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Fresenius Biotech berichtet ermutigende Ergebnisse einer Phase-IIa-Studie zur Behandlung von Eierstockkrebs (Ovarialkarzinom) mit dem trifunktionalen Antikörper removab® (INN-Bezeichnung: catumaxomab). In der in Europa durchgeführten Studie wurden die Verträglichkeit und Wirksamkeit zweier unterschiedlicher Dosierungsschemata miteinander verglichen. Es wurden 44 Patientinnen mit weit fortgeschrittenem Ovarialkarzinom eingeschlossen, die nicht auf eine Standard-Chemotherapie mit Platin und Paclitaxel angesprochen oder innerhalb der ersten sechs Monate nach der ersten Behandlung einen Rückfall erlitten hatten. Für diese Patienten stehen keine weiteren allgemein akzeptierten Therapien zur Verfügung.

Die Patientinnen erhielten über einen Zeitraum von zehn Tagen vier intraperitoneale Gaben von removab®. Primäres Studienziel war es, ein konstant niedriges Dosierungsschema (10-10-10-10 µg) mit einem höheren (10-20-50-100 µg) im Hinblick auf Verträglichkeit und Tumoransprechen zu vergleichen.

Die Phase-IIa-Studie hat zwei wesentliche Ergebnisse gezeigt:

  • Der Antikörper erwies sich bei beiden Dosierungsschemata als gut verträglich, mit nur moderaten und vorübergehenden Nebenwirkungen wie Fieber, Übelkeit und örtlich begrenzten Hautreizungen. Es konnte somit gezeigt werden, dass auch bei höherer Dosierung die Nebenwirkungen nicht zunahmen.
  • Die Patientinnen mit dem höheren Dosierungsschema sprachen deutlich besser auf die Therapie an: In dieser Gruppe (22 Patientinnen) konnte bei einer Patientin eine komplette Rückbildung der gesamten Tumormasse erreicht werden (Complete Response). Bei vier Patientinnen konnte ein Fortschreiten der Erkrankung verhindert werden (Stable Disease). In der Gruppe mit der niedrigeren Dosierung konnte das Tumorwachstum in zwei Fällen aufgehalten werden.

Aufgrund der positiven Ergebnisse der Phase-IIa-Studie plant Fresenius Biotech in Europa eine Phase-II-Studie zur Wirksamkeit von removab® bei Patientinnen mit Ovarialkarzinom, die im zweiten Halbjahr 2006 beginnen soll. Dabei soll der zusätzliche Nutzen von removab® in Kombination mit Chirurgie und Standard-Chemotherapie untersucht werden. Nach derzeitiger Planung soll der Antikörper rund 40 Patientinnen verabreicht werden, die sich in einem früheren Stadium der Erkrankung befinden. Diese sollen entsprechend der Phase-IIa-Studie vier postoperative Dosen des Antikörpers und darüber hinaus eine zusätzliche removab®-Dosis direkt nach der operativen Entfernung des Tumors (R0 und R1-Resektion) erhalten.

Hintergrundinformationen

Trifunktionale Antikörper: Die von TRION Pharma, dem Kooperationspartner von Fresenius Biotech, entwickelten trifunktionalen Antikörper sind Proteine, die Krebszellen gezielt mit zwei unterschiedlichen Abwehrzellen des Immunsystems zusammenbringen: den T-Zellen und akzessorischen Zellen (z. B. natürliche Killerzellen, Fresszellen und Monozyten). Dadurch leiten sie eine besonders effiziente Zerstörung der Tumorzellen ein.

Studienphasen: Ziel einer Phase-I-Studie ist es, die mögliche Dosis und Nebenwirkungen zu ermitteln, während in Phase-II-Studien mit geringen Patientenzahlen die Wirksamkeit getestet und die Unbedenklichkeit des Medikaments bestätigt wird. Eine Phase-IIa-Studie dient dazu, unterschiedliche Dosierungsstufen hinsichtlich ihrer Wirksamkeit und Sicherheit miteinander zu vergleichen. In der Phase III soll die Wirksamkeit mit größeren Patientenzahlen bestätigt werden. Außerdem wird das neue Medikament mit Standardtherapien verglichen und eine Risiko-Nutzen-Analyse durchgeführt.

Ovarialkarzinom tritt durchschnittlich bei 12,8 von 100.000 Frauen auf und ist damit die sechsthäufigste Krebserkrankung bei Frauen. Im Jahr 2002 registrierte die Weltgesundheitsorganisation WHO weltweit mehr als 200.000 neue Fälle; über 120.000 Patientinnen starben im selben Jahr an dieser Erkrankung. Weil bei Ovarialkarzinom keine charakteristischen Frühsymptome auftreten und es keine effiziente Früherkennungsmethode gibt, werden drei Viertel der Fälle erst in fortgeschrittenen Stadien diagnostiziert. Trotz einer weiter entwickelten Chemotherapie mit Platin sprechen zwei Drittel der Patientinnen nicht auf diese Behandlungsmethode an oder erleiden danach einen Rückfall. Entsprechend gering sind die Heilungschancen dieser Patientinnen: Innerhalb von fünf Jahren überleben insgesamt nur etwa 30 bis 40 Prozent der Ovarialkarzinom-Patientinnen.

Diese Mitteilung enthält zukunftsbezogene Aussagen, die gewissen Risiken und Unsicherheiten unterliegen. Die zukünftigen Ergebnisse können erheblich von den zur Zeit erwarteten Ergebnissen abweichen, und zwar aufgrund verschiedener Risikofaktoren und Ungewissheiten wie zum Beispiel Veränderungen der Geschäfts-, Wirtschafts-, und Wettbewerbssituation, Gesetzesänderungen, Ergebnisse klinischer Studien, Wechselkursschwankungen, Ungewissheiten bezüglich Rechtsstreitigkeiten oder Untersuchungsverfahren und die Verfügbarkeit finanzieller Mittel. Fresenius übernimmt keinerlei Verantwortung, die in dieser Mitteilung enthaltenen zukunftsbezogenen Aussagen zu aktualisieren.

  • Umsatz 5,1 Mrd €, + 37 % zu Ist-Kursen, + 34 % währungsbereinigt
  • EBIT 681 Mio €, + 50 % zu Ist-Kursen, + 46 % währungsbereinigt
  • Jahresüberschuss 140 Mio €, + 39 % zu Ist-Kursen, + 36 % währungsbereinigt
  • Fresenius Medical Care mit starkem Umsatz- und Ergebniswachstum
  • Fresenius Kabi im 2. Quartal erstmals mit mehr als 15 %-EBIT-Marge
  • Fresenius ProServe bestens im Plan
  • Renal Care Group-Integration mit sehr gutem Fortschritt; Integration HELIOS/WKA abgeschlossen

Konzernausblick 2006: Umsatz- und Ergebnisprognose erhöht
Auf Basis der ausgezeichneten Geschäftsentwicklung im 1. Halbjahr erhöht Fresenius das Umsatz- und Ergebnisziel für das Gesamtjahr 2006. Der Umsatz soll nunmehr währungsbereinigt um etwa 35 % auf rund 10,7 Mrd € steigen. Beim Jahresüberschuss erwartet Fresenius ein währungsbereinigtes Wachstum von rund 40 %. Darin bereits enthalten ist ein Betrag von rund 27 Mio € (nach Steuern) für Einmalaufwendungen sowie Aufwendungen infolge der geänderten Bilanzierung von Aktienoptionen. Die bisherige Prognose für den Jahresüberschuss sah ein Wachstum von mehr als 30 % vor. Das Ergebnis je Aktie soll währungsbereinigt nun um rund 15 % steigen. Zuvor war ein Anstieg von rund 10 % geplant.


Umsatz – starkes Wachstum fortgesetzt
Fresenius steigerte den Konzernumsatz um 37 % auf 5.078 Mio € (1. Halbjahr 2005: 3.702 Mio €). Das organische Wachstum betrug ausgezeichnete 9 %, Akquisitionen trugen 25 % zum Umsatzanstieg bei. Hier wirkte sich vor allem die erstmalige Konsolidierung der Renal Care Group und der HELIOS Kliniken in der Gewinn- und Verlustrechnung aus. Währungsumrechnungseffekte hatten einen positiven Einfluss von 3 %.

In Nordamerika wirkte sich die Konsolidierung der Renal Care Group positiv auf das Umsatzwachstum aus; aber auch das organische Wachstum betrug ausgezeichnete 8 %. In Europa trug die Konsolidierung der HELIOS Kliniken zur Umsatzsteigerung bei. Organisch erreichte Fresenius hier einen sehr guten Zuwachs von 7 %. Ausgezeichnete organische Wachstumsraten wurden in der Region Asien-Pazifik mit 24 % sowie in Lateinamerika und in Afrika mit jeweils 19 % erzielt.

 

Die Unternehmensbereiche hatten folgende Anteile am Konzernumsatz:

Die Verschiebung zugunsten der Fresenius ProServe ist auf die Konsolidierung der HELIOS Kliniken zurückzuführen.


Ausgezeichnetes Ergebniswachstum
Ein deutlicher Zuwachs wurde beim Ergebnis erreicht: Der Konzern-EBIT stieg zu Ist-Kursen um 50 % und währungsbereinigt um 46 % auf 681 Mio € (1. Halbjahr 2005: 453 Mio €). Das Wachstum ist auf die erfolgreiche operative Entwicklung aller Unternehmensbereiche sowie auf die Konsolidierung der Renal Care Group und der HELIOS Kliniken zurückzuführen. Im EBIT enthalten ist ein Ertrag in Höhe von 32 Mio € aus dem Verkauf von Dialysekliniken in den USA, deren Veräußerung Voraussetzung für die Zustimmung der US-Kartellbehörde zur Akquisition der Renal Care Group war. Gegenläufig wirkten Einmalaufwendungen und Aufwendungen infolge der geänderten Bilanzierung von Aktienoptionen in Höhe von insgesamt 11 Mio €.

