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Eine Übersicht der wichtigsten Finanzkennzahlen finden Sie am Ende der Veröffentlichung.

Geschäftsjahr 2024: Angehobener Ausblick erreicht, konstant gute Geschäftsentwicklung mit profitablem Wachstum.

  • Konzern-Umsatz1 von 21,5 Mrd. €; starkes organisches Wachstum von 8 %1,2
  • Steigerung des Konzern-EBIT1 um währungsbereinigt 10 %3 auf 2,5 Mrd. €; EBIT-Marge1 von 11,6 %, 40 Basispunkte über Vorjahr
  • Konzernergebnis1,4 steigt stärker als Umsatz um währungsbereinigt 13%3 auf 1.461 Mio. €
  • Ergebnis je Aktie1,4 steigt auf 2,59 €
  • Konzernweite strukturelle Produktivitätsgewinne von insgesamt 474 Mio. €, über Plan (geplant 400 Mio. €)
  • Hervorragender operativer Cashflow von 2,4 Mrd. € dank klarem Fokus auf Cash-Management 
  • Reduzierung der Verschuldung weiter vorangebracht: Verschuldungsgrad verbessert auf 3,0x1,5 aufgrund hervorragender Cashflow-Entwicklung; positive Entwicklung von über 70 Basispunkten im Vergleich zu Ende 2023
  • Dividendenvorschlag von 1,00 € je Aktie 

Vor Sondereinflüssen
Organische Wachstumsrate bereinigt um Rechnungslegungseffekte im Zusammenhang mit der Hyperinflation in Argentinien.
Wachstumsrate bereinigt um Hyperinflation in Argentinien
Ohne Fresenius Medical Care
Netto-Finanzverbindlichkeiten und EBITDA jeweils auf Basis der zu aktuellen Währungsrelationen durchschnittlichen Jahreswechselkurse gerechnet; proforma Akquisitionen/Desinvestitionen, inklusive Leasingverbindlichkeiten; inklusive Fresenius Medical Care Dividende

4. Quartal 2024: Anhaltendes Wachstum und weiterer Schuldenabbau

  • Konzern-Umsatz1 von 5,5 Mrd. € bei organischem Wachstum von 7%1,2, dank nachhaltiger positiver Entwicklung bei Kabi und starker Performance bei Helios
  • Anstieg des Konzern-EBIT1 währungsbereinigt um 7 %3 auf 646 Mio. € aufgrund signifikanter operativer Verbesserungen bei Kabi; Auslaufen der Energiekostenhilfen belastet Helios Deutschland; EBIT-Marge1 erreicht 11,7%
  • Ergebnis je Aktie1,4 steigt währungsbereinigt um ausgezeichnete 29 %3 auf 0,69 €; begünstigt durch hohe Steuerquote im Vorjahresquartal
  • Starker operativer Cashflow von fast 1 Mrd. € im 4. Quartal

Vor Sondereinflüssen
Organische Wachstumsrate bereinigt um Rechnungslegungseffekte im Zusammenhang mit der Hyperinflation in Argentinien.
Wachstumsrate bereinigt um Hyperinflation in Argentinien
Ohne Fresenius Medical Care

Michael Sen, Vorstandsvorsitzender von Fresenius: „Dank einer großartigen Teamleistung hat Fresenius im Geschäftsjahr 2024 hervorragende Ergebnisse erzielt: Der Umsatz legte organisch im hohen einstelligen Bereich, EBIT und EPS sogar zweistellig zu. Zur starken operativen Leistung haben vor allem unsere Wachstumsvektoren Nutrition, MedTech und Biopharma sowie die anhaltend gute Entwicklung von Helios beigetragen. Gleichzeitig haben wir das Jahr mit einer deutlichen Senkung des Verschuldungsgrades beendet und den niedrigsten Stand seit sieben Jahren erreicht.

Diese Erfolgsgeschichte wollen wir 2025 mit der nächsten Phase von #FutureFresenius fortschreiben und unser Leistungsniveau weiter steigern. 2025 erwarten wir ein organisches Umsatzwachstum von 4 % bis 6 % und ein EBIT-Wachstum von 3 % bis 7 %. Mit unserem Fresenius Financial Framework legen wir die Messlatte noch höher: Wir setzen uns ein ambitionierteres Margenband bei Fresenius Kabi und einen niedrigeren Verschuldungskorridor für den Gesamtkonzern.

Unsere gesteigerte Finanzkraft wollen wir auch an unsere Anteilseigner weitergeben. Deshalb wollen wir für das abgelaufene Jahr eine Dividende von 1 Euro je Aktie vorschlagen.

Eine starke Leistung abliefern: Darauf konzentrieren wir uns auch weiterhin. Unsere Mission ist es, Menschenleben zu retten und zu verbessern. Fresenius ist: Committed to Life.“ 

Ausblick 2025

Fresenius-Konzern1: organisches Umsatzwachstum3,5 von 4 bis 6 %, währungsbereinigtes EBIT-Wachstum4,5 von 3 bis 7 %
Fresenius Kabi2: organisches Umsatzwachstum3 im mittleren bis hohen einstelligen Prozentbereich; EBIT-Marge5 von 16,0 bis 16,5 % 
Fresenius Helios6: organisches Umsatzwachstum im mittleren einstelligen Prozentbereich; EBIT-Marge5 von etwa 10 %
Prämissen für den Ausblick: Unser Ausblick basiert auf den aktuellen Auswirkungen und bekannten Risiken, berücksichtigt jedoch keine möglichen Extremszenarien im Zusammenhang mit dem dynamischen geopolitischen Umfeld.

Fresenius Financial Framework – Ambitionen weiter erhöht

  • Strukturelle EBIT-Marge5 -Ambition für Kabi auf 16 bis 18 % (zuvor 14 bis 17 %) erhöht
  • Selbst-definierter Zielkorridor für den Verschuldungsgrad7 auf 2,5 bis 3,0x Netto-Finanzverbindlichkeiten/EBITDA verbessert (zuvor 3,5 bis 3,0x) 

2024 Basis: 21.526 Mio. € (Umsatz) und 2.489 Mio. € (EBIT)
 2024 Basis: 8.414 Mio. € (Umsatz) und 1.319 Mio. € (EBIT)
Organische Wachstumsrate bereinigt um Rechnungslegungseffekte im Zusammenhang mit der Hyperinflation in Argentinien.
Wachstumsrate bereinigt um Hyperinflation in Argentinien
Vor Sondereinflüssen
2024 Basis: 12.739 Mio. € (Umsatz) und 1.288 Mio. € (EBIT)
Netto-Finanzverbindlichkeiten und EBITDA, jeweils auf Basis der zu aktuellen Währungsrelationen erwarteten durchschnittlichen Jahreswechselkurse gerechnet; Pro-forma-Akquisitionen/-Desinvestitionen; ohne potenzielle weitere Akquisitionen/ -Desinvestitionen; vor Sondereinflüssen; inklusive Leasingverbindlichkeiten, inklusive Dividende der Fresenius Medical Care

Neue Dividendenpolitik in Übereinstimmung mit Prioritäten der Kapitalallokation 

Die neue Dividendenpolitik von Fresenius soll attraktive Renditen für die Aktionärinnen und Aktionäre bieten und gleichzeitig strategische Flexibilität sicherstellen. Die Dividende soll künftig auf Basis einer attraktiven Ausschüttungsquote zwischen 30 und 40 % berechnet werden, basierend auf dem Konzernergebnis aus fortgeführten Aktivitäten, also ohne FMC, und vor Sondereinflüssen. 

Fresenius will für das Geschäftsjahr 2024 eine Dividende von 1,00 € je Aktie vorschlagen. Der Dividendenvorschlag stellt einen deutlichen Anstieg gegenüber dem Basisjahr 2022 dar und unterstreicht sowohl die gestärkte Finanzkraft des Unternehmens als auch das Ziel einer nachhaltigen Wertsteigerung.

Für das Geschäftsjahr 2023 war Fresenius gezwungen, die Dividendenzahlung aufgrund gesetzlicher Beschränkungen durch die Inanspruchnahme von Energiekostenhilfen bei Helios Deutschland auszusetzen.

Fresenius-Konzern - Geschäftsentwicklung 2024

Fresenius hat das Geschäftsjahr 2024 mit einem starken vierten Quartal abgeschlossen und seine zweimal nach oben korrigierte Jahresprognose erreicht. Die konstant gute Geschäftsentwicklung von Fresenius Kabi und die starke Performance von Fresenius Helios führten zu einem organischen Anstieg des Konzernumsatzes1 um 8 %2 gegenüber dem Vorjahr auf 21,5 Mrd. €. Aufgrund einer verbesserten operativen Geschäftsentwicklung stieg der Konzern-EBIT1 vor Sondereinflüssen währungsbereinigt um 10 %3 auf 2,5 Mrd. €. Das währungsbereinigte Ergebnis je Aktie1,4 stieg um 13 %3 auf 2,59 €. 

Ende 2024 wurde die #FutureFresenius-Phase „Revitalize“ erfolgreich abgeschlossen, die durch eine vereinfachte Konzernstruktur, eine bessere Steuerung, ein optimiertes Portfolio und ein angepasstes Geschäftsmodell zu signifikanten finanziellen Fortschritten geführt hat. 2025 liegt der Fokus auf weiterer Wertschaffung durch den Start der #FutureFresenius „Rejuvenate“-Phase, die unter anderem auf plattformgestütztes Wachstum abzielt. Schwerpunkte für 2025 sind die weitere Reduzierung der Verschuldung, höhere Margen bei Kabi, die Umsetzung des Helios-Performance-Programms und die Förderung von Innovationen. 

Um die Effizienz und Produktivität weiter zu steigern und den Wegfall der Energiekostenhilfen auszugleichen, wurde ein dediziertes Performance-Programm für Helios initiiert. Dieses soll im Jahr 2025 rund 100 Mio. € zum EBIT von Helios Deutschland beitragen. Zusammen mit dem erwarteten operativen Wachstum von Helios in Deutschland und Spanien soll die EBIT-Marge von Fresenius Helios im Geschäftsjahr 2025 stabil bei 10 % bleiben.

Größere Beiträge des Performance-Programms werden in der zweiten Jahreshälfte 2025 und darüber hinaus erwartet, da einige Maßnahmen mit prozessualen Veränderungen verbunden sind und entsprechende Anlaufzeit benötigen, um nachhaltig zu wirken. Das schafft eine gute Basis, 2026 und darüber hinaus eine EBIT-Margenverbesserung innerhalb des strukturellen Margenbands von 10 bis 12% zu erzielen.

Vor Sondereinflüssen
Organische Wachstumsrate bereinigt um Rechnungslegungseffekte im Zusammenhang mit der Hyperinflation in Argentinien.
Wachstumsrate bereinigt um Hyperinflation in Argentinien
Ohne Fresenius Medical Care

Operating Companies – Geschäftsentwicklung Geschäftsjahr 2024 und 4. Quartal 2024 

Fresenius Kabi

Im Geschäftsjahr 2024 erzielte Fresenius Kabi eine konstant starke Geschäftsentwicklung mit einem ausgezeichneten organischen Umsatzwachstum von 10 %1, das damit über dem oberen Ende des strukturellen Wachstumsbands lag. Die EBIT-Marge2 stieg um hervorragende 140 Basispunkte auf 15,7 %.

4. Quartal 2024: Fresenius Kabi mit starkem Jahresendspurt 

  • Organisches Umsatzwachstum von 9 %1 aufgrund positiver Preiseffekte, insbesondere in Argentinien; Umsatzsteigerung um 8 % auf 2.148 Mio. €.
  • Wachstumsvektoren mit starkem organischem Umsatzanstieg von 18 %: MedTech 7 %, Nutrition 21 %, Biopharma 39 %.
    • Umsatz Nutrition: 614 Mio. €, profitierte von positiven Preiseffekten in Argentinien und der guten Entwicklung in den USA, angetrieben durch die laufende Markteinführung von Lipidemulsionen
    • Umsatz Biopharma: 144 Mio. €, im Wesentlichen angetrieben durch die Markteinführung von Tyenne in Europa und den USA
    • Umsatz MedTech: 424 Mio. €, angetrieben durch eine breit angelegte positive Entwicklung in den meisten Regionen, einschließlich der USA und Europa
  • Umsatz Pharma: 966 Mio. €, organisch 0 %1, die gute Entwicklung in den meisten Regionen wirkte der schwächeren Entwicklung in China entgegen.
  • China-Geschäft weiterhin von einer allgemeinen Wirtschaftsschwäche, Preisrückgängen im Zusammenhang mit Ausschreibungen und indirekten Auswirkungen der landesweiten Antikorruptionskampagne der Regierung betroffen.
  • EBIT2 von Fresenius Kabi stieg um 21 % auf 340 Mio. €, was auf eine gute Umsatzentwicklung und eine verbesserte strukturelle Produktivität zurückzuführen ist. Die EBIT-Marge2 betrug 15,8 %, was einem Anstieg von 170 Basispunkten entspricht.
  • EBIT2 der Wachstumsvektoren stieg um 71 % aufgrund einer positiven Entwicklung in allen Bereichen; EBIT-Marge2 betrug 14,7 %. EBIT 2024 im Geschäftsbereich Biopharma positiv.
  • EBIT2 von Pharma stieg um 5 % auf 198 Mio. €. Die EBIT-Marge2 lag bei 20,5 %, was insbesondere auf Kostendisziplin zurückzuführen ist.

