das Compliance-Management-System fest und steuert die konzernweite Compliance-Berichterstattung.
Das Risk Steering Committee (RSC) - unter der Leitung des ESG-Vorstandsmitglieds - diskutiert als beratendes Gremium interne und externe Entwicklungen des Risikomanagements und des internen Kontrollsystems. Dazu gehören z.B. auch Entwicklungen, die für das Compliance-Management-System relevant sind.
Der Group Chief Compliance Officer, die Chief Compliance Officers bzw. Heads of Compliance der einzelnen Unternehmensbereiche und der Head of Group Reporting & Monitoring bilden das Group Compliance Management Team (GCMT). Dieses Managementteam trifft sich monatlich und legt die Governance-Standards für Compliance bei Fresenius fest und unterstützt die effektive Umsetzung des Compliance-Management-Systems. Das GCMT befasst sich regelmäßig mit den Ergebnissen der Compliance-Risikoanalyse, den Compliance-Zahlen, der Weiterentwicklung des Compliance-Management-Systems und den Ergebnissen der Überwachungsmaßnahmen.
Die Ausgestaltung und Umsetzung unseres Compliance-Management-Systems orientiert sich an internationalen Vorschriften und Richtlinien, wie den ISO-Normen zum Aufbau von Compliance-Management-Systemen und den geltenden Prüfungsstandards des Instituts der Wirtschaftsprüfer in Deutschland e.V. (IDW) (PS 980). Bei der Umsetzung von Maßnahmen berücksichtigen wir die jeweiligen nationalen oder internationalen rechtlichen Rahmenbedingungen. Darüber hinaus hat eine Rechtsanwaltskanzlei die Ausgestaltung des Corporate CMS geprüft und festgestellt, dass es organisatorisch wirksam verankert und programmatisch angemessen gestaltet ist.
Nach einer Akquisition integrieren wir neue Einheiten schnell in unser Compliance-System und stellen so sicher, dass unsere Standards einheitlich angewendet werden.
Die Einhaltung unserer ethischen Standards und Compliance ist für Fresenius von zentraler Bedeutung für unser Geschäft. Wir ermutigen unsere Mitarbeiter und externen Stakeholder, Bedenken über potenzielles Fehlverhalten zu äußern, einschließlich Verstößen gegen Gesetze, Vorschriften oder unsere internen Richtlinien. Unser umfassendes und vertrauliches Meldesystem ist weltweit zugänglich und unterstützt Eingaben in über 30 Sprachen über verschiedene Kanäle. Meldungen können namentlich oder anonym zu jeder Tageszeit erfolgen.
Eingehende Meldungen werden vertraulich behandelt und ernst genommen. Jede Meldung wird sorgfältig auf ihre Plausibilität und ihre möglichen Auswirkungen geprüft. Unsere unabhängigen Mitarbeitenden des Group Case Management and Investigation Office (Group CMIO) sorgen für eine gründliche und umfassende Untersuchung, wobei sie bei Bedarf und unter strenger Einhaltung des „Need to know“-Prinzips sowohl internes als auch externes Fachwissen hinzuziehen können.
Je nach Schwere und Art des Fehlverhaltens werden vom zuständigen Management in Zusammenarbeit mit den Group CMIO umgehend Maßnahmen ergriffen.
Unser Ansatz befasst sich nicht nur mit unmittelbar greifbaren Problemen, sondern stärkt auch unsere Prozesse, um künftige Probleme zu verhindern.
Die Maßnahmen werden von der zuständigen Geschäftsführung in enger Zusammenarbeit mit dem Group CMIO zeitnah umgesetzt. Je nach Art und Schwere des Fehlverhaltens können disziplinarische Sanktionen oder zivil- und strafrechtliche Maßnahmen verhängt werden. Nach Abschluss der Untersuchung nutzen wir die Ergebnisse interner Prüfungen und Berichte, um unsere Geschäftsprozesse zu überprüfen. Wo nötig, führen wir Korrektur- oder Verbesserungsmaßnahmen ein, um ähnliches Fehlverhalten in Zukunft zu verhindern.