Insbesondere aufgrund der Fremdfinanzierung der Renal Care Group-Akquisition lag das Zinsergebnis des Konzerns bei -194 Mio € (1. Halbjahr 2005: -97 Mio €). In diesem Betrag enthalten sind jedoch auch Einmalaufwendungen in Höhe von 30 Mio € für die Refinanzierung von Konzern-Verbindlichkeiten.

Die Steuerquote belief sich auf 41,9 % (1. Halbjahr 2005: 39,3 %). Sie war erheblich beeinflusst durch den Steueraufwand aus dem Verkauf der Dialysekliniken in den USA, da der auf die Kliniken entfallende Firmenwert steuerlich nicht anerkannt wird. Nach Steuern führte die Veräußerung daher zu einem Verlust in Höhe von 2 Mio €. Ohne diesen Effekt lag die Steuerquote bei 36,9 %.

Der auf andere Gesellschafter entfallende Gewinn betrug 143 Mio € (1. Halbjahr 2005: 115 Mio €). Davon entfielen 94% auf Anteile anderer Gesellschafter an der Fresenius Medical Care.

Ausgezeichnet hat sich der Konzern-Jahresüberschuss entwickelt: Er stieg zu Ist-Kursen um 39 % und währungsbereinigt um 36 % auf 140 Mio € (1. Halbjahr 2005: 101 Mio €). Darin enthalten ist ein Betrag von insgesamt 19 Mio € für Einmalaufwendungen, im Wesentlichen für die Refinanzierung von Finanzverbindlichkeiten, sowie für Aufwendungen infolge der geänderten Bilanzierung von Aktienoptionen. Damit sind bereits rund 70 % der für das Gesamtjahr 2006 erwarteten Einmalaufwendungen im Konzern-Jahresüberschuss enthalten.

Das Ergebnis je Stammaktie erhöhte sich auf 2,75 € (1. Halbjahr 2005: 2,46 €), das Ergebnis je Vorzugsaktie auf 2,77 € (1. Halbjahr 2005: 2,48 €). Dies entspricht einem Plus von jeweils 12 % (währungsbereinigt: 9 %). Die durchschnittliche Anzahl der Aktien hat sich im Wesentlichen infolge der Kapitalerhöhung vom Dezember 2005 auf 50.852.320 Stück erhöht.


Investitionsvolumen
Es wurden 225 Mio € in Sachanlagen und immaterielle Vermögensgegenstände investiert (1. Halbjahr 2005: 115 Mio €). Das Akquisitionsvolumen belief sich aufgrund der Akquisition der Renal Care Group auf 3.408 Mio € (1. Halbjahr 2005: 227 Mio €).


Cashflow
Der Konzern steigerte den operativen Cashflow um 17 % auf 385 Mio € (1. Halbjahr 2005: 329 Mio €). Dazu trug vor allem der Ergebnisanstieg bei, gegenläufig wirkte sich hauptsächlich der höhere Steueraufwand infolge des Verkaufs der Dialysekliniken aus. Der Cashflow vor Akquisitionen und Dividenden belief sich aufgrund erhöhter Investitionstätigkeit in Sachanlagen auf 172 Mio € (1. Halbjahr 2005: 224 Mio €). Die Akquisition der Renal Care Group wurde über die Aufnahme von Fremdmitteln finanziert.


Solide Vermögens- und Kapitalstruktur
Die Bilanzsumme des Konzerns stieg um 28 % auf 14.831 Mio € (31. Dezember 2005: 11.594 Mio €). Währungsbereinigt betrug der Anstieg 34 %. Diese starke Zunahme ist hauptsächlich der Akquisition der Renal Care Group zuzurechnen, deren Bilanz zum 31. März 2006 erstmals konsolidiert wurde. Das Umlaufvermögen erhöhte sich um 10 % auf 3.871 Mio € (31. Dezember 2005: 3.531 Mio €). Die langfristigen Vermögensgegenstände betrugen 10.960 Mio € (31. Dezember 2005: 8.063 Mio €), ein Anstieg von 36 %. Hier wirkte sich hauptsächlich der Firmenwertzugang aus der Renal Care Group-Akquisition aus.

Die Finanzverbindlichkeiten des Konzerns stiegen aufgrund der Finanzierung der Renal Care Group-Akquisition auf 6.154 Mio € (31. Dezember 2005: 3.502 Mio €).

Die Kennziffer Netto-Finanzverbindlichkeiten/EBITDA lag zum 30. Juni 2006 bei 3,3 (31. Dezember 2005: 2,3).

Das Eigenkapital einschließlich der Anteile anderer Gesellschafter in Höhe von 5.380 Mio € lag u.a. aufgrund der sehr guten Ergebnisentwicklung um 5 % über dem Wert von 5.130 Mio € zum 31. Dezember 2005. Die Eigenkapitalquote einschließlich der Anteile anderer Gesellschafter verminderte sich aufgrund der Fremdfinanzierung der Renal Care Group-Akquisition auf 36,3 % (31. Dezember 2005: 44,2 %).


Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
Zum 30. Juni 2006 waren im Konzern weltweit 100.196 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt (31. Dezember 2005: 91.971). Die Zunahme um 8.225 Beschäftigte ist hauptsächlich auf die Konsolidierung der Renal Care Group zurückzuführen.


Fresenius Biotech
Fresenius Biotech entwickelt innovative Therapien mit trifunktionalen Antikörpern zur Behandlung von Krebs sowie Zelltherapien zur Behandlung des Immunsystems. Mit ATG-Fresenius S, einem polyklonalen Antikörper, verfügt Fresenius Biotech über ein seit Jahren erfolgreich eingesetztes Immunsuppressivum zur Vermeidung und Behandlung der Abstoßung von transplantierten Organen.

Fresenius Biotech hat das klinische Studienprogramm erfolgreich fortgesetzt:
Auf dem Gebiet der Krebsbehandlung mit trifunktionalen Antikörpern berichtete Fresenius Biotech ermutigende Ergebnisse der Phase-IIa-Studie zur Behandlung von Eierstockkrebs (Ovarialkarzinom) mit dem Antikörper removab®. Aufgrund der positiven Ergebnisse plant Fresenius Biotech in Europa eine Phase-II-Studie in dieser Indikation, die im zweiten Halbjahr 2006 beginnen soll.

Ferner wurde im März 2006 eine Studie zur Behandlung von Brustkrebs gestartet, in die etwa 40 Patientinnen aufgenommen werden sollen. Eine Phase II Studie zur Behandlung von Magenkrebs mit rund 50 Patienten hat im Juni 2006 begonnen. Die Ergebnisse einer Phase II/III in der Indikation maligner Aszites werden Ende 2006 erwartet.

Für das Jahr 2006 geht Fresenius Biotech wie angekündigt von einem EBIT in Höhe von -45 bis -50 Mio € aus. Dieser Betrag umfasst hauptsächlich erwartete Aufwendungen für klinische Studien.


Die Unternehmensbereiche

Fresenius Medical Care
Fresenius Medical Care ist der weltweit führende Anbieter von Produkten und Dienstleistungen für Patienten mit chronischem Nierenversagen. Zum 30. Juni 2006 behandelte Fresenius Medical Care 161.675 Patienten in 2.078 Dialysekliniken (inkl. Renal Care Group und nach Desinvestitionen).

* vor Einmalaufwendungen, Kosten für die geänderte Bilanzierung von Aktienoptionen und dem Effekt aus dem Verkauf der US-Dialysekliniken

  • Ausgezeichnetes Umsatz- und Ergebniswachstum in allen Regionen
  • Renal Care Group-Integration mit sehr gutem Fortschritt
  • Ausblick für 2006 erhöht

Fresenius Medical Care erreichte ein starkes Umsatzplus von 19 % auf 3.912 Mio US$ (1. Halbjahr 2005: 3.283 Mio US$). Diese hervorragende Entwicklung ist sowohl auf die erstmalige Konsolidierung der Renal Care Group in der Gewinn- und Verlustrechnung als auch auf ein starkes organisches Wachstum von 9 % zurückzuführen. Der Umsatz mit Dialysedienstleistungen erhöhte sich um 24 % auf 2.924 Mio US$ (1. Halbjahr 2005: 2.363 Mio US$). Mit Dialyseprodukten erzielte Fresenius Medical Care einen Umsatz von 988 Mio US$ (1. Halbjahr 2005: 920 Mio US$), ein Zuwachs von 7 % (währungsbereinigt: 10 %).

In Nordamerika erzielte Fresenius Medical Care eine Umsatzsteigerung von 24 % auf 2.754 Mio US$ (1. Halbjahr 2005: 2.215 Mio US$). Das organische Wachstum betrug ausgezeichnete 8 %. Der Umsatz außerhalb von Nordamerika (Segment „International") stieg um 8 % (währungsbereinigt: 12 %) auf 1.158 Mio US$ (1. Halb­jahr 2005: 1.068 Mio US$).

Fresenius Medical Care steigerte den Jahresüberschuss um 10 % auf 246 Mio US$ (1. Halbjahr 2005: 223 Mio US$). Darin bereits enthalten ist ein Betrag von insgesamt 20 Mio US$ für Einmalaufwendungen, im Wesentlichen für die Refinanzierung von Verbindlichkeiten der Fresenius Medical Care, Aufwendungen für die geänderte Bilanzierung von Aktienoptionen sowie der nachsteuerliche Verlust aus dem Verkauf der Dialysekliniken in den USA. Ohne die genannten Effekte erhöhte sich der Jahresüberschuss um 19 % auf 266 Mio US$.

Aufgrund der positiven Geschäftsentwicklung im ersten Halbjahr erhöht Fresenius Medical Care den Umsatz- und Ergebnisausblick für das Gesamtjahr 2006. Das Unternehmen rechnet nun mit einem Umsatz von etwa 8,3 Mrd US$, nachdem es ursprünglich von etwa 8,1 Mrd US$ ausgegangen war.