Organische Wachstumsrate bereinigt um Rechnungslegungseffekte im Zusammenhang mit der Hyperinflation in Argentinien
Vor Sondereinflüssen

Fresenius Helios

Im Geschäftsjahr 2024 erzielte Fresenius Helios ein organisches Umsatzwachstum von 6 %, dank solidem Fallzahlenwachstum und positiven Preiseffekten in Deutschland und Spanien. Die EBIT-Marge lag bei 10,1 %1 und damit innerhalb des strukturellen Margenbands.

4. Quartal 2024: Fresenius Helios mit starker EBIT-Entwicklung in Spanien; Auslaufen der Energiekostenhilfen belastet Helios Deutschland 

  • Starkes organisches Umsatzwachstum von 6 % am oberen Ende des strukturellen Wachstumsbands, das gleichermaßen von Helios Deutschland (organisches Wachstum von 6 %) und Helios Spanien (organisches Wachstum von 6 %) getragen wurde; Umsatz vor Sondereinflüssen stieg um 6 % auf 3.273 Mio. €.
  • Helios Deutschland verzeichnete einen Umsatz von 1.937 Mio. €; Wachstum war getrieben durch Preiseffekte und steigende Fallzahlen.
  • Helios Spanien mit einem Umsatz von 1.336 Mio. €, dank guter Auslastung und günstiger Preiseffekte. Auch die Kliniken in Lateinamerika zeigten eine gute Leistung.
  • Das EBIT1 von Fresenius Helios ging um 5 % auf 339 Mio. € zurück, bedingt durch das Ende der Energiekostenhilfen im 4. Quartal 2024. Die EBIT-Marge war solide bei 10,4 % aufgrund der ausgezeichneten Profitabilität bei Helios Spanien mit einer Marge von 15,8 % und einem EBIT-Wachstum von 15 %.
  • Das EBIT1 von Helios Deutschland sank um 22 % auf 128 Mio. €, nachdem das Vorjahresquartal erheblich durch Energiekostenhilfen unterstützt war.
  • Ein dediziertes Performance-Programm für Helios wurde initiiert, um die operative Exzellenz weiter voranzutreiben und das Auslaufen der Energiekostenhilfen zu kompensieren. Die EBIT-Marge von Fresenius Helios soll für das Geschäftsjahr 2025 bei rund 10 % liegen. 

Vor Sondereinflüssen

Konzernkennzahlen Q4 und Gesamtjahr 2024

Group figures

Hinweis auf Darstellungsweise der Finanzzahlen 

  • Wenn kein Zeitrahmen angegeben ist, beziehen sich die Informationen auf Q4/2024.
  • Die Finanzzahlen für das 4. Quartal 2024 und für das 4. Quartal 2023 beinhalten Sondereinflüsse. Eine Übersicht der Ergebnisse des 4. Quartals 2024 – vor und nach Sondereinflüssen – finden Sie auf unserer Website.
  • Die Ergebnisse des 4. Quartals 2023 von Fresenius Helios sind bereinigt um: Desinvestitionen Eugin und Krankenhaus in Lima, Peru.
  • Die Wachstumsraten zu konstanten Wechselkursen von Fresenius Kabi sind bereinigt. Die Anpassungen betreffen die Hyperinflation in Argentinien. Entsprechend wurden auch die konstanten Wachstumsraten des Fresenius-Konzerns angepasst.
  • Informationen zu den alternativen Leistungskennzahlen sind verfügbar unter www.fresenius.com/de/alternative-leistungskennzahlen.

 

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Telefonkonferenz und Audio-Webcast

Anlässlich der Veröffentlichung der Ergebnisse für das 4. Quartal und das Geschäftsjahr 2024 findet am 26. Februar 2025 um 13:30 Uhr CET (07:30 Uhr EST) eine Telefonkonferenz bzw. ein Audio-Webcast für Investoren statt. Die Telefonkonferenz können Sie live über das Internet verfolgen unter www.fresenius.de/investoren. Nach der Veranstaltung steht Ihnen die Aufzeichnung zur Verfügung.

Diese Mitteilung enthält zukunftsbezogene Aussagen, die gewissen Risiken und Unsicherheiten unterliegen. Die zukünftigen Ergebnisse können erheblich von den zurzeit erwarteten Ergebnissen abweichen, und zwar aufgrund verschiedener Risikofaktoren und Ungewissheiten wie zum Beispiel Veränderungen der Geschäfts-, Wirtschafts- und Wettbewerbssituation, Gesetzesänderungen, Ergebnisse klinischer Studien, Wechselkursschwankungen, Ungewissheiten bezüglich Rechtsstreitigkeiten oder Untersuchungsverfahren, die Verfügbarkeit finanzieller Mittel sowie unvorhergesehene Auswirkungen internationaler Konflikte. Fresenius übernimmt keinerlei Verantwortung, die in dieser Mitteilung enthaltenen zukunftsbezogenen Aussagen zu aktualisieren.

Fresenius SE & Co. KGaA
Sitz der Gesellschaft: Bad Homburg, Deutschland / Handelsregister: Amtsgericht Bad Homburg, HRB 11852
Aufsichtsratsvorsitzender: Wolfgang Kirsch

Persönlich haftende Gesellschafterin: Fresenius Management SE
Sitz der Gesellschaft: Bad Homburg, Deutschland / Handelsregister: Amtsgericht Bad Homburg, HRB 11673
Vorstand: Michael Sen (Vorsitzender), Pierluigi Antonelli, Sara Hennicken, Robert Möller, Dr. Michael Moser
Aufsichtsratsvorsitzender: Wolfgang Kirsch

Nahm die Auszeichnung stellvertretend für das Fresenius-Team in Empfang: Mona Zimmer, Manager Employer Branding & University Relations (links). (Foto: Potentialpark, Clara Ide)

Das Marktforschungsinstitut Potentialpark hat Fresenius in seiner aktuellen Studie als Unternehmen mit den besten Social-Media-Inhalten für Job-Suchende in Deutschland ausgezeichnet. In der Gesamtbewertung aller relevanten Karriere-Kommunikationskanäle liegt der Gesundheitskonzern auf Platz 2. Dazu zählen zum Beispiel auch die Karrierewebsite, der Einsatz professioneller Plattformen wie Indeed oder Glassdoor sowie der Online-Bewerbungsprozess. 

 „Wir haben einen großen Bedarf an Fachkräften und die Potentialpark-Studie zeigt, dass wir bei unserer Kommunikation mit externen Talenten vieles richtig machen – insbesondere auch in den Sozialen Medien, die mit zu den wichtigsten Channels für Talents und Professionals gehören“, sagt Yvonne Albert, Chief Human Ressource Officer von Fresenius. 

Auf LinkedIn, Facebook oder Instagram können Job- und Ausbildungssuchende nicht nur Informationen zu aktuellen Angeboten finden und sich direkt vernetzen. Sie erhalten auch wertvolle Einblicke in die Unternehmenskultur und das Arbeitsumfeld, was Entscheidungen positiv beeinflussen kann. „Wir werden deshalb auch in Zukunft daran arbeiten, unsere digitale Talent-Kommunikation immer weiter zu verbessern“, so Albert.


Die Potentialpark-Studie 2025

Das schwedische Marktforschungsunternehmen Potentialpark untersucht seit 2002 jährlich die Online-Angebote für Job-Suchende auf der ganzen Welt. Für die diesjährigen Studie nahm das Institut auch wieder die Online-Kommunikation von 147 deutschen Unternehmen unter die Lupe. 269 verschiedenen Kriterien hat das Forschungsteam überprüft. Im Vorfeld wurden weltweit mehr als 30.000 Studierende sowie Absolventinnen und Absolventen zu ihren Präferenzen befragt.

Weitere Informationen zur Karriere bei Fresenius gibt es unter https://karriere.fresenius.de

Fresenius hat mit der Worldwide Hospital Group (WWH) eine Vereinbarung über die vollständige Veräußerung des internationalen Projektgeschäfts der Vamed (Health Tech Engineering, HTE) getroffen. Das Unternehmen hatte ursprünglich im Mai 2024 angekündigt, im Rahmen des strukturierten Ausstiegs aus der Investment Company Vamed das HTE-Projektgeschäft schrittweise und geordnet zurückzufahren. Dies sollte weitgehend bis 2026 abgeschlossen sein. Der nun vereinbarte Verkauf wird diesen Ausstieg beschleunigen. Fresenius kann sich so noch stärker auf die Weiterentwicklung der Kerngeschäfte Fresenius Kabi und Fresenius Helios im Rahmen von #FutureFresenius konzentrieren und seine Managementkapazitäten darauf fokussieren. Für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des internationalen Projektgeschäfts der Vamed bietet die Transaktion die Perspektive der Fortführung des Geschäfts.

Die Worldwide Hospitals Group (WWH), ein Gesundheitsunternehmen mit Sitz in Deutschland, hat sich auf flexible modulare Krankenhauslösungen spezialisiert – sowohl auf See als auch an Land. Das internationale Projektgeschäft der Vamed wird das Kerngeschäft von WWH ergänzen und erweitern.  

Der Abschluss wird für Mitte 2025 erwartet in Abhängigkeit von der Erfüllung bestimmter Abschlussbedingungen.

 

Diese Mitteilung enthält zukunftsbezogene Aussagen, die gewissen Risiken und Unsicherheiten unterliegen. Die zukünftigen Ergebnisse können erheblich von den zurzeit erwarteten Ergebnissen abweichen, und zwar aufgrund verschiedener Risikofaktoren und Ungewissheiten wie zum Beispiel Veränderungen der Geschäfts-, Wirtschafts- und Wettbewerbssituation, Gesetzesänderungen, Ergebnisse klinischer Studien, Wechselkursschwankungen, Ungewissheiten bezüglich Rechtsstreitigkeiten oder Untersuchungsverfahren, die Verfügbarkeit finanzieller Mittel sowie unvorhergesehene Auswirkungen internationaler Konflikte. Fresenius übernimmt keinerlei Verantwortung, die in dieser Mitteilung enthaltenen zukunftsbezogenen Aussagen zu aktualisieren.

Fresenius hat mit der Worldwide Hospital Group (WWH) eine Vereinbarung über die vollständige Veräußerung des internationalen Projektgeschäfts der Vamed (Health Tech Engineering, HTE) getroffen. Das Unternehmen hatte ursprünglich im Mai 2024 angekündigt, im Rahmen des strukturierten Ausstiegs aus der Investment Company Vamed das HTE-Projektgeschäft schrittweise und geordnet zurückzufahren. Dies sollte weitgehend bis 2026 abgeschlossen sein. Der nun vereinbarte Verkauf wird diesen Ausstieg beschleunigen. Fresenius kann sich so noch stärker auf die Weiterentwicklung der Kerngeschäfte Fresenius Kabi und Fresenius Helios im Rahmen von #FutureFresenius konzentrieren und seine Managementkapazitäten darauf fokussieren. Für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des internationalen Projektgeschäfts der Vamed bietet die Transaktion die Perspektive der Fortführung des Geschäfts.

Die Worldwide Hospitals Group (WWH), ein Gesundheitsunternehmen mit Sitz in Deutschland, hat sich auf flexible modulare Krankenhauslösungen spezialisiert – sowohl auf See als auch an Land. Das internationale Projektgeschäft der Vamed wird das Kerngeschäft von WWH ergänzen und erweitern.  

Der Abschluss wird für Mitte 2025 erwartet in Abhängigkeit von der Erfüllung bestimmter Abschlussbedingungen.