Compliance-Fälle werden auf der Grundlage der konzernweiten Richtlinien sowie der Richtlinien der Geschäftsbereiche, die mit den konzernweiten Richtlinien übereinstimmen, bewertet.
Das Group CMIO Team ist für jeden, der ein Anliegen melden oder Rat suchen möchte, leicht erreichbar:
Online Reporting Platform: https://freseniusgroup.ethicspoint.com
Telefonnummer: +49 (0) 800 181 1338*
Das Hinweisgebersystem kann für Meldungen genutzt werden, die die Fresenius Management SE, die Fresenius SE & Co. KGaA, Fresenius Digital Technology GmbH sowie andere Fresenius Corporate Gesellschaften betreffen. Meldungen für Fresenius Kabi, Fresenius Helios oder Fresenius Vamed richten Sie bitte an den jeweiligen Unternehmensbereich.
Fresenius Group ist weder für den Empfang noch die Bearbeitung der Fresenius Medical Care betreffenden Meldungen zuständig. Meldungskanäle der Fresenius Medical Care sind auf der folgenden Web-Seite veröffentlicht: Überblick Compliance | Fresenius Medical Care .
Diese Kanäle gewährleisten, dass die Kontaktaufnahme für alle Beteiligten einfach, sicher und unterstützend ist.
Nur wenn wir uns vorbildlich verhalten, können wir unsere Integrität und das Vertrauen unserer Kollegen und Partner bewahren. Jeder Einzelne von uns ist für sein persönliches Verhalten verantwortlich.
Für Ihre Unterstützung und Ihr Engagement für Compliance bei Fresenius bedanken wir uns.
* Es gelten die Tarife Ihres Mobilfunk- bzw. Festnetzvertrages
Aus Gründen der Vereinfachung bezieht sich die männliche Form auf alle Geschlechter.
Die Steuerstrategie von Fresenius steht im Einklang mit den Fresenius Prinzipien und dem Code of Conduct. Sie hat das Ziel, die Einhaltung aller Steuergesetze und Berichtspflichten zu gewährleisten sowie den Unternehmenswert zu steigern. Für die steuerliche Compliance-Kultur bei Fresenius gelten die folgenden Grundsätze und Ziele:
1. Wir pflegen eine Unternehmenskultur, in der unseren Mitarbeitern bewusst ist, dass die Einhaltung von Regeln sowie der korrekte Umgang mit steuerlichen Angelegenheiten von wesentlicher Bedeutung ist.
2. Unsere Konzernsteuerabteilung und die lokalen Steuerfunktionen in der Fresenius-Gruppe sind dafür verantwortlich, ein Bewusstsein für die Einhaltung von Steuervorschriften und Gesetzen zu schaffen und die Mitarbeiter, die steuerrelevante Aufgaben übernehmen, angemessen zu informieren und zu schulen. Die jeweiligen Bestimmungen dieser Steuerrichtlinie wurden vom Vorstand verabschiedet.
3. Wir müssen sicherstellen, dass alle anzuwendenden Steuergesetze und Berichtspflichten vollumfänglich und fristgerecht eingehalten sowie steuerliche Angelegenheiten verantwortungsbewusst und transparent gehandhabt werden. Das interne Kontrollsystem entspricht den geltenden Standards, um sicherzustellen, dass wir unseren Steuer- und Berichterstattungspflichten in allen Ländern, in denen wir unsere Geschäftstätigkeit ausüben, nachkommen. Geeignete Prozesse und effiziente Kontrollen stellen sicher, dass Steuerrisiken identifiziert, systematisch erfasst und unter Berücksichtigung ihrer Eintrittswahrscheinlichkeit und des potenziellen finanziellen Risikos bewertet und in unserer externen Finanzberichterstattung ausgewiesen werden.