Der Jahresüberschuss soll nun um mindestens 15 % auf etwa 542 Mio US$ steigen. Bislang hatte Fresenius Medical Care einen Jahresüberschuss zwischen 515 und 535 Mio US$ erwartet.

In diesem Ausblick sind Einmalaufwendungen sowie die geänderte Bilanzierung von Aktienoptionen nicht berücksichtigt, um die operative Geschäftsentwicklung des Unternehmens zu zeigen. Fresenius Medical Care erwartet, dass diese Effekte das Ergebnis nach Steuern im Geschäftsjahr 2006 um rund 40 Mio US$ reduzieren werden. Bislang hatte das Unternehmen Aufwendungen in Höhe von 60 Mio US$ erwartet.

Weitere Informationen: siehe Investor News Fresenius Medical Care unter www.fmc-ag.de.  

Fresenius Kabi
Fresenius Kabi ist spezialisiert auf Infusionstherapien und klinische Ernährung für schwer und chronisch kranke Menschen im Krankenhaus und im ambulanten Bereich. Die Gesellschaft ist ferner ein führender Anbieter von Produkten der Transfusionstechnologie.

  • Starkes organisches Umsatzwachstum von 8 %
  • Im 2. Quartal erstmals mehr als 15 %-EBIT-Marge
  • Umsatz- und Ergebnisausblick für 2006 erhöht

Fresenius Kabi steigerte den Umsatz um 15 % auf 937 Mio € (1. Halbjahr 2005: 818 Mio €). Das Unternehmen erreichte ein starkes organisches Wachstum von 8 %. Akquisitionen erhöhten den Umsatz um weitere 4 %. Dazu trugen vorwiegend die Konsolidierung von Clinico und der australischen Gesellschaft Pharmatel bei. Währungsumrechnungseffekte wirkten sich mit 3 % positiv aus.

In Europa (ohne Deutschland) stieg der Umsatz um 9 %, in Deutschland um 5 %. In den Wachstumsmärkten außerhalb Europas entwickelte sich Fresenius Kabi hervorragend und erzielte Umsatzsteigerungen von 44 % in der Region Asien-Pazifik, 36 % in Lateinamerika und 25 % in den sonstigen Regionen. Dabei war das organische Wachstum in den Regionen außerhalb Europas weiterhin deutlich zweistellig.

Eine ausgezeichnete Entwicklung erreichte Fresenius Kabi beim Ergebnis: Der EBIT stieg um 26 % auf 139 Mio € (1. Halbjahr 2005: 110 Mio €). Die EBIT-Marge erhöhte sich um 140 Basispunkte auf 14,8 % (1. Halbjahr 2005: 13,4 %). Im zweiten Quartal erreichte die EBIT-Marge einen neuen Bestwert von 15,1 %. Der Jahresüberschuss stieg um 18 % auf 60 Mio € (1. Halbjahr 2005: 51 Mio €). Darin bereits enthalten sind Einmalaufwendungen für den vorzeitigen Rückkauf des in 2003 begebenen Eurobonds in Höhe von 11 Mio €.

Aufgrund der ausgezeichneten Geschäftsentwicklung im 1. Halbjahr erhöht Fresenius Kabi den Ergebnisausblick für das Gesamtjahr 2006 von bislang 14,5 bis 15,0 % EBIT-Marge auf jetzt >15,0 %. Beim Umsatz wird nunmehr ein währungsbereinigter Anstieg von 11 bis 12 % erwartet. Zuvor war ein Anstieg von rund 10 % prognostiziert worden.

Fresenius ProServe
Fresenius ProServe ist ein führender deutscher Krankenhausbetreiber mit über 50 Kiniken. Das Leistungsspektrum umfasst weiterhin Engineering- und Dienstleistungen für Krankenhäuser und für die pharmazeutische Industrie.

  • Krankenhausbetreiber-Geschäft mit sehr guter Geschäftsentwicklung
  • Hoher Auftragseingang im Engineering- und Dienstleistungsgeschäft
  • Ausblick 2006 voll bestätigt

Fresenius ProServe hat sich im 1. Halbjahr 2006 sehr positiv entwickelt: Das Unternehmen erzielte einen Umsatzanstieg von 3 % auf 974 Mio € (1. Halbjahr 2005 inkl. HELIOS Kliniken: 942 Mio €). Das organische Wachstum der Fresenius ProServe betrug 4 %. Der EBIT der Fresenius ProServe stieg auf vergleichbarer Vorjahresbasis um 15 % auf 62 Mio € (1. Halbjahr 2005 inkl. HELIOS Kliniken: 54 Mio €).

Im Krankenhausbetreiber-Geschäft (HELIOS Kliniken Gruppe) lag der Umsatz in Höhe von 767 Mio € leicht über dem vergleichbaren Vorjahreswert von 765 Mio €. Das organische Wachstum betrug 2 %. Die HELIOS Kliniken Gruppe erreichte im 1.Halbjahr 2006 einen EBIT von 56 Mio €. Dies entspricht einer Marge von 7,3 % (1. Halbjahr 2005 inkl. HELIOS Kliniken: 48 Mio €, EBIT-Marge: 6,3 %). Die Integration der WKA in die HELIOS Kliniken Gruppe wurde erfolgreich abgeschlossen. Der Fokus liegt nun auf der fortgesetzten Profitabilitätssteigerung der WKA-Kliniken und dem weiteren Wachstum über Privatisierungen im deutschen Klinikmarkt.

Im Engineering- und Dienstleistungsgeschäft (VAMED, Pharmaplan) stieg der Umsatz um sehr gute 17 % auf 207 Mio € (1. Halbjahr 2005: 177 Mio €). Der EBIT erhöhte sich um 50 % auf 9 Mio € (1. Halbjahr 2005: 6 Mio €). Weiterhin positiv haben sich Auftragseingang und Auftragsbestand entwickelt: So stieg der Auftragseingang um 19 % auf 185 Mio € (1. Halbjahr 2005: 156 Mio €). Der Auftragsbestand erhöhte sich zum 30. Juni 2006 um 14 % auf 409 Mio € (31. Dezember 2005: 360 Mio €).

HELIOS Kliniken hat im März 2006 einen Vertrag zum Erwerb der HUMAINE Kliniken GmbH unterzeichnet. HUMAINE betreibt sechs Kliniken mit insgesamt 1.850 Betten. Die Transaktion soll im dritten Quartal 2006 abgeschlossen werden. Der Erwerb von HUMAINE wird bereits im Geschäftsjahr 2006 einen positiven Beitrag zum Ergebnis je Aktie des Fresenius-Konzerns leisten.

Fresenius ProServe bestätigt den für das Gesamtjahr 2006 gegebenen Ausblick und erwartet ein Umsatzwachstum von 1 bis 3 % vor Akquisitionen, basierend auf einem Umsatz inkl. der HELIOS Kliniken von 2.009 Mio € im Jahr 2005. Der EBIT soll auf 140 bis 150 Mio € steigen (2005: inkl. HELIOS Kliniken: 125 Mio €).


Videoübertragung der Analystenkonferenz
Anlässlich der Veröffentlichung des 1. Halbjahrs 2006 findet in der Fresenius-Konzernzentrale in Bad Homburg am 3. August 2006 um 13.30 Uhr MESZ (7.30 Uhr EDT) eine Analystenkonferenz statt. Wir möchten alle Investoren herzlich einladen, die Videoübertragung der Konferenz live über das Internet unter www.fresenius.de / Investor Relations / Präsentationen zu verfolgen. Nach der Veranstaltung steht Ihnen die Aufzeichnung als Video-on-demand zur Verfügung.


Quartalsbericht
Der vollständige Bericht des 1. Halbjahrs 2006 steht Ihnen ab dem 14. August 2006 im Internet unter www.fresenius.de / Investor Relations / Finanzberichte / Quartalsberichte zur Verfügung.

Diese Mitteilung enthält zukunftsbezogene Aussagen, die gewissen Risiken und Unsicherheiten unterliegen. Die zukünftigen Ergebnisse können erheblich von den zur Zeit erwarteten Ergebnissen abweichen, und zwar aufgrund verschiedener Risikofaktoren und Ungewissheiten wie zum Beispiel Veränderungen der Geschäfts-, Wirtschafts-, und Wettbewerbssituation, Gesetzesänderungen, Ergebnisse klinischer Studien, Wechselkursschwankungen, Ungewissheiten bezüglich Rechtsstreitigkeiten oder Untersuchungsverfahren und die Verfügbarkeit finanzieller Mittel. Fresenius übernimmt keinerlei Verantwortung, die in dieser Mitteilung enthaltenen zukunftsbezogenen Aussagen zu aktualisieren.

Konzernzahlen auf einen Blick
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung (US-GAAP) (ungeprüft)
Konzern-Bilanz (US-GAAP) (ungeprüft)
Konzern-Kapitalflussrechnung (ungeprüft)
Segmentberichterstattung (US-GAAP)
siehe PDF-Datei

Die HELIOS Kliniken GmbH, ein Unternehmen des Gesundheitskonzerns Fresenius, hat für den im März gemeldeten Erwerb einer Mehrheitsbeteiligung an der HUMAINE Kliniken GmbH die Zustimmung der Kartellbehörde erhalten. Damit kann der Abschluss der Akquisition von HUMAINE Kliniken in Kürze erfolgen.

HUMAINE betreibt sechs Akut- und Fachkrankenhäuser sowie Spezialrehabilitationskliniken in den Bereichen Neurologie, Onkologie und Traumatologie mit insgesamt 1.850 Betten, davon 1.530 im Akutbereich. Zur Gruppe gehören zwei Krankenhäuser der Schwerpunktversorgung mit jeweils rund 600 Betten.