Fresenius SE & Co. KGaA (Frankfurt/Xetra: FRE) ist ein weltweit tätiges Gesundheitsunternehmen mit Sitz in Bad Homburg v. d. Höhe, Deutschland. Im Geschäftsjahr 2023 erwirtschaftete Fresenius einen Jahresumsatz von 22,3 Milliarden Euro. Fresenius bietet Lösungen für die gesellschaftlichen Herausforderungen, die durch eine wachsende und alternde Bevölkerung und dem daraus folgenden Bedarf nach erschwinglicher und hochwertiger Gesundheitsversorgung entstehen. Derzeit beschäftigt Fresenius rund 175.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Zu Fresenius gehören die operativen Unternehmensbereiche Fresenius Kabi und Fresenius Helios sowie die Unternehmensbeteiligung Fresenius Medical Care. Fresenius Helios ist mit 140 Krankenhäusern und zahlreichen ambulanten Einrichtungen der führende private Krankenhausbetreiber in Deutschland und Spanien, der jedes Jahr rund 26 Millionen Patientinnen und Patienten versorgt. Das Produktportfolio von Fresenius Kabi umfasst eine Reihe von hochkomplexen Biopharmazeutika, klinische Ernährung, Medizintechnik und generische, intravenös zu verabreichende Arzneimittel. Fresenius wurde im Jahr 1912 vom Frankfurter Apotheker Dr. Eduard Fresenius gegründet. Nach seinem Tod übernahm Else Kröner 1952 die Firmenleitung und legte die Basis für ein Unternehmen, das heute das Ziel verfolgt, die Gesundheit der Menschen zu verbessern. Größter Anteilseigner ist die gemeinnützige Else Kröner-Fresenius-Stiftung, die sich der Förderung medizinischer Forschung und Unterstützung humanitärer Projekte verschrieben hat.

Bild (v.l.n.r.): Fresenius hat zum zwölften Mal den Fresenius Ausbildungspreis vergeben. In Bad Homburg freuen sich unter anderem Manuel Hägele, Johanna Klüpfel, Marek Lang, Carla Holzamer und Valmire Fetahi über die Auszeichnung.

Der Gesundheitskonzern Fresenius hat in diesem Jahr zum zwölften Mal den Fresenius Ausbildungspreis vergeben. Mit dem Preis zeichnet Fresenius seine Absolventinnen und Absolventen mit den besten Abschlüssen in der Berufsausbildung oder im dualen Studium aus. Unter den insgesamt 57 Preisträgerinnen und Preisträgern aus ganz Deutschland sind auch sechs aus Bad Homburg. Hier erreichten die ehemaligen Auszubildenden Marc Gottschalk (Fachinformatiker) und Valmire Fetahi (Industriekauffrau) sowie die ehemaligen dual Studierenden Manuel Hägele (B.A. Personalmanagement), Carla Holzamer (B.Sc. Wirtschaftsinformatik), Johanna Klüpfel (B.A. Digitale Medien) und Marek Lang (B.Sc. Management in der Medizin) Bestnoten. Alle bleiben auch weiterhin Teil des Fresenius-Teams. Insgesamt bildet Fresenius bundesweit aktuell mehr als 6.600 Auszubildende und dual Studierende aus. Mit einer Ausbildungsquote von mehr als sieben Prozent gehört das Unternehmen zu den größten und innovativsten Ausbildungsbetrieben in Deutschland.

Anlässlich der feierlichen Verleihung des Ausbildungspreises in Bad Homburg sagt Yvonne Albert, Leiterin von Fresenius‘ globaler HR-Organisation: „Als Ausbildungsbetrieb kommen wir einer großen gesellschaftlichen Verantwortung nach: Wir legen damit nicht nur den Grundstein für die berufliche Zukunft der jungen Menschen, die sich für uns entscheiden, sondern auch für unsere eigene, da wir als Unternehmen auf Fachkräfte angewiesen sind. Daher sind uns eine hohe Ausbildungsqualität und bestmögliche Betreuung enorm wichtig. Zu sehen, wie sich unsere Auszubildenden und dual Studierenden weiterentwickeln und engagieren, macht uns froh und stolz. Ich gratuliere allen Absolventinnen und Absolventen zu ihrem Erfolg, insbesondere den Ausgezeichneten.“

„Fresenius hat für mich vieles möglich gemacht“

Einer der Preisträger aus Bad Homburg ist HR Junior Manager Manuel Hägele, der sein BWL-Personalmanagement Studium an der Dualen Hochschule in Lörrach als Kursbester abgeschlossen hat. „Für mich war Fresenius die absolut richtige Wahl. Zum einen ist Fresenius ein großer internationaler Konzern in einer spannenden und zukunftsträchtigen Branche. Vor allem aber hatte ich eine tolle, individuelle Betreuung und das Unternehmen hat vieles für mich möglich gemacht – von einem Auslandssemester in den USA bis zum Einsatz und Pflegepraktikum in einer Helios Klinik“, berichtet der 23-Jährige. 

Jetzt für eine Ausbildung bei Fresenius bewerben

2024 haben rund 1.500 junge Menschen eine Ausbildung oder ein Studium bei Fresenius abgeschlossen. Für das Ausbildungsjahr 2025, das im September beginnt, können sich Schulabsolventinnen und -absolventen jetzt auf einen von über 2.500 Plätzen in 37 Ausbildungsberufen und 31 dualen Studiengängen bewerben. Egal ob sie sich für technische, naturwissenschaftliche oder kaufmännische Berufe interessieren, eine Karriere in Logistik oder IT anstreben oder im Pflege- und Gesundheitsbereich arbeiten möchten – für jeden ist das passende dabei. 

Weitere Informationen zur Ausbildung bei Fresenius gibt es unter https://ausbildung.fresenius.de
 

Fresenius hat einen neuen Fünf-Jahres-Vertrag mit Microsoft abgeschlossen, der Zusammenarbeit und IT-Sicherheit für alle Beschäftigten von Fresenius verbessert. Ab Juni 2025 wird der Vertrag Tools wie Microsoft Defender, Microsoft 365, SharePoint, OneDrive und Microsoft Power BI umfassen und die Lizenzanforderungen aller Fresenius-Unternehmensbereiche in einer Vereinbarung zusammenfassen. Ziel ist es, die täglichen Büroabläufe für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu optimieren, zu vereinfachen und gleichzeitig die Sicherheit zu verbessern.

„Dieser Vertrag ist ein weiterer Meilenstein und stellt eine wesentliche Verbesserung unserer IT dar. Wir stellen auf ein umfassendes und modernes Ökosystem für alle Unternehmensbereiche um“, sagt Ingo Elfering, Chief Information Officer von Fresenius.

Die seit 2022 bestehende Zusammenarbeit zwischen Fresenius und Microsoft konzentriert sich auf die Bereiche Cloud Computing, Sicherheit, Zusammenarbeit und KI. Sie hat erfolgreiche, groß angelegte Cloud-Migrationen bei Fresenius ermöglicht und die Grundlage für weitere Innovations- und Change-Initiativen geschaffen.

„Unsere Microsoft-Technologie hilft Fresenius, sich mehr auf Kunden und Patienten zu konzentrieren und weniger auf das IT-Management. Sicherheit und Datenschutz haben für uns bei der Entwicklung höchste Priorität. Microsoft spielt eine zentrale Rolle im digitalen Ökosystem, und das bringt eine große Verantwortung mit sich, Vertrauen zu schaffen und zu erhalten, insbesondere im Gesundheitswesen“, erklärt Michael Sahnau, Director Health & Life Science bei Microsoft Deutschland.

Die Vereinbarung wird insbesondere die Fähigkeiten der Helios-Gruppe von Fresenius durch den Einsatz von Künstlicher Intelligenz und neuen Cloud-Technologien erweitern. Darüber hinaus wird sie die gesamte Cloud-Migrationsstrategie von Fresenius erleichtern und ein modernes, harmonisiertes und kosteneffizientes IT-Framework schaffen.

Fresenius SE & Co. KGaA (Frankfurt/Xetra: FRE) ist ein weltweit tätiges Gesundheitsunternehmen mit Sitz in Bad Homburg v. d. Höhe, Deutschland. Im Geschäftsjahr 2023 erwirtschaftete Fresenius einen Jahresumsatz von 22,3 Milliarden Euro. Fresenius bietet Lösungen für die gesellschaftlichen Herausforderungen, die durch eine wachsende und alternde Bevölkerung und dem daraus folgenden Bedarf nach erschwinglicher und hochwertiger Gesundheitsversorgung entstehen. Derzeit beschäftigt Fresenius rund 175.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Zu Fresenius gehören die operativen Unternehmensbereiche Fresenius Kabi und Fresenius Helios sowie die Unternehmensbeteiligung Fresenius Medical Care. Fresenius Helios ist mit 140 Krankenhäusern und zahlreichen ambulanten Einrichtungen der führende private Krankenhausbetreiber in Deutschland und Spanien, der jedes Jahr rund 26 Millionen Patientinnen und Patienten versorgt. Das Produktportfolio von Fresenius Kabi umfasst eine Reihe von hochkomplexen Biopharmazeutika, klinische Ernährung, Medizintechnik und generische, intravenös zu verabreichende Arzneimittel. Fresenius wurde im Jahr 1912 vom Frankfurter Apotheker Dr. Eduard Fresenius gegründet. Nach seinem Tod übernahm Else Kröner 1952 die Firmenleitung und legte die Basis für ein Unternehmen, das heute das Ziel verfolgt, die Gesundheit der Menschen zu verbessern. Größter Anteilseigner ist die gemeinnützige Else Kröner-Fresenius-Stiftung, die sich der Förderung medizinischer Forschung und Unterstützung humanitärer Projekte verschrieben hat.

Fresenius hat sich entschieden, den Standort am Borkenberg in Oberursel nicht weiter zu betreiben. Das in einem Wohngebiet liegende Grundstück auf dem Borkenberg steht dann zum Verkauf.
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Bis Mitte 2025 ziehen rund 300 Fresenius-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter vom Standort Oberursel an den Campus der Konzernzentrale in Bad Homburg. Die meisten von ihnen arbeiten in der Verwaltung der Fresenius Kabi Geschäftsbereiche Pharma&Nutrition sowie BioPharma und können künftig die modernen und nachhaltigen Einrichtungen am Campus nutzen. Nach dem Umzug werden insgesamt rund 2.400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am Hauptsitz tätig sein und teamübergreifend an der Zukunft des Unternehmens arbeiten. Der Gesundheitskonzern hat sich entschieden, den in die Jahre gekommenen Standort am Borkenberg in Oberursel nicht weiter zu betreiben. Das in einem Wohngebiet liegende Grundstück auf dem Borkenberg steht dann zum Verkauf. 

Fresenius ist bereits seit Anfang der 1930er Jahre in Bad Homburg ansässig. Damals verlegte der Unternehmensgründer Eduard Fresenius den Produktionsbetrieb aus Frankfurt in den Vordertaunus. Mitte der 1970er Jahre benötigte Fresenius mehr Platz für eine größere Hauptverwaltung und zog in das ehemalige Panorama-Hotel am Borkenberg in Oberursel. 1998 ging es zurück nach Bad Homburg und Fresenius eröffnete in der Else-Kröner-Straße die neu gebaute Konzernzentrale. Seitdem hat das Unternehmen den Firmensitz zum Fresenius-Campus mit mehreren Gebäuden und neu gestalteter Außenanlage ausgebaut. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf Nachhaltigkeit: Der Campus bietet unter anderem zahlreiche Lademöglichkeiten für E-Bikes und E-Autos sowie Grünflächen für die Artenvielfalt. Durch flexible Arbeitsmodelle und Desk-Sharing werden Büroflächen effizient genutzt und so Energie gespart. Aktuell renoviert das Unternehmen das inzwischen mehr als 25 Jahre alte Hauptgebäude. Bis Mitte 2025 wird das Bürogebäude im laufenden Betrieb umgebaut, um die technische Infrastruktur auf den neusten Stand zu bringen und an die hybride Arbeitswelt anzupassen. Gleichzeitig entstehen moderne Flächen, die die Zusammenarbeit und Kreativität vor Ort fördern. 

Derzeit laufen Gespräche mit der Stadt Oberursel zur weiteren Nutzung der freiwerdenden Fläche. Interessenten können sich beim beauftragten Makler melden unter: 
NAIapollo, Martin Höppler (martin.hoeppler@nai-apollo.de) oder Sven Tilse (sven.tilse@nai-apollo.de).

Zum Objekt: 
-    Borkenberg 14, 61440 Oberursel
-    Fläche: 6.629 m² Grundstück & ~11.150 m² Nutzfläche (BGF)
-    Anbindung: U3 nach Frankfurt Süd, Buslinien 41, 45, 48, 49
-    Nachbarschaft: Wohngebiet, Schwimmbad, Waldgebiet
 

Diese Mitteilung enthält zukunftsbezogene Aussagen, die gewissen Risiken und Unsicherheiten unterliegen. Die zukünftigen Ergebnisse können erheblich von den zurzeit erwarteten Ergebnissen abweichen, und zwar aufgrund verschiedener Risikofaktoren und Ungewissheiten wie zum Beispiel Veränderungen der Geschäfts-, Wirtschafts- und Wettbewerbssituation, Gesetzesänderungen, Ergebnisse klinischer Studien, Wechselkursschwankungen, Ungewissheiten bezüglich Rechtsstreitigkeiten oder Untersuchungsverfahren, die Verfügbarkeit finanzieller Mittel sowie unvorhergesehene Auswirkungen internationaler Konflikte. Fresenius übernimmt keinerlei Verantwortung, die in dieser Mitteilung enthaltenen zukunftsbezogenen Aussagen zu aktualisieren.