4. Die Konzernsteuerabteilung ist gesamtverantwortlich für die steuerliche Compliance in der Fresenius-Gruppe und hat dazu entsprechende funktionale Berichtspflichten in den Konzerngesellschaften etabliert. Die Konzernsteuerabteilung und die lokalen Steuerfunktionen stehen den operativen Geschäftseinheiten sowohl bei Transaktionen als auch im Tagesgeschäft als Partner unterstützend und beratend zur Seite. Darüber hinaus übernimmt die Konzernsteuerabteilung auch ganz oder teilweise die Steuerfunktion einiger Unternehmensbereiche.
5. Mit der Einhaltung der für uns geltenden Steuergesetze und dem Schutz unserer Reputation bei den Regierungsbehörden und in der Öffentlichkeit unterstützen wir die relevanten Geschäftsprozesse und steigern nachhaltig den Wert unseres Unternehmens. Wir implementieren keine Steuerstrukturen ohne Geschäftszweck oder kommerzielle Begründung. Um Unsicherheiten zu reduzieren, ziehen wir bei Bedarf regelmäßig externe Berater hinzu.
6. Die konzerninternen Verrechnungspreise werden in Übereinstimmung mit dem Fremdvergleichsgrundsatz nach internationalen Standards bestimmt. Dies bedeutet, dass die Gewinne dort versteuert werden, wo die Wertschöpfung stattfindet.
7. Unsere Kommunikation und die Zusammenarbeit in Steuerfragen sind so organisiert, dass Informationen rechtzeitig und in angemessener Weise verarbeitet werden können. Steuern ist Teil des internen Kontrollsystems und der Risikoberichterstattung. Der Finanzvorstands ("CFO") des Fresenius-Konzerns wird über alle relevanten Steuerangelegenheiten und Steuerrisiken informiert. Die Konzernsteuerabteilung berichtet regelmäßig an den CFO. Der CFO sorgt dafür, dass die Konzernsteuerabteilung und die lokalen Steuerfunktionen mit ausreichenden Ressourcen ausgestattet sind.
8. Wir pflegen einen kooperativen, ehrlichen und respektvollen Umgang mit den Steuerbehörden und anderen öffentlichen Institutionen. Dies halten wir für die Einhaltung der steuerlichen Vorschriften und ein effizientes Risikomanagement für unerlässlich.
9. Wir unterstützen Initiativen wie die der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung („OECD“) zur kooperativen Einhaltung von Vorschriften – wobei Steuerbehörden und Steuerzahlende gleichermaßen von mehr Transparenz profitieren – und gegen Gewinnkürzung und Gewinn-verlagerung (Base Erosion and Profit Shifting, „BEPS“).
10. Wir beobachten fortlaufend Änderungen in der Steuergesetzgebung und -praxis. Wir sind uns der Bedeutung unserer Teilnahme an Diskussionen über die Entwicklung neuer Steuergesetze – entweder direkt oder über Interessengruppen – bewusst.
11. Wir sind bestrebt, exzellente Steuerexperten einzustellen und langfristig an das Unternehmen zu binden. Wir arbeiten kontinuierlich an unserer Arbeitgeberattraktivität und bieten ein professionelles Umfeld für die berufliche und individuelle Weiterentwicklung.

Für die Blutspende und Komponentenpräparation bietet Fresenius Kabi medizintechnische Produkte an. Dazu gehören Zellseparatoren (Apheresesysteme), Autotransfusionsgeräte, Blutbeutel- und Filtersysteme sowie eine breite Palette von Geräten zur Verarbeitung von Vollblutspenden. Unter Komponentenpräparation versteht man das Trennen und Sammeln von bestimmten Blutzellen.