Diese Mitteilung enthält zukunftsbezogene Aussagen, die gewissen Risiken und Unsicherheiten unterliegen. Die zukünftigen Ergebnisse können erheblich von den zur Zeit erwarteten Ergebnissen abweichen, und zwar aufgrund verschiedener Risikofaktoren und Ungewissheiten wie zum Beispiel Veränderungen der Geschäfts-, Wirtschafts- und Wettbewerbssituation, Gesetzesänderungen, Ergebnisse klinischer Studien, Wechselkursschwankungen, Ungewissheiten bezüglich Rechtsstreitigkeiten oder Untersuchungsverfahren und die Verfügbarkeit finanzieller Mittel. Fresenius übernimmt keinerlei Verantwortung, die in dieser Mitteilung enthaltenen zukunftsbezogenen Aussagen zu aktualisieren.

Vorstand und Aufsichtsrat der Fresenius AG werden den Aktionären in einer außerordentlichen Hauptversammlung am 4. Dezember 2006 vorschlagen, die Fresenius AG in eine Europäische Gesellschaft (Societas Europaea – SE) umzuwandeln. Dabei handelt es sich um eine Aktiengesellschaft nach EU-Recht. Gleichzeitig werden die Aktionäre gebeten, einer Neueinteilung des Grundkapitals der Fresenius AG (Aktiensplit) zuzustimmen, sodass sich die Anzahl der ausgegebenen Aktien verdreifacht.

Die vorgeschlagene Umwandlung in eine Europäische Gesellschaft ist nach dem erfolgreichen Ausbau des internationalen Geschäfts und dem starken Wachstum der vergangenen Jahre ein konsequenter Schritt in der Unternehmensentwicklung. Mit einer modernen Gesellschaftsform, die sich auf europäisches Recht gründet, wird Fresenius der internationalen Ausrichtung des Konzerns und der Förderung einer internationalen und offenen Unternehmenskultur besser gerecht.

Fresenius wird in der Rechtsform der Europäischen Gesellschaft die bislang mit sichtbarem Erfolg praktizierte sehr gute und effiziente Corporate Governance fortsetzen. Die Umwandlung hat keine Auswirkungen auf die Unternehmensstruktur und die Leitungsorganisation. Das zweistufige System aus Vorstand und Aufsichtsrat wird fortgeführt. Die zukünftige Fresenius SE wird ebenso wie die heutige Fresenius AG einen paritätisch besetzten Aufsichtsrat mit zwölf Mitgliedern haben. Künftig werden jedoch Vertreter der Arbeitnehmer aus verschiedenen europäischen Ländern im Aufsichtsrat vertreten sein. Die unveränderte Größe des Aufsichtsrats stellt sicher, dass die Effizienz sowie die Flexibilität in der Zusammenarbeit erhalten bleiben. Ohne die vorgeschlagene Umwandlung wäre Fresenius verpflichtet, den Aufsichtsrat wegen der gestiegenen Zahl inländischer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf 20 Mitglieder zu vergrößern.

Der Unternehmenssitz von Fresenius wird unverändert Deutschland sein. Die Umwandlung der Fresenius AG in eine SE hat weder die Auflösung der Gesellschaft noch die Gründung einer neuen juristischen Person zur Folge. Die rechtliche und wirtschaftliche Identität der Gesellschaft bleiben erhalten. Ferner entstehen Fresenius durch die Umwandlung keine steuerlichen Konsequenzen. Die Beteiligung der Aktionäre an Fresenius besteht unverändert fort.

„Mit der Europäischen Gesellschaft können wir die internationale Ausrichtung unseres Geschäfts bereits in der Gesellschaftsform reflektieren und unsere bestens bewährte Corporate Governance beibehalten. Gleichzeitig erlaubt die SE eine Vertretung unserer europäischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Aufsichtsrat", sagte Dr. Ulf M. Schneider, Vorstandsvorsitzender der Fresenius AG.

Der geplante Aktiensplit soll den Handel in Fresenius-Aktien fördern und die Aktien auch für breite Anlegerkreise noch attraktiver machen. Der Kurs der Aktien hat sich in den letzten Jahren deutlich erhöht: Allein seit dem Jahresende 2004 haben sich die Kurse der Stamm- und der Vorzugsaktie etwa verdoppelt. Sie zählen damit zu den schwersten Werten im HDAX.

Das Grundkapital der Fresenius AG beträgt derzeit 131,5 Mio €*. Es ist eingeteilt in jeweils 25.688.455 Stück Stamm- und Vorzugsaktien. Durch Umwandlung von Kapitalrücklagen soll das Grundkapital zunächst auf 154,1 Mio € erhöht und anschließend in jeweils 77.065.365 Stück Stamm- und Vorzugsaktien neu eingeteilt werden. Der anteilige Betrag am Grundkapital wird 1 € je Aktie betragen. Nach dem Aktiensplit verfügt jeder Inhaber einer bisherigen Stammaktie der Gesellschaft über drei Stammaktien und jeder Inhaber einer bisherigen Vorzugsaktie über drei Vorzugsaktien. Durch den Aktiensplit wird das Kursniveau rechnerisch ermäßigt, ohne dass hierdurch der Gesamtwert für die Aktionäre berührt wird.


* einschließlich der noch im Handelsregister einzutragenden Kapitalerhöhung aus genehmigtem Kapital gegen Sacheinlagen in Höhe von 903.884,80 € im Rahmen des Erwerbs der HUMAINE Kliniken GmbH

Diese Mitteilung enthält zukunftsbezogene Aussagen, die gewissen Risiken und Unsicherheiten unterliegen. Die zukünftigen Ergebnisse können erheblich von den zur Zeit erwarteten Ergebnissen abweichen, und zwar aufgrund verschiedener Risikofaktoren und Ungewissheiten wie zum Beispiel Veränderungen der Geschäfts-, Wirtschafts-, und Wettbewerbssituation, Gesetzesänderungen, Ergebnisse klinischer Studien, Wechselkurs­schwankungen, Ungewissheiten bezüglich Rechtsstreitigkeiten oder Untersuchungsverfahren und die Verfüg­barkeit finanzieller Mittel. Fresenius übernimmt keinerlei Verantwortung, die in dieser Mitteilung enthaltenen zukunftsbezogenen Aussagen zu aktualisieren.
Diese Mitteilung dient lediglich der Information. Sie stellt weder ein Angebot zum Kauf oder eine Aufforderung zur Abgabe eines Angebots zum Verkauf oder Tausch von Wertpapieren der Fresenius AG dar, noch soll ein Verkauf von Wertpapieren innerhalb einer Rechtsordnung erfolgen, in der ein Angebot oder die Aufforderung zur Abgabe eines Angebots unrechtmäßig wäre. Die Verbreitung der in dieser Mitteilung enthaltenen Informationen kann in einigen Ländern rechtlichen Beschränkungen unterliegen. Daher sollten sich diejenigen Personen, die in den Besitz dieser Dokumentation gelangen, über solche Beschränkungen informieren und diese beachten.

  • Umsatz 7,8 Mrd €, + 37 % zu Ist-Kursen, + 36 % währungsbereinigt
  • EBIT 1,1 Mrd €, + 51 % zu Ist-Kursen, + 49 % währungsbereinigt
  • Jahresüberschuss 233 Mio €, + 45 % zu Ist-Kursen, + 43 % währungsbereinigt
  • Fresenius Medical Care mit ausgezeichneter Entwicklung
  • Fresenius Kabi mit neuer Rekord-EBIT-Marge im 3. Quartal
  • Fresenius ProServe bei Umsatz- und Ergebnis voll im Plan
  • Konzern übertrifft erstmals Milliarden-Euro-Marke beim EBIT

Konzernausblick 2006: Ergebnisprognose erhöht
Auf Basis der ausgezeichneten Geschäftsentwicklung im 3. Quartal erhöht Fresenius das Ergebnisziel für das Gesamtjahr 2006. Fresenius erwartet beim Jahresüberschuss nunmehr ein währungsbereinigtes Wachstum von 40 bis 45 %. Darin bereits enthalten ist ein Betrag von rund 28 Mio € (nach Steuern) für Einmalaufwendungen sowie Aufwendungen infolge der geänderten Bilanzierung von Aktien-optionen. Die bisherige Prognose für den Jahresüberschuss sah ein Wachstum von rund 40 % vor. Der Umsatz soll auf mehr als 10,7 Mrd € steigen.

Umsatzsteigerungen in allen Unternehmensbereichen und Regionen
Fresenius steigerte den Konzernumsatz um 37 % auf 7.843 Mio € (1.-3. Quartal 2005: 5.712 Mio €). Das organische Wachstum betrug ausgezeichnete 9 %, Akquisitionen trugen 28 % zum Umsatzanstieg bei. Hier wirkte sich vor allem die Konsolidierung der Renal Care Group und der HELIOS Kliniken aus. Desinvestitionen hatten einen Einfluss von -1 %. Währungsumrechnungseffekte hatten einen positiven Einfluss von 1 %.

In Nordamerika hatte die Konsolidierung der Renal Care Group einen erheblichen Einfluss auf das Umsatzwachstum. Das organische Wachstum betrug sehr gute 8 %. In Europa ist die Steigerung im Wesentlichen der Konsolidierung der HELIOS Kliniken zuzurechnen. Aber auch organisch erreichte Fresenius hier einen guten Zuwachs von 5 %. Ausgezeichnete organische Wachstumsraten wurden in der Region Asien-Pazifik mit 25 %, in Lateinamerika mit 20 % und in Afrika mit 18 % erzielt.

Die Unternehmensbereiche hatten folgende Anteile am Konzernumsatz:

Die Verschiebung der Umsatzanteile zugunsten der Fresenius ProServe ist auf die Konsolidierung der HELIOS Kliniken zurückzuführen.