  • Organisches Konzern-Umsatzwachstum von 9 %1,2 auf 5,3 Mrd €2 durch starke operative Entwicklung bei Kabi und gutes organisches Wachstum bei Helios.
  • Starke Ergebnisentwicklung mit währungsbereinigtem Anstieg des Konzern-EBIT2 um 9 %3 auf 552 Mio € und 7 %2,3,4 Wachstum beim Ergebnis je Aktie.
  • Konzernausblick für das laufende Geschäftsjahr angehoben; das organische Umsatzwachstum1,2 im Geschäftsjahr 2024 soll jetzt zwischen 6 und 8 % liegen (zuvor: zwischen 4 und 7 %), und das währungsbereinigte EBIT-Wachstum2 soll nun in der Spanne von 8 bis 11 % liegen (zuvor: zwischen 6 und 10 %).
  • Konzernweite Kosteneinsparungen und Produktivitätsgewinne über Plan und damit Gesamtjahresziel bereits in den ersten neun Monaten erreicht.
  • Exzellenter operativer Cashflow dank klarem Fokus auf Cash Management.
  • Reduzierung der Verschuldung weiter vorangebracht und Verschuldungsgrad erneut verbessert auf 3,24x2,5 aufgrund hervorragender Entwicklung beim Cashflow; Überprüfung des Zielkorridors anvisiert.
  • Fresenius Kabi über dem oberen Ende des strukturellen Wachstumsbands mit 11 %6 organischem Umsatzwachstum; ausgezeichnete EBIT-Marge von 15,9 %2.
  • Wachstumsvektoren bei Kabi zeigen anhaltend starke Performance; herausragende Entwicklung bei Biopharma führt erneut zu positivem EBIT im 3. Quartal; Tyenne im Plan bei zunehmender Dynamik
  • Fresenius Helios mit starkem organischen Umsatzwachstum von 8 % aufgrund solider Entwicklung in Spanien und positiven technischen Effekten aus der Umklassifizierung von Umsätzen in Deutschland; EBIT-Marge von 7,9 %2 im Rahmen der Erwartungen aufgrund geringerer saisonaler Nachfrage in Spanien; letztes Quartal mit Unterstützung durch Energiekostenhilfen
  • Dezidiertes Helios Performance-Programm auf den Weg gebracht zur Verbesserung der operativen Effizienz um das Ende der staatlichen Energiekostenhilfen in Deutschland zu kompensieren

 

Michael Sen, Vorstandsvorsitzender von Fresenius: „Team Fresenius hat in einem hervorragenden dritten Quartal wieder geliefert und die Performance auf breiter Basis gesteigert: Bei einem kräftigen Umsatzwachstum konnten wir gleichzeitig die Marge verbessern. Durch die Ausrichtung auf Kabi und Helios sind wir fokussierter und stärker. Beide Geschäfte liefern eine konstant und nachhaltig gute Performance. Das zeigt sich auch bei der exzellenten Cashflow-Entwicklung. Wir nutzen unsere Finanzkraft, um die Verschuldung weiter zu verringern, das Wachstum des Ergebnisses je Aktie zu steigern und die Renditen zu erhöhen. Quartal für Quartal zeigen wir, dass sich #FutureFresenius auszahlt. Im Mittelpunkt unseres Handelns steht unsere Mission: Wir retten Menschenleben und verbessern Lebensqualität und Gesundheit. Fresenius ist: Committed to life.“ Sen weiter: „Angesichts der starken ersten neun Monate erhöhen wir unsere Umsatz- und Ergebnisprognose für das Gesamtjahr.“

 

1 Organische Wachstumsrate bereinigt um Rechnungslegungseffekte im Zusammenhang mit der Hyperinflation in Argentinien.
2 Vor Sondereinflüssen
3 Wachstumsrate bereinigt um Hyperinflation in Argentinien
4 Ohne Fresenius Medical Care
5 Netto-Finanzverbindlichkeiten und EBITDA jeweils auf Basis der zu aktuellen Währungsrelationen durchschnittlichen Jahreswechselkurse gerechnet; proforma Akquisitionen/Desinvestitionen, inklusive Leasingverbindlichkeiten; inklusive Fresenius Medical Care Dividende
6 Organische Wachstumsrate bereinigt um Rechnungslegungseffekte im Zusammenhang mit der Hyperinflation in Argentinien.

 

Telefonkonferenz und Audio-Webcast
Anlässlich der Veröffentlichung der Ergebnisse für das 3. Quartal 2024 findet am 6. November 2024 um 13:30 Uhr (CET) / 07:30 Uhr EST eine Telefonkonferenz bzw. ein Audio-Webcast statt. Die Telefonkonferenz können Sie live über das Internet verfolgen unter www.fresenius.de/investoren. Nach der Veranstaltung steht Ihnen die Aufzeichnung zur Verfügung.

Hinweis auf Darstellungsweise der Finanzzahlen
Eine Übersicht der Darstellungsweise der Finanzzahlen finden Sie auf Seite 14 dieser Investor News.

Ziel der strukturellen Produktivitätsverbesserungen frühzeitig erreicht
Die konzernweiten Kosten- und Effizienzmaßnahmen kommen schneller als geplant voran. Das Ziel, jährliche nachhaltige Kosteneinsparungen von ~400 Mio € auf EBIT-Ebene zu realisieren, wurde mit kumuliert 408 Mio € bereits im 3. Quartal 2024 erreicht. Dieses Ziel war ursprünglich für Ende 2025 ausgegeben.

Fresenius wird seine Anstrengungen fortsetzen, die strukturelle Produktivität auch weiterhin zu erhöhen. Nachdem Kabi bislang den Großteil der Einsparungen erzielt hat, wird zukünftig Fresenius Helios mit einem dezidierten Effizienzprogramm die operative Exzellenz und hierbei insbesondere die Reduzierung von Prozess- und Wartezeiten verbessern. Auch sollen die Digitalisierung von Abläufen sowie die Optimierung von Ressourcen vorangetrieben und Synergiepotentiale in den Bereichen Logistik und Beschaffung gehoben werden. Ein Update wird mit der Veröffentlichung der Gesamtjahresergebnisse im Februar 2025 bekannt gegeben.

Strukturelle Kosteneinsparungen sollen jedoch auch weiterhin von Fresenius Kabi und dem Corporate Center vorangetrieben werden. Die wichtigsten Elemente zur Produktivitätsverbesserung sind die Verringerung der Komplexität, die Optimierung von Lieferketten und Verbesserungen von Beschaffungsprozessen.

 

Konzern Umsatz- und Ergebnisentwicklung

Der Konzernumsatz vor Sondereinflüssen stieg um 7 % (währungsbereinigt um 9 %) auf 5.303 Mio € (3. Quartal 2023: 4.967 Mio €). Das organische Wachstum betrug 9 %2 aufgrund der anhaltend starken Entwicklung bei Kabi und Helios. Währungsumrechnungseffekte hatten einen negativen Einfluss von 2 % auf das Umsatzwachstum.

Der Konzern-EBITDA vor Sondereinflüssen stieg um 4 % (währungsbereinigt: 5 %) auf 814 Mio € (3. Quartal 2023: 783 Mio €).

Der Konzern-EBIT vor Sondereinflüssen stieg um 8 % (währungsbereinigt: 9 %) auf 552 Mio € (3. Quartal 2023: 509 Mio €). Dies ist im Wesentlichen auf die gute Ergebnisentwicklung von Kabi und Helios zurückzuführen sowie auf den kontinuierlichen Fortschritt des konzernweiten Kosteneinsparungsprogramms. Die EBIT-Marge vor Sondereinflüssen betrug 10,4 % (3. Quartal 2023: 10,2 %). Der berichtete Konzern-EBIT lag bei 492 Mio € (3. Quartal 2023: 362 Mio €).

Das Zinsergebnis vor Sondereinflüssen lag bei -116 Mio € (3. Quartal 2023: -102 Mio €) im Wesentlichen aufgrund von Finanzierungsmaßnahmen bei höherem Zinsniveau.

Die Steuerquote vor Sondereinflüssen lag bei 24,5 % (3. Quartal 2023: 23,1 %).

 

 

 

 

Das Ergebnisder dekonsolidierten Aktivitäten der Fresenius Medical Care vor Sondereinflüssen stieg um 38 % (währungsbereinigt: 42 %) auf 76 Mio € (3. Quartal 20233: 55 Mio €).

Das Konzernergebnis3 vor Sondereinflüssen stieg um 12 % (währungsbereinigt: 13 %) auf 388 Mio € (3. Quartal 20233: 347 Mio €). Der Anstieg ist auf die gute operative Entwicklung zurückzuführen. Das berichtete Konzernergebnis3 erhöhte sich auf 326 Mio € (3. Quartal 20233: -406 Mio €) im Wesentlichen aufgrund des positiven Ergebnisbeitrags von Fresenius Medical Care. Das negative Konzernergebnis in der Vorjahresperiode resultiert aus dem nicht-zahlungswirksamen Bewertungseffekt von Fresenius Medical Care nach IFRS 5.

Das Konzernergebnis3 vor Sondereinflüssen ohne Fresenius Medical Care stieg um 7 % (währungsbereinigt: 7 %) auf 312 Mio € (3. Quartal 20233: 292 Mio €).

Das Ergebnis je Aktie3 vor Sondereinflüssen stieg um 12 % (währungsbereinigt: 13 %) auf 0,69 € (3. Quartal 20233: 0,62 €). Das berichtete Ergebnis je Aktie3 betrug 0,58 € (3. Quartal 20233: -0,72 €).

 

1 Vor Sondereinflüssen
2 Organische Wachstumsrate bereinigt um Rechnungslegungseffekte im Zusammenhang mit der Hyperinflation in Argentinien
3 Ergebnis, das auf die Anteilseigner der Fresenius SE & Co. KGaA entfällt

Die währungsbereinigten Wachstumsraten sind um die Hyperinflation in Argentinien bereinigt. Finanzzahlen und Wachstumsraten bereinigt um den Verkauf der Reproduktionsmedizingruppe Eugin und der Klinikbeteiligung in Peru.

 

Konzern Cashflow-Entwicklung
Der operative Konzern-Cashflow (aus fortgeführten Aktivitäten) hat sich erhöht auf 763 Mio € (3. Quartal 2023: 603 Mio €). Diese exzellente Entwicklung ist insbesondere auf die sehr gute operative Geschäftsentwicklung und Verbesserungen im Netto-Umlaufvermögen bei Helios und Kabi zurückzuführen. Die operative Cashflow-Marge betrug 14,4 % (3. Quartal 2023: 12,1 %). Der Free Cashflow vor Akquisitionen, Dividenden und Leasingverbindlichkeiten (aus fortgeführten Aktivitäten) stieg auf 532 Mio € (3. Quartal 2023: 346 Mio €). Der Free Cashflow nach Akquisitionen, Dividenden und Leasingverbindlichkeiten (aus fortgeführten Aktivitäten) verbesserte sich auf 623 Mio € (3. Quartal 2023: 102 Mio €).

Der operative Cashflow von Fresenius Kabi lag mit 374 Mio € weitestgehend unverändert auf dem Vorjahresniveau (3. Quartal 2023:380 Mio €). Die Cashflow-Marge betrug 17,7 % (3. Quartal 2023: 18,8 %).

Der operative Cashflow von Fresenius Helios erhöhte sich auf 454 Mio € (3. Quartal 2023: 208 Mio €) im Wesentlichen infolge des verbesserten Managements von Cash und des Netto-Umlaufvermögens in Deutschland und Spanien. Die Cashflow-Marge lag bei 14,7 % (3. Quartal 2023: 7,3 %).

Die Cash Conversion Rate (CCR), die das Verhältnis des adjustierten Free Cashflow1 zum EBIT vor Sondereinflüssen abbildet, stieg im 3. Quartal 2024 auf 1,2 (LTM) (Q3/23: 0,9, LTM). Diese positive Entwicklung ist auf den verstärkten Fokus auf den Cashflow in der gesamten Gruppe zurückzuführen. Für das Gesamtjahr 2024 wird eine CCR von circa 1 erwartet.
 