Blutzellseparator
Für den Fresenius-Zellseparator gibt es drei Einsatzbereiche:
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Blutzellen spenden: Sammeln von Zellen aus dem Blut eines Spenders oder einer Spenderin für die Transfusion, zum Beispiel für die Therapie von Gerinnungsstörungen oder auch in der unterstützenden Behandlung bei Patienten und Patientinnen mit Blutkrebs (Leukämie)
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Krebszellen entfernen: Entfernen von kranken Zellen oder Blutflüssigkeit aus dem Blut bei Blutkrebs (Leukämie) oder Autoimmunkrankheiten, das heißt bei Erkrankungen, bei denen der Körper Abwehrsubstanzen gegen die eigenen Körperzellen entwickelt
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Stammzellen sammeln: Sammeln von Zellen aus dem eigenen Blut des Patienten oder der Patientin für eine spätere Rücktransfusion, zum Beispiel vor größeren Operationen
Häufigste Anwendung der Zellseparatoren ist die Sammlung von Blutplättchen oder Thrombozyten. Während rote Blutkörperchen vorwiegend Sauerstoff transportieren und andere Blutzellen mit der Abwehr von Krankheitserregern beschäftigt sind, übernehmen die Thrombozyten eine wichtige Rolle bei der Blutgerinnung. Bei Patienten und Patientinnen mit einer zu niedrigen Anzahl von Blutplättchen ist die Blutstillung gestört, so dass es bei Verletzungen zu gefährlichen Blutungen kommen kann. Ein Mangel an Thrombozyten kann durch starke Blutungen auftreten, etwa nach einem schweren Unfall oder auch als Folge einer Chemotherapie zur Krebsbehandlung: Die Patienten und Patientinnen werden dann mit Thrombozyten versorgt, die von gesunden freiwilligen Spendern und Spenderinnen gesammelt wurden.
Die Thrombozyten lassen sich mit dem Blutzellseparator sehr effektiv gewinnen. Das Gerät, das wie eine Zentrifuge arbeitet, trennt die Blutplättchen auf schonende Weise von den übrigen Blutbestandteilen ab. Alle nicht benötigten Blutbestandteile erhält der Spender bzw. der Spenderin sofort zurück. Weil er so nur Thrombozyten verliert und der Körper diese sehr viel schneller nachbildet als rote Blutkörperchen, kann er wesentlich häufiger spenden als bei einer normalen Vollblut-Spende. Wenn der Zellseparator eingesetzt wird, kann der Spender oder die Spenderin außerdem bei jeder Entnahme auch eine größere Anzahl Thrombozyten spenden als bei der normalen Blutspende. Hiervon profitieren zweifach alle Patientinnen und Patienten, die sehr viele Thrombozyten benötigen: Während sie im Normalfall bei einer Transfusion ein Gemisch von Thrombozyten unterschiedlicher Herkunft erhalten, reichen bei Einsatz des Blutzellseparators schon wenige Spender und Spenderinnen, um einen kranken Menschen zu versorgen. So wird dann auf den oder die am besten geeigneten Spender oder Spenderin zurückzugreifen. Das ist wichtig, weil die Wirkung der Plättchen umso größer ist, je besser die Blutzellen von Spender oder Spenderin und Empfänger oder Empfängerin zusammenpassen.
Der Zellseparator kann nicht nur Thrombozyten von anderen Blutzellen trennen, er unterstützt auch die Behandlung von Blutkrebs. So können die Ärzte und Ärztinnen erkrankte Blutzellen mit dem Zellseparator direkt aus dem Blut entfernen. Dies ermöglicht zwar keine Heilung, da die Krebszellen schnell nachgebildet werden. Jedoch werden beispielsweise die Nieren des Behandelten geschützt, weil sein Blut nach der Gabe von Medikamenten deutlich weniger abgetötete Krebszellen enthält, die eine Blockade in den Blutgefäßen der Niere verursachen können.