Starkes Ergebniswachstum
Der Konzern-EBIT stieg zu Ist-Kursen um 51 % und währungsbereinigt um 49 % auf 1.060 Mio € (1.-3. Quartal 2005: 703 Mio €) und hat damit erstmals die Marke von einer Milliarde Euro überschritten. Im EBIT enthalten ist ein Ertrag in Höhe von 32 Mio € aus dem Verkauf von Dialysekliniken in den USA, deren Veräußerung Voraussetzung für die Zustimmung der US-Kartellbehörde zur Akquisition der Renal Care Group war. Gegenläufig wirkten Einmalaufwendungen, im Wesentlichen für die Integration der Renal Care Group, sowie Aufwendungen infolge der geänderten Bilanzierung von Aktienoptionen in Höhe von insgesamt 20 Mio €.

Das Zinsergebnis des Konzerns lag bei -295 Mio € (1.-3. Quartal 2005: -146 Mio €). Dies ist hauptsächlich auf die Fremdfinanzierung der Renal Care Group-Akquisition zurückzuführen. Dieser Betrag enthält darüber hinaus Einmalaufwendungen in Höhe von 30 Mio € für die vorzeitige Refinanzierung von Konzern-Verbindlichkeiten.

Die Steuerquote belief sich auf 40,9 % (1.-3. Quartal 2005: 39,3 %). Sie war erheblich beeinflusst durch den Steueraufwand aus dem Verkauf der Dialysekliniken in den USA, da der auf die Kliniken entfallende Firmenwert steuerlich nicht anerkannt wird. Ohne diesen Effekt lag die Steuerquote bei 37,8 %.

Der auf andere Gesellschafter entfallende Gewinn betrug 219 Mio € (1.-3. Quartal 2005: 177 Mio €). Davon entfielen 93 % auf Anteile anderer Gesellschafter an der Fresenius Medical Care.

Ausgezeichnete Wachstumsraten erreichte Fresenius auch beim Konzern-Jahresüberschuss: Er stieg zu Ist-Kursen um 45 % und währungsbereinigt um 43 % auf 233 Mio € (1.-3. Quartal 2005: 161 Mio €). Darin enthalten ist ein Betrag von insgesamt 22 Mio € für Einmalaufwendungen, im Wesentlichen für die vorzeitige Refinanzierung von Finanzverbindlichkeiten, sowie für Aufwendungen infolge der geänderten Bilanzierung von Aktienoptionen.

Das Ergebnis je Stammaktie erhöhte sich auf 4,56 € (1.-3. Quartal 2005: 3,92 €), das Ergebnis je Vorzugsaktie auf 4,58 € (1.-3. Quartal 2005: 3,94 €). Dies entspricht einem Plus von jeweils 16 % (währungsbereinigt: 15 %). Die durchschnittliche Anzahl der Aktien hat sich im Wesentlichen infolge der Kapitalerhöhung vom Dezember 2005 auf 50,9 Millionen Stück erhöht.

Investitionsvolumen
In Sachanlagen und immaterielle Vermögensgegenstände investierte Fresenius 374 Mio € (1.-3. Quartal 2005: 196 Mio €). Das Akquisitionsvolumen belief sich primär aufgrund der Akquisition der Renal Care Group auf 3.537 Mio € (1.-3. Quartal 2005: 264 Mio €).

Cashflow
Trotz des sehr guten Ergebnisanstiegs lag der operative Cashflow mit 588 Mio € leicht unter dem Vorjahreswert von 592 Mio €. Dies ist im Wesentlichen auf Steuerzahlungen und weitere Zahlungen im Zusammenhang mit dem Verkauf von Dialysekliniken und der Renal Care Group-Akquisition sowie auf eine Steuerzahlung in den USA für die Jahre 2000 und 2001 zurückzuführen. Der Cashflow vor Akquisitionen und Dividenden belief sich aufgrund der deutlich erhöhten Investitionstätigkeit in Sachanlagen auf 228 Mio € (1.-3. Quartal 2005: 412 Mio €). Die Akquisition der Renal Care Group wurde über die Aufnahme von Fremdmitteln finanziert.

Solide Vermögens- und Kapitalstruktur
Die Bilanzsumme des Konzerns stieg um 31 % auf 15.194 Mio € (31. Dezember 2005: 11.594 Mio €). Währungsbereinigt betrug der Anstieg 36 %. Diese starke Zunahme ist hauptsächlich der Akquisition der Renal Care Group zuzurechnen, die zum 31. März 2006 abgeschlossen wurde. Das Umlaufvermögen erhöhte sich um 15 % auf 4.076 Mio € (31. Dezember 2005: 3.531 Mio €). Die langfristigen Vermögensgegenstände betrugen 11.118 Mio € (31. Dezember 2005: 8.063 Mio €), ein Anstieg von 38 %. Hier wirkte sich hauptsächlich der Firmenwertzugang aus der Renal Care Group-Akquisition aus.

Die Finanzverbindlichkeiten des Konzerns stiegen aufgrund der Finanzierung der Renal Care Group-Akquisition auf 6.136 Mio € (31. Dezember 2005: 3.502 Mio €).

Die Kennziffer Netto-Finanzverbindlichkeiten/EBITDA hat sich seit Ende März 2006 von 3,5 auf 3,2 zum 30. September 2006 verbessert (31. Dezember 2005: 2,3).

Das Eigenkapital einschließlich der Anteile anderer Gesellschafter in Höhe von 5.583 Mio € lag u.a. aufgrund der sehr guten Ergebnisentwicklung um 9 % über dem Wert von 5.130 Mio € zum 31. Dezember 2005. Die Eigenkapitalquote einschließlich der Anteile anderer Gesellschafter verminderte sich aufgrund der Fremdfinanzierung der Renal Care Group-Akquisition auf 36,7 % (31. Dezember 2005: 44,2 %).

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
Zum 30. September 2006 waren im Konzern weltweit 104.179 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt (31. Dezember 2005: 91.971). Die Zunahme um 12.208 Beschäftigte ist hauptsächlich auf die Konsolidierung der Renal Care Group zurückzuführen.

Fresenius Biotech
Fresenius Biotech entwickelt innovative Therapien mit trifunktionalen Antikörpern zur Behandlung von Krebs sowie Zelltherapien zur Behandlung des Immunsystems. Mit ATG-Fresenius S, einem polyklonalen Antikörper, verfügt Fresenius Biotech über ein seit Jahren erfolgreich eingesetztes Immunsuppressivum zur Vermeidung und Behandlung der Abstoßung von transplantierten Organen.

Fresenius Biotech setzt ihr klinisches Studienprogramm auf dem Gebiet der Krebsbehandlung mit trifunktionalen Antikörpern erfolgreich fort: Im März 2006 startete eine Phase II Studie zur Behandlung von Brustkrebs. Eine Phase II Studie zur Behandlung von Magenkrebs hat im Juni 2006 begonnen. Eine Phase II Studie zur Behandlung von Eierstockkrebs (Ovarialkarzinom) soll im 1. Halbjahr 2007 beginnen. Die Ergebnisse einer Phase II/III Zulassungsstudie in der Indikation maligner Aszites werden Ende 2006 erwartet.

Für das Jahr 2006 geht Fresenius Biotech davon aus, dass der EBIT bei rund -45 Mio € liegen wird, nachdem ursprünglich ein Betrag von -45 bis -50 Mio € vorgesehen war. Dieser Betrag umfasst hauptsächlich erwartete Aufwendungen für klinische Studien. Im 1.-3. Quartal 2006 betrug der EBIT der Fresenius Biotech -30 Mio €.


Die Unternehmensbereiche

Fresenius Medical Care

Fresenius Medical Care ist der weltweit führende Anbieter von Produkten und Dienstleistungen für Patienten mit chronischem Nierenversagen. Zum 30. September 2006 behandelte Fresenius Medical Care 161.433 Patienten in 2.085 Dialysekliniken.
 

* vor Einmalaufwendungen, Kosten für die geänderte Bilanzierung von Aktienoptionen und dem Effekt aus dem Verkauf der US-Dialysekliniken; Vorjahr um Einmalaufwendungen bereinigt

  • Ausgezeichnetes Umsatz- und Ergebniswachstum in allen Regionen
  • Renal Care Group-Integration mit weiterhin sehr gutem Fortschritt
  • Ausblick für 2006 erhöht

Fresenius Medical Care erreichte einen starken Umsatzanstieg von 23 % auf 6.147 Mio US$ (1.-3. Quartal 2005: 4.999 Mio US$). Dies ist auf ein starkes organisches Wachstum von 10 % und die Konsolidierung der Renal Care Group zurückzuführen. Der Umsatz mit Dialysedienstleistungen erhöhte sich um 28 % auf 4.628 Mio US$ (1.-3. Quartal 2005: 3.610 Mio US$). Mit Dialyseprodukten erzielte Fresenius Medical Care einen Umsatz von 1.519 Mio US$ (1.-3. Quartal 2005: 1.389 Mio US$), ein Zuwachs von 9 % (währungsbereinigt: 10 %).

In Nordamerika erreichte Fresenius Medical Care ein Umsatzwachstum von 29 % auf 4.367 Mio US$ (1.-3. Quartal 2005: 3.383 Mio US$). Das organische Wachstum betrug ausgezeichnete 9 %. Der Umsatz außerhalb von Nordamerika (Segment „International") stieg um 10 % (währungsbereinigt: 11 %) auf 1.780 Mio US$ (1.-3. Quartal 2005: 1.616 Mio US$).