Cashflow vor Akquisitionen und Dividenden; vor Zinsen, Steuern und Sondereinflüssen

 

Konzern Verschuldung
Die Finanzverbindlichkeiten des Konzerns gingen um -16 % zurück (währungsbereinigt: -16 %) auf 13.317 Mio € (31. Dezember 2023: 15.830 Mio €). Die ist im Wesentlichen auf die Rückzahlung von Finanzverbindlichkeiten zurückzuführen, was durch die exzellente Cashflow-Entwicklung ermöglicht wurde sowie auf den Rückgang der Leasingverbindlichkeiten in Höhe von rund 400 Mio € im Zusammenhang mit dem Vamed-Ausstieg. Die Netto-Finanzverbindlichkeiten des Konzerns reduzierten sich um -11 % (währungsbereinigt: -11 %) auf 11.823 Mio € (31. Dezember 2023: 13.268 Mio €).

Der Verschuldungsgrad zum 30. September 2024 lag bei 3,24x1,2 (31. Dezember 2023: 3,76x1,2), was einer weiteren Verbesserung gegenüber dem 4. Quartal 2023 um 52 Basispunkte entspricht. Dies ist durch die erfolgreiche Entwicklung beim EBITDA und beim Free Cashflow erreicht worden. Darüber hinaus begünstigten die rechtlich bedingte Aussetzung der Dividendenzahlung und der Vamed-Ausstieg die positive Entwicklung. Gegenüber dem 3. Quartal 2023 (4,03x1,2) entspricht dies einer Verbesserung von 79 Basispunkten.

Fresenius erwartet, bis zum Jahresende 2024 eine weitere Verbesserung der Kennziffer Netto-Finanzverbindlichkeiten / EBITDA3. Es wird nun erwartet, das untere Ende des selbst definierten Zielkorridors von 3,0x bis 3,5x zu erreichen. Dies soll insbesondere durch die weitere Reduzierung der Nettoverschuldung und die Verbesserung der operativen Leistung der Operating Companies erreicht werden.

Der ROIC verbesserte sich im 1.-3. Quartal 2024 auf 6,1 % (FY/23: 5,2 %). hauptsächlich aufgrund der guten EBIT-Entwicklung und disziplinierter Kapitalallokation. Damit lag der ROIC in der anvisierten Bandbreite von 6 bis 8 %. Für das Geschäftsjahr 2024 geht Fresenius nun davon aus, dass die Rendite auf das investierte Kapital (ROIC) über 6,0 % liegen wird (zuvor: rund 6,0 %).

 

1 Netto-Finanzverbindlichkeiten und EBITDA jeweils auf Basis der zu aktuellen Währungsrelationen durchschnittlichen Jahreswechselkurse gerechnet; proforma Akquisitionen/Desinvestitionen, inklusive Leasingverbindlichkeiten; inklusive Fresenius Medical Care Dividende
2 Vor Sondereinflüssen
3 Netto-Finanzverbindlichkeiten und EBITDA, jeweils auf Basis der zu aktuellen Währungsrelationen erwarteten durchschnittlichen Jahreswechselkurse gerechnet; Pro-forma-Akquisitionen/-Desinvestitionen; ohne potenzielle weitere Akquisitionen/ -Desinvestitionen; vor Sondereinflüssen; inklusive Leasingverbindlichkeiten, inklusive Dividende der Fresenius Medical Care

Details zu den Sondereinflüssen finden Sie in der Überleitungsrechnung unter Finanzergebnisse | FSE (fresenius.com).

 

Operating Company Fresenius Kabi

Der Umsatz von Fresenius Kabi stieg um 5 % (währungsbereinigt: 10 %) auf 2.114 Mio € (3. Quartal 2023: 2.021 Mio €). Das organische Umsatzwachstum betrug 11 %1, was auf die positiven Preiseffekte, insbesondere aus Argentinien zurückzuführen ist sowie auf die gute Entwicklung der Wachstumsvektoren.

Der Umsatz im Bereich Wachstumsvektoren (MedTech, Nutrition und Biopharma) stieg um 9 % (währungsbereinigt: 16 %) auf 1.158 Mio € (3. Quartal 2023: 1.067 Mio €). Das organische Wachstum lag bei ausgezeichneten 16 %1.

Das organische Umsatzwachstum von 11 %1 im Bereich Nutrition profitierte von positiven Preiseffekten aus Argentinien und der guten Entwicklung in den USA, vor allem bei der gut voranschreitenden Markteinführung von Fettemulsionen. Das Wachstum in China war weiterhin von der schwachen gesamtwirtschaftlichen Lage, Preisrückgängen im Zusammenhang mit Ausschreibungen sowie von den indirekten Auswirkungen der landesweiten Anti-Korruptionskampagne der Regierung beeinträchtigt. Der Bereich Biopharma verzeichnete ein exzellentes organisches Wachstum von 66 %1, das auf die insgesamt erfolgreiche Produkteinführung von Biosimilars in Europa und den USA zurückzuführen ist, insbesondere von Tyenne. Darüber hinaus verzeichnete mAbxience eine starke Entwicklung, die auf Bevacizumab und Meilensteinzahlungen zurückzuführen ist. Das organische Wachstum im Bereich MedTech betrug 7 %1 aufgrund der insgesamt positiven Entwicklung in den USA, Europa und international bei Infusions- und Ernährungssystemen.

Der Umsatz im Bereich Pharma (IV Drugs & Fluids) stieg um 2 % (währungsbereinigt: 3 %, organisch: 6 %1) auf 957 Mio € (3. Quartal 2023: 941 Mio €). Das organische Wachstum war vor allem auf die starke Entwicklung in Europa und International sowie auf ein solides Wachstum in den USA zurückzuführen, das durch Verbesserungen bei den Lieferrückständen getrieben wurde. Die schwächere Entwicklung in China konnte hierdurch kompensiert werden.

Der EBIT2 von Fresenius Kabi stieg um 16 % (währungsbereinigt: 16 %) auf 335 Mio € (3. Quartal 2023: 289 Mio €) im Wesentlichen aufgrund der guten Umsatzentwicklung, des Break-Even-Ergebnisses bei Biopharma und kontinuierlicher Fortschritte bei den Kosteneinsparungsmaßnahmen. Die EBIT-Marge2 betrug 15,9 % (3. Quartal 2023: 14,3 %) und lag damit am oberen Ende des Ausblicks für das Geschäftsjahr 2024.

Der EBIT2 der Wachstumsvektoren stieg um 62 % (währungsbereinigt: 53 %) auf 168 Mio € (3. Quartal 2023: 104 Mio €) aufgrund des positiven EBIT bei Biopharma und der guten Umsatzentwicklung. Die EBIT-Marge2 betrug 14,5 % (3. Quartal 2023: 9,8 %). Für das Biopharma-Geschäft wird nun auch für das Gesamtjahr 2024 ein positiver EBIT erwartet.

Der EBIT2 im Bereich Pharma fiel um -9 % (währungsbereinigt: -8 %) auf 182 Mio € (3. Quartal 2023: 200 Mio €), was in erster Linie auf zusätzliche Kosten aufgrund des Produktionsbeginns in den wichtigen US-Werken in Wilson und Melrose Park zurückzuführen ist. Die EBIT-Marge2 betrug 19,0 % (3. Quartal 2023: 21,3 %).
 

1 Organische Wachstumsrate bereinigt um Rechnungslegungseffekte im Zusammenhang mit der Hyperinflation in Argentinien.
2 Vor Sondereinflüssen

Die währungsbereinigten Wachstumsraten sind um die Hyperinflation in Argentinien bereinigt.

Details zu den Sondereinflüssen finden Sie in der Überleitungsrechnung unter Finanzergebnisse | FSE (fresenius.com).

 

Operating Company Fresenius Helios

Der Umsatz vor Sondereinflüssen stieg um 8 % (währungsbereinigt: 8 %) auf 3.082 Mio € (3. Quartal 2023: 2.863 Mio €). Das organische Umsatzwachstum betrug 8 %.

Der Umsatz von Helios Deutschland stieg um 8 % (währungsbereinigt: 8 %) auf 1.940 Mio € (3. Quartal 2023: 1.800 Mio €) im Wesentlichen aufgrund von Preiseffekten und steigenden Fallzahlen. Weiterhin unterstützen positive technische Einmaleffekte aus der Umklassifizierung von Umsätzen das Wachstum. Das organische Umsatzwachstum betrug 8 %.

Der Umsatz von Helios Spanien vor Sondereinflüssen stieg um 8 % (währungsbereinigt: 8 %) auf 1.142 Mio € (3. Quartal 2023: 1.062 Mio €) bedingt durch ein solides Fallzahlenwachstum trotz der erwartungsgemäß geringeren saisonalen Nachfrage sowie durch positive Preiseffekte. Das organische Wachstum betrug 8 %. Die Kliniken in Lateinamerika zeigten ebenfalls eine gute Leistung.

Der EBIT1 von Fresenius Helios stieg um 7 % (währungsbereinigt: 6 %) auf 244 Mio € (3. Quartal 2023: 229 Mio €). Die EBIT-Marge1 betrug 7,9 % (3. Quartal 2023: 8,0%).

Der EBIT1 von Helios Deutschland stieg um 8 % auf 170 Mio € (3. Quartal 2023: 157 Mio €). Q3/24 war das letzte Quartal, in dem staatliche Ausgleichszahlungen für höhere Energiekosten in die Gewinn- und Verlustrechnung einflossen und damit die Profitabilität unterstützten. Die EBIT-Marge1 betrug 8,8 % (3. Quartal 2023: 8,7 %).

Der EBIT1 von Helios Spanien fiel um -3 % (währungsbereinigt: 0 %) auf 73 Mio € (3. Quartal 2023: 75 Mio €) bedingt durch die erwartungsgemäß geringere saisonale Nachfrage und zeitliche Verschiebungen. Die EBIT-Marge1 lag bei 6,4 % (3. Quartal 2023: 7,1 %). Auf der vergleichbareren Neunmonatsbasis lag die EBIT-Marge1 bei 11,2% (1.-3. Quartal 2023: 11,2 %).

Auswirkungen des Ausstiegs von Fresenius Vamed
Seit dem 2. Quartal 2024 ist Fresenius Vamed kein Berichtssegment mehr von Fresenius. Der Vamed Geschäftsbereich High-End-Services (HES), der für Fresenius Helios und andere Krankenhäuser Dienstleistungen erbringt, ist in der Segmentberichterstattung des Konzernabschlusses unter Corporate / Sonstige enthalten.

Der Verkauf des Rehabilitationsgeschäfts sowie der Aktivitäten der Vamed in Österreich führten in den ersten neun Monaten 2024 zu nicht-zahlungswirksamen Sondereffekten in Höhe von 406 Mio € auf Ebene des Konzernergebnisses.

Die Sondereinflüsse im Zusammenhang mit dem sukzessiven Ausstieg aus dem internationalen Projektgeschäft beliefen sich im gleichen Zeitraum auf 441 Mio € auf Ebene des Konzern-EBIT und auf 357 Mio €2 auf Ebene des Konzernergebnisses. Insgesamt werden durch den Ausstieg aus dem internationalen Projektgeschäft Sondereinflüsse im hohen dreistelligen Millionen-Euro-Bereich erwartet, die sich über mehrere Jahre strecken und überwiegend zahlungswirksam werden.
 

1 Vor Sondereinflüssen
2 Entsprechend Eigentümeranteil

Finanzzahlen und Wachstumsraten bereinigt um den Verkauf der Reproduktionsmedizingruppe Eugin und der Klinikbeteiligung in Peru.

Details zu den Sondereinflüssen finden Sie in der Überleitungsrechnung unter Finanzergebnisse | FSE (fresenius.com).

Konzern-Ausblick für 2024 und Ausblick Segmente1
Fresenius erhöht seinen Gesamtjahres-Ausblick. Auf Basis der ausgezeichneten ersten neun Monate 2024 erwartet Fresenius nun ein organisches Konzernumsatzwachstum2,4,5 zwischen 6 und 8 % (zuvor: zwischen 4 und 7 %) und ein Wachstum beim währungsbereinigten Konzern-EBIT3,4 von 8 bis 11 % (zuvor: zwischen 6 und 10 %) im Geschäftsjahr 2024 zu erreichen.

Fresenius Kabi erwartet für das Geschäftsjahr 2024 ein organisches Umsatzwachstum5 im mittleren bis hohen einstelligen Prozentbereich. Die EBIT-Marge4 soll in einer Bandbreite von 15 bis 16% liegen (strukturelles Margenband: 14 bis 17 %).