Eine andere Anwendung hat in den letzen Jahren große Bedeutung in der Krebsbehandlung gewonnen. Mit Hilfe des Zellseparators können auch Stammzellen aus dem Blutkreislauf von Patienten und Patientinnen oder Spendern und Spenderinnen gesammelt werden. Durch eine Vorbehandlung wird erreicht, dass die sonst fast ausschließlich im Knochenmark enthaltenen Stammzellen sich vermehren und teilweise in den Blutkreislauf gelangen. Dann können die Stammzellen ähnlich wie bei einer Blutplättchen-Spende schonend gesammelt werden. Auf diese Weise kann ein operativer Eingriff zur Gewinnung von Stammzellen aus dem Knochenmark vermieden werden.
Die anschließend gegen die Krebszellen eingesetzten Therapien schädigen die Stammzellen, aus denen alle anderen Blutzellen entstehen. Erhält der Patient oder die Patientin nach der Chemotherapie gesunde Stammzellen zurück, bildet er schneller wieder gesunde Blutzellen, zum Beispiel die für die Blutstillung und Blutgerinnung wichtigen Blutplättchen.
Blutbeutelsysteme
Blutbeutelsysteme bilden die Basis für die weltweite Versorgung bei der klassischen Blutspende. Über 90 Prozent aller Blutspenden werden in diesen Systemen verarbeitet, die aus bis zu sechs verschiedenen Beuteln mit variablen Funktionen bestehen.
Unterschiedliche Kombinationen von Beuteln mit Venenkanüle und integriertem Kanülenschutz, Probenahmebeuteln und verschiedenen Filtern sind die Basis für höchst professionelle Systeme zur Vollblutspende. Sie erlauben die Herstellung verschiedenster Blutkomponentenpräparate gemäß national und international gültigen Richtlinien. Die Blutspende und -verarbeitung mit diesen Systemen wird durch verschiedene Geräte ergänzt, wie automatisierte Mischwaagen und Blutseparatoren, sterile Docking-Systeme und Schweißgeräte sowie weiteres Zubehör.
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Else-Kröner-Str. 1
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Eine umfassende Patientenversorgung beginnt mit der Prävention. In den Arbeitsmedizinischen Zentren von Fresenius Helios gibt es umfangreiche Angebote für berufliche Prävention. Zudem bieten die Helios Prevention Center (HPC) an mehreren Standorten in Deutschland Programme zur individuellen Prävention sowie für das Betriebliche Gesundheitsmanagement in Form von Check-ups und Gesundheitscoachings.
Arbeitsmedizin
Ziel einer wirksamen Arbeitsmedizin ist es die Gesundheit zu erhalten und zu fördern, aus dem Arbeitsleben resultierende schädliche Einflüsse zu verhindern, Krankheiten und Gesundheitsschäden früh zu erkennen, sowie eine berufliche Wiedereingliederung nach längerem krankheitsbedingtem Ausfall.
In Deutschland bietet Helios in 17 arbeitsmedizinischen Zentren vollumfängliche arbeitsmedizinische Betreuung mit einem festen, dauerhaften Ansprechpartner. Diese umfasst alles von den gesetzlich vorgeschriebenen Untersuchungen über Gesundheitsschutz und -förderung bis hin zu Gefährdungsbeurteilungen und Empfehlungen zur optimalen Arbeitsplatzgestaltung.
Die führenden spanischen Unternehmen für berufliche Risikoprävention Fraterprevención, MC Prevención, Premap und Unipresalud ergänzen das Quirónsalud-Netz mit mehr als 150 Zentren in ganz Spanien sowie einer Präsenz in Lateinamerika und im Nahen Osten.
Helios Prevention Center (HPC)
Ein Check-up im Helios Prevention Center liefert ein genaues Bild über den eigenen Gesundheitszustand. Unsere Teilnehmenden an einem unserer sechs Standorte profitieren von geringen Wartezeiten, kurzen Wegen und einer ganzheitlichen Lebensstilberatung.