Fresenius Medical Care steigerte den Jahresüberschuss um 13 % auf 385 Mio US$ (1.-3. Quartal 2005: 339 Mio US$). Darin bereits enthalten ist ein Betrag von insgesamt 27 Mio US$ für Einmalaufwendungen, im Wesentlichen für die Refinanzierung von Verbindlichkeiten der Fresenius Medical Care und die Integration der Renal Care Group, Aufwendungen für die geänderte Bilanzierung von Aktienoptionen sowie der nachsteuerliche Verlust aus dem Verkauf der Dialysekliniken in den USA. Ohne die genannten Effekte und auf Basis des um Einmaleffekte bereinigten Vorjahreswertes erhöhte sich der Jahresüberschuss um 20 % auf 412 Mio US$.

Aufgrund der positiven Geschäftsentwicklung im 3. Quartal erhöht Fresenius Medical Care den Umsatz- und Ergebnisausblick für das Gesamtjahr 2006. Das Unternehmen rechnet nun mit einem Umsatz von etwa 8,4 Mrd US$, nachdem es ursprünglich von etwa 8,3 Mrd US$ ausgegangen war.

Der Jahresüberschuss soll nun auf mindestens 557 Mio US$ steigen, was einem Anstieg um mindestens 18 % gegenüber der vergleichbaren Vorjahresbasis entspricht. Bislang hatte Fresenius Medical Care einen Jahresüberschuss von mindestens 542 Mio US$ erwartet.

Um die operative Geschäftsentwicklung des Unternehmens zu zeigen, sind in diesem Ausblick Einmalaufwendungen sowie die geänderte Bilanzierung von Aktienoptionen nicht berücksichtigt. Fresenius Medical Care erwartet, dass diese Effekte das Ergebnis nach Steuern im Geschäftsjahr 2006 um rund 44 Mio US$ reduzieren werden.

Weitere Informationen: siehe Investor News Fresenius Medical Care unter www.fmc-ag.de.  


Fresenius Kabi

Fresenius Kabi ist spezialisiert auf Infusionstherapien und klinische Ernährung für schwer und chronisch kranke Menschen im Krankenhaus und im ambulanten Bereich. Die Gesellschaft ist ferner ein führender Anbieter von Produkten der Transfusionstechnologie.

  • Starkes Umsatz- und Ergebniswachstum fortgesetzt
  • Filaxis-Akquisition verstärkt Portfolio intravenös zu verabreichender generischer Arzneimittel
  • Ergebnisausblick für Gesamtjahr 2006 erhöht

Fresenius Kabi steigerte den Umsatz um 13 % auf 1.404 Mio € (1.-3. Quartal 2005: 1.239 Mio €). Das organische Wachstum betrug starke 8 %. Akquisitionen erhöhten den Umsatz um weitere 4 %. Dazu trugen vorwiegend die Konsolidierung von Clinico und der australischen Gesellschaft Pharmatel bei. Währungsumrechnungseffekte wirkten sich mit 1 % positiv aus.

In Europa (ohne Deutschland) stieg der Umsatz um 8 %, in Deutschland um 4 %. Außerhalb Europas konnte Fresenius Kabi wiederum hohe Umsatzsteigerungen erreichen: 44 % in der Region Asien-Pazifik, 31 % in Lateinamerika und 21 % in den sonstigen Regionen. Das organische Wachstum in diesen Regionen war erneut deutlich zweistellig.

Die ausgezeichnete Ergebnisentwicklung von Fresenius Kabi setzte sich fort: Der EBIT stieg um 25 % auf 213 Mio € (1.-3. Quartal 2005: 170 Mio €). Die EBIT-Marge erhöhte sich auf 15,2 % (1.-3. Quartal 2005: 13,7 %). Im dritten Quartal erreichte die EBIT-Marge einen neuen Rekordwert von 15,8 %. Der Jahresüberschuss stieg um 25 % auf 101 Mio € (1.-3. Quartal 2005: 81 Mio €). Darin bereits enthalten sind Einmalaufwendungen für den vorzeitigen Rückkauf des im Jahr 2003 begebenen Eurobonds in Höhe von 11 Mio €.

Im September 2006 hat Fresenius Kabi einen Vertrag zur Übernahme aller Anteile von Filaxis unterzeichnet. Das argentinische Unternehmen mit Sitz in Buenos Aires ist auf die Entwicklung, Herstellung und den Vertrieb intravenös zu verabreichender Generika (Zytostatika) zur Krebsbehandlung spezialisiert und vermarktet ein umfassendes Produktportfolio vorwiegend in Lateinamerika. Das Unternehmen erzielte im Jahr 2005 einen Umsatz von rund 12 Mio €. Durch die Akquisition von Filaxis verstärkt Fresenius Kabi das Portfolio intravenös zu verabreichender Generika um onkologische Produkte. Die Filaxis-Produkte sollen nach Abschluss der jeweiligen Registrierungsprozesse über die bestehende Vertriebsorganisation von Fresenius Kabi auch außerhalb Lateinamerikas vermarktet werden. Der Erwerb bedarf noch der Zustimmung der argentinischen Kartellbehörden.

Aufgrund der ausgezeichneten Entwicklung im 3. Quartal 2006 erhöht Fresenius Kabi den Ergebnisausblick für das Gesamtjahr 2006 und erwartet nunmehr eine EBIT-Marge von 15,0 bis 15,5 %. Beim Umsatz wird unverändert ein währungsbereinigter Anstieg von 11 bis 12 % erwartet.

Fresenius ProServe

Fresenius ProServe ist ein führender deutscher Krankenhausbetreiber mit 56 Kliniken. Das Leistungsspektrum umfasst weiterhin Engineering- und Dienstleistungen für Krankenhäuser und für die pharmazeutische Industrie.

  • Gute Geschäftsentwicklung im Krankenhausbetreiber-Geschäft
  • Engineering- und Dienstleistungsgeschäft mit hohem Auftragseingang
  • Ausblick 2006 voll bestätigt – oberes Ende der Prognose anvisiert

Fresenius ProServe erzielte im 1.-3. Quartal 2006 einen Umsatzanstieg von 6 % auf 1.526 Mio € (1.-3. Quartal 2005 inkl. HELIOS Kliniken: 1.442 Mio €). Das organische Wachstum betrug 3 %. Der EBIT stieg von vergleichbarer Vorjahresbasis um 21 % auf 105 Mio € (1.-3. Quartal 2005 inkl. HELIOS Kliniken: 87 Mio €).

Im Krankenhausbetreiber-Geschäft (HELIOS Kliniken Gruppe) stieg der Umsatz um 5 % auf 1.204 Mio € (1.-3. Quartal 2005 inkl. HELIOS Kliniken: 1.152 Mio €). Das Wachstum ist hauptsächlich auf den Erwerb der HUMAINE Kliniken zurückzuführen, die ab 1. Juli 2006 konsolidiert wurde. Das organische Wachstum betrug 2 %. Die HELIOS Kliniken Gruppe erreichte im 1.-3. Quartal 2006 einen EBIT von 94 Mio €. Dies entspricht einer EBIT-Marge von 7,8 % (1.-3. Quartal 2005 inkl. HELIOS Kliniken: 79 Mio €, EBIT-Marge: 6,8 %).

Im Engineering- und Dienstleistungsgeschäft (VAMED, Pharmaplan) stieg der Umsatz um sehr gute 11 % auf 322 Mio € (1.-3. Quartal 2005: 290 Mio €). Der EBIT erhöhte sich auf 14 Mio € (1.-3. Quartal 2005: 9 Mio €). Weiterhin positiv haben sich Auftragseingang und Auftragsbestand entwickelt: Der Auftragseingang stieg um 22 % auf 291 Mio € (1.-3. Quartal 2005: 239 Mio €). Der Auftragsbestand erhöhte sich zum 30. September 2006 um 21 % auf 437 Mio € (31. Dezember 2005: 360 Mio €).

Fresenius ProServe bestätigt den für das Gesamtjahr 2006 gegebenen Ausblick und erwartet, dass Umsatz und Ergebnis am oberen Ende der Prognose liegen werden. Diese sieht ein Umsatzwachstum von 1 bis 3 % vor Akquisitionen (basierend auf einem Umsatz inkl. der HELIOS Kliniken von 2.009 Mio € im Jahr 2005) sowie einen EBIT von 140 bis 150 Mio € (2005 inkl. HELIOS Kliniken: 125 Mio €) vor.

Videoübertragung der Analystenkonferenz
Anlässlich der Veröffentlichung des 1.-3. Quartals 2006 findet in der Fresenius-Konzernzentrale in Bad Homburg am 31. Oktober 2006 um 13.30 Uhr MEZ (7.30 Uhr EST) eine Analystenkonferenz statt. Wir möchten alle Investoren herzlich einladen, die Videoübertragung der Konferenz live über das Internet unter www.fresenius.de / Investor Relations / Präsentationen zu verfolgen. Nach der Veranstaltung steht Ihnen die Aufzeichnung als Video-on-demand zur Verfügung.

Diese Mitteilung enthält zukunftsbezogene Aussagen, die gewissen Risiken und Unsicherheiten unterliegen. Die zukünftigen Ergebnisse können erheblich von den zur Zeit erwarteten Ergebnissen abweichen, und zwar aufgrund verschiedener Risikofaktoren und Ungewissheiten wie zum Beispiel Veränderungen der Geschäfts-, Wirtschafts-, und Wettbewerbssituation, Gesetzesänderungen, Ergebnisse klinischer Studien, Wechselkurs­schwankungen, Ungewissheiten bezüglich Rechtsstreitigkeiten oder Untersuchungsverfahren und die Verfüg­barkeit finanzieller Mittel. Fresenius übernimmt keinerlei Verantwortung, die in dieser Mitteilung enthaltenen zukunftsbezogenen Aussagen zu aktualisieren.

Die Europäische Kommission hat Fresenius Biotech für den trifunktionalen Antikörper removab® (catumaxomab) für die Behandlung von Magenkrebs den Orphan-Drug-Status erteilt. Dieser sichert dem Unternehmen unter anderem das exklusive Vermarktungsrecht innerhalb der Europäischen Union für die Dauer von bis zu zehn Jahren nach Erhalt der Zulassung.