Fresenius Helios erwartet für das Geschäftsjahr 2024 ein organisches Umsatzwachstum4 im mittleren einstelligen Prozentbereich. Die EBIT-Marge4 soll zwischen 10 % und 11 % liegen (strukturelles Margenband: 10 bis 12 %).

Der Konzern-Ausblick wird ohne Fresenius Vamed gegeben, also ausschließlich für die Operating Companies Fresenius Kabi und Fresenius Helios.

 

1 Die jeweilige Vorjahresbasis ist in der Tabelle „Basis für den Ausblick für das Geschäftsjahr 2024“ dargestellt
2 Basis 2023: 20.307 Mio €
3 Basis 2023: 2.266 Mio €
4 Vor Sondereinflüssen
5 Organische Wachstumsrate bereinigt um Rechnungslegungseffekte im Zusammenhang mit der Hyperinflation in Argentinien.

Basis für den Ausblick für das Geschäftsjahr 2024

 

Wenn kein Zeitrahmen angegeben ist, beziehen sich die Informationen auf Q3/2024.

Eine Übersicht der Ergebnisse des 3. Quartals 2024 – vor und nach Sondereinflüssen – finden Sie auf unserer Website.

Die Finanzzahlen für das 3. Quartal 2024 und für das 3. Quartal 2023 beinhalten Sondereinflüsse. Diese betreffen: Desinvestitionen Eugin und Krankenhaus Peru, Vamed Ausstieg, Aufwendungen im Zusammenhang mit dem Fresenius Kosten- und Effizienzprogramm, Transaktionsbezogene Aufwendungen mAbxience, Ivenix, Rechtsformwechsel-Kosten Fresenius Medical Care, Anpassungen des Bestandsportfolios, IT-Transformation, Transformation/Ausstieg Vamed, nicht fortgeführte Aktivitäten Vamed, Sondereinflüsse bei Fresenius Medical Care sowie Auswirkungen PPA Equity-Methode Fresenius Medical Care. Die in den Überleitungsrechnungen dargestellten Sondereinflüsse sind jeweils im Segment "Corporate" ausgewiesen.

Erläuterungen zur Dekonsolidierung von Fresenius Medical Care
Nach der Dekonsolidierung von Fresenius Medical Care werden seit dem 1. Dezember 2023 die Finanzzahlen des Konzerns gemäß IAS 28 (At Equity-Methode) dargestellt. Der Anteil in Höhe von 32 % an Fresenius Medical Care in der Gewinn- und Verlustrechnung sowie in der Bilanz des Fresenius-Konzerns wird in einer separaten Zeile ausgewiesen. Die von Fresenius Medical Care erhaltenen Dividenden werden als Teil der Kapitalflussrechnung ebenfalls separat ausgewiesen. IAS 28 verlangt eine vollständige Kaufpreisallokation (PPA). Die Bilanzierung der PPA wird als Sondereinfluss behandelt. Aus Gründen der Vereinfachung und Vergleichbarkeit wird Fresenius das Konzernergebnis künftig mit und ohne dem Equity-Ergebnis ausweisen.

Erläuterungen zur Portfoliooptimierung bei Fresenius Helios
Im Zuge der Portfoliooptimierung wurde am 31. Januar 2024 der Verkauf der Reproduktionsmedizingruppe Eugin abgeschlossen. Die Veräußerung der Beteiligung am Krankenhaus Clínica Ricardo Palma in Lima, Peru und der damit verbundene Ausstieg aus dem peruanischen Krankenhausmarkt wurden am 23. April 2024 abgeschlossen. Die Ergebnisse des 2. Quartals 2024 und des 2. Quartals 2023 von Fresenius Helios und entsprechend dem Fresenius-Konzern wurden entsprechend bereinigt.

Erläuterungen zu den Wachstumsraten bei Fresenius Kabi
Die Wachstumsraten zu konstanten Wechselkursen von Fresenius Kabi sind bereinigt. Die Anpassungen betreffen die Hyperinflation in Argentinien. Entsprechend wurden auch die konstanten Wachstumsraten des Fresenius-Konzerns angepasst.

Erläuterungen zum Vamed-Ausstieg
Aufgrund der Anwendung von IFRS 5 wurden die Vorjahreszahlen und Vorquartalszahlen des aktuellen Jahres in der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung und in der Konzern-Kapitalflussrechnung im Hinblick auf den angekündigten Vamed-Ausstieg angepasst. Der Vamed Geschäftsbereich High-End-Services (HES), der für Fresenius Helios und andere Krankenhäuser Dienstleistungen erbringt, wird auf Fresenius übertragen und ist in der Segmentberichterstattung des Konzernabschlusses unter Corporate / Sonstige enthalten. Details zu den finanziellen und bilanziellen Auswirkungen des Vamed-Ausstiegs und der Portfolioanpassungen bei Fresenius Helios finden Sie auf unserer Website.

Informationen zu den alternativen Leistungskennzahlen sind verfügbar unter www.fresenius.com/de/alternative-leistungskennzahlen.

 

Diese Mitteilung enthält zukunftsbezogene Aussagen, die gewissen Risiken und Unsicherheiten unterliegen. Die zukünftigen Ergebnisse können erheblich von den zurzeit erwarteten Ergebnissen abweichen, und zwar aufgrund verschiedener Risikofaktoren und Ungewissheiten wie zum Beispiel Veränderungen der Geschäfts-, Wirtschafts- und Wettbewerbssituation, Gesetzesänderungen, Ergebnisse klinischer Studien, Wechselkursschwankungen, Ungewissheiten bezüglich Rechtsstreitigkeiten oder Untersuchungsverfahren, die Verfügbarkeit finanzieller Mittel sowie unvorhergesehene Auswirkungen internationaler Konflikte. Fresenius übernimmt keinerlei Verantwortung, die in dieser Mitteilung enthaltenen zukunftsbezogenen Aussagen zu aktualisieren.

  • Organisches Konzern-Umsatzwachstum von 9 %1,2 auf 5,3 Mrd €2 durch starke operative Entwicklung bei Kabi und gutes organisches Wachstum bei Helios.
  • Starke Ergebnisentwicklung mit währungsbereinigtem Anstieg des Konzern-EBIT2 um 9 %3 auf 552 Mio € und 7 %2,3,4 Wachstum beim Ergebnis je Aktie.
  • Konzernausblick für das laufende Geschäftsjahr angehoben; das organische Umsatzwachstum1,2 im Geschäftsjahr 2024 soll jetzt zwischen 6 und 8 % liegen (zuvor: zwischen 4 und 7 %), und das währungsbereinigte EBIT-Wachstum2 soll nun in der Spanne von 8 bis 11 % liegen (zuvor: zwischen 6 und 10 %). 
  • Konzernweite Kosteneinsparungen und Produktivitätsgewinne über Plan und damit Gesamtjahresziel bereits in den ersten neun Monaten erreicht.
  • Exzellenter operativer Cashflow dank klarem Fokus auf Cash Management.

1 Organische Wachstumsrate bereinigt um Rechnungslegungseffekte im Zusammenhang mit der Hyperinflation in Argentinien.
2 Vor Sondereinflüssen
3 Wachstumsrate bereinigt um Hyperinflation in Argentinien
4 Ohne Fresenius Medical Care

  • Reduzierung der Verschuldung weiter vorangebracht und Verschuldungsgrad erneut verbessert auf 3,24x1,3 aufgrund hervorragender Entwicklung beim Cashflow; Überprüfung des Zielkorridors anvisiert.
  • Fresenius Kabi über dem oberen Ende des strukturellen Wachstumsbands mit 11 %2 organischem Umsatzwachstum; ausgezeichnete EBIT-Marge von 15,9 %3.
  • Wachstumsvektoren bei Kabi zeigen anhaltend starke Performance; herausragende Entwicklung bei Biopharma führt erneut zu positivem EBIT im 3. Quartal; Tyenne im Plan bei zunehmender Dynamik. 
  • Fresenius Helios mit starkem organischen Umsatzwachstum von 8 % aufgrund solider Entwicklung in Spanien und positiven technischen Effekten aus der Umklassifizierung von Umsätzen in Deutschland; EBIT-Marge von 7,9 %2 im Rahmen der Erwartungen aufgrund geringerer saisonaler Nachfrage in Spanien; letztes Quartal mit Unterstützung durch Energiekostenhilfen.
  • Dezidiertes Helios Performance-Programm auf den Weg gebracht zur Verbesserung der operativen Effizienz, um das Ende der staatlichen Energiekostenhilfen in Deutschland zu kompensieren.

1 Netto-Finanzverbindlichkeiten und EBITDA jeweils auf Basis der zu aktuellen Währungsrelationen durchschnittlichen Jahreswechselkurse gerechnet; proforma Akquisitionen/Desinvestitionen, inklusive Leasingverbindlichkeiten; inklusive Fresenius Medical Care Dividende
2 Organische Wachstumsrate bereinigt um Rechnungslegungseffekte im Zusammenhang mit der Hyperinflation in Argentinien.
3 Vor Sondereinflüssen

Michael Sen, Vorstandsvorsitzender von Fresenius: „Team Fresenius hat in einem hervorragenden dritten Quartal wieder geliefert und die Performance auf breiter Basis gesteigert: Bei einem kräftigen Umsatzwachstum konnten wir gleichzeitig die Marge verbessern. Durch die Ausrichtung auf Kabi und Helios sind wir fokussierter und stärker. Beide Geschäfte liefern eine konstant und nachhaltig gute Performance. Das zeigt sich auch bei der exzellenten Cashflow-Entwicklung. Wir nutzen unsere Finanzkraft, um die Verschuldung weiter zu verringern, das Wachstum des Ergebnisses je Aktie zu steigern und die Renditen zu erhöhen. Quartal für Quartal zeigen wir, dass sich #FutureFresenius auszahlt. Im Mittelpunkt unseres Handelns steht unsere Mission: Wir retten Menschenleben und verbessern Lebensqualität und Gesundheit. Fresenius ist: Committed to life.“

Sen weiter: „Angesichts der starken ersten neun Monate erhöhen wir unsere Umsatz- und Ergebnisprognose für das Gesamtjahr.“

Konzern Umsatz- und Ergebnisentwicklung

DE 1

Der Konzernumsatz vor Sondereinflüssen stieg um 7 % (währungsbereinigt um 9 %) auf 5.303 Mio € (3. Quartal 2023: 4.967 Mio €). Das organische Wachstum betrug 9 %2 aufgrund der anhaltend starken Entwicklung bei Kabi und Helios. Währungsumrechnungseffekte hatten einen negativen Einfluss von 2 % auf das Umsatzwachstum. 

Der Konzern-EBITDA vor Sondereinflüssen stieg um 4 % (währungsbereinigt: 5 %) auf 814 Mio € (3. Quartal 2023: 783 Mio €). 

Der Konzern-EBIT vor Sondereinflüssen stieg um 8 % (währungsbereinigt: 9 %) auf 552 Mio € (3. Quartal 2023: 509 Mio €). Dies ist im Wesentlichen auf die gute Ergebnisentwicklung von Kabi und Helios zurückzuführen sowie auf den kontinuierlichen Fortschritt des konzernweiten Kosteneinsparungsprogramms. Die EBIT-Marge vor Sondereinflüssen betrug 10,4 % (3. Quartal 2023: 10,2 %). Der berichtete Konzern-EBIT lag bei 492 Mio € (3. Quartal 2023: 362 Mio €). 

Das Zinsergebnis vor Sondereinflüssen lag bei -116 Mio € (3. Quartal 2023: 
-102 Mio €) im Wesentlichen aufgrund von Finanzierungsmaßnahmen bei höherem Zinsniveau.

Die Steuerquote vor Sondereinflüssen lag bei 24,5 % (3. Quartal 2023: 23,1 %).

1 Vor Sondereinflüssen
2 Organische Wachstumsrate bereinigt um Rechnungslegungseffekte im Zusammenhang mit der Hyperinflation in Argentinien
3 Ergebnis, das auf die Anteilseigner der Fresenius SE & Co. KGaA entfällt

Die währungsbereinigten Wachstumsraten sind um die Hyperinflation in Argentinien bereinigt. Finanzzahlen und Wachstumsraten bereinigt um den Verkauf der Reproduktionsmedizingruppe Eugin und der Klinikbeteiligung in Peru.
Das Ergebnis1 der dekonsolidierten Aktivitäten der Fresenius Medical Care vor Sondereinflüssen stieg um 38 % (währungsbereinigt: 42 %) auf 76 Mio € (3. Quartal 20231: 55 Mio €). 