Das HPC qualifiziert seine Teilnehmer und Teilnehmerinnen zum souveränen Umgang mit Gesundheit und befähigt sie zu einem Verhalten mit Vorbildcharakter. Als Multiplikatoren fördern gesundheitsbewusste und kompetente Führungskräfte die Personalbindung und die Motivation der Beschäftigten. Das HPC versteht sich als Partner der Unternehmen, die die Gesundheit ihrer Beschäftigten aktiv fördern möchten. Vom eintägigen Check-up bis zu mehrtägigen Gesundheitsworkshops in traumhaft gelegenen Resorts – unser modular aufgebautes Programm verbindet die Helios-Qualität mit exklusivem Hotelambiente. Studien belegen ein hervorragendes Kosten-Nutzen-Verhältnis von Maßnahmen der betrieblichen Gesundheitsvorsorge.
Kontakt
Helios Prevention Center
Service-Hotline: 0800-633 49 46
info@helios-preventioncenter.de
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Fresenius Helios
Fresenius Vamed ist ein weltweit führender Anbieter von Dienstleistungen für Krankenhäuser und andere Gesundheitseinrichtungen. Das Leistungsspektrum umfasst die gesamte Wertschöpfungskette: von der Entwicklung und Planung bis zur Gesamtbetriebsführung von Gesundheitseinrichtungen und der Erbringung von Dienstleistungen für Patientinnen und Patienten. Das Angebot richtet sich an unterschiedliche Bereiche der Gesundheitsversorgung, sei es Prävention, Akutversorgung, Rehabilitation oder Pflege.
Das Unternehmen mit Sitz in Wien, Österreich, hat seit seiner Gründung im Jahr 1982 in 101 Ländern mehr als 1.000 Gesundheitsprojekte auf fünf Kontinenten erfolgreich realisiert.
Wertschöpfungskette von VAMED
Projektgeschäft:
- Projektentwicklung
- Planung
- Projektmanagement und Errichtung
Dienstleistungsgeschäft:
- Dienstleistung (technisch, kaufmännisch, infrastrukturell)
- Betriebsführung (technische Betriebsführung, Gesamtbetriebsführung)
Im Projektgeschäft berät, entwickelt und plant VAMED Gesundheitseinrichtungen, errichtet sie schlüsselfertig und übernimmt das Finanzierungsmanagement. Das Unternehmen bietet seinen Auftraggebern maßgeschneiderte Lösungen aus einer Hand. Darüber hinaus realisiert es Projekte im Rahmen von Kooperationsmodellen. Öffentliche Auftraggeber sind zunehmend an Public-Private-Partnership-Modellen (PPP) interessiert. Mit 25 realisierten Projekten ist VAMED ein Pionier im Bereich Public-Private-Partnership.
Das modular aufgebaute Dienstleistungsgeschäft umfasst das gesamte technische, kaufmännische und infrastrukturelle Facility-Management von Gesundheitseinrichtungen: etwa die Instandhaltung von Gebäuden und Geräten, die Betreuung medizintechnischer Anlagen, die technische oder die Gesamtbetriebsführung. Das integrierte Angebot zielt darauf ab, eine Gesundheitseinrichtung optimal zu führen. VAMED ist mit der Gesamtbetriebsführung von 100 Gesundheitseinrichtungen mit rund 18.000 Betten auf fünf Kontinenten beauftragt. Weltweit erbringt VAMED im Rahmen der technischen Betriebsführung Leistungen für mehr als 840 Gesundheitseinrichtungen mit rund 227.000 Betten.
Mit der VAMED Vitality World schlägt das Unternehmen eine Brücke zwischen Vorsorgemedizin und Gesundheitstourismus. In Österreich ist VAMED mit jährlich mehr als 3 Millionen Besucherinnen und Besuchern in neun Thermen und Gesundheitsresorts Marktführer.
Vamed gehört mit einem Anteil von rund 77 Prozent zum Gesundheitskonzern Fresenius SE & Co. KGaA und ist eine der beiden Investment Companies von Fresenius.
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Projekt- und Dienstleistungsgeschäft Gesundheitstourismus Eine Poliklinik in Ghana