Derzeit läuft eine Phase-II-Studie mit rund 50 Magenkrebs-Patienten, denen catumaxomab verabreicht wird. Ergebnisse hieraus erwartet das Unternehmen im zweiten Halbjahr 2007. Zuvor war bereits eine Phase-I-Studie bei fortgeschrittener Peritonealkarzinose (Ausbreitung und Ansiedlung von Tumorzellen in der Bauchhöhle) erfolgreich verlaufen, in die auch Patienten mit Magenkrebs einbezogen waren.

An Magenkrebs sind in der EU im Durchschnitt drei von 10.000 Menschen erkrankt. Mit einem Anteil von etwa zwölf Prozent ist Magenkrebs weltweit die zweithäufigste Ursache bei Todesfällen in Folge von Krebs. Die Überlebensrate der Betroffenen ist trotz Fortschritten in der Medizin weiterhin gering, weil Magenkrebs wegen anfangs fehlender oder nur sehr unspezifischer Symptome in der Mehrzahl der Fälle erst spät erkannt wird. Ferner erleiden viele Patienten, bei denen die Tumore durch eine Operation entfernt und die mittels Chemotherapie behandelt wurden, sehr früh einen Rückfall. Deshalb besteht weiterhin ein dringender medizinischer Bedarf nach innovativen Therapien.

Orphan Drug

Als Orphan Drugs stuft die EU-Kommission Arzneimittel für die Behandlung lebensbedrohender oder chronischer Erkrankungen ein, die nicht mehr als fünf von 10.000 Personen in der EU betreffen und für die es bislang keine oder keine ausreichende Behandlungsmöglichkeit gibt. Unternehmen, die solche Medikamente entwickeln, erforschen und auf den Markt bringen, werden von der europäischen Arzneimittelagentur EMEA (European Medicines Agency) beim Entwicklungs- und Zulassungsprozess unterstützt.

Diese Mitteilung enthält zukunftsbezogene Aussagen, die gewissen Risiken und Unsicherheiten unterliegen. Die zukünftigen Ergebnisse können erheblich von den zur Zeit erwarteten Ergebnissen abweichen, und zwar aufgrund verschiedener Risikofaktoren und Ungewissheiten wie zum Beispiel Veränderungen der Geschäfts-, Wirtschafts-, und Wettbewerbssituation, Gesetzesänderungen, Ergebnisse klinischer Studien, Wechselkurs­schwankungen, Ungewissheiten bezüglich Rechtsstreitigkeiten oder Untersuchungsverfahren und die Verfüg­barkeit finanzieller Mittel. Fresenius übernimmt keinerlei Verantwortung, die in dieser Mitteilung enthaltenen zukunftsbezogenen Aussagen zu aktualisieren.

Die Aktionäre der Fresenius AG haben heute auf der außerordentlichen Hauptversammlung in Frankfurt am Main mit großer Mehrheit dem Vorschlag von Aufsichtsrat und Vorstand zugestimmt, das Unternehmen in eine Europäische Gesellschaft (Societas Europaea – SE) umzuwandeln. Ebenfalls mit großer Mehrheit votierten die Aktionäre für eine Neueinteilung des Grundkapitals der Fresenius AG (Aktiensplit) in Verbindung mit einer Kapitalerhöhung aus Gesellschaftsmitteln, durch die sich die Anzahl der ausgegebenen Aktien verdreifacht.

Die neue Rechtsform trägt der internationalen Ausrichtung des Geschäfts von Fresenius Rechnung. Künftig werden alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der EU und den Vertragsstaaten des Europäischen Wirtschaftsraums an der Bestellung der Arbeitnehmervertreter im Aufsichtsrat mitwirken können. Ferner kann die bisherige Größe des Aufsichtsrats mit zwölf Mitgliedern beibehalten werden. Dr. Ulf M. Schneider, Vorstandsvorsitzender der Fresenius AG, sagte: „Wir sind davon überzeugt, dass wir in der Fresenius SE unsere bewährte und effiziente Corporate Governance sehr gut fortsetzen können. Die SE fördert in besonderer Weise eine offene und internationale Unternehmenskultur. Die Umwandlung der Fresenius AG in eine Europäische Gesellschaft und der Aktiensplit sind zwei wichtige Schritte für Fresenius. Verbunden mit einer langfristigen, auf profitables Wachstum ausgerichteten Strategie werden sie das Unternehmen auf dem Weg in eine erfolgreiche Zukunft weiter stärken."

Für die Umwandlung der Fresenius AG in eine SE stimmten 99,99 Prozent des vertretenen Stammkapitals. Eine SE ist eine Aktiengesellschaft nach EU-Recht. Die Umwandlung hat keine Auswirkungen auf die Unternehmensstruktur und die Leitungsorganisation; die rechtliche und wirtschaftliche Identität der Gesellschaft bleiben erhalten. Die Umwandlung wird wirksam mit der Eintragung der Fresenius SE in das Handelsregister, die nach Abschluss des Arbeitnehmerbeteiligungsverfahrens im 3. Quartal 2007 erfolgen soll.

Für den Aktiensplit votierten 99,99 Prozent des vertretenen Stammkapitals. Das Grundkapital der Fresenius AG beträgt derzeit rund 131,7 Mio €. Es ist eingeteilt in jeweils 25.725.646 Stück Stamm- und Vorzugsaktien. Durch Umwandlung von Kapitalrücklagen wird das Grundkapital zunächst auf rund 154,4 Mio € erhöht und anschließend in jeweils 77.176.938 Stück Stamm- und Vorzugsaktien neu eingeteilt. Der anteilige Betrag am Grundkapital wird 1 € je Aktie betragen. Jeder Inhaber einer bisherigen Stammaktie der Gesellschaft wird über drei Stammaktien und jeder Inhaber einer bisherigen Vorzugsaktie über drei Vorzugsaktien verfügen. Durch den Aktiensplit wird das Kursniveau rechnerisch ermäßigt, ohne dass hierdurch der Gesamtwert für die Aktionäre berührt wird. Ziel ist es, den Handel in Fresenius-Aktien zu fördern und die Aktien auch für breite Anlegerkreise noch attraktiver zu machen. Der Aktiensplit soll nach Eintragung in das Handelsregister im 1. Quartal 2007 erfolgen.

Auf der außerordentlichen Hauptversammlung waren 79,95 Prozent des Stammkapitals und 11,68 Prozent des Vorzugskapitals vertreten. Stimmberechtigt waren die Stammaktionäre.

Diese Mitteilung enthält zukunftsbezogene Aussagen, die gewissen Risiken und Unsicherheiten unterliegen. Die zukünftigen Ergebnisse können erheblich von den zur Zeit erwarteten Ergebnissen abweichen, und zwar aufgrund verschiedener Risikofaktoren und Ungewissheiten wie zum Beispiel Veränderungen der Geschäfts-, Wirtschafts-, und Wettbewerbssituation, Gesetzesänderungen, Ergebnisse klinischer Studien, Wechselkurs­schwankungen, Ungewissheiten bezüglich Rechtsstreitigkeiten oder Untersuchungsverfahren und die Verfüg­barkeit finanzieller Mittel. Fresenius übernimmt keinerlei Verantwortung, die in dieser Mitteilung enthaltenen zukunftsbezogenen Aussagen zu aktualisieren.

In einer Phase II/III-Zulassungs-Studie bei malignem Aszites (Bauchwassersucht) zeigte die Behandlung mit dem trifunktionalen Antikörper removab® (catumaxomab) bei Patientinnen mit Ovarialkarzinom (Eierstockkrebs) eine deutliche Überlegenheit gegenüber einer Therapie mit alleiniger Punktion der Bauchhöhle. Der primäre Studienendpunkt, die punktionsfreie Überlebenszeit (Median), erwies sich in der Gruppe der mit removab® behandelten Patientinnen im Vergleich zur Kontrollgruppe als signifikant länger und ebenso als klinisch relevant. Das punktionsfreie Überleben (Median) betrug in der removab®-Gruppe 52 Tage gegenüber 11 Tagen in der Kontrollgruppe (Unterschied statistisch signifikant: p< 0,0001).

Auch bei wichtigen sekundären Endpunkten wurden positive Ergebnisse erreicht. So betrug der Median der Zeit bis zur ersten therapeutisch notwendigen Punktion im removab®-Arm 71 Tage, in der Kontrollgruppe betrug der Median 11 Tage (p< 0,0001). Im Gegensatz zum punktionsfreien Überleben wurden hierbei Patientin­nen nicht eingerechnet, die ver­star­ben, bevor eine erneute Punktion notwendig geworden wäre. Weiterhin nahm der Gehalt EpCAM-positiver Tumorzellen in der Aszitesflüssigkeit bei den mit removab® behandelten Patientinnen während der Behandlung signifikant ab (p< 0,0009). Gleichzeitig konnte ein Anstieg der CD45-positiven Leukozyten verzeichnet werden. Beides weist auf einen direkten Anti-Tumor-Effekt des trifunktionalen Antikörpers hin.

removab® zeigte darüber hinaus ein sehr gutes Sicherheitsprofil. Zu den häufigsten Nebenwirkungen gehörten Fieber, Übelkeit und Erbrechen mit in der Regel gering bis moderat ausgeprägter Intensität. Erhöhungen der Leberwerte sowie Änderungen des weißen Blutbildes waren in der Regel ebenfalls nur gering bis moderat und vorübergehend sowie ohne klinische Relevanz.

„Für malignen Aszites infolge des Ovarialkarzinoms gibt es bisher nur sehr beschränkte Therapieoptionen. Die Daten deuten darauf hin, dass removab® zu einer neuen, effektiven Behandlungsoption bei dieser Erkrankung werden kann. Im Hinblick auf die Studienendpunkte haben sich die positiven Ergebnisse der Phase I/II-Studie in der aktuellen Untersuchung voll bestätigt", sagte Dr. Thomas Gottwald, Geschäftsführer der Fresenius Biotech GmbH.