Das Konzernergebnis1 vor Sondereinflüssen stieg um 12 % (währungsbereinigt: 13 %) auf 388 Mio € (3. Quartal 20231: 347 Mio €). Der Anstieg ist auf die gute operative Entwicklung zurückzuführen. Das berichtete Konzernergebnis1 erhöhte sich auf 326 Mio € (3. Quartal 20231: -406 Mio €) im Wesentlichen aufgrund des positiven Ergebnisbeitrags von Fresenius Medical Care. Das negative Konzernergebnis in der Vorjahresperiode resultiert aus dem nicht-zahlungswirksamen Bewertungseffekt von Fresenius Medical Care nach IFRS 5.

Das Konzernergebnis1 vor Sondereinflüssen ohne Fresenius Medical Care stieg um 7 % (währungsbereinigt: 7 %) auf 312 Mio € (3. Quartal 20231: 292 Mio €).

Das Ergebnis je Aktie1 vor Sondereinflüssen stieg um 12 % (währungsbereinigt: 13 %) auf 0,69 € (3. Quartal 20231: 0,62 €). Das berichtete Ergebnis je Aktie1 betrug 0,58 € (3. Quartal 20231: -0,72 €).

Konzern Cashflow-Entwicklung

Der operative Konzern-Cashflow (aus fortgeführten Aktivitäten) hat sich erhöht auf 763 Mio € (3. Quartal 2023: 603 Mio €). Diese exzellente Entwicklung ist insbesondere auf die sehr gute operative Geschäftsentwicklung und Verbesserungen im Netto-Umlaufvermögen bei Helios und Kabi zurückzuführen. Die operative Cashflow-Marge betrug 14,4 % (3. Quartal 2023: 12,1 %). Der Free Cashflow vor Akquisitionen, Dividenden und Leasingverbindlichkeiten (aus fortgeführten Aktivitäten) stieg auf 532 Mio € (3. Quartal 2023: 346 Mio €). Der Free Cashflow nach Akquisitionen, Dividenden und Leasingverbindlichkeiten (aus fortgeführten Aktivitäten) verbesserte sich auf 623 Mio € (3. Quartal 2023: 102 Mio €). 

1 Ergebnis, das auf die Anteilseigner der Fresenius SE & Co. KGaA entfällt

Die währungsbereinigten Wachstumsraten sind um die Hyperinflation in Argentinien bereinigt. Finanzzahlen und Wachstumsraten bereinigt um den Verkauf der Reproduktionsmedizingruppe Eugin und der Klinikbeteiligung in Peru.

Details zu den Sondereinflüssen finden Sie in der Überleitungsrechnung unter Finanzergebnisse | FSE (fresenius.com)
Konzern Verschuldung

Die Finanzverbindlichkeiten des Konzerns gingen um -16 % zurück (währungsbereinigt: -16 %) auf 13.317 Mio € (31. Dezember 2023: 15.830 Mio €). Die ist im Wesentlichen auf die Rückzahlung von Finanzverbindlichkeiten zurückzuführen, was durch die exzellente Cashflow-Entwicklung ermöglicht wurde sowie auf den Rückgang der Leasingverbindlichkeiten in Höhe von rund 400 Mio € im Zusammenhang mit dem Vamed-Ausstieg. Die Netto-Finanzverbindlichkeiten des Konzerns reduzierten sich um -11 % (währungsbereinigt: -11 %) auf 11.823 Mio € (31. Dezember 2023: 13.268 Mio €).

Der Verschuldungsgrad zum 30. September 2024 lag bei 3,24x1,2 (31. Dezember 2023: 3,76x1,2), was einer weiteren Verbesserung gegenüber dem 4. Quartal 2023 um 52 Basispunkte entspricht. Dies ist durch die erfolgreiche Entwicklung beim EBITDA und beim Free Cashflow erreicht worden. Darüber hinaus begünstigten die rechtlich bedingte Aussetzung der Dividendenzahlung und der Vamed-Ausstieg die positive Entwicklung. Gegenüber dem 3. Quartal 2023 (4,03x1,2) entspricht dies einer Verbesserung von 79 Basispunkten.

Fresenius erwartet, bis zum Jahresende 2024 eine weitere Verbesserung der Kennziffer Netto-Finanzverbindlichkeiten / EBITDA3. Es wird erwartet, das untere Ende des selbst definierten Zielkorridors von 3,0x bis 3,5x zu erreichen. Dies soll insbesondere durch die weitere Reduzierung der Nettoverschuldung und die Verbesserung der operativen Leistung der Operating Companies erreicht werden. 

1 Netto-Finanzverbindlichkeiten und EBITDA jeweils auf Basis der zu aktuellen Währungsrelationen durchschnittlichen Jahreswechselkurse gerechnet; proforma Akquisitionen/Desinvestitionen, inklusive Leasingverbindlichkeiten; inklusive Fresenius Medical Care Dividende
2 Vor Sondereinflüssen
3 Netto-Finanzverbindlichkeiten und EBITDA, jeweils auf Basis der zu aktuellen Währungsrelationen erwarteten durchschnittlichen Jahreswechselkurse gerechnet; Pro-forma-Akquisitionen/-Desinvestitionen; ohne potenzielle weitere Akquisitionen/-Desinvestitionen; vor Sondereinflüssen; inklusive Leasingverbindlichkeiten, inklusive Dividende der Fresenius Medical Care

Details zu den Sondereinflüssen finden Sie in der Überleitungsrechnung unter Finanzergebnisse | FSE (fresenius.com)

Ziel der strukturellen Produktivitätsverbesserungen frühzeitig erreicht 

Die konzernweiten Kosten- und Effizienzmaßnahmen kommen schneller als geplant voran. Das Ziel, jährliche nachhaltige Kosteneinsparungen von ~400 Mio € auf EBIT-Ebene zu realisieren, wurde mit kumuliert 408 Mio € bereits im 3. Quartal 2024 erreicht. Dieses Ziel war ursprünglich für Ende 2025 ausgegeben.

Fresenius wird seine Anstrengungen fortsetzen, die strukturelle Produktivität auch weiterhin zu erhöhen. Nachdem Kabi bislang den Großteil der Einsparungen erzielt hat, wird zukünftig Fresenius Helios mit einem dezidierten Effizienzprogramm die operative Exzellenz und hierbei insbesondere die Reduzierung von Prozess- und Wartezeiten verbessern. Auch sollen die Digitalisierung von Abläufen sowie die Optimierung von Ressourcen vorangetrieben und Synergiepotentiale in den Bereichen Logistik und Beschaffung gehoben werden. Ein Update wird mit der Veröffentlichung der Gesamtjahresergebnisse im Februar 2025 bekannt gegeben.

Strukturelle Kosteneinsparungen sollen jedoch auch weiterhin von Fresenius Kabi und dem Corporate Center vorangetrieben werden. Die wichtigsten Elemente zur Produktivitätsverbesserung sind die Verringerung der Komplexität, die Optimierung von Lieferketten und Verbesserungen von Beschaffungsprozessen. 

Operating Company Fresenius Kabi

DE 2

Der Umsatz von Fresenius Kabi stieg um 5 % (währungsbereinigt: 10 %) auf 2.114 Mio € (3. Quartal 2023: 2.021 Mio €). Das organische Umsatzwachstum betrug 11 %1, was auf die positiven Preiseffekte insbesondere aus Argentinien, zurückzuführen ist sowie auf die gute Entwicklung der Wachstumsvektoren. 

Der Umsatz im Bereich Wachstumsvektoren (MedTech, Nutrition und Biopharma) stieg um 9 % (währungsbereinigt: 16 %) auf 1.158 Mio € 
(3. Quartal 2023: 1.067 Mio €). Das organische Wachstum lag bei ausgezeichneten 16 %1

Das organische Umsatzwachstum von 11 %1 im Bereich Nutrition profitierte von positiven Preiseffekten aus Argentinien und der guten Entwicklung in den USA, vor allem bei der gut voranschreitenden Markteinführung von Fettemulsionen. Das Wachstum in China war weiterhin von der schwachen gesamtwirtschaftlichen Lage, Preisrückgängen im Zusammenhang mit Ausschreibungen sowie von den indirekten Auswirkungen der landesweiten Anti-Korruptionskampagne der Regierung beeinträchtigt. Der Bereich Biopharma verzeichnete ein exzellentes organisches Wachstum von 66 %1, das auf die insgesamt erfolgreiche Produkteinführung von Biosimilars in Europa und den USA zurückzuführen ist, insbesondere von Tyenne. Darüber hinaus verzeichnete mAbxience eine starke Entwicklung, die auf Bevacizumab und Meilensteinzahlungen zurückzuführen ist. Das organische Wachstum im Bereich MedTech betrug 7 %1 aufgrund der insgesamt positiven Entwicklung in den USA, Europa und international bei Infusions- und Ernährungssystemen.

Der Umsatz im Bereich Pharma (IV Drugs & Fluids) stieg um 2 % (währungsbereinigt: 3 %, organisch: 6 %1) auf 957 Mio € (3. Quartal 2023: 941 Mio €). Das organische Wachstum war vor allem auf die starke Entwicklung in Europa und International sowie auf ein solides Wachstum in den USA zurückzuführen, das durch Verbesserungen bei den Lieferrückständen getrieben wurde. Die schwächere Entwicklung in China konnte hierdurch kompensiert werden.

Der EBIT2 von Fresenius Kabi stieg um 16 % (währungsbereinigt: 16 %) auf 335 Mio € (3. Quartal 2023: 289 Mio €) im Wesentlichen aufgrund der guten Umsatzentwicklung, des Break-Even-Ergebnisses bei Biopharma und kontinuierlicher Fortschritte bei den Kosteneinsparungsmaßnahmen. Die EBIT-Marge2 betrug 15,9 % (3. Quartal 2023: 14,3 %) und lag damit am oberen Ende des Ausblicks für das Geschäftsjahr 2024. 

1 Organische Wachstumsrate bereinigt um Rechnungslegungseffekte im Zusammenhang mit der Hyperinflation in Argentinien. 
2 Vor Sondereinflüssen

Die währungsbereinigten Wachstumsraten sind um die Hyperinflation in Argentinien bereinigt. 

Details zu den Sondereinflüssen finden Sie in der Überleitungsrechnung unter Finanzergebnisse | FSE (fresenius.com)

Der EBIT1 der Wachstumsvektoren stieg um 62 % (währungsbereinigt: 53 %) auf 168 Mio € (3. Quartal 2023: 104 Mio €) aufgrund des positiven EBIT bei Biopharma und der guten Umsatzentwicklung. Die EBIT-Marge1 betrug 14,5 % 
(3. Quartal 2023: 9,8 %). Für das Biopharma-Geschäft wird nun auch für das Gesamtjahr 2024 ein positiver EBIT erwartet.

Der EBIT1 im Bereich Pharma fiel um -9 % (währungsbereinigt: -8 %) auf 182 Mio € (3. Quartal 2023: 200 Mio €), was in erster Linie auf zusätzliche Kosten aufgrund des Produktionsbeginns in den wichtigen US-Werken in Wilson und Melrose Park zurückzuführen ist. Die EBIT-Marge1 betrug 19,0 % (3. Quartal 2023: 21,3 %). 

Operating Company Fresenius Helios

DE 3


Der Umsatz vor Sondereinflüssen stieg um 8 % (währungsbereinigt: 8 %) auf 3.082 Mio € (3. Quartal 2023: 2.863 Mio €). Das organische Umsatzwachstum betrug 8 %.

Der Umsatz von Helios Deutschland stieg um 8 % (währungsbereinigt: 8 %) auf 1.940 Mio € (3. Quartal 2023: 1.800 Mio €) im Wesentlichen aufgrund von Preiseffekten und steigenden Fallzahlen. Weiterhin unterstützen positive technische Einmaleffekte aus der Umklassifizierung von Umsätzen das Wachstum. Das organische Umsatzwachstum betrug 8 %.

1 Vor Sondereinflüssen

Die währungsbereinigten Wachstumsraten sind um die Hyperinflation in Argentinien bereinigt. 

2 Vor Sondereinflüssen

Finanzzahlen und Wachstumsraten bereinigt um den Verkauf der Reproduktionsmedizingruppe Eugin und der Klinikbeteiligung in Peru.

Details zu den Sondereinflüssen finden Sie in der Überleitungsrechnung unter Finanzergebnisse | FSE (fresenius.com)

Der Umsatz von Helios Spanien vor Sondereinflüssen stieg um 8 % (währungsbereinigt: 8 %) auf 1.142 Mio € (3. Quartal 2023: 1.062 Mio €) bedingt durch ein solides Fallzahlenwachstum trotz der erwartungsgemäß geringeren saisonalen Nachfrage sowie durch positive Preiseffekte. Das organische Wachstum betrug 8 %. Die Kliniken in Lateinamerika zeigten ebenfalls eine gute Leistung. 

Der EBIT1 von Fresenius Helios stieg um 7 % (währungsbereinigt: 6 %) auf 244 Mio € (3. Quartal 2023: 229 Mio €). Die EBIT-Marge1 betrug 7,9 % 
(3. Quartal 2023: 8,0%).

Der EBIT1 von Helios Deutschland stieg um 8 % auf 170 Mio € (3. Quartal 2023: 157 Mio €). Q3/24 war das letzte Quartal, in dem staatliche Ausgleichszahlungen für höhere Energiekosten in die Gewinn- und Verlustrechnung einflossen und damit die Profitabilität unterstützten. Die EBIT-Marge1 betrug 8,8 % (3. Quartal 2023: 8,7 %). 

Der EBIT1 von Helios Spanien fiel um -3 % (währungsbereinigt: 0 %) auf 73 Mio € (3. Quartal 2023: 75 Mio €) bedingt durch die erwartungsgemäß geringere saisonale Nachfrage und zeitliche Verschiebungen. Die EBIT-Marge1 lag bei 6,4 % (3. Quartal 2023: 7,1 %). Auf der vergleichbareren Neunmonatsbasis lag die EBIT-Marge1 bei 11,2% (1.-3. Quartal 2023: 11,2 %).

1 Vor Sondereinflüssen

Finanzzahlen und Wachstumsraten bereinigt um den Verkauf der Reproduktionsmedizingruppe Eugin und der Klinikbeteiligung in Peru.

Details zu den Sondereinflüssen finden Sie in der Überleitungsrechnung unter Finanzergebnisse | FSE (fresenius.com)

Auswirkungen des Ausstiegs von Fresenius Vamed 

Seit dem 2. Quartal 2024 ist Fresenius Vamed kein Berichtssegment mehr von Fresenius. Der Vamed Geschäftsbereich High-End-Services (HES), der für Fresenius Helios und andere Krankenhäuser Dienstleistungen erbringt, ist in der Segmentberichterstattung des Konzernabschlusses unter Corporate / Sonstige enthalten. 

Der Verkauf des Rehabilitationsgeschäfts sowie der Aktivitäten der Vamed in Österreich führten in den ersten neun Monaten 2024 zu nicht-zahlungswirksamen Sondereffekten in Höhe von 406 Mio € auf Ebene des Konzernergebnisses. 

Die Sondereinflüsse im Zusammenhang mit dem sukzessiven Ausstieg aus dem internationalen Projektgeschäft beliefen sich im gleichen Zeitraum auf 441 Mio € auf Ebene des Konzern-EBIT und auf 357 Mio €1 auf Ebene des Konzernergebnisses. Insgesamt werden durch den Ausstieg aus dem internationalen Projektgeschäft Sondereinflüsse im hohen dreistelligen Millionen-Euro-Bereich erwartet, die sich über mehrere Jahre strecken und überwiegend zahlungswirksam werden. 

Konzern-Ausblick für 2024 und Ausblick Segmente2   

Fresenius erhöht seinen Gesamtjahres-Ausblick. Auf Basis der ausgezeichneten ersten neun Monate 2024 erwartet Fresenius nun, ein organisches Konzernumsatzwachstum3,5,6 zwischen 6 und 8 % (zuvor: zwischen 4 und 7 %) und ein Wachstum beim währungsbereinigten Konzern-EBIT4,5 von 8 bis 11 % (zuvor: zwischen 6 und 10 %) im Geschäftsjahr 2024 zu erreichen.

Fresenius Kabi erwartet für das Geschäftsjahr 2024 ein organisches Umsatzwachstum6 im mittleren bis hohen einstelligen Prozentbereich. Die EBIT-Marge5 soll in einer Bandbreite von 15 bis 16% liegen (strukturelles Margenband: 14 bis 17 %). 

Fresenius Helios erwartet für das Geschäftsjahr 2024 ein organisches Umsatzwachstum5 im mittleren einstelligen Prozentbereich. Die EBIT-Marge5 soll zwischen 10 % und 11 % liegen (strukturelles Margenband: 10 bis 12 %).

Der Konzern-Ausblick wird ohne Fresenius Vamed gegeben, also ausschließlich für die Operating Companies Fresenius Kabi und Fresenius Helios.  

1 Entsprechend Eigentümeranteil
2 Die jeweilige Vorjahresbasis ist in der Tabelle „Basis für den Ausblick für das Geschäftsjahr 2024“ dargestellt
3 Basis 2023: 20.307 Mio €
4 Basis 2023: 2.266 Mio €
5 Vor Sondereinflüssen
6 Organische Wachstumsrate bereinigt um Rechnungslegungseffekte im Zusammenhang mit der Hyperinflation in Argentinien.

Basis für den Ausblick für das Geschäftsjahr 2024

DE 4

# # #

Wenn kein Zeitrahmen angegeben ist, beziehen sich die Informationen auf Q3/2024.

Eine Übersicht der Ergebnisse des 3. Quartals 2024 – vor und nach Sondereinflüssen – finden Sie auf unserer Website.

Die Finanzzahlen für das 3. Quartal 2024 und für das 3. Quartal 2023 beinhalten Sondereinflüsse. Diese betreffen: Desinvestitionen Eugin und Krankenhaus Peru, Vamed Ausstieg, Aufwendungen im Zusammenhang mit dem Fresenius Kosten- und Effizienzprogramm, Transaktionsbezogene Aufwendungen mAbxience, Ivenix, Rechtsformwechsel-Kosten Fresenius Medical Care, Anpassungen des Bestandsportfolios, IT-Transformation, Transformation/Ausstieg Vamed, nicht fortgeführte Aktivitäten Vamed, Sondereinflüsse bei Fresenius Medical Care sowie Auswirkungen PPA Equity-Methode Fresenius Medical Care. Die in den Überleitungsrechnungen dargestellten Sondereinflüsse sind jeweils im Segment "Corporate" ausgewiesen.

Erläuterungen zur Dekonsolidierung von Fresenius Medical Care
Nach der Dekonsolidierung von Fresenius Medical Care werden seit dem 1. Dezember 2023 die Finanzzahlen des Konzerns gemäß IAS 28 (At Equity-Methode) dargestellt. Der Anteil in Höhe von 32 % an Fresenius Medical Care in der Gewinn- und Verlustrechnung sowie in der Bilanz des Fresenius-Konzerns wird in einer separaten Zeile ausgewiesen. Die von Fresenius Medical Care erhaltenen Dividenden werden als Teil der Kapitalflussrechnung ebenfalls separat ausgewiesen. IAS 28 verlangt eine vollständige Kaufpreisallokation (PPA). Die Bilanzierung der PPA wird als Sondereinfluss behandelt. Aus Gründen der Vereinfachung und Vergleichbarkeit wird Fresenius das Konzernergebnis künftig mit und ohne dem Equity-Ergebnis ausweisen.

Erläuterungen zur Portfoliooptimierung bei Fresenius Helios
Im Zuge der Portfoliooptimierung wurde am 31. Januar 2024 der Verkauf der Reproduktionsmedizingruppe Eugin abgeschlossen. Die Veräußerung der Beteiligung am Krankenhaus Clínica Ricardo Palma in Lima, Peru und der damit verbundene Ausstieg aus dem peruanischen Krankenhausmarkt wurden am 23. April 2024 abgeschlossen. Die Ergebnisse des 2. Quartals 2024 und des 2. Quartals 2023 von Fresenius Helios und entsprechend dem Fresenius-Konzern wurden entsprechend bereinigt.

Erläuterungen zu den Wachstumsraten bei Fresenius Kabi
Die Wachstumsraten zu konstanten Wechselkursen von Fresenius Kabi sind bereinigt. Die Anpassungen betreffen die Hyperinflation in Argentinien. Entsprechend wurden auch die konstanten Wachstumsraten des Fresenius-Konzerns angepasst. 

Erläuterungen zum Vamed-Ausstieg
Aufgrund der Anwendung von IFRS 5 wurden die Vorjahreszahlen und Vorquartalszahlen des aktuellen Jahres in der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung und in der Konzern-Kapitalflussrechnung im Hinblick auf den angekündigten Vamed-Ausstieg angepasst. Der Vamed Geschäftsbereich High-End-Services (HES), der für Fresenius Helios und andere Krankenhäuser Dienstleistungen erbringt, wird auf Fresenius übertragen und ist in der Segmentberichterstattung des Konzernabschlusses unter Corporate / Sonstige enthalten. Details zu den finanziellen und bilanziellen Auswirkungen des Vamed-Ausstiegs und der Portfolioanpassungen bei Fresenius Helios finden Sie auf unserer Website.

Informationen zu den alternativen Leistungskennzahlen sind verfügbar unter www.fresenius.com/de/alternative-leistungskennzahlen.
 

Diese Mitteilung enthält zukunftsbezogene Aussagen, die gewissen Risiken und Unsicherheiten unterliegen. Die zukünftigen Ergebnisse können erheblich von den zurzeit erwarteten Ergebnissen abweichen, und zwar aufgrund verschiedener Risikofaktoren und Ungewissheiten wie zum Beispiel Veränderungen der Geschäfts-, Wirtschafts- und Wettbewerbssituation, Gesetzesänderungen, Ergebnisse klinischer Studien, Wechselkursschwankungen, Ungewissheiten bezüglich Rechtsstreitigkeiten oder Untersuchungsverfahren, die Verfügbarkeit finanzieller Mittel sowie unvorhergesehene Auswirkungen internationaler Konflikte. Fresenius übernimmt keinerlei Verantwortung, die in dieser Mitteilung enthaltenen zukunftsbezogenen Aussagen zu aktualisieren.

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Der Gesundheitskonzern Fresenius hat gestern eine Anleihe in Höhe von 225 Millionen CHF mit einer Laufzeit von 5 Jahren und einem jährlichen Kupon von 1,5975% platziert. Die Emission folgt auf die erfolgreiche Debüt-Transaktion am Schweizer Markt 2023. 

Als regelmäßiger Emittent auf dem Anleihe- und Schuldscheinmarkt diversifiziert das Unternehmen seine Finanzierungsmöglichkeiten und erweitert seinen Investorenkreis stetig. Fresenius hat die Anleihe unter seinem Debt Issuance Programm (DIP) begeben und wird die Notierung an der SIX Swiss Exchange beantragen. Der Abschluss der Transaktion wird für den 24. Oktober 2024 erwartet. Emittentin ist die Fresenius SE & Co. KGaA. Der Emissionserlös dient allgemeinen Geschäftszwecken, inklusive der Refinanzierung bestehender Finanzverbindlichkeiten. 

Fresenius bekennt sich weiter zu seinem Investment-Grade-Rating und hält an seinem selbst gesetzten Zielkorridor von 3,0 bis 3,5x Netto-Finanzverbindlichkeiten/ EBITDA fest. Im ersten Halbjahr 2024 lag der Verschuldungsgrad bei 3,4x und damit innerhalb dieses Korridors. 
 

Diese Bekanntmachung ist weder ein Angebot zum Kauf noch eine Aufforderung zum Kauf von Wertpapieren in den Vereinigten Staaten von Amerika, in Australien, Kanada, Japan, Singapur oder anderen Jurisdiktionen, in denen ein Angebot gesetzlichen Beschränkungen unterliegt. Die in dieser Bekanntmachung genannten Wertpapiere dürfen in den Vereinigten Staaten von Amerika oder an oder für Rechnung oder zugunsten von US-Personen nur mit vorheriger Registrierung nach den Vorschriften des U.S. Securities Act von 1933 in derzeit gültiger Fassung („U.S. Securities Act“) oder ohne vorherige Registrierung nur aufgrund einer Ausnahmeregelung verkauft oder zum Verkauf angeboten werden. Vorbehaltlich bestimmter Ausnahmeregelungen dürfen die in dieser Bekanntmachung genannten Wertpapiere in Australien, Kanada, Japan oder Singapur, oder an oder für Rechnung von Einwohnern Australiens, Kanadas, Japans oder Singapurs, nicht verkauft oder zum Verkauf angeboten werden. Es findet keine Registrierung der in dieser Bekanntmachung genannten Wertpapiere gemäß dem U.S. Securities Act bzw. den jeweiligen gesetzlichen Bestimmungen in Australien, Kanada, Japan und Singapur statt. In den Vereinigten Staaten von Amerika erfolgt kein öffentliches Angebot der Wertpapiere.

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Die CHF-Schuldverschreibungen werden außerhalb der Schweiz nicht öffentlich angeboten. Diese Mitteilung wird ausschließlich zu Informationszwecken veröffentlicht und stellt kein Angebot zum Verkauf oder zur Zeichnung eines Wertpapiers dar. Diese Mitteilung stellt keinen Prospekt im Sinne von Art. 35 ff. FinSA oder FinSO dar.

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