Die Ergebnisse dieser zweiarmigen, randomisierten und offenen Studie umfassen Behandlungsdaten von 129 Patientinnen mit Aszites infolge eines Ovarialkarzinoms. 85 dieser Patientinnen wurden in den removab®-Arm eingeschlossen. Davon erhielten 73 Patientinnen alle vier Dosen mit 10, 20, 50 und 150 µg. Die intraperitonealen (in die Bauchhöhle verabreichten) Infusionen über je sechs Stunden erfolgten in Abständen von drei bis vier Tagen.

Die mit der Studie verbundenen Überlebensdaten stehen aufgrund der längeren Nachbeobachtungszeit noch nicht zur Verfügung und werden im 1. Halbjahr 2007 erwartet. Mit der Markteinführung von removab® wird im Jahr 2008 gerechnet.

Die aktuelle Phase II/III-Studie mit dem trifunktionalen Antikörper removab® umfasst insgesamt 257 Patienten. Die Ergebnisse der zweiten Gruppe (128 Patienten) mit anderen Tumorerkrankungen als Ovarialkarzinom (z. B. Magenkarzinom) werden im ersten Halbjahr 2007 erwartet.

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Conference Call
Ein Conference Call zu dieser Veröffentlichung wird heute, am Montag, dem 18. Dezember 2006 um 15.30 Uhr MEZ / 9.30 Uhr EST stattfinden. Sie können die Videoübertragung des Conference Calls live über das Internet unter www.fresenius.de verfolgen. Nach dem Conference Call steht Ihnen die Aufzeichnung als Video-on-demand zur Verfügung.

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Punktionsfreie Überlebenszeit
Zeitraum zwischen der letzten Infusion (Kontrollgruppe: Tag der Punktion) und der danach ersten nötigen Punktion beziehungsweise dem Eintreten des Todes.

Trifunktionale Antikörper
Trifunktionale Antikörper werden von Fresenius Biotech gemeinsam mit dem Kooperationspartner TRION Pharma entwickelt. Trifunktionale Antikörper sind Proteine, die Krebszellen gezielt mit zwei unterschiedlichen Abwehrzellen des Immunsystems zusammenbringen: den T-Zellen und akzessorischen Zellen (z.B. natürliche Killerzellen, Fresszellen). Dies ist die Basis für eine gegen den Tumor gerichtete Immunreaktion.

 

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Fresenius Biotech ist ein Unternehmen des Gesundheitskonzerns Fresenius, das auf die Entwicklung und Vermarktung von Biopharmazeutika im Bereich der Onkologie, Immunologie und der regenerativen Medizin ausgerichtet ist.
Weitere Informationen im Internet unter www.fresenius-biotech.de

Diese Mitteilung enthält zukunftsbezogene Aussagen, die gewissen Risiken und Unsicherheiten unterliegen. Die zukünftigen Ergebnisse können erheblich von den zur Zeit erwarteten Ergebnissen abweichen, und zwar aufgrund verschiedener Risikofaktoren und Ungewissheiten wie zum Beispiel Veränderungen der Geschäfts-, Wirtschafts- und Wettbewerbssituation, Gesetzesänderungen, Ergebnisse klinischer Studien, Wechselkursschwankungen, Ungewissheiten bezüglich Rechtsstreitigkeiten oder Untersuchungsverfahren und die Verfügbarkeit finanzieller Mittel. Fresenius übernimmt keinerlei Verantwortung, die in dieser Mitteilung enthaltenen zukunftsbezogenen Aussagen zu aktualisieren.

Fresenius ProServe hat mit der NNE A/S (NNE) einen Vertrag über den Verkauf der Tochtergesellschaft Pharmaplan GmbH abgeschlossen. NNE ist eine 100%ige Tochtergesellschaft der Novo Nordisk A/S, Kopenhagen, einem international tätigen Pharma-Unternehmen mit weltweit 22.000 Mitarbeitern und einem Umsatz von 4.531 Mio € im Jahr 2005.
Das Geschäft von Pharmaplan umfasst Beratung, Konstruktion, Qualifizierung und Validierung für die pharmazeutische Industrie weltweit. Die Gesellschaft erzielte im Geschäftsjahr 2005 einen Umsatz von rund 49 Millionen Euro. Derzeit beschäftigt Pharmaplan weltweit rund 320 Mitarbeiter, davon 130 in Deutschland. Mit dem Verkauf von Pharmaplan konzentriert sich Fresenius ProServe weiter auf das Geschäft mit Krankenhäusern und anderen Einrichtungen des Gesundheitswesens.
In den beiden Kernbereichen Krankenhausträger-Geschäft (HELIOS Kliniken) sowie Krankenhaus-Engineering und -Dienstleistungen (VAMED) bietet das Unternehmen die gesamte Dienstleistungskette von der Planung und Errichtung von Kranken­häusern über die technische Betriebsführung bis hin zur Krankenhaus­trägerschaft an. Fresenius ProServe ist damit hervorragend positioniert, um am fortschreitenden Privatisierungsprozess des Krankenhausmarkts erfolgreich teilzunehmen.
NNE ist ein führender Anbieter von Ingenieurdienstleistungen für die Biotechnologie- und die Pharmaindustrie. Das Unternehmen bietet das komplette Dienstleistungsspektrum von der technischen Konzeption über die Validierung bis hin zur Unterstützung der laufenden Produktion. Die Aktivitäten von Pharmaplan und NNE ergänzen sich inhaltlich und geographisch sehr gut. Für Pharmaplan und seine Beschäftigten ergeben sich hieraus optimale Entwicklungsmöglichkeiten für die Zukunft.
Der Abschluss der Transaktion wird nach der Freigabe durch die zuständigen Kartell­behörden für das 1. Quartal 2007 erwartet. Die Pharmaplan-Tochtergesellschaft Pharmatec ist nicht Gegenstand der Transaktion und soll zu einem späteren Zeitpunkt veräußert werden. Pharmatec fertigt an den Standorten Dresden und Ternitz, Österreich, Anlagen für die Herstellung von Reinstdampf, Reinstwasser sowie Sterilisationssysteme für die pharmazeutische Industrie.

Diese Mitteilung enthält zukunftsbezogene Aussagen, die gewissen Risiken und Unsicherheiten unterliegen. Die zukünftigen Ergebnisse können erheblich von den zur Zeit erwarteten Ergebnissen abweichen, und zwar aufgrund verschiedener Risikofaktoren und Ungewissheiten wie zum Beispiel Veränderungen der Geschäfts-, Wirtschafts- und Wettbewerbssituation, Gesetzesänderungen, Ergebnisse klinischer Studien, Wechselkursschwankungen, Ungewissheiten bezüglich Rechtsstreitigkeiten oder Untersuchungsverfahren und die Verfügbarkeit finanzieller Mittel. Fresenius übernimmt keinerlei Verantwortung, die in dieser Mitteilung enthaltenen zukunftsbezogenen Aussagen zu aktualisieren.

Fresenius Biotech und das US-Unternehmen Enzon Pharmaceuticals, Inc. gaben heute bekannt, dass Enzon den ersten Patienten in eine Phase II-Studie zur Zulassung von ATG-Fresenius S in Nordamerika aufgenommen hat. Das aus polyklonalen Antikörpern bestehende Präparat unterdrückt die Abwehrreaktion des Immunsystems gegen transplantierte Organe und wird von Fresenius bereits in über 60 Ländern erfolgreich vermarktet. Der Beginn der Studie ist ein wichtiger Schritt, um für das Produkt den nordamerikanischen Markt zu erschließen. Der Kooperationspartner Enzon ist verantwortlich für die klinische Entwicklung und Zulassung in den USA und wird ATG-Fresenius S nach der Zulassung von Fresenius Biotech beziehen.

Enzon und Fresenius Biotech meldeten heute außerdem, dass die US-Arzneimittelbehörde FDA dem Antrag auf Fast-Track-Status für die Anwendung nach Lungentransplantationen entsprochen hat. Das Fast-Track-Verfahren ermöglicht eine besonders enge Zusammenarbeit mit der FDA, um die Entwicklung und Zulassung von Arzneimitteln zu beschleunigen, die zur Behandlung von lebensbedrohlichen Erkrankungen geeignet sind und für die bislang noch keine ausreichenden Therapiemöglichkeiten existieren.

Eine Phase III Studie mit ATG-Fresenius S bei Nierentransplantationen ist in Vorbereitung.

Fresenius Biotech hatte 2003 mit Enzon Pharmaceuticals einen Kooperationsvertrag zur Zulassung von ATG-Fresenius S in den USA geschlossen. Mit der Vermarktung des Produktes auf dem US-Markt wird 2007 gerechnet.

Enzon Pharmaceuticals erforscht, entwickelt und vermarktet Therapeutika zur Behandlung lebensbedrohlicher Erkrankungen. Mehr Informationen finden Sie auf der Webseite des Unternehmens unter www.enzon.com.

Diese Mitteilung enthält zukunftsbezogene Aussagen, die gewissen Risiken und Unsicherheiten unterliegen. Die zukünftigen Ergebnisse können erheblich von den zur Zeit erwarteten Ergebnissen abweichen, und zwar aufgrund verschiedener Risikofaktoren und Ungewissheiten wie zum Beispiel Veränderungen der Geschäfts-, Wirtschafts-, und Wettbewerbssituation, Gesetzesänderungen, Ergebnisse klinischer Studien, Wechselkursschwankungen, Ungewissheiten bezüglich Rechtsstreitigkeiten oder Untersuchungsverfahren und die Verfügbarkeit finanzieller Mittel. Fresenius übernimmt keinerlei Verantwortung, die in dieser Mitteilung enthaltenen zukunftsbezogenen Aussagen zu aktualisieren.